{"id":3327,"date":"2007-11-23T13:41:39","date_gmt":"2007-11-23T12:41:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=3327"},"modified":"2007-11-23T13:41:39","modified_gmt":"2007-11-23T12:41:39","slug":"charts-kritik-14-september-2007","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=3327","title":{"rendered":"charts-kritik: 14. september 2007."},"content":{"rendered":"<p>Weiterer Teil der Aufholjagd: Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 14. September 2007:<\/p>\n<p><object width=\"400\" height=\"330\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/p\/74C39FBE98227A2F\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/p\/74C39FBE98227A2F\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"400\" height=\"330\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>99: Kaiser Chiefs &#8211; &#8220;everything is average nowadays&#8221;<\/p>\n<p>Sehr netter englischer Mitgr\u00c3\u00b6hl-Poprock von den Kaiser Chiefs. Das k\u00c3\u00b6nnen sie ja schlie\u00c3\u0178lich auch am besten. 7 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>89: Alpa Gun feat. Muhabbet &#8211; &#8220;verbotene liebe&#8221;<\/p>\n<p>Eigentlich hat man schon nach wenigen Sekunden die Schnauze voll, wenn der eine zum anderen sagt: &#8220;Ey, Muhabbet, mein Freund, wolln wir den Leuten mal ne wahre Geschichte erz\u00c3\u00a4hlen?&#8221; So startet man doch keinen Song, Leute. Das, was danach folgt ist ein Mix aus Kitschmelodie und monotonem Sprechgesang. Belanglos. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>88: X-Perience &#8211; &#8220;i feel like you&#8221;<\/p>\n<p>Die letzte Single in Originalbesetzung. Damals in den 90ern gab es ein paar wundersch\u00c3\u00b6ne Elektro-Pop-Songs von X-Perience (ich habe das sicher schon des \u00c3\u2013fteren erw\u00c3\u00a4hnt) &#8211; und ich glaube, dass es ohne die pr\u00c3\u00a4gnante Stimme von Claudia Uhle zu Ende gehen wird mit X-Perience. &#8220;i feel like you&#8221; kann aber wie schon die ganzen letzten Singles nicht mit den Klassikern von damals (z.B. &#8220;a neverending dream&#8221;) mithalten. Schade drum. 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>85: Gym Class Heroes &#8211; &#8220;clothes off&#8221;<\/p>\n<p>Lockerer Hip-Hop-Pop, der sicher seine Berechtigung hat (9 Mio. YouTube-Visits sprechen f\u00c3\u00bcr sich), mich aber vollkommen kalt l\u00c3\u00a4sst. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>81: Bass Sultan Hengzt &#8211; &#8220;schmetterlingseffekt&#8221;<\/p>\n<p>Musik wie ich sie liebe. Der Mann mit dem vielleicht d\u00c3\u00a4mlichsten Namen der Branche nuschelt irgendwas von &#8220;einmal aufm boden und der himmel wird grau&#8221;, das man aber nur bruchst\u00c3\u00bcckhaft versteht. Vielleicht ist das aber auch gut so. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>73: Snow Patrol &#8211; &#8220;open your eyes&#8221;<\/p>\n<p>Ich hab inzwischen wieder meinen Frieden gemacht mit Snow Patrol. Sie sind nunmal inzwischen Weltstars, machen Musik, die vielen gef\u00c3\u00a4llt und nicht mehr nur kleinen Popkulturjunkies an Southside-Festival-Nachmittagen. Ich bin immer noch der Meinung, dass sie beim letzten Album wesentlich besser waren als jetzt. Aber der Masse gef\u00c3\u00a4llt&#8217;s jetzt besser. Und wenn man sich &#8220;open your eyes&#8221; v\u00c3\u00b6llig unvoreingenommen anh\u00c3\u00b6rt, bekommt man eindeutig einen grandiosen Popsong, der zwar erst kurz vor Schluss so richtig auf den Punkt kommt, aber dann richtig f\u00c3\u00bcr G\u00c3\u00a4nsehaut sorgt. Stadionpop im besten Sinne. 