{"id":904,"date":"2004-12-10T01:48:27","date_gmt":"2004-12-09T23:48:27","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=904"},"modified":"2004-12-10T01:48:35","modified_gmt":"2004-12-10T00:48:35","slug":"popkulturjunkie-on-tour-klee-ocker","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=904","title":{"rendered":"popkulturjunkie on tour: klee + ocker."},"content":{"rendered":"<p>Heute abend hab&#8217; ich das Beste getan, was man an diesem Abend \u00c3\u00bcberhaupt nur machen konnte: ich hab&#8217; brilliante Musik geh\u00c3\u00b6rt, eine der charmantesten S\u00c3\u00a4ngerinnen, die ich je gesehen habe, erlebt, wurde perfekt unterhalten. Ich war bei einem <a href=\"http:\/\/www.kleemusik.de\/\">Klee<\/a>-Konzert.<br \/>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/KleeHD.jpg\" align=\"center\" hspace=\"5\" vspace=\"5\"><br \/>\nAber der Reihe nach: Begonnen hat der Abend n\u00c3\u00a4mlich mit <a href=\"http:\/\/www.ocker.cc\/\">Ocker<\/a>. Einer Band aus Hamburg, die mir vor einigen Monaten schon durch die St\u00c3\u00bccke &#8220;new york fm&#8221; und &#8220;retro yuppie&#8221; positiv aufgefallen waren. Ein Eindruck, der sich heute abend sehr verst\u00c3\u00a4rkt hat. Die Band aus Hamburg spielt Elektro-Rock. Fast ohne Gesang und wenn, dann nur mit Vocoder-Stimme. Das Set begann mit einem noch unbetitelten neuen Instrumental-St\u00c3\u00bcck, das mit seiner Intensit\u00c3\u00a4t ein perfektes Intro war. Es folgten ein Mix aus St\u00c3\u00bccken vom Ocker-Album &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0000E13PU\/popkulturjunk-21\">1234love<\/a>&#8221; (nat\u00c3\u00bcrlich inklusive der beiden &#8220;Hits&#8221;), ein weiteres neues, unbetiteltes St\u00c3\u00bcck und nette Plaudereien zwischen den St\u00c3\u00bccken. Ocker haben f\u00c3\u00bcr eine Support-Band ziemlich lang gespielt: 45 Minuten. W\u00c3\u00a4re der Abend an dieser Stelle zu Ende gewesen, man w\u00c3\u00a4re mit guten Gef\u00c3\u00bchlen nach Hause gegangen. Aber der absolute H\u00c3\u00b6hepunkt sollte ja erst folgen: Klee.<\/p>\n<p>Ich war vom Klee-Album &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0002X74KY\/popkulturjunk-21\">jel\u00c3\u00a4ngerjelieber<\/a>&#8221; ziemlich begeistert. Es klang reifer, erwachsener als der Vorg\u00c3\u00a4nger &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B000094HNP\/popkulturjunk-21\">unverwundbar<\/a>&#8220;. Und so war ich gespannt, wie die Live-Umsetzung der zumeist ruhigen St\u00c3\u00bccke aussah. Und die sah vom ersten Moment an hervorragend aus. Das lag nat\u00c3\u00bcrlich vor allem an S\u00c3\u00a4ngerin Suzie Kerstgens, einer der charmantesten, sympathischsten und ja: s\u00c3\u00bc\u00c3\u0178esten Musikerinnen, die ich je auf einer B\u00c3\u00bchne gesehen habe. Der Album-Opener &#8220;f\u00c3\u00bcr alle, die&#8221; war auch das erste Klee-St\u00c3\u00bcck des Abends. Danach gab es nahezu alle Lieder des neuen Albums, ein paar vom Vorg\u00c3\u00a4nger (nat\u00c3\u00bcrlich auch &#8220;erinner dich&#8221; und &#8220;nicht immer aber jetzt&#8221;) und als Abschluss der zweiten Zugabe sogar einen Song der Vorg\u00c3\u00a4nger-Band Ralley. Zwischendruch erz\u00c3\u00a4hlte Suzie Kerstgens Geschichten \u00c3\u00bcber die Krankheit, die sie gerade plagte (Nesselfieber), die ersten drei Platten ihres Lebens (Catweasel, Trotzkopf, Robbi Tobbi und das Fliewat\u00c3\u00bc\u00c3\u00bct), Heuschreckenplagen und vieles andere. Die Musik war h\u00c3\u00a4rter, ein bisschen schneller als auf der Platte, zwei Unterbrechungen mitten in Songs, in denen der Computer neu hochgefahren werden musste, unterstrichen den Charme der Lieder. Perfekter deutscher Elektro-Pop zwischen New Order, Blumfeld und The Cure. Mit anderen Worten: Das Konzert war sensationell unterhaltsam. Und alle, die die Musik von Klee auch nur halbwegs m\u00c3\u00b6gen, sollten einen der <a href=\"http:\/\/www.kleemusik.de\/livetext.htm\">verbliebenen Tour-Termine<\/a> wahrnehmen. Auch damit bei den n\u00c3\u00a4chsten Auftritten ein paar mehr als die gerade mal 100 Leute im Heidelberger Schwimmbad auftauchen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute abend hab&#8217; ich das Beste getan, was man an diesem Abend \u00c3\u00bcberhaupt nur machen konnte: ich hab&#8217; brilliante Musik geh\u00c3\u00b6rt, eine der charmantesten S\u00c3\u00a4ngerinnen, die ich je gesehen habe, erlebt, wurde perfekt unterhalten. Ich war bei einem Klee-Konzert. Aber der Reihe nach: Begonnen hat der Abend n\u00c3\u00a4mlich mit Ocker. 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