{"id":4518,"date":"2009-11-01T22:52:02","date_gmt":"2009-11-01T21:52:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4518"},"modified":"2009-11-01T22:52:02","modified_gmt":"2009-11-01T21:52:02","slug":"meine-drei-lieblingsplatten-der-vergangenen-monate","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4518","title":{"rendered":"meine drei lieblingsplatten der vergangenen monate."},"content":{"rendered":"<p>&#8211; Everlaunch &#8211; &#8220;suburban grace&#8221;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.everlaunch.de\/\">Everlaunch<\/a> sind mir zum ersten Mal \u00c3\u00bcber den Weg gelaufen, als sie <a href=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4095\">Oasis beim Konzert in D\u00c3\u00bcsseldorf<\/a> unterst\u00c3\u00bctzten. Ich war damals so begeistert, dass das neue Album ein Pflichtkauf war &#8211; und zwar einer der Marke &#8220;am Erscheinungstag unbedingt schon um 0 Uhr als Download kaufen&#8221;. Und der Kauf hat sich definitiv gelohnt &#8211; so sehr, dass die Platte eine meiner Lieblingsplatten der vergangenen Monate geworden ist. Live erkannte ich damals Einfl\u00c3\u00bcsse von Placebo und My Vitriol in der Musik der Band, auf dem Album erinnern sie mich zudem irgendwie an die leider irgendwann aufgel\u00c3\u00b6ste Band <a href=\"http:\/\/www.indiepedia.de\/index.php?title=Readymade\">Readymade<\/a>, deren Gesamtwerk man ohnehin mal wieder \u00c3\u00b6fter h\u00c3\u00b6ren sollte. Aber zur\u00c3\u00bcck zu Everlaunch: &#8220;suburban grace&#8221; ist ein Muss f\u00c3\u00bcr Leute, die melodi\u00c3\u00b6sen Indierock lieben und dabei einen gewissen Hit-Faktor nicht abschreckend finden. Denn eing\u00c3\u00a4ngig ist fast alles auf dem Album. &#8220;run run run&#8221;, &#8220;seesaw&#8221;, &#8220;picturefreak&#8221;, &#8220;gravity&#8221;, ach eigentlich gibt es maximal einen oder zwei Tracks, die nicht grandios, sondern &#8220;nur&#8221; gut sind. In meiner Endabrechnung des Musikjahres 2009 wird &#8220;Suburban Grace&#8221; ganz weit oben stehen.<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"295\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/HlKKjcW_lJ8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/HlKKjcW_lJ8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"295\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>&#8211; Jochen Distelmeyer &#8211; &#8220;heavy&#8221;<\/p>\n<p>Auf &#8220;heavy&#8221; war ich sehr gespannt. Ich war ja einer der Gl\u00c3\u00bccklichen, die <a href=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4437\">eins der kleinen Vorab-Club-Konzerte erleben<\/a> durfte und wusste daher schon, dass der Name des Albums tats\u00c3\u00a4chlich Programm ist. Distelmeyer klingt durchaus h\u00c3\u00a4rter, rockiger als zuletzt bei Blumfeld. &#8220;wohin mit dem hass?&#8221;, &#8220;er&#8221; und &#8220;hinter der musik&#8221; sind hier einige Beispiele. Doch &#8220;heavy&#8221; bietet mehr: Distelmeyer gelingt eine perfekte Mischung aus den rockigen Kl\u00c3\u00a4ngen und der Melancholie, f\u00c3\u00bcr die ich seine Musik schon zu Blumfeld-Zeiten so geliebt habe. &#8220;jenfeld m\u00c3\u00a4dchen&#8221;, &#8220;bleiben oder gehen&#8221; und nat\u00c3\u00bcrlich &#8220;murmel&#8221; sind Songs, die ich auch noch in vielen Jahren an verregneten Herbstabenden h\u00c3\u00b6ren werde &#8211; in einer Playlist mit &#8220;graue wolken&#8221; und &#8220;tausend tr\u00c3\u00a4nen tief&#8221; und all den anderen Songs. Es ist sch\u00c3\u00b6n, dass Jochen Diestelmeyer wieder da ist.<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"295\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/8MAdIqOkam8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/8MAdIqOkam8&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"295\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>&#8211; Editors &#8211; &#8220;in this light and on this evening&#8221;<\/p>\n<p>Was f\u00c3\u00bcr ein Album. Als ich &#8220;in this light and on this evening&#8221; zum ersten Mal h\u00c3\u00b6rte, dachte ich bei jedem weiteren Song &#8220;Meine Fresse, ist das d\u00c3\u00bcster&#8221;. Allein der Titeltrack, der das Album er\u00c3\u00b6ffnet, d\u00c3\u00bcrfte so manchen Fan ziemlich verst\u00c3\u00b6rt haben oder ihn gleich in Depressionen geschickt haben. Und bis zu &#8220;walk the fleet road&#8221; geht es fast ununterbrochen so weiter. D\u00c3\u00bcsternis, Melancholie, apokalyptische Depri-Stimmung. Einzig &#8220;papillon&#8221; ist ein f\u00c3\u00bcnfmin\u00c3\u00bctiger Stimmungsaufheller &#8211; weil der Song so grandios kraftvoll ist. F\u00c3\u00bcr mich ist die neue D\u00c3\u00bcsternis der Editors aber eine logische Weiterentwicklung. Die Gitarre ist weitgehend weg, daf\u00c3\u00bcr gibt es mehr Synthesizer-Kl\u00c3\u00a4nge, doch die Editors erkennt man in eigentlich allen Songs sofort wieder. Es erfordert Mut, einen solchen Weg zu gehen, nicht einfach noch zw\u00c3\u00b6lf Alben zu produzieren, die alle gleich klingen wie es all die Stadionrock-Bands tun, die irgendwann nicht mehr aus ihrer Komfort-Zone herauskommen und sich mit Stillstand zufrieden geben. Die Editors haben etwas gewagt &#8211; und dabei herausgekommen ist eine der besten Platten des Jahres.<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"295\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/oNtcrzc6FZU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/oNtcrzc6FZU&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\" width=\"480\" height=\"295\"><\/embed><\/object><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Everlaunch &#8211; &#8220;suburban grace&#8221; Everlaunch sind mir zum ersten Mal \u00c3\u00bcber den Weg gelaufen, als sie Oasis beim Konzert in D\u00c3\u00bcsseldorf unterst\u00c3\u00bctzten. 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