8 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>69: Marquess &#8211; &#8220;you and not tokio&#8221;<\/p>\n<p>Nach dem Sommerhit &#8220;vayamos companeros&#8221; nun die m\u00c3\u00bcde Herbstnummer &#8220;you and not tokio&#8221;. Neben dem d\u00c3\u00a4mlichen Titel f\u00c3\u00a4llt auf, dass der Musikstil komplett anders ist. Man mag kaum glauben, dass das dieselben Leute sind, die diese sommerliche Mitschunkelnummer gemacht haben. Der Song ist allerdings weitgehend langweilig, kommt nicht auf den Punkt und will viel zu viel. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>55: Apocalyptica &#8211; &#8220;i&#8217;m not jesus&#8221;<\/p>\n<p>Neuester Gast der Cello-Metal-Finnen: Stone-Sour-Slipknot-Frontsau Corey Taylor. Das Ergebnis: Schn\u00c3\u00b6rkelloser kraftvoller Metalrock, der \u00c3\u00bcberraschend h\u00c3\u00b6renswert ist &#8211; vielleicht auch, weil sich die Cellisten erfreulicherweise zur\u00c3\u00bccknehmen und der restlichen Instrumentierung mehr Raum lassen. So nerven Apocalyptica mich nicht mehr so sehr. 6 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>53: Tony D &#8211; &#8220;totalschaden&#8221;<\/p>\n<p>Da ist der Titelname Programm: Tony B versucht sich an einem v\u00c3\u00b6llig misslungenen Mix aus Gesang, Rap und Geschrei &#8211; im Video unterst\u00c3\u00bctzt von einer Band mit Sido und dem Deppen aus der Bloodhound Gang. Auf CD gepresste Schei\u00c3\u0178e. &#8220;Totalschaden&#8221; eben. 0 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>44: Maroon 5 &#8211; &#8220;wake up call&#8221;<\/p>\n<p>Die vielleicht belangloseste Band der Gegenwart kippt die n\u00c3\u00a4chste Single auf den Markt. Auch &#8220;wake up call&#8221; ist ein leicht ange-funk-ter Popsong ohne H\u00c3\u00b6hepunkte. Und dementsprechend werde ich ihn mir sicher nur dieses eine Mal angeh\u00c3\u00b6rt haben. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>40: Linkin Park &#8211; &#8220;bleed it out&#8221;<\/p>\n<p>Wenn der Song nicht immer nur im ewigen &#8220;i bleed it out digging deeper just to throw it away&#8221; gipfeln w\u00c3\u00bcrde, sondern ein bisschen mehr Abwechslung geboten h\u00c3\u00a4tte, h\u00c3\u00a4tte das wirklich etwas werden k\u00c3\u00b6nnen. Aber so bleibt &#8220;bleed it out&#8221; eindeutig nur Mittelma\u00c3\u0178. 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>31: Horst Schl\u00c3\u00a4mmer &#8211; &#8220;gisela (isch m\u00c3\u00b6schte nischt&#8230;)&#8221;<\/p>\n<p>Sp\u00c3\u00a4testens nach diesem v\u00c3\u00b6llig missratenen Etwas d\u00c3\u00bcrfte wohl jeder froh sein, dass es nun bis auf Weiteres nichts Neues mit von Schl\u00c3\u00a4mmer zu sehen (und h\u00c3\u00b6ren) geben wird. 0 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>28: Plain White T&#8217;s &#8211; &#8220;hey there delilah&#8221;<\/p>\n<p>Welthit-Alarm. 17 Mio. YouTube-Abrufe. Im-Radio-hoch-und-runter-Gespiele. Aber: &#8220;hey there delilah&#8221; ist ein durchaus netter balladesker kleiner Song, der ins Ohr geht und danach nicht mehr raus. Interessant wird nun, wie die Plattenfirma an diesen Hit anschlie\u00c3\u0178en will &#8211; denn f\u00c3\u00bcr die Plain White T&#8217;s ist der Song ja eher ungew\u00c3\u00b6hnlich &#8211; sie machen sonst eher mittelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178igen Punk-Emo-Pop. Es riecht also stark nach One-Hit-Wonder. 