{"id":4680,"date":"2010-09-03T21:57:40","date_gmt":"2010-09-03T20:57:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4680"},"modified":"2010-09-03T21:57:40","modified_gmt":"2010-09-03T20:57:40","slug":"warum-ping-schrott-ist-und-trotzdem-eine-goldgrube-fur-apple-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=4680","title":{"rendered":"warum ping schrott ist und trotzdem eine goldgrube f\u00c3\u00bcr apple wird."},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" align=\"right\" src=\"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/pix\/Ping.jpg\" \/>Als ich h\u00c3\u00b6rte, dass Apple in den Markt der sozialen Netzwerke einsteigt &#8211; und zwar mit einem Netzwerk f\u00c3\u00bcr Musikfans, war ich sehr neugierig, denn die Idee ist nicht schlecht. Eine Art Twitter f\u00c3\u00bcr Musikfans, die sich Songs empfehlen, nicht doof. Doch das, was jetzt unter dem Namen Ping erschienen ist, ist f\u00c3\u00bcr mich so attraktiv wie ein schimmeliges Toastbrot. Am meisten liegt das daran, dass Ping voll in iTunes integriert ist. iTunes ist ungef\u00c3\u00a4hr das 287.-beste Musik-Abspielprogramm &#8211; und wird von mir daher gemieden. Und iTunes ist ungef\u00c3\u00a4hr der 47.-beste Musik-Downloadshop &#8211; und wird von mir daher nur im Notfall genutzt. Schonmal keine gute Voraussetzung, mich zum Ping-Fan zu machen.<\/p>\n<p>Dass Ping im abgeschirmten Applenetz und nicht im offenen Internet stattfindet, ist eine typische Entscheidung des Unternehmens, die niemanden verwundern d\u00c3\u00bcrfte. Schlie\u00c3\u0178lich lassen sich auch Apps, Songs oder Filme nicht mit einem Browser kaufen, sondern nur mit iTunes. Dennoch w\u00c3\u00a4re es meiner Meinung nach vollkommen falsch, ein soziales Netzwerk in einem solch abgeschirmten Raum zu starten. Wenn Ping denn ein soziales Netzwerk w\u00c3\u00a4re. Meiner Meinung nach ist es das aber gar nicht. Apple ist es vollkommen egal, wer sich bei Ping mit wem vernetzt und Spa\u00c3\u0178 dabei hat. Denn Ping ist vielmehr eine weitere Art, Musik (und sicher bald auch Fernsehserien und Filme) zu verkaufen. Der Einstieg in den sozialen Kommerz, statt in die sozialen Netzwerke. Es l\u00c3\u00a4sst sich bei Ping keinerlei Musik empfehlen, die nicht bei iTunes erh\u00c3\u00a4ltlich ist &#8211; und die Musik, die empfohlen wird, wird direkt mit dem iTunes-Kauf-Link verkn\u00c3\u00bcpft.<\/p>\n<p>Und wenn Ping mich pers\u00c3\u00b6nlich auch nervt und ich es wohl kaum nutzen werde, so k\u00c3\u00b6nnte das Ding f\u00c3\u00bcr Apple dennoch eine Goldgrube werden. Denn es gibt genug dieser Apple-Fanboys, die jedes &#8211; auch jedes misslungene &#8211; Apple-Produkt nutzen. Und die ihre Musik nat\u00c3\u00bcrlich ausschlie\u00c3\u0178lich bei iTunes kaufen. Und wenn von diesen Leuten auch nur ein gewisser Prozentsatz Ping nutzt &#8211; und sich gegenseitig zu noch mehr iTunes-K\u00c3\u00a4ufen pusht, hat sich Ping f\u00c3\u00bcr Apple schon gelohnt.<\/p>\n<p>Mein Tipp: Mittelfristig wird kein gro\u00c3\u0178er Onlineshop mehr ohne Ping-artiges System auskommen. Bei Amazon werden sich B\u00c3\u00bccherfreunde vernetzen, bei Expedia Reisende, etc. Hoffen wir, dass sich dabei niemand ein Beispiel am misslungenen Ping nimmt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich h\u00c3\u00b6rte, dass Apple in den Markt der sozialen Netzwerke einsteigt &#8211; und zwar mit einem Netzwerk f\u00c3\u00bcr Musikfans, war ich sehr neugierig, denn die Idee ist nicht schlecht. Eine Art Twitter f\u00c3\u00bcr Musikfans, die sich Songs empfehlen, nicht doof. 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