{"id":4597,"date":"2010-03-21T15:23:22","date_gmt":"2010-03-21T14:23:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4597"},"modified":"2010-03-21T15:43:29","modified_gmt":"2010-03-21T14:43:29","slug":"popkulturjunkies-charts-kritik-12-marz-2010","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4597","title":{"rendered":"popkulturjunkies charts-kritik (12. m\u00c3\u00a4rz 2010)."},"content":{"rendered":"<p>Weiter geht&#8217;s mit den New Entries der deutschen Singlecharts vom 12. M\u00c3\u00a4rz. Diesmal sowohl mit einigen Katastrophen als auch mit guter Musik:<\/p>\n<p><object width=\"480\" height=\"385\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/p\/8CD0DE363634276E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><param name=\"allowscriptaccess\" value=\"always\"><\/param><embed src=\"http:\/\/www.youtube.com\/p\/8CD0DE363634276E&amp;hl=de_DE&amp;fs=1\" type=\"application\/x-shockwave-flash\" width=\"480\" height=\"385\" allowscriptaccess=\"always\" allowfullscreen=\"true\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>100: Chris Campell &#8211; &#8220;tonight&#8221;<br \/>\nWenn ihr mich fragt, ist es eine sehr sehr seltsame Idee, im Jahr 2010 einen Trance-Track herauszubringen, der auf &#8220;join me&#8221; von Him basiert. Eine sehr, sehr seltsame Idee. Zudem f\u00c3\u00bcgt der Track keine einzige wirklich eigene Idee zu dieser seltsamen Idee hinzu. Billig. 2 von 10 Punkten. [Die YouTube-Clips des Songs sind \u00c3\u00bcbrigens in Deutschland gesperrt, weil Sony Music Entertainment es so m\u00c3\u00b6chte]<\/p>\n<p>089: Fettes Brot &#8211; &#8220;nordisch by nature&#8221;<br \/>\n14 Jahre nachdem die Original-Single die Single-Charts verlassen hat, ist &#8220;nordisch by nature&#8221; als renovierte Version nun wieder dabei. Der Song wurde f\u00c3\u00bcr das &#8220;fettes&#8221;\/&#8221;Brot&#8221;-Doppelalbum aufgeh\u00c3\u00bcbscht, kennen d\u00c3\u00bcrfte ihn ohnehin jeder. Ich brauch ihn im Jahr 2010 definitiv nicht mehr. 5 von 10 Punkten. [YouTube-Clips der 2010er-Version gibt es nicht]<\/p>\n<p>081: Rockstroh &#8211; &#8220;tanzen&#8221;<br \/>\nWas zur H\u00c3\u00b6lle ist das? Schlager-House? Sehr sehr strange. Und warum wurde fast das komplette Video im D\u00c3\u00bcsseldorfer Medienhafen gedreht? Und warum zeigt man fast ausnahmslos den seltsamen Typen statt Personen, die einem keine Angst machen? Das irritiert mich alles, ich will das nicht&#8230; 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>072: Killerpilze &#8211; &#8220;drei&#8221;<br \/>\nAch herrje. Neues aus dem Kinderrock-Genre. W\u00c3\u00a4re ich zw\u00c3\u00b6lf, w\u00c3\u00bcrde ich den Song wom\u00c3\u00b6glich m\u00c3\u00b6gen. Bin ich aber nicht. Daher: 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>062: Placebo &#8211; &#8220;bright lights&#8221;<br \/>\nTja. Was soll ich dazu sagen. Wer mich oder wenigstens mein Blog kennt, wei\u00c3\u0178, dass Placebo f\u00c3\u00bcr alle Zeiten meine Lieblingsband bleiben wird &#8211; ziemlich egal, was sie machen. Sie haben mir einfach schon zu viele grandiose (Livekonzert-)Momente beschert. &#8220;bright lights&#8221; ist zwar nicht einer der allerst\u00c3\u00a4rksten Songs ihrer Karriere, doch er nimmt im Laufe der 3:42 Minuten Fahrt auf und steckt sp\u00c3\u00a4testens mit der letzten Minute den Rest der Top 100 locker in die Tasche. 