{"id":90,"date":"2003-06-29T23:00:28","date_gmt":"2003-06-29T22:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=90"},"modified":"-0001-11-30T00:00:00","modified_gmt":"-0001-11-29T23:00:00","slug":"","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=90","title":{"rendered":""},"content":{"rendered":"<p>Samstag. Die erste Festival-Nacht war extrem kalt. H\u00f6chste Zeit also, am Samstagmittag mit warmer Musik wieder Normal-Temperatur zu erlangen. Erster Programmpunkt f\u00fcr mich: <a href=\"http:\/\/www.pinkostar.de\/\">Pinkostar<\/a> um 1250 auf der Hauptb\u00fchne. Ich kannte bis dahin nur den kleinen Hit &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B00008HX5L\/popkulturjunk-21\">Too many Scars<\/a>&#8220;, der Lust auf mehr machte. Pinkostar waren auch nicht schlecht. Der S\u00e4nger war zwar etwas etwas prollig, aber egal, die Musik z\u00e4hlt und die war absolut okay. Danach ging es zu <a href=\"http:\/\/www.kettcar.net\/\">Kettcar<\/a> vor die Zeltb\u00fchne. Und da begann der zweite Festival-Tag dann richtig. Was f\u00fcr eine gro\u00dfartige Stimmung um 1320 mittags. Dass die Band aus Hamburg viele Fans hat und live \u00e4u\u00dferst gut ist, hatte ich vorher schon gewusst. Aber diese Stimmung zu dieser Tageszeit war wirklich der Hammer. Richtig gute Musik (H\u00f6hepunkt: &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B00008IHKL\/popkulturjunk-21\">Landungsbr\u00fccken raus<\/a>&#8220;). Und ich werde Kettcar demn\u00e4chst unbedingt mal bei einem Einzel-Konzert sehen m\u00fcssen. Noch gr\u00f6\u00dfer war die Stimmung dann bei <a href=\"http:\/\/www.nadasurf.com\/\">Nada Surf<\/a>. Das Zeltb\u00fchnen-Publikum ging richtig mit und feierte die New Yorker Band von Beginn bis zum letzten Ton. Besonders cool war, dass Nada Surf am Ende des Konzertes gebeten wurden, noch etwas l\u00e4nger zu spielen. Aus welchen Gr\u00fcnden auch immer. So kam das Southside-Publikum dann sogar noch in den Genuss des sieben Jahre alten Klassikers &#8220;Popular&#8221;, der damals bei <a href=\"http:\/\/www.mtv.de\/\">MTV<\/a> rauf und runter gespielt wurde. Nach diesen beiden gelungenen Konzerten verlie\u00df ich mit einem Grinsen im Gesicht die Zeltb\u00fchne. Danach fiel die Entscheidung schwer: die lustigen <a href=\"http:\/\/www.internationalpony.de\/\">International Pony<\/a> oder die mir musikalisch n\u00e4her stehenden <a href=\"http:\/\/www.starsailor.net\/\">Starsailor<\/a>? Ich entschied mich f\u00fcr Starsailor. Vielleicht ein Fehler. Die Musik war zwar sch\u00f6n, aber in br\u00fctender Hitze kam bei den ab und zu melancholischen Songs keine wirkliche Stimmung auf. Schade. Um 1740 stand dann der n\u00e4chste gro\u00dfe H\u00f6hepunkt des Festivals an: <a href=\"http:\/\/www.turbonegro.com\/\">Turbonegro<\/a>. Den ganzen Tag lang hatte ich schon Mitglieder des sagenumwobenen Turbonegro-Fanclubs <a href=\"http:\/\/www.turbojugend.com\/\">Turbojugend<\/a> (zu erkennen u.a. an den Jeansjacken) gesehen, die in Massen zum Southside gestr\u00f6mt waren, um ihre Helden zu sehen. Und sie sind nicht umsonst gekommen: Turbonegro haben eine Show vom Feinsten geboten. Einen Kracher nach dem Anderen. Dazwischen immer lustige Ansagen vom S\u00e4nger. Alle, die Turbonegro noch nicht live