{"id":1058,"date":"2005-03-12T20:26:32","date_gmt":"2005-03-12T18:26:32","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php\/?p=1058"},"modified":"2005-03-12T20:30:42","modified_gmt":"2005-03-12T19:30:42","slug":"charts-2005-03-14","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=1058","title":{"rendered":"charts (2005-03-14)."},"content":{"rendered":"<p>Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 14. M\u00c3\u00a4rz 2005:<\/p>\n<p>97: Yves Deruyter &#8211; &#8220;born slippy&#8221;<br \/>\nWie \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssig ist das denn? Der belgische DJ Yves Deruyter zeigt, dass man aus dem absoluten Dance-Klassiker &#8220;born slippy&#8221; von Underworld auch einen vollkommen langweiligen Track machen kann, wenn man will. Wenn das hier das Original gewesen w\u00c3\u00a4re, w\u00c3\u00bcrde man sich an &#8220;trainspotting&#8221; sicher nicht mehr wegen des Soundtracks erinnern. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>65: Nelly Furtado &#8211; &#8220;the grass is green&#8221;<br \/>\nDen kleinen Hype in Indie-Kreisen bez\u00c3\u00bcglich Frau Furtado hab ich nie so ganz verstanden. Macht sie nicht einfach auch \u00c3\u00a4hnlich belanglose Musik wie Frau Morissette und Co.? &#8220;the grass is green&#8221; geht ins eine Ohr rein, kommt aus dem anderen wieder raus und hat dazwischen nicht eine Hirnregung provoziert. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>58: Shania Twain &#8211; &#8220;don&#8217;t&#8221;<br \/>\nHilfe. Amerikas Schnulzenk\u00c3\u00b6nigin Nummer 1. Frau Twain findet sich garantiert in denselben Plattensammlungen, in denen auch Hartmut Engler, Marius M\u00c3\u00bcller-Westernhagen und Schnappi zu finden sind. Hier schleimt sie 4 Minuten lang so sehr herum, dass einem ganz \u00c3\u00bcbel wird. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>57: 3 Doors Down &#8211; &#8220;let me go&#8221;<br \/>\nWas Neues von den Pseudo-Grungern. Damals, als die allererste Single nach Deutschland schwappte, &#8220;kryptonite&#8221; hie\u00c3\u0178 sie, glaube ich, fand ich sie durchaus gut. Ich wusste es nicht besser. Jetzt, gef\u00c3\u00bchlte 300 \u00c3\u00a4hnliche Songs sp\u00c3\u00a4ter, in denen Incubus, die Counting Crows und \u00c3\u00a4hnliche Bands imitiert wird, kann ich es mir auch nicht mehr erkl\u00c3\u00a4ren. Und noch weniger, warum Kids zu so einem Gem\u00c3\u00bcse greifen, wenn es doch so viel bessere Gitarrenmusik in den L\u00c3\u00a4den gibt. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>44: E Nomine &#8211; &#8220;das b\u00c3\u00b6se&#8221;<br \/>\nIch f\u00c3\u00bchle mich bei E Nomine immer so sehr in die Zeit zur\u00c3\u00bcckversetzt. Vor etwa 10 Jahren war solche Musik durchaus originell. Aber im Jahr 2005 nervt sie endg\u00c3\u00bcltig nur noch. Die &#8220;b\u00c3\u00b6se&#8221; Synchronstimme von Samuel L. Jackson quatscht \u00c3\u00bcber die Nu-Pagadi-artige Musik. Ist aber v\u00c3\u00b6llig egal, so wie das gesamte grauenhafte Lied. 0 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>32: Brian McFadden &#038; Delta Goodrem &#8211; &#8220;almost here&#8221;<br \/>\nEs wird immer noch schlimmer. Wer Shania Twain f\u00c3\u00bcr schlimmen Schmalz gehalten hat, hat Herrn McFadden und Frau Goodrem noch nicht geh\u00c3\u00b6rt. Der Ex-Westlife-Schleimer und die australische Ex-&#8220;Neighbours&#8221;-Darstellerin liefern hier ein St\u00c3\u00bcck ab, dass Bryan Adams alle Ehre gemacht h\u00c3\u00a4tte, als er 90er-Jahre-Soundtracks mit Schnulz-Balladen verpestet hat. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>24: Wir sind Helden &#8211; &#8220;gekommen um zu bleiben&#8221;<br \/>\nIch werde nicht warm mit der neuen Wir-sind-Helden-Single. Endg\u00c3\u00bcltig nicht. Seltsam belangloser Deutsch-Pop, der zwar solide Reimeskunst der Frau Holofernes bietet, aber Musik, die v\u00c3\u00b6llig an mir vorbeigeht. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>22: Moby &#8211; &#8220;lift me up&#8221;<br \/>\nEndlich mal ein akzeptabler Song. Der erste in dieser Woche. Mobys erste Auskopplung aus der neuen Platte &#8220;hotel&#8221;. Mir fallen zwar auf Anhieb zehn bessere Moby-Songs ein, aber hey, bei dieser Schei\u00c3\u0178e, die in dieser Woche in die Charts eingestiegen ist, ist &#8220;lift me up&#8221; eine absolute Wohltat f\u00c3\u00bcr die Ohren. 6 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>16: Rammstein &#8211; &#8220;keine lust&#8221;<br \/>\nZugegeben, der Clip zu &#8220;keine lust&#8221; ist durchaus unterhaltsam. Wie die Rammstein-Leute da in ihren Fettanz\u00c3\u00bcgen musizieren und aussehen wie 300 Kilo schwere Typen. Aber: Der Text ist genauso peinlich wie immer. Und die Musik bietet auch keinerlei Passagen, die ein anderer Rammstein-Song nicht schon vorher gebracht h\u00c3\u00a4tte. Und da hier Songs bewertet werden und keine Videos gibt&#8217;s eben nur 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>13: Vanilla Ninja &#8211; &#8220;i know&#8221;<br \/>\nDiese kleinen M\u00c3\u00a4dchen aus Estland schon wieder. Immer poppiger, immer belangloser, immer mehr nur noch f\u00c3\u00bcr 10-J\u00c3\u00a4hrige. Warum die Band auch noch f\u00c3\u00bcr die Schweiz zum Schlager-Grand-Prix fahren soll, wei\u00c3\u0178 der Geier. Allerdings: Mit solchem Geschwurbel wie hier bei &#8220;i know&#8221; w\u00c3\u00bcrden sie perfekt dorthin passen. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>1: Nena &#8211; &#8220;liebe ist&#8221;<br \/>\nDie Schnappi-Killerin. Ich berichtete bereits, dass sie die 11-w\u00c3\u00b6chige Nummer-1-Regentschaft des bescheuerten Krokodils endlich beendet hat. &#8220;liebe ist&#8221; ist der Titelsong des Mega-Quoten-Erfolgs &#8220;Verliebt in Berlin&#8221;. Ohne die SAT.1-Telenovela h\u00c3\u00a4tte es f\u00c3\u00bcr Nena aber auch nie im Leben zur zweiten Nummer 1 nach &#8220;99 luftballons&#8221; vor 22 Jahren gereicht. Denn letztlich ist der Song nur eine langweilige Ballade, die weniger \u00c3\u0153berraschendes bietet, als jeder mittelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178ige Yvonne-Catterfeld-Song. Geschrieben wurde er \u00c3\u00bcbrigens von Uwe Fahrenkrog-Petersen, ws Einiges erkl\u00c3\u00a4rt&#8230; 2 von 10 Punkten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 14. M\u00c3\u00a4rz 2005: 97: Yves Deruyter &#8211; &#8220;born slippy&#8221; Wie \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssig ist das denn? Der belgische DJ Yves Deruyter zeigt, dass man aus dem absoluten Dance-Klassiker &#8220;born slippy&#8221; von Underworld auch einen vollkommen langweiligen Track machen kann, wenn man will. 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