{"id":4086,"date":"2009-02-03T03:06:46","date_gmt":"2009-02-03T02:06:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4086"},"modified":"2009-02-03T03:06:46","modified_gmt":"2009-02-03T02:06:46","slug":"popkulturjunkie-on-tour-slut-in-dusseldorf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4086","title":{"rendered":"popkulturjunkie on tour: slut in d\u00c3\u00bcsseldorf."},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/Slut_D_1.jpg\" \/><\/p>\n<p>Slut geh\u00c3\u00b6ren mittlerweile wohl schon zu den Veteranen der deutschen Indierockszene. Ich mag die Band seit vielen Jahren, sp\u00c3\u00a4testens 2001 krachten sie mit dem Album &#8220;Lookbook&#8221; ins Popkulturjunkie-Headquarter. Seitdem hab ich sie nie aus den Augen verloren &#8211; auch in der langen Album-Pause zwischen 2004 und 2008 nicht.<\/p>\n<p>Mit der nicht mehr nagelneuen Platte &#8220;still no. 1&#8221; sind sie nun noch einmal auf Tour &#8211; u.a. waren sie am Montag im D\u00c3\u00bcsseldorfer Zakk. Zwar ziehen sie offenbar keine riesigen Massen mehr an, doch immerhin fand das Konzert nicht im kleinen Zakk-Club statt, sondern in der Halle &#8211; die war allerdings maximal zu zwei Dritteln gef\u00c3\u00bcllt. Der Abend begann mit der d\u00c3\u00a4nischen Band Lily Electric. Sie legte gleich mit einer gef\u00c3\u00bchlt zehnmin\u00c3\u00bctigen Sound-Wand los und blieben auch im restlichen Konzert bei nur wenig eing\u00c3\u00a4ngiger, aber sehr gelungener Musik. Den Lily-Electric-Stil zu beschreiben f\u00c3\u00a4llt schwer &#8211; Einfl\u00c3\u00bcsse gibt&#8217;s auf jeden Fall von Bands wie Velvet Underground und den Talking Heads. Ein ziemlich guter Auftakt f\u00c3\u00bcr den Abend auf jeden Fall. Zum Reinh\u00c3\u00b6ren empfehle ich &#8220;rats blossom into boys&#8221; &#8211; zweiter Track auf <a href=\"http:\/\/www.myspace.com\/lilyelectric\">der MySpace-Seite der Band<\/a> &#8211; klingt live allerdings wesentlich kraftvoller.<\/p>\n<p>Um 20 nach 10 kamen dann endlich Slut auf die B\u00c3\u00bchne, um ihr letztlich gut anderthalb Stunden langes Konzert abzuliefern. Der Schwerpunkt bestand nat\u00c3\u00bcrlich aus den &#8220;still no. 1&#8221;-Songs, doch auch einige Hits aus alten Zeiten (&#8220;the day it rained forever&#8221;, &#8220;easy to love&#8221;) waren dabei. Ebenfalls ein Highlight: das &#8220;Moritat von Mackie Messer&#8221; aus der &#8220;Dreigroschenoper&#8221;, die Slut ja bekannterma\u00c3\u0178en 2006 neu interpretiert haben. Das Album wurde damals leider von den Erben Kurt Weills verhindert. Lediglich f\u00c3\u00bcnf Songs wurden sp\u00c3\u00a4ter ver\u00c3\u00b6ffentlicht und d\u00c3\u00bcrfen live aufgef\u00c3\u00bchrt werden.<\/p>\n<p>Trotz der fehlenden Menschenmassen war die Stimmung im Zakk recht ordentlich, die Band hatte Spa\u00c3\u0178 und spielte zwei Zugaben. Der st\u00c3\u00a4ndige Wechsel zwischen hartem Rock und gef\u00c3\u00bchlvollem Pop, zwischen Christian Neuburgers sanfter Stimme und seiner typischen Gestik, die oft genug aussieht, als spanne er gerade jeden einzelnen Muskel an und m\u00c3\u00bcsse gleich etwas kaputtschlagen, dazu tolle Musiker &#8211; wer die Gelegenheit hat, sollte sich eins der noch ausstehenden Slut-Konzerte anschauen. Denn auch 2009 gilt: &#8220;Still No.1&#8221;.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/Slut_D_2.jpg\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Slut geh\u00c3\u00b6ren mittlerweile wohl schon zu den Veteranen der deutschen Indierockszene. 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