{"id":4543,"date":"2009-11-06T21:51:13","date_gmt":"2009-11-06T20:51:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4543"},"modified":"2009-11-06T21:51:13","modified_gmt":"2009-11-06T20:51:13","slug":"popkulturjunkie-in-sudafrika-tag-4","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4543","title":{"rendered":"popkulturjunkie in s\u00c3\u00bcdafrika. tag 4."},"content":{"rendered":"<p>Tag 4 stellte uns im Vorhinein vor die Wahl: Entweder mit der Seilbahn auf den Tafelberg und anschlie\u00c3\u0178end in den angeblich so ber\u00c3\u00bchmten Kirstenbosch National Botanical Garden &#8211; oder aber schon die f\u00c3\u00bcr Tag 5 geplante Kap-Tour machen. Nachdem der Blick ins Internet nach dem Aufstehen zeigte, dass auch heute wie an den vergangenen Tagen die Fahrt zum Tafelberg nicht m\u00c3\u00b6glich war, weil es zu windig und wolkig war, blieb also Variante 2. Und so ging es nach dem Fr\u00c3\u00bchst\u00c3\u00bcck zum Kap der guten Hoffnung.<\/p>\n<p>Schon die Fahrt dorthin ist ein Erlebnis &#8211; zumindest, wenn man den Weg gegen den Uhrzeigersinn nimmt, also erst die Stra\u00c3\u0178en entlang der Westk\u00c3\u00bcste. Eine diese Stra\u00c3\u0178en ist n\u00c3\u00a4mlich der Chapman&#8217;s Peak Drive, eine der ber\u00c3\u00bchmtesten Bergstra\u00c3\u0178en der Welt mit bewegter Vergangenheit. Es ist hier in der Gegend auch die einzige Stra\u00c3\u0178e, f\u00c3\u00bcr die man eine Geb\u00c3\u00bchr zahlen muss, doch diese Geb\u00c3\u00bchr lohnt sich definitiv. Grandiose Ausblicke auf Meer, Buchten, Berge, Str\u00c3\u00a4nde, Wellen, Felsen, eine gro\u00c3\u0178artige Streckenf\u00c3\u00bchrung, wirklich toll. Auf der ebenfalls tollen Strecke zwischen Scarborough und Kommetije mussten wir dann halten, weil extrem viele Polizeiautos die Strecke versperrten. Wir fragten uns, ob es einen Unfall gab oder Polizeikontrollen, doch ein paar Kilometer weiter wurde das R\u00c3\u00a4tsel gel\u00c3\u00b6st: Dreharbeiten f\u00c3\u00bcr einen Sportwagen-Werbespot. Man kann sich auch in der Tat kaum eine bessere Kulisse f\u00c3\u00bcr einen solchen Spot vorstellen.<\/p>\n<p>Am Cape-of-Good-Hope-Nationalpark angekommen nahmen wir erstmal den direkten Weg zu Cape Point, der h\u00c3\u00b6chsten Erhebung und dem besten Aussichtspunkt samt Leuchtturm. Wahnsinnswind, Wahnsinnsausblick und dabei die Gedanken, dass nach diesem Punkt Richtung S\u00c3\u00bcden nichts mehr kommt, au\u00c3\u0178er der Antarktis. Ein Ende der Welt also. Das Kap der guten Hoffnung selbst ist etwas tiefer gelegen, lockt aber nat\u00c3\u00bcrlich ebenfalls alle Touristen an &#8211; schon allein wegen des Fotomotivs mit dem Cape-of-good-Hope-Schild. Auf dem R\u00c3\u00bcckweg bogen wir ab und zu nach rechts und links ab und hatten schlie\u00c3\u0178lich doch noch Gl\u00c3\u00bcck, ein paar Baboons (Paviane) zu sehen, die hier so bekannt und ber\u00c3\u00bcchtigt sind. \u00c3\u0153berall wird man gewarnt, Autofenster zu schlie\u00c3\u0178en und sogar die Kn\u00c3\u00b6pfe des Autos runterzudr\u00c3\u00bccken, weil die Affen mittlerweile sogar gelernt h\u00c3\u00a4tten, Autot\u00c3\u00bcren zu \u00c3\u00b6ffnen. Die, die wir gesehen haben, sa\u00c3\u0178en aber recht friedlich am Stra\u00c3\u0178enrand, guckten die doofen Autofahrer an und zogen mit ihrem Nachwuchs durch die Gegend.<\/p>\n<p>Au\u00c3\u0178erhalb des Nationalparks gibt es zudem die Cape Point Ostrich Farm, eine nicht zu touristische Strau\u00c3\u0178enfarm. Niemand darf hier tierqu\u00c3\u00a4lerisch auf den Strau\u00c3\u0178en reiten und die Farm ist noch eine echte Strau\u00c3\u0178enzuchtfarm und kein Freizeitpark mit Vogelabteilung. Ein deutscher Student (Chris aus Hamburg), der nach seiner Zwischenpr\u00c3\u00bcfung ein halbes Jahr aus der Zivilisation aussteigen wollte (und wo kann man besser aussteigen als an diesem grandiosen Ort?) f\u00c3\u00bchrte uns \u00c3\u00bcber die Farm, erkl\u00c3\u00a4rte uns die Strau\u00c3\u0178en (werden bis zu 65 Jahre alt, bleiben ihrem Partner ihr Leben lang treu, legen einen Monat lang ca. 12 Eier, bevor sie anfangen, sie auszubr\u00c3\u00bcten), zeigte uns die frisch geschl\u00c3\u00bcpften K\u00c3\u00bcken und ein paar Wochen alte Minis und erz\u00c3\u00a4hlte uns von Schutzma\u00c3\u0178nahmen gegen die Baboons. Die klauen n\u00c3\u00a4mlich gern mal ein Strau\u00c3\u0178enei, bringen ein K\u00c3\u00bcken um, etc. Nicht, weil sie Hunger haben, sondern weil sie offenbar eine kriminelle Hooligan-Ader in sich haben.<\/p>\n<p>Auf dem Weg nach Kapstadt zur\u00c3\u00bcck hielten wir nat\u00c3\u00bcrlich kurz vor Simon&#8217;s Town auch noch an der bekannten Kolonie der afrikanischen Pinguine. Leider waren aber nur ca. 100-200 der angeblich 3000 Tiere zu sehen, weil sie wohl gerade in der Federverlier-Phase steckten, dabei frieren und sich deswegen lieber vom Wind gesch\u00c3\u00bctzt in den B\u00c3\u00bcschen verstecken. Gegessen haben wir schlie\u00c3\u0178lich in Kalk Bay &#8211; im &#8220;Brass Bell&#8221;, wo es direkt am Meer solides Pub-Food gibt. Oder anders formuliert: Am Ende des Tages fuhren wir in den bekannten Fischerort Kalk Bay, um Schweine-Ribs und Chicken-Schnitzel zu essen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 4 stellte uns im Vorhinein vor die Wahl: Entweder mit der Seilbahn auf den Tafelberg und anschlie\u00c3\u0178end in den angeblich so ber\u00c3\u00bchmten Kirstenbosch National Botanical Garden &#8211; oder aber schon die f\u00c3\u00bcr Tag 5 geplante Kap-Tour machen. 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