{"id":1490,"date":"2005-08-12T02:45:06","date_gmt":"2005-08-12T00:45:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=1490"},"modified":"2005-08-14T18:36:25","modified_gmt":"2005-08-14T16:36:25","slug":"charts-2005-07-11","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=1490","title":{"rendered":"charts (2005-07-11)."},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=1477#comment-30139\">Homophobie-Paranoiker<\/a> aufgepasst! Hier sind die n\u00c3\u00a4chsten Chart-Kritiken. Diesmal sogar mit einem richtig guten Song (aber auch wieder mit der normalen Portion M\u00c3\u00bcll). Die New Entries der deutschen Singlecharts vom 11. Juli 2005:<\/p>\n<p>97: Geri Halliwell &#8211; &#8220;desire&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.wanadoo.co.uk\/music\/videos\/duran_what.htm?linkfrom=music__musichome_mpu&#038;link=fs3T_3_2Link2&#038;article=MUSgeri\">Video<\/a><\/p>\n<p>Die bedauernswerte Frau Halliwell. Alles was sie anfasst, floppt total. Ihre neue Platte wollte selbst in England niemand haben. Und Platz 97 f\u00c3\u00bcr eine Single? Da ist sie aus alten Spice-Girls-Zeiten ja auch noch anderes gewohnt. Der Song klingt jedenfalls in etwa wie eine Mischung aus Goldfrapp f\u00c3\u00bcr Arme und M\u00c3\u00b6chtegern-James-Bond-Titelmelodie. Letztlich etwas belanglos, aber gar nicht sooo schlimm. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>87: Audioslave &#8211; &#8220;be yourself&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.audioslave.com\/main\/media\/media.html\">Video<\/a><\/p>\n<p>Audioslave. Hmm. Chris Cornell war in Soundgarden-Zeiten eine Art Gott f\u00c3\u00bcr mich. Und gegen Rage against the Machine konnte man auch nichts haben. Die gemeinsame Band Audioslave klang f\u00c3\u00bcr mich hingegen leider immer etwas belanglos. &#8220;be yourself&#8221;, die neue Single, hingegen: meiner Meinung nach der beste Audioslave-Song bisher. Leicht grungig, nett melodi\u00c3\u00b6s, beinahe poppig, abwechslungsreich und dazu der immergute Cornell-Gesang. 8 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>86: Acardipane vs. Balloon &#8211; &#8220;whoopie, whoopie&#8221; \/ Video nicht verf\u00c3\u00bcgbar<\/p>\n<p>Und nach diesem Balsam f\u00c3\u00bcr die geschundenen Charts-Ohren dann gleich wieder so ein Riesenschrott. Zwei DJs tun sich zusammen, tun so, als w\u00c3\u00a4ren sie Scooter (Marc Acardipane hat sogar schon mit denen zusammengearbeitet), gr\u00c3\u00b6hlen andauernd &#8220;whoopie, whoopie&#8221; ins Mikrofon und lassen dazu einen aus Fu\u00c3\u0178ballstadien bekannten &#8220;schalalalala&#8221;-Gesang durch die Computer laufen. Gruseligst. 0 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>82: U.D.O. &#8211; &#8220;24\/7&#8221; \/ Video nicht verf\u00c3\u00bcgbar<\/p>\n<p>Oh Mein Gott. Udo Dirkschneider. Selbst damals, als ich dem Heavy Metal nicht abgeneigt war (vor etwa 15-20 Jahren) hab ich den schon bel\u00c3\u00a4chelt. Und dann steigt der doch tats\u00c3\u00a4chlich im Jahr 2005 in die Single-Charts ein. Der Mann m\u00c3\u00bcsste inzwischen so etwa 130 Jahre alt sein, r\u00c3\u00b6hrt immer noch seine talentlosen Ges\u00c3\u00a4nge ins Mikrofon, als sei er ein Motor, der nicht starten will und l\u00c3\u00a4sst sich dabei von den \u00c3\u00bcblichen Metalrock-Kl\u00c3\u00a4ngen begleiten, die sich seit 20 Jahren nicht weiterentwickelt haben. Wegen dem Kuriosit\u00c3\u00a4tsfaktor