{"id":981,"date":"2005-02-03T01:59:48","date_gmt":"2005-02-03T00:59:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=981"},"modified":"2005-02-03T01:59:48","modified_gmt":"2005-02-03T00:59:48","slug":"mein-2004-in-listen-teil-2c","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=981","title":{"rendered":"mein 2004 in listen (teil 2c)."},"content":{"rendered":"<p>Vielleicht sollte ich bis Ende 2005 tats\u00c3\u00a4chlich meine Lieblingsalben des Jahres 2004 enth\u00c3\u00bcllt haben. Deswegen schnell die Pl\u00c3\u00a4tze 15 bis 11 der Liste:<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/2004_15_Interpol_antics.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"5\">15: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0002M1DRA\/popkulturjunk-21\">Interpol &#8211; &#8220;antics&#8221;<\/a>.<br \/>\nIn diversen Listen verschiedener Musimagazine ganz weit vorn, bei mir immerhin auf Rang 15. Interpol geh\u00c3\u00b6rt zu den wohl coolsten Bands &#8211; im Sinne von &#8220;cool&#8221;. Ich habe sie damals nach dem Release des Deb\u00c3\u00bct-Albums &#8220;turn on the bright lights&#8221; live gesehen. Ein paar Herren in Anz\u00c3\u00bcgen, frisch geb\u00c3\u00bcgelten Hemden, die fabelhafte, leicht d\u00c3\u00bcstere Musik spielten. &#8220;antics&#8221; gef\u00c3\u00a4llt mir zwar ein bisschen weniger als das Deb\u00c3\u00bct-Album, aber schon Songs wie &#8220;slow hands&#8221; oder &#8220;evil&#8221; reichen als Argument zum Besitz der Platte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/2004_14_Ash_meltdown.jpg\" align=\"right\" hspace=\"5\" vspace=\"5\">14: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B00022UOIE\/popkulturjunk-21\">Ash &#8211; &#8220;meltdown&#8221;<\/a>.<br \/>\nAsh. Vor ein paar Jahren geh\u00c3\u00b6rten sie zu meinen absoluten Lieblings-Bands. Auch, aber nicht nur wegen der gro\u00c3\u0178artigen Charlotte Hatherley. Ich wei\u00c3\u0178 gar nicht genau, wie oft ich Ash schon live gesehen habe. Es muss drei oder viermal gewesen sein. Mit &#8220;meltdown&#8221; wollten sie sich in eine wesentlich h\u00c3\u00a4rtere, frischere Richtung weiterentwickeln. Nun ja. Bis auf zwei oder drei tats\u00c3\u00a4chlich h\u00c3\u00a4rtere Songs ist die Platte aber dann doch eine v\u00c3\u00b6llig typische Ash-Platte. Sicher nicht die beste, die Ash bisher ver\u00c3\u00b6ffentlicht haben. Aber gut genug. Und vielleicht klappt&#8217;s dann ja beim n\u00c3\u00a4chsten Mal mit der Weiterentwicklung.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/2004_13_Klee_jelaengerjelieber.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"5\">13: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0002X74KY\/popkulturjunk-21\">Klee &#8211; &#8220;jel\u00c3\u00a4ngerjelieber&#8221;<\/a>.<br \/>\nDass mich Klee-S\u00c3\u00a4ngerin Suzie Kerstgens live extrem begeistert hat, werden aufmerksame Leser bereits wissen. Dass ich aber das Klee-Album schon sehr mochte, bevor ich mich von den Live-Qualit\u00c3\u00a4ten \u00c3\u00bcberzeugen konnte, m\u00c3\u00bcsst ihr mir jetzt einfach glauben. Ich mochte bereits die erste Klee-Platte, die tanzbarer, elektronischer war. Die neue stie\u00c3\u0178 nicht \u00c3\u00bcberall auf Gegenliebe. Bei mir aber. Vielleicht liegt es daran, dass sie mich an so vielen Stellen an andere Bands erinnert, die ich mag. An The Cure, Blumfeld und New Order zum Beispiel. Vielleicht liegt es auch an der leichten Melancholie, die sie verstr\u00c3\u00b6mt. Wahrscheinlich aber einfach daran, dass sie fast ausnahmslos extrem sch\u00c3\u00b6ne Musik enth\u00c3\u00a4lt. Und &#8220;unser film&#8221; geh\u00c3\u00b6rt definitiv zu meinen Lieblings-Songs des Jahres.