{"id":1051,"date":"2005-03-04T22:06:25","date_gmt":"2005-03-04T21:06:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php\/?p=1051"},"modified":"2005-03-04T22:06:25","modified_gmt":"2005-03-04T21:06:25","slug":"charts-2005-03-07","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=1051","title":{"rendered":"charts (2005-03-07)."},"content":{"rendered":"<p>Rekordverd\u00c3\u00a4chtig fr\u00c3\u00bch: Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 7. M\u00c3\u00a4rz 2005.<\/p>\n<p>52: J-Luv feat. Azad &#8211; &#8220;signal&#8221;<br \/>\nEine Frankfurter Kooperation zweier Herrschaften, dei ihr Handwerk bei Herrn Pelham von 3P gelernt haben, nun aber woanders unter Vertrag stehen. Rapper Azad und Souls\u00c3\u00a4nger J-Luv hatten beide schon ein paar kleinere Hits, kamen bislang aber nicht \u00c3\u00bcber Platz 50 hinaus. Auch die neue Single &#8220;signal&#8221; steigt vorerst nicht h\u00c3\u00b6her ein. J-Luv h\u00c3\u00b6rt man gleich an, dass er fr\u00c3\u00bcher auch schon f\u00c3\u00bcr Xavier Naidoo und Sabrina Setlur t\u00c3\u00a4tig war. Derselbe Stil. Nachdem er sein Lied beinahe schon zu Ende gesungen hat, steigt Deutsch-Proll-Hip-Hop-Spacko Azad ein und versaut den guten Ansatz mit seinen aggressiven Reimen. Nicht so schlimm wie manch anderes aus dem Genre, aber auch nicht weiter von Belang. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>47: L&#8217;\u00c3\u201ame Immortelle &#8211; &#8220;fallen angel&#8221;<br \/>\nIch habe schon viele Worte verloren \u00c3\u00bcber all diese Gothic-Bands mit S\u00c3\u00a4ngerinnen, die gerade so in sind. L&#8217;\u00c3\u201ame Immortelle ist so eine. Entgegen dem Namen der Band oder des Projekts kommen sie nicht aus einem frankophonen Land, sondern aus \u00c3\u2013sterreich. Ihr gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ter Hit war bislang eine Kooperation mit Oomph, was schonmal hundertprozentig gegen sie spricht. &#8220;fallen angel&#8221; w\u00c3\u00a4re wohl niemals ein Hit geworden, wenn das Genre nicht gerade so hip bei den Kids w\u00c3\u00a4re. Der Song pl\u00c3\u00a4tschert \u00c3\u00bcber 3 Minuten lang vor sich hin, bevor er 2 Minuten vor Schluss dank ein paar Gitarren endlich an Fahrt gewinnt und die Gothic-Herkunft des Pop-Liedchens erkennbar wird. Rausgerettet aus der Belanglosigkeit wird es dadurch aber nicht. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>29: Blue \/ Kool &#038; The Gang and Lil Kim &#8211; &#8220;get down on it&#8221;<br \/>\nWas f\u00c3\u00bcr eine seltsame Zusammenkunft. Eine d\u00c3\u00a4mliche Boyband, ein paar  Soul-Rentner, die noch \u00c3\u00bcber die D\u00c3\u00b6rfer tingeln und eine Hip-Hop-Frau, die ihre besten Jahre auch schon hinter sich hat, singen einen Hit aus dem Jahr 1981 nach. &#8220;get down on it&#8221; von Kool &#038; The Gang hat es damals seltsamerweise nur auf Platz 43 der Charts geschafft. Seltsamerweise deswegen, weil es wohl auch noch 23 Jahre sp\u00c3\u00a4ter (leider) noch so ziemlich jeder kennt. Dass die seltsame Gemeinschaft das Lied nun aber nochmal nahezu 1:1 nachsingt, ist \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssig wie sonstwas. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>22: Nu Pagadi &#8211; &#8220;dying words&#8221;<br \/>\nMit Nu Pagadi geht es langsam auch schon wieder zu Ende. Trotz Tausender Eins\u00c3\u00a4tze in ProSieben-Trailern steigt Single Nummer 2 der &#8220;Popstars&#8221; nur auf 22 ein. Auch &#8220;dying words&#8221; ist wieder ein Pseudo-Gothic-Song aus der Feder von Fahrenkrog-Petersen und Hilbert. Und wenn der Text auch peinlich wie eh und je ist, eins muss man ihnen lassen: Melodien schreiben k\u00c3\u00b6nnen sie. Nat\u00c3\u00bcrlich ist &#8220;dying words&#8221; v\u00c3\u00b6llig \u00c3\u00bcberproduziert. Weniger w\u00c3\u00a4re hier mehr gewesen. Von mir gibt&#8217;s aber trotzdem mutige 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>14: Lindsay Lohan &#8211; &#8220;rumors&#8221;<br \/>\nDas ist doch mal ne Karriere: Lindsay Lohan hat in jungen Jahren schon in 60 Werbespots mitgespielt, anschlie\u00c3\u0178end in drittklassigen TV-Filmen und -Serien und dann in viel zu vielen \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssigen Teenie-Kino-Kom\u00c3\u00b6dien. Und nun muss sie auch noch singen. &#8220;rumors&#8221; ist ein typischer US-Popsong, der auch von Aguilera-Spears-sonstwem stammen k\u00c3\u00b6nnte. Und wird schnell wieder vergessen sein. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>9: The Game feat. 50 Cent &#8211; &#8220;how we do&#8221;<br \/>\nNachdem ich in der vergangeen Woche so begeistert \u00c3\u00bcber die vielen Gitarren-New-Entries war, musste diesmal nat\u00c3\u00bcrlich wieder viel zu viel Hip-Hop-Zeug einsteigen. Der h\u00c3\u00b6chste New Entry stammt von den beiden US-Rappern The Game und 50 Cent, allgemein wohl durchaus als credibil bezeichnet, mir aber vollkommen am Arsch vorbeigehend. Unmelodi\u00c3\u00b6ser, typischer US-Hip-Hop nach Schema F. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rekordverd\u00c3\u00a4chtig fr\u00c3\u00bch: Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 7. M\u00c3\u00a4rz 2005. 52: J-Luv feat. Azad &#8211; &#8220;signal&#8221; Eine Frankfurter Kooperation zweier Herrschaften, dei ihr Handwerk bei Herrn Pelham von 3P gelernt haben, nun aber woanders unter Vertrag stehen. 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