gesehen haben, sollten das nachholen. So schnell wie m\u00f6glich. Nach Turbonegro ging es f\u00fcr ganz andere Musik zur\u00fcck zur Zeltb\u00fchne. <a href=\"http:\/\/www.goldfrapp.co.uk\/\">Goldfrapp<\/a> standen auf dem Programm. Und auch das hat sich gelohnt. Wenn auch aus ganz anderen Gr\u00fcnden. S\u00e4ngerin Alison Goldfrapp hat sich mit ihrem Verhalten zur Top-Favoritin f\u00fcr den Titel Oberzicke des Festivals qualifiziert. Anscheinend gab es am Anfang des Konzertes Probleme mit den Monitor-Lautsprechern auf der B\u00fchne. Frau Goldfrapp hat das dazu bewogen, auszuflippen und das Konzert erstmal abzubrechen. Nach einer Pause ging es dann weiter. Damit keine Missverst\u00e4ndnisse aufkommen: Ich mag die Musik von Goldfrapp wirklich sehr, aber diese Zicke auf der B\u00fchne konnte ich absolut nicht ertragen, sodass ich mich dann irgendwann an die Seite gesetzt habe, um sie nicht sehen zu m\u00fcssen. Danach ging es weiter mit <a href=\"http:\/\/www.console.li\/\">Console<\/a>. Die hab ich vor einiger Zeit ja schon in Heidelberg live gesehen und war damals komplett begeistert \u00fcber die riesigen Unterschiede zwischen Album und Liveshow. In den 60 Minuten Southside-Gig gab es davon auch einen gro\u00dfartigen Aussschnitt zu h\u00f6ren. 60 Minuten Elektro-Heavy-Metal vom Feinsten ;-) Und au\u00dferdem gewinnen Console immer und \u00fcberall den Preis f\u00fcr die h\u00fcbscheste S\u00e4ngerin. Noch mehr Elektro gab es um 2130 von <a href=\"http:\/\/www.astralwerks.com\/royksopp\/\">R\u00f6yksopp<\/a>. Und auch die beiden Jungs rocken live so derma\u00dfen los, dass man denkt, man sei im falschen Film. Leider haben R\u00f6yksopp zu viel unbekanntes Material gespielt, das wom\u00f6glich auf dem lang erwarteten n\u00e4chsten Album erscheinen wird, leider aber viel zu fl\u00e4chig und melodien-arm war. Zum Headliner des Tages ging es danach wieder zur\u00fcck zur Hauptb\u00fchne. <a href=\"http:\/\/www.coldplay.com\/\">Coldplay<\/a>. Kleine Anmerkung vorher: ich habe bewusst darauf verzichtet, auch nur eine Sekunde <a href=\"http:\/\/www.guanoapes.org\/\">Guano Apes<\/a> zu sehen. Ich hasse die Guano Apes. Aber das nur nebenbei. Zur\u00fcck zu Coldplay: Supersch\u00f6nes Konzert voller toller Melodien. Und sehr passend zu der sp\u00e4ten Uhrzeit. Coldplay bei Dunkelheit geh\u00f6rt wirklich zum Sch\u00f6nsten, was man erleben kann. Mein pers\u00f6nliches Highlight nat\u00fcrlich &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B00008D146\/popkulturjunk-21\">Clocks<\/a>&#8221; vom letzten Album. Leider war ich nach Coldplay zu m\u00fcde, so dass ich auf <a href=\"http:\/\/www.sigur-ros.com\/\">Sigur Ros<\/a> im Zelt verzichtet habe. Leider. War bestimmt brilliant. Aber Sigur Ros werde ich mir dann mal in voller Konzertl\u00e4nge ansehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Samstag. Die erste Festival-Nacht war extrem kalt. H\u00f6chste Zeit also, am Samstagmittag mit warmer Musik wieder Normal-Temperatur zu erlangen. Erster Programmpunkt f\u00fcr mich: Pinkostar um 1250 auf der Hauptb\u00fchne. Ich kannte bis dahin nur den kleinen Hit &#8220;Too many Scars&#8220;, der Lust auf mehr machte. Pinkostar waren auch nicht schlecht. 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