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/2004_12_The_Golden_Virgins_songs_of_praise.jpg\" align=\"right\" hspace=\"5\" vspace=\"5\">12: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0001V75E2\/popkulturjunk-21\">The Golden Virgins &#8211; &#8220;songs of praise&#8221;<\/a>.<br \/>\nDie Golden Virgins sind f\u00c3\u00bcr mich die \u00c3\u0153berraschung des Jahres 2004 gewesen. &#8220;songs of praise&#8221; ist wohl das abwechslungsreichste Album, dass ich seit langem geh\u00c3\u00b6rt habe. V\u00c3\u00b6llig unterschiedliche Musikstile, die dennoch schl\u00c3\u00bcssig zueinander passen. Vom Disco-Punk in &#8220;I am a camera&#8221; \u00c3\u00bcber v\u00c3\u00b6llig depressive St\u00c3\u00bccke wie &#8220;staying sober&#8221; bis zu wundersch\u00c3\u00b6nen St\u00c3\u00bccken wie &#8220;light in her window&#8221;, die mitten im Song auf einmal von der Ballade zum L\u00c3\u00a4rmrock kippen. Eins verbindet all die tollen Songs: das Thema Liebe. Von der Begierde, \u00c3\u00bcber Liebeskummer bis hin zum Trennungsschmerz &#8211; alles vertreten. F\u00c3\u00bcr manchen mag das alles zu viel verschiedene Musik f\u00c3\u00bcr eine Platte sein. F\u00c3\u00bcr mich nicht. Warum allerdings das deutsche Golden-Virgins-Label Indigo die Band als &#8220;Antwort auf Franz Ferdinand&#8221; verkauft, wird f\u00c3\u00bcr alle Ewigkeiten sein Geheimnis bleiben.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/2004_11_The_Libertines_the_libertines.jpg\" align=\"left\" hspace=\"5\" vspace=\"5\">11: <a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0002HV4RE\/popkulturjunk-21\">The Libertines &#8211; &#8220;the libertines&#8221;<\/a>.<br \/>\nDie Libertines. Die vom &#8220;NME&#8221; wohl meist-gehypte Band aller Zeiten. Wenn man sich allerdings dieses Meisterwerk anh\u00c3\u00b6rt, wird schnell klar, dass der Hype v\u00c3\u00b6llig berechtigt war. Selten hat eine Platte so derma\u00c3\u0178en britisch geklungen. Sie bietet alles. Massenhafte gute Laune und Songs wie &#8220;what became of the likely lads&#8221; oder &#8220;can&#8217;t stand me now&#8221;, angesichts deren Texte man schon die eine oder andere Tr\u00c3\u00a4ne verdr\u00c3\u00bccken k\u00c3\u00b6nnte, weil diese Band wohl nie wieder etwas Neues ver\u00c3\u00b6ffentlichen wird. Wieder einmal sind Drogen Schuld am wahrscheinlichen Ende einer Karriere. Auch wenn Pete Doherty (noch) lebt. Anderseits: Kann man eine Band-Karriere besser beenden, als mit einer solchen Platte?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vielleicht sollte ich bis Ende 2005 tats\u00c3\u00a4chlich meine Lieblingsalben des Jahres 2004 enth\u00c3\u00bcllt haben. Deswegen schnell die Pl\u00c3\u00a4tze 15 bis 11 der Liste: 15: Interpol &#8211; &#8220;antics&#8221;. In diversen Listen verschiedener Musimagazine ganz weit vorn, bei mir immerhin auf Rang 15. Interpol geh\u00c3\u00b6rt zu den wohl coolsten Bands &#8211; im Sinne von &#8220;cool&#8221;. 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