{"id":847,"date":"2004-11-16T23:12:02","date_gmt":"2004-11-16T22:12:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=847"},"modified":"2004-11-18T21:50:30","modified_gmt":"2004-11-18T20:50:30","slug":"tusch","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=847","title":{"rendered":"charts."},"content":{"rendered":"<p>Tusch! Der popkulturjunkie hat es geschafft. Die Chart-Kritiken sind auf neuestem Stand. Bevor es Ende der Woche mit den n\u00c3\u00a4chsten weitergeht, gibt&#8217;s hier also die New Entries der deutschen Singlecharts vom 15. November 2004:<\/p>\n<p>94: Travis &#8211; &#8220;walking in the sun&#8221;<br \/>Noch eins dieser verdammt \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssigen Best-of-Alben. Travis waren mal richtig gut. Mittlerweile langweilen sie mich leider etwas. Auch diese neue Single pl\u00c3\u00a4tschert so vor sich hin, bietet keinerlei \u00c3\u0153berraschungen, ist einer der schwachen Travis-Songs, an die man sich immer mehr gew\u00c3\u00b6hnen muss. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>53: DJ Sammy feat. Loona &#8211; &#8220;rise again&#8221;<br \/>DJ Sammy und Loona haben der Welt solch wichtiges Kulturgut wie &#8220;bailando&#8221; und &#8220;hijo de la luna&#8221; beschert. Nun sind sie wieder mal in den Charts. &#8220;rise again&#8221; klingt in den ersten Takten wie ein alter U2-Song. Der Gitarren-Sample wird jedoch dann mit den \u00c3\u00bcblichen Beats und Kommerz-Trance-Kl\u00c3\u00a4ngen umrahmt. Der Song nervt nicht weiter, l\u00c3\u00a4sst sich aber auch schnell wieder vergessen. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>33: Brian McFadden &#8211; &#8220;real to me&#8221;<br \/>Der Name Brian McFadden sagte mir vorher nichts. Nun wei\u00c3\u0178 ich, dass er mal zur Boyband Westlife geh\u00c3\u00b6rte und schon war mir klar, warum er so hoch in die Charts einsteigt. &#8220;real to me&#8221; klingt etwas amerikanischer als die Westlife-Musik, v\u00c3\u00b6llig kommerzieller Pop, zu dem McFadden mit leicht angerockter Stimme singt. \u00c3\u0153berfl\u00c3\u00bcssig. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>24: Annett Louisan &#8211; &#8220;das spiel&#8221;<br \/>Auch diese Dame war mir zuvor unbekannt. Durch Spiegel Online hab ich gelernt, dass sie 25 Jahre alt ist, aus Brandenburg kommt, in Hamburg lebt und &#8220;das spiel&#8221; bei NDR2 und Radio Hamburg in der Heavy Rotation l\u00c3\u00a4uft. Beim Anh\u00c3\u00b6ren des Songs (besser gesagt: Chansons) h\u00c3\u00a4tte ich im Leben nicht gedacht, dass es irgendeine Charts-Chance h\u00c3\u00a4tte. Louisan klingt zwar nicht wie 25, sondern eher wie 5, der Text klingt auch etwas pubert\u00c3\u00a4r, sie sieht aber super aus. Und das reicht ja manchmal auch, um ein Medien-Darling zu werden. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>22: Dominic Saleh-Zaki \/ Rokkha &#8211; &#8220;love is the message&#8221;<br \/>Die Woche der Unbekannten. Herr Saleh-Zaki spielt anscheinend in &#8220;Verbotene Liebe&#8221; mit. Keine gute Voraussetzung eigentlich. Und so ist dieser Song auch ein ziemlich nervendes St\u00c3\u00bcck Musik. Er rappt, als sei er der Coolste, merkt dabei aber nicht, dass er eher der Uncoolste ist. Der Refrain ist aus dem 80er-Hit &#8220;love is the message&#8221; entliehen. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>20: Ja Rule feat. Ashanti &#038; R. Kelly &#8211; &#8220;wonderful&#8221;<br \/>Wieder so eine Kooperation mehrerer Rap-Hip-Hop-RnB-Stars. Der eine rappt, die andere singt, der dritte schleimt ein bisschen rum. Besser als vieles Andere aus dem Black-Music-Genre, aber weit entfernt davon, meinem Geschmack nahezukommen. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>17: Dschungel Stars 2 &#8211; &#8220;die lust am \u00c3\u00bcberleben&#8221;<br \/>Tja. Das war wohl leider nicht zu vermeiden. Die Protagonisten der zweiten &#8220;Ich bin ein Star&#8221;-Staffel nehmen eine peinliche Platte auf. Kennt man ja aus der ersten Staffel und anderen Realityshows wie &#8220;Big Brother&#8221; zur Gen\u00c3\u00bcge. Man hat den Nervhit &#8220;die pure lust am leben&#8221; von Geier Sturzflug auserkoren, l\u00c3\u00a4sst Dolly Buster und Harry Wijnvoord blitzschnell beweisen, dass sie lieber keine Platte aufgenommen h\u00c3\u00a4tten und fertig ist der Hit. Gl\u00c3\u00bccklicherweise ist die Karnevals-Saison noch fern, sonst w\u00c3\u00a4r das Teil sicher nicht viel weiter vorn eingestiegen. Glasklare 0 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>3: Britney Spears &#8211; &#8220;my prerogative&#8221;<br \/>Die gute Nachricht: Britney Spears will aufh\u00c3\u00b6ren, Musik zu machen. Oder zumindest eine Pause einlegen, um f\u00c3\u00bcr Nachwuchs zu sorgen. Die schlechte Nachricht: Vorher schmei\u00c3\u0178t sie noch schnell ein Best-of-Album auf den Markt, damit das zu erzeugende Kind auch genug zu essen hat. Single-Auskopplung: eine Cover-Version des Bobby-Brown-Songs &#8220;my prerogative&#8221;. Ich kenne das Original nicht mehr, kann also nicht bewerten, was Frau Spears daraus gemacht hat. Mich nervt der Song auf jeden Fall, gequ\u00c3\u00a4lter Sprechgesang, hektische Beats und Kl\u00c3\u00a4nge &#8211; nicht gut. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>2: Eminem &#8211; &#8220;just lose it&#8221;<br \/>Eminem ist ja einer der wenigen Rapper, mit denen ich etwas anfangen kann. Immer wieder gibt&#8217;s einen Song von ihm, der mir gef\u00c3\u00a4llt. &#8220;just lose it&#8221; geh\u00c3\u00b6rt aber nicht dazu. Auswechselbarer, uninspirierter Slim-Shady-Rap von der Stange. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tusch! Der popkulturjunkie hat es geschafft. Die Chart-Kritiken sind auf neuestem Stand. Bevor es Ende der Woche mit den n\u00c3\u00a4chsten weitergeht, gibt&#8217;s hier also die New Entries der deutschen Singlecharts vom 15. November 2004: 94: Travis &#8211; &#8220;walking in the sun&#8221;Noch eins dieser verdammt \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssigen Best-of-Alben. Travis waren mal richtig gut. Mittlerweile langweilen sie mich [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/847"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=847"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/847\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=847"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=847"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=847"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}