8 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>052: Yvonne Catterfeld &#8211; &#8220;blau im blau&#8221;<br \/>\nEigentlich m\u00c3\u00bcsste jetzt auch ein Verriss kommen, schlie\u00c3\u0178lich geht es um Yvonne Catterfeld. &#8220;blau im blau&#8221; ist f\u00c3\u00bcr mich aber ein respektables St\u00c3\u00bcck. Denn: Die Dame hat sich weiterentwickelt, singt nicht mehr das, was Dieter Bohlen(s Computer) ihr ausgedruckt hat, sondern hier einen poetischen, leichten, chanson-artigen Popsong. Nicht meine Musik, aber respektable Musik. 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>030: Pitbull &#8211; &#8220;shut it down&#8221;<br \/>\nUnd dann sowas inspirationsloses hinterher. Wenn sich jemand schon Pitbull nennt&#8230; Die Musik h\u00c3\u00a4lt dann auch das, was der Name verspricht: Von der ersten Sekunde an Dicker-Hose-Proll-Rap mit plastik-artiger Alibi-Melodie und einem Video zum Fremdsch\u00c3\u00a4men. Nicht auszuhalten. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>017: Muse &#8211; &#8220;undisclosed desires&#8221;<br \/>\nNach Placebo noch eine meiner Alltime-Lieblingsbands. Zwei solche New Entries gibt&#8217;s auch nicht allzu oft in nur einer Woche. Bei Muse muss ich allerdings eingestehen, dass f\u00c3\u00bcr mich die aktuelle Platte die bisher schw\u00c3\u00a4chste ist. Zu poppig und zu wenig rockig. Kein Vergleich mehr zu &#8220;bliss&#8221;, &#8220;new born&#8221; oder &#8220;hysteria&#8221;. F\u00c3\u00bcr &#8220;undisclosed desires&#8221; gibt&#8217;s (knappe) 7 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>013: Revolverheld &#8211; &#8220;spinner&#8221;<br \/>\nOch ja. Das ist mir eindeutig zu schlicht und gewollt. Radiokompatibler Poprock mit einer Band, die im Video so aussieht, wie sich M\u00c3\u00bctter ihre Schwiegers\u00c3\u00b6hne vorstellen, wenn sie schon Musiker sein m\u00c3\u00bcssen. Mainstream pur. Und am Ende kommt auch noch ein Chor. Eidneutig nichts f\u00c3\u00bcr mich. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>009: Timbaland, Katy Perry &#8211; &#8220;if we ever meet again&#8221;<br \/>\nNa das konnte ja nur ein Hit werden. Timbaland und Katy Perry. Zwar meint man beim H\u00c3\u00b6ren, an jeder Ecke etwas aus anderen Songs wiederzuerkennen, aber gerade das macht ja oftmals auch einen Hit aus. &#8220;if we ever meet again&#8221; ist mir viel zu langweilig, aber ich kann nachollziehen, warum viele Leute den Song m\u00c3\u00b6gen. Denn: eing\u00c3\u00a4ngig ist er auf jeden Fall. 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>006: Amy MacDonald &#8211; &#8220;don&#8217;t tell me that it&#8217;s over&#8221;<br \/>\nIch hab mir sowas schon gedacht. Nachdem die Schottin mit &#8220;this is the life&#8221; so einen unfassbaren Erfolg hatte (in Deutschland war der Song 55 (!) Wochen in den Charts), ver\u00c3\u00a4ndert sich ihre Musik zum Unguten. Vielleicht tue ich ihr unrecht, aber &#8220;don&#8217;t tell me that it&#8217;s over&#8221; kommt mir so vor, als h\u00c3\u00a4tten Manager und Produzenten auf sie eingeredet, man m\u00c3\u00bcsse nun den n\u00c3\u00a4chsten Schritt gehen und Stadien