gibt&#8217;s aber immerhin 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>79: Florida Inc. &#8211; &#8220;let me love you&#8221; \/ Video nicht verf\u00c3\u00bcgbar<\/p>\n<p>Aus der Abteilung &#8220;Musik, die die Welt nicht braucht&#8221; stammt auch dieses Werk. Wenn Hits der 80er gecovert werden, ist das ja schon schlimm genug. Aber wenn aktuelle Charts-Hits zu belanglosen Dance-N\u00c3\u00bcmmerchen verwurstet werden, ist das meist noch schlimmer. Die Herren von Florida Inc. haben sich Marios &#8220;let me love you&#8221; vorgekn\u00c3\u00b6pft, lassen den Song etwas schneller abspielen und legen ein paar Beats und Computer-Drums dr\u00c3\u00bcber. Ach&#8230; 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>67: Haddaway &#8211; &#8220;spaceman&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/de.music.yahoo.com\/ar-250754-videos--Haddaway\">Video<\/a><\/p>\n<p>Vor manchen Songs hat man Angst, bevor man sie h\u00c3\u00b6rt. Zum Beispiel vor den Erg\u00c3\u00bcssen von Tante Haddaway. Nach seiner Niederlage in der ProSieben-&#8220;Comeback&#8221;-Show hatte man noch die Hoffnung, dass es das gewesen sein d\u00c3\u00bcrfte mit seiner Karriee. Leider nicht. Er ist wieder da. Singt mit seiner v\u00c3\u00b6llig \u00c3\u00bcber-theatralischen Stimme irgendwas von einem &#8220;spaceman&#8221; und best\u00c3\u00a4tigt, dass man zu Recht Angst vor manchen Songs hat. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>51: KT Tunstall &#8211; &#8220;black horse and the cherry tree&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.kttunstall.com\/tunes.php\">Video<\/a><\/p>\n<p>Manche Hypes kann ich wirklich nicht verstehen. Und wahrscheinlich sto\u00c3\u0178en die folgenden Worte bei Einigen auf Unverst\u00c3\u00a4ndnis. Schlie\u00c3\u0178lich wurde Frau Tunstall in England und in einigen deutschen Blogs ziemlich bejubelt. Mir stellt sich beim Anh\u00c3\u00b6ren des Songs aber die Frage, was so besonders an diesem country-folk-esken Pop-Gedudel sein soll. V\u00c3\u00b6llig \u00c3\u00bcberbewertet. Von mir nicht: 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>36: Max Graham vs. Yes &#8211; &#8220;owner of a lonely heart&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.vivaplus.tv\/index.php?action=webclips_play_clip&#038;id=12204\">Video<\/a><\/p>\n<p>Aus der Serie &#8220;Alte Hits in flachem Gewand&#8221; pr\u00c3\u00a4sentiert ein kanadischer Herr namens Max Graham diesmal &#8220;owner of a lonely heart&#8221; von Yes in der Eric-Prydz-artigen House-Variante. Immerhin halbwegs gut produziert, klingt das St\u00c3\u00bcck ncht ganz so schlimm wie beispielsweise &#8220;california&#8221; aus der letzten Woche. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>32: Loona &#8211; &#8220;oye el boom&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.loona.de\/home.html\">Video<\/a><\/p>\n<p>Die Ehefrau von DJ Sammy versucht&#8217;s auch in diesem Sommer mit einem potenziellen Sommerhit. Das nervige &#8220;boom boom boom&#8221;-Gesinge soll eine Coverversion sein. Das Original kenne ich nicht, mir scheint aber, dass ich da auch nichts Wesentliches verpasst habe. Musikalisch klingt der Titelsong der megagefloppten RTL-Beachvolleyball-\u00c3\u0153bertragungen etwas nach Ricky Martin. Sommerhit-Potenzial vorhanden. Mehr aber auch nicht. