{"id":455,"date":"2004-04-07T01:47:41","date_gmt":"2004-04-07T00:47:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=455"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T23:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=455","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p>Und hier die neuesten sechs popkulturjunke-TV-Neustart-Kritiken:<\/p>\n<p>&#8220;Menschen unter uns&#8221; \/ S\u00fcdwest Fernsehen \/ dienstags, 23 Uhr &#8211; Start: 6. April 2004<br \/>Eine neue Reportage-Reihe. 30 min\u00fctige Portr\u00e4ts von ganz normalen Menschen, die einen ganzen Tag lang begleitet werden. In der ersten Sendung ging es um Pater Landelin, einen Benediktiner-M\u00f6nch. 30 Minuten Abtauchen in eine ganz andere Welt. Diese Sendung ist ganz ruhiges, unspektakul\u00e4res Fernsehen. Aber absolut interessant. 7 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>&#8220;Einstein&#8221; \/ rbb Fernsehen \/ dienstags, 22.15 Uhr &#8211; Start: 6. April 2004<br \/>Das n\u00e4chste neue rbb-Magazin. Ein Wissensmagazin. Schon wieder moderiert von so einem langweiligen, farblosen Typen namens Sascha Fr\u00f6hlich. Berichtchen und Interviewchen zu Themen wie: Flugzeugbr\u00e4nde, Klimaforschung, Amphibienfahrzeuge und Zucht von n\u00fctzlichen Insekten. Alles nicht sonderlich innovativ, alles nicht sonderlich interessant, aber immerhin solide produziert. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>&#8220;Revier Nord &#8211; Einsatz f\u00fcr Weimann und Meisel&#8221; \/ mdr Fernsehen \/ dienstags, 20.45 Uhr &#8211; Start: 6. April 2004<br \/>Was macht ein Sender, wenn ihm nichts einf\u00e4llt? Er kopiert Programme, die auf anderen Sendern erfolgreich laufen. Neuester Fall: der mdr. Er hat nun seine eigene Polizisten-Doku-Soap. Das w\u00e4re ja alles noch nicht so schlimm, schlie\u00dflich hat dieses Genre Glanzlichter wie Toto und Harry hervorgebracht. Aber: Erz\u00e4hlt werden die \u00fcblichen Geschichten von alkoholisierten Ehedramen, randalierenden Jugendlichen und durchgekanllten, gescheiterten Existenzen. Und schlimmer noch: Die beiden Leipziger Polizisten, die von der Kamera begleitet werden, sind extrem langweilig und man versteht sie wegen ihrem erb\u00e4rmlichen s\u00e4chsischen Akzent kaum. Toto und Harry bleiben eben doch unerreicht. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>&#8220;Noir&#8221; \/ Viva \/ Ryoe Tsukimura + Bee Train + Victor Entertainment \/ verschiedene Sendetermine &#8211; Start: 5. April 2004<br \/>Eins muss man den Vivas lassen: Sie haben eine Menge an guten Anime-Serien eingekauft. &#8220;Noir&#8221; ist auch wieder so eine. Hauptfiguren: Mireille Bouquet und Kirika Yuumura, zwei M\u00e4dchen, die als Profi-Killer arbeiten. Beide empfinden nichts beim T\u00f6ten, beide wissen nichts \u00fcber ihre Vergangenheit. Gemeinsam machen sie sich auf, um Licht in die dunklen Schatten ihres fr\u00fcheren Lebens zu bringen. &#8220;Noir&#8221; ist gut gezeichnet, lebt von grandioser Bildsprache, kommt mit wenigen Dialogen aus, strahlt eine sehr angenehme melancholische Grundstimmung aus und wird mit einer erstaunlichen Langsamkeit erz\u00e4hlt. 6 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>&#8220;Gilmore Girls&#8221; \/ Vox \/ Dorothy Parker Drank Here Productions + Hofflund Polone \/ werkt\u00e4glich, 16.05 Uhr &#8211; Start: 2. April 2004<br \/>Die neue Vox-Nachmittagssserie. In den USA l\u00e4uft sie (wie das gesamte Vox-Nachmittagsprogramm) in der Prime Time. Und zwar beim Network The WB &#8211; seit Oktober 2000 &#8211; mittlerweile in der vierten Staffel. Es geht um eine alleinerziehende Mutter namens Lorelei Gilmore und ihre Tochter Rory. Die Mutter: Hotel-Managerin, jung geblieben und unvern\u00fcnftig, die Tochter: Sch\u00fclerin, zu vern\u00fcnftig f\u00fcr ihr Alter. Das Verh\u00e4tnis der beiden ist eigentlich kein Mutter-Tochter-Verh\u00e4ltnis, sondern eher eins zwischen besten Freundinnen. Au\u00dferdem gibt es Sookie, die wohl tollpatschigste K\u00f6chin der Welt, Michel, einen immer mies gelaunten Concierge und Loreleis Eltern, wohlhabend und besserwisserisch (Grandios: Edward Herrmann als Loreleis Vater Richard Gilmore). Die Geschichten, die erz\u00e4hlt werden, sind nicht sonderlich aufregend, allt\u00e4gliche Dinge aus allen Aspekten des Lebens. Dennoch ist &#8220;Gilmore Girls&#8221; eine gelungene Serie. Sie ist am\u00fcsant, charmant und wahrhaftig. Kein Highlight der Fernsehgeschichte, aber ein Highlight im ansonsten trostlosen deutschen Daytime-Fernsehen. 7 von 10 Punkten gibt&#8217;s daf\u00fcr.<\/p>\n<p>&#8220;Halt durch, Paul&#8221; \/ ZDF \/ Network Movie \/ dienstags, 19.25 Uhr &#8211; Start: 16. M\u00e4rz 2004<br \/>Das hat man davon, wenn das ZDF meint, sich dem Genre Comedy-Serie widmen zu m\u00fcssen. Horst Schroth spielt Paul Wagner, einen Scheidungsanwalt und Familienvater mit Frau, zwei Kindern und einem Hund. Jede Folge der Serie besteht aus zwei Episoden, in denen zutiefst langweilige Geschichten erz\u00e4hlt werden. Paul als Hypochonder, Paul als Ehemann, der meint, er m\u00fcsse sich meher seiner Familie widmen, Paul hat den Verdacht, dass seine Frau fremdgeht. Dabei wird kein Klischee ausgelassen und kein Gag ausgelassen, der vor 20 Jahren witzig war. Schroth nervt ohne Ende, die Nebendarsteller sind weitgehend talentlos, die B\u00fccher flach bis zum Gehtnichtmehr. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und hier die neuesten sechs popkulturjunke-TV-Neustart-Kritiken: &#8220;Menschen unter uns&#8221; \/ S\u00fcdwest Fernsehen \/ dienstags, 23 Uhr &#8211; Start: 6. 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