f\u00c3\u00bcllen. Der Song ist v\u00c3\u00b6llig \u00c3\u00bcberproduziert und \u00c3\u00bcber-orchestriert. Zwar steht immer noch die kleine Frau mit ihrer anprangernden, schottischen Stimme im Mittelpunkt, aber sie steht dort eben nicht mehr mit ihrer Gitarre und singt, sondern wird inszeniert &#8211; und das passt irgendwie nicht zusammen. Ich w\u00c3\u00bcrde den Song gern mal ohne den ganzen Schnickschnack h\u00c3\u00b6ren, denn eigentlich hat er wirklich Potenzial. In dieser Version aber nur: 5 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>005: Cheryl Cole &#8211; &#8220;fight for this love&#8221;<br \/>\nOb die Boulevardberichte im Zusammenhang mit dem Fremgehen ihres Mannes und englischen Fu\u00c3\u0178ballnationalspieler Ashley Cole ein Grund daf\u00c3\u00bcr sind, dass Cheryl Cole nun auch international durchstartet? In England hatte sie schon einige Hits, in Deutschland ist &#8220;fight for this love&#8221; (ausgerechnet ein solcher Titel!) der erste. Insgesamt ein typisch englischer Dance-Pop-Song ohne Besonderheiten. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>Den Sprung in die Charts nicht geschafft hat:<br \/>\n&#8211; G.G. Anderson &#8211; &#8220;sch\u00c3\u00a4fchen z\u00c3\u00a4hlen&#8221;<\/p>\n<p>Die Top Ten der Woche:<br \/>\n01 (03) Stromae &#8211; &#8220;alors on danse&#8221;<br \/>\n02 (05) Unheilig &#8211; &#8220;geboren um zu leben&#8221;<br \/>\n03 (02) Keri Hilson &#8211; &#8220;i like&#8221;<br \/>\n04 (01) Kesha &#8211; &#8220;tik tok&#8221;<br \/>\n05 (&#8212;) Cheryl Cole &#8211; &#8220;fight for this love&#8221;<br \/>\n06 (&#8212;) Amy MacDonald &#8211; &#8220;don&#8217;t tell me that it&#8217;s over&#8221;<br \/>\n07 (04) Frauenarzt &#038; Manny Marc (Die Atzen) &#8211; &#8220;disco pogo&#8221;<br \/>\n08 (06) Owl City  &#8220;fireflies&#8221;<br \/>\n09 (&#8212;) Timbaland, Katy Perry &#8211; &#8220;if we ever meet again&#8221;<br \/>\n10 (08) Lady GaGa &#8211; &#8220;bad romance&#8221;<\/p>\n<p>Die gesamte Top 100 l\u00c3\u00a4sst sich \u00c3\u00bcbrigens u.a. jederzeit <a href=\"http:\/\/www.mtv.de\/charts\/germany\">bei MTV.de<\/a> begutachten. <\/p>\n<p>Und beim n\u00c3\u00a4chsten Mal k\u00c3\u00b6nnte es an dieser Stelle auch um folgende Songs gehen \u00e2\u20ac\u201c wenn das kaufwillige Publikum mitspielt und sie in die Charts bef\u00c3\u00b6rdert:<br \/>\n&#8211; Avril Lavigne &#8211; &#8220;alice&#8221;<br \/>\n&#8211; Fady Maalouf -&#8220;into the light&#8221;<br \/>\n&#8211; Goldfrapp &#8211; &#8220;rocket&#8221;<br \/>\n&#8211; Ich+Ich &#8211; &#8220;einer von zweien&#8221;<br \/>\n&#8211; Jan Delay &#8211; &#8220;hoffnung&#8221;<br \/>\n&#8211; Justin Bieber &#8211; &#8220;baby&#8221;<br \/>\n&#8211; OneRepublic &#8211; &#8220;all the right moves&#8221;<br \/>\n&#8211; Rihanna &#8211; &#8220;rude boy&#8221;<br \/>\n&#8211; Robbie Williams &#8211; &#8220;morning sun&#8221;<br \/>\n&#8211; Silly &#8211; &#8220;ich sag nicht ja&#8221;<br \/>\n&#8211; Uschi Blum &#8211; &#8220;moskau&#8221;<br \/>\n&#8211; Xavier Naidoo &#8211; &#8220;halte durch&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter geht&#8217;s mit den New Entries der deutschen Singlecharts vom 12. 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