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>31: Missy Elliott &#8211; &#8220;lose control&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.missyelliott.de\/news_dates\/intern\">Video<\/a><\/p>\n<p>Die omni-pr\u00c3\u00a4sente gro\u00c3\u0178e alte Dame des Hip Hops mit einer weiteren Single. Mit dabei hat sie diesmal einen Rapper namens Fatman Scoop und die S\u00c3\u00a4ngerin Ciara, die gemeinsam mit Missy Elliott schon den Hit &#8220;1,2 step&#8221; hatte. W\u00c3\u00a4hrend Fatman und Missy noch einigerma\u00c3\u0178en zusammenpassen, wirkt Ciaras RnB-Gesang eher wie ein Fremdk\u00c3\u00b6rper in dem dumpfen Song. Ein St\u00c3\u00bcck, das schnell wieder vergessen sein wird. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>23: Dicks on Fire &#8211; &#8220;i want rock&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/tvtotal.prosieben.de\/components\/videoplayer\/0749\/0749-04-22-index.html\">Video<\/a><\/p>\n<p>Wenn man keine Ahnung hat, wer hinter diesem Song steckt, m\u00c3\u00bcsste man angesichts der peinlichen Hardrock-Kl\u00c3\u00a4nge wohl 3 Minuten lang mit dem Kopf sch\u00c3\u00bctteln. Wer allerdings zuf\u00c3\u00a4llig Stefan Raabs seltsame Stock-Car-Veranstaltung gesehen hat (oder &#8211; was ich f\u00c3\u00bcr Niemanden hoffe &#8211; den &#8220;(T)Raumschiff Surprise&#8221;-Soundtrack sein Eigen nennt), wird durchaus ein bisschen Spa\u00c3\u0178 beim Konsum des Liedchens versp\u00c3\u00bcren. Vor allem wegen Max Mutzke, ansonsten immer sehr smooth, hier als AC\/DC-Kr\u00c3\u00a4chzer unterwegs. Daher etwas hochgegriffene 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>2: US5 &#8211; &#8220;maria&#8221; \/ <a href=\"http:\/\/www.vivaplus.tv\/index.php?action=webclips_play_clip&#038;id=12197\">Video<\/a><\/p>\n<p>Der tolle neue Boyband-Hype aus der RTL-II-Sendung &#8220;Big in America&#8221;. Lou Perlman (N-Sync, O-Town) hat mal wieder sein M\u00c3\u00b6glichstes getan, um einen m\u00c3\u00b6glichst belanglosen Text \u00c3\u00bcber eine m\u00c3\u00b6glichst Chart-kompatible Medoie dr\u00c3\u00bcberzuproduzieren. Wer die Geschichte der Boybands der vergangenen Jahrzehnte kennt, wundert sich nicht, dass auch dieses langweilige Latino-Pop-Liedchen so ein gro\u00c3\u0178er Hit wird. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>Die Top 5 vom 11. Juli 2005:<br \/>\n1 (1) Akon &#8211; &#8220;lonely&#8221;<br \/>\n2 (-) US5 &#8211; &#8220;maria&#8221;<br \/>\n3 (2) Banaroo &#8211; &#8220;dubi dam dam&#8221;<br \/>\n4 (3) Gwen Stefani &#8211; &#8220;hollaback girl&#8221;<br \/>\n5 (4) Shakira &#8211; &#8220;la tortura&#8221;<\/p>\n<p>Ebenfalls erschienen, aber gefloppt:<br \/>\n&#8211; Alkaline Trio &#8211; &#8220;time to waste&#8221;<br \/>\n&#8211; Frank Sch\u00c3\u00b6bel &#8211; &#8220;steh auf und leb dein leben&#8221;<br \/>\n&#8211; Gaby Baginsky &#8211; &#8220;heute abend geh&#8217;n wir aus\/eviva espana 2005&#8221;<br \/>\n&#8211; Heintje Simons &#8211; &#8220;ich sag danke&#8221;<br \/>\n&#8211; Soulwax &#8211; &#8220;ny excuse&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Homophobie-Paranoiker aufgepasst! Hier sind die n\u00c3\u00a4chsten Chart-Kritiken. Diesmal sogar mit einem richtig guten Song (aber auch wieder mit der normalen Portion M\u00c3\u00bcll). Die New Entries der deutschen Singlecharts vom 11. Juli 2005: 97: Geri Halliwell &#8211; &#8220;desire&#8221; \/ Video Die bedauernswerte Frau Halliwell. Alles was sie anfasst, floppt total. 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