6 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>18: Lisa Bund &#8211; &#8220;learn to love you&#8221;<\/p>\n<p>Die lange Zeit als Top-Favoritin gehandelte &#8220;DSDS&#8221;-Kandidatin durfte nun also auch eine Platte aufnehmen. Dort pr\u00c3\u00a4sentiert sie Mariah-Carey-Whitney-Houston-artige Balladen, die ihre zugegebenerma\u00c3\u0178en tolle Stimme in den Vordergrund stellen. &#8220;learn to love you&#8221; ist zwar keine ganz gro\u00c3\u0178e Innovation, aber besser als die von Mark Medlock vorgetragenen peinlichen Bohlen-Kompositionen ist der Song allemal. 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>15: Sean Kingston &#8211; &#8220;beautiful girls&#8221;<\/p>\n<p>Eben noch 17 Mio. YouTube-Abrufe, bei &#8220;beautiful girls&#8221; sind es sogar 25 Mio. Und das f\u00c3\u00bcr einen Milchbubi, der mal eben einen anderen Text \u00c3\u00bcber die &#8220;stand by me&#8221;-Melodie dr\u00c3\u00bcbersingt. Manchmal ist der Musikgeschmack der Leute schon seltsam. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>03: 50 Cent feat. Justin Timberlake &#8211; &#8220;ayo technology&#8221;<\/p>\n<p>50 Cent rappt \u00c3\u00bcber einen Gameboy- oder C-64-Chiptune, Justin Timberlake singt ein bisschen und fertig ist der Hit. Und warum? Ich wei\u00c3\u0178 es beim besten Will nicht. &#8220;ayo technology&#8221; ist Mittelma\u00c3\u0178, wie es mittelm\u00c3\u00a4\u00c3\u0178iger nicht sein k\u00c3\u00b6nnte. Keinerlei H\u00c3\u00b6hepunkte, keine Melodie, nichts, absolut nichts. Was hab&#8217; ich eben gesagt? Manchmal ist der Musikgeschmack der Leute schon seltsam? Stimmt hier noch mehr als eben. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>Die Top Ten vom 14. September 2007:<\/p>\n<p>01 (01) Culcha Candela &#8211; &#8220;hamma!&#8221;<br \/>\n02 (02) James Blunt &#8211; &#8220;1973&#8221;<br \/>\n03 (&#8212;) 50 Cent feat. Justin Timberlake &#8211; &#8220;ayo technology&#8221;<br \/>\n04 (03) Ich+Ich &#8211; &#8220;vom selben stern&#8221;<br \/>\n05 (04) Azad feat. Adel Tawil &#8211; &#8220;prison break anthem (ich glaub &#8230;)&#8221;<br \/>\n06 (05) Timbaland feat. Keri Hilson &#8211; &#8220;the way i are&#8221;<br \/>\n07 (06) Scooter &#8211; &#8220;the question is what is the question&#8221;<br \/>\n08 (07) Bushido &#8211; &#8220;alles verloren&#8221;<br \/>\n09 (09) Fergie &#8211; &#8220;big girls don&#8217;t cry&#8221;<br \/>\n10 (10) Marquess &#8211; &#8220;vayamos companeros&#8221;<\/p>\n<p>Ebenfalls erschienen, aber gefloppt:<br \/>\n&#8211; Jasmin Tabatabai &#8211; &#8220;let&#8217;s stay together&#8221;<br \/>\n&#8211; Kilians &#8211; &#8220;enforce yourself&#8221; (Download-only-Single)<br \/>\n&#8211; Nicole Scherzinger feat. T.I. &#8211; &#8220;whatever u like&#8221; (Download-only-Single)<br \/>\n&#8211; The Bravery &#8211; &#8220;time won&#8217;t let me go&#8221; (Download-only-Single)<br \/>\n&#8211; The Coral &#8211; &#8220;who&#8217;s gonna find me?&#8221; (Download-only-Single)<br \/>\n&#8211; The Wombats &#8211; &#8220;the wombats ep&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiterer Teil der Aufholjagd: Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 14. September 2007: 99: Kaiser Chiefs &#8211; &#8220;everything is average nowadays&#8221; Sehr netter englischer Mitgr\u00c3\u00b6hl-Poprock von den Kaiser Chiefs. Das k\u00c3\u00b6nnen sie ja schlie\u00c3\u0178lich auch am besten. 7 von 10 Punkten. 89: Alpa Gun feat. 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