{"id":995,"date":"2005-02-12T01:04:56","date_gmt":"2005-02-12T00:04:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=995"},"modified":"2005-02-12T01:10:22","modified_gmt":"2005-02-12T00:10:22","slug":"popkulturjunkie-on-tour-saybia","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=995","title":{"rendered":"popkulturjunkie on tour: saybia."},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/Saybia_HD.jpg\" align=\"right\" hspace=\"5\" vspace=\"5\">Nachdem ich am Dienstag schon das Slut-Konzert geschw\u00c3\u00a4nzt hatte, weil ich m\u00c3\u00bcde war und unmotiviert, da ich sie schon zwei oder drei mal gesehen hatte, musste ich heute unbedingt ran. Schlie\u00c3\u0178lich hatte die d\u00c3\u00a4nische Band Saybia mit &#8220;<a href=\"http:\/\/www.amazon.de\/exec\/obidos\/ASIN\/B0002XDOUS\/popkulturjunk-21\">these are the days<\/a>&#8221; eines meiner absoluten Lieblingsalben des vergangenen Jahres produziert. Und wenn ich nach einer anstrengenden Woche auch heute ziemlich m\u00c3\u00bcde war, das Konzert hat sich dennoch absolut gelohnt.<\/p>\n<p>Das Publikum war relativ jung und auff\u00c3\u00a4llig weiblich. Und das, obwohl Saybia-S\u00c3\u00a4nger S\u00c3\u00b6ren Huss auf den ersten Blick nicht gerade ein Frauentyp ist. Leichtes \u00c3\u0153bergewicht, altes Holzf\u00c3\u00a4llerhemd, unrasiert und lange, fettige Haare. Doch wenn er den Mund aufmacht und singt, ist das vollkommen egal. Der von Schubladen-Experten schnell herangezogene Vergleich mit Bands wie Coldplay oder Travis greift viel zu kurz. Die Musik von Saybia, gerade auf &#8220;these are the days&#8221;, ist intelligenter, abwechslungsreicher, wundersch\u00c3\u00b6ner und vor allem sehr nordischer Melancholie-Rock. Und wo gibt es bittesch\u00c3\u00b6n im Gesamtwerk von Travis oder Coldplay 17 Minuten lange Songs, deren Struktur sich nicht hinter der Musik von Radiohead oder Sigur Ros verstecken muss?<\/p>\n<p>Zur\u00c3\u00bcck zum Konzert. Eine Vorband gab es \u00c3\u00bcberraschenderweise nicht, so lag die Konzentration voll auf Saybia. 100 Minuten sollten es werden, vornehmlich vollgepackt mit Material des aktuellen Albums. Das Set begann mit dem gro\u00c3\u0178artigen &#8220;the haunted house on the hill&#8221; (leider ohne die Bl\u00c3\u00a4ser, die das St\u00c3\u00bcck auf dem Album veredeln), auch Hits wie &#8220;brilliant sky&#8221; oder &#8220;i surrender&#8221; fehlten nat\u00c3\u00bcrlich nicht. In der Zugabe gab es mit &#8220;worst case scenario&#8221; auch ein St\u00c3\u00bcck, dass erst zum zweiten Mal live gespielt wurde und auf einer (Achtung! Exklusiv-Information!) im Herbst erscheinenden EP zu finden sein wird. Den Schlusspunkt unter ein musikalisch wundersch\u00c3\u00b6nes, ab und zu beinahe zu perfektes Konzert setzte dann auch tats\u00c3\u00a4chlich das erw\u00c3\u00a4hnte, 17 Minuten lange, unbetitelte Epos von &#8220;these are the days&#8221;, wenn es in der Live-Version auch ein paar Minuten k\u00c3\u00bcrzer war.<\/p>\n<p>Ein lohnender Abend also, mit einer Band, die in ihrer Heimat D\u00c3\u00a4nemark zu den ganz Gro\u00c3\u0178en geh\u00c3\u00b6rt (Ihr Deb\u00c3\u00bct-Album belegte 2002 acht Wochen lang Platz 1 in den Charts) und die auch in Deutschland immer mehr Fans finden wird. Die etwa 200 heute Abend Anwesenden d\u00c3\u00bcrften sp\u00c3\u00a4testens jetzt dazugeh\u00c3\u00b6ren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich am Dienstag schon das Slut-Konzert geschw\u00c3\u00a4nzt hatte, weil ich m\u00c3\u00bcde war und unmotiviert, da ich sie schon zwei oder drei mal gesehen hatte, musste ich heute unbedingt ran. Schlie\u00c3\u0178lich hatte die d\u00c3\u00a4nische Band Saybia mit &#8220;these are the days&#8221; eines meiner absoluten Lieblingsalben des vergangenen Jahres produziert. 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