{"id":934,"date":"2005-01-05T15:45:45","date_gmt":"2005-01-05T14:45:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=934"},"modified":"2005-01-05T15:45:45","modified_gmt":"2005-01-05T14:45:45","slug":"charts-2004-12-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.popkulturjunkie.de\/wp\/?p=934","title":{"rendered":"charts (2004-12-27)."},"content":{"rendered":"<p>Die folgenden Zeilen sind gef\u00c3\u00a4hrlich f\u00c3\u00bcr das popkulturjunkie-Image. 7 Punkte f\u00c3\u00bcr die Nummer 1 der deutschen Charts! Aber da muss ich wohl durch. Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 27. Dezember 2004:<\/p>\n<p>94: Faithless &#8211; &#8220;miss you less, see you more&#8221;<br \/>\nAch ja. Faithless. Was waren die mal gro\u00c3\u0178. Und was haben die bei Live-Konzerten f\u00c3\u00bcr G\u00c3\u00a4nsehaut-Schauer verursacht. Und nun das. Immer langweiliger, immer uninspirierter, immer Flie\u00c3\u0178band-m\u00c3\u00a4\u00c3\u0178iger. Diese neue Single &#8220;miss you less, see you more&#8221; ist auch wieder so ein Fall. V\u00c3\u00b6llig unspektakul\u00c3\u00a4re Dance-Musik, die in das eine Ohr reingeht, dann schnell aus dem anderen wieder raus und auf dem kurzen Weg durch den Kopf nichts bleibendes hinterl\u00c3\u00a4sst. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>82: Kristian Leontiou &#8211; &#8220;story of my life&#8221;<br \/>\nUnd wieder so ein Act, der dank schlimmer Radiosender wie NDR 2, hr3 oder SWR 3 in die Charts gekommen ist. Der 22-j\u00c3\u00a4hrige Engl\u00c3\u00a4nder wurde angeblich vom Faithless- und Dido-Entdecker an die \u00c3\u2013ffentlichkeit gebracht. Und sein Pop-Getr\u00c3\u00a4ller klingt auch ein bisschen wie die Musik von Dido. Nur, dass er nicht so gut singen kann. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>79: Duncan James &#038; Keedie &#8211; &#8220;i believe my heart&#8221;<br \/>\nSchlimme Entwicklung: Immer mehr untalentierte S\u00c3\u00a4nger untalentierter Boybands \u00c3\u00bcberschwemmen auf Solopfaden die Charts. Duncan James stammt aus der Boyband Blue. Und f\u00c3\u00bcr diesen Weihnachst-Schleim &#8220;I believe my heart&#8221; hat er sich mit irgendeiner S\u00c3\u00a4ngerin namens Keedie zusammengetan. Wer immer das auch ist. Letztlich auch egal. Der Song stammt noch dazu aus einem sicher ganz schlimmen Andrew-Lloyd-Webber-Musical namens &#8220;The woman in white&#8221;. So viel dazu. 1 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>76: Fatboy Slim &#8211; &#8220;the joker&#8221;<br \/>\nImmerhin ist mal wieder vern\u00c3\u00bcnftige Disco-Musik in die Charts eingestiegen. M\u00c3\u00b6chte man meinen, wenn man den Namen Fatboy Slim h\u00c3\u00b6rt. Dieser Track ist allerdings eine von Norman Cook aufgefrischte, \u00c3\u00bcberfl\u00c3\u00bcssige Coverversion vom 1973er-Hit der Steve Miller Band. N\u00c3\u00b6tig gewesen w\u00c3\u00a4re das nicht. Aber Fatboy Slim beschert es immerhin mal wieder einen kleinen Hit. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>75: Geri &#8211; &#8220;ride it&#8221;<br \/>\nEx-Spice-Girl Geri Halliwell hei\u00c3\u0178t nur noch Geri und macht Musik, die klingt, als wolle sie Kylie Minogue kopieren. Zwar ist Kylies Musik ja mittlerweile auch eher belanglos, aber Geri unterbietet diese Belanglosigkeit ohne gr\u00c3\u00b6\u00c3\u0178ere Probleme. Larifari-Pop zum Schnell-wieder-vergessen. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>66: Thomas Schumacher &#8211; &#8220;tainted schall&#8221;<br \/>\nThomas Schumacher ist bekannt als Chef von Elektrochemie LK, als Remixer der Chicks on Speed oder Monika Kruse. Hier hat er unter seinem eigenen Namen &#8220;tainted love&#8221; zerlegt, wieder zusammengef\u00c3\u00bcgt und mit modernen Elektrobeats unterlegt. Kann man machen, muss man aber nicht. 3 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>60: Michael Gray &#8211; &#8220;the weekend&#8221;<br \/>\nMichael Gray ist ein DJ. &#8220;the weekend&#8221; ein ziemlich tanzbarer, traditioneller Discosong. In England war ein gro\u00c3\u0178er Hit, hier ein kleiner. Gnaz okay. 4 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>57: Sonique on Tomcraft &#8211; &#8220;another world&#8221;<br \/>\nSonique hatte vor einigen Jahren ein paar Sommerhits, u.a. &#8220;it feels so good&#8221;. Die etwas eingeschlafene Karriere soll nun mit Hilfe von DJ Tomcraft wieder etwas angekurbelt werden. Treibende Beats, etwas k\u00c3\u00bchler Sonique-Gesang, keine Killermelodie. So wird das wohl nichts. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>7: S\u00c3\u00b6hne Mannheims &#8211; &#8220;und wenn ein lied&#8221;<br \/>\nIch glaube, der Naidoo k\u00c3\u00b6nnte ins Mikrofon furzen und die CD w\u00c3\u00bcrde ein Hit werden. Alles, was er anfasst, steigt hoch in die Charts ein. Jetzt wieder mit den S\u00c3\u00b6hnen Mannheims aktiv, ist diese neue Single ein mieser Schleim, der passend zu Weihnachten die Herzen derer ber\u00c3\u00bchrt, die gerade keine Lust auf Pur haben. &#8220;und wenn ein lied meine lippen verl\u00c3\u00a4sst, dann nur, damit du liebe empf\u00c3\u00a4ngst&#8221;. Ach wie sch\u00c3\u00b6n. 2 von 10 Punkten.<\/p>\n<p>1: Nu Pagadi &#8211; &#8220;sweetest poison&#8221;<br \/>\nUnd bitte jetzt nicht auf den popkulturjunkie einschlagen. Manchmal hat er eben kleine Geschmacksverirrungen. Nat\u00c3\u00bcrlich ist &#8220;sweetest poison&#8221; turbo-kommerziell. Und nat\u00c3\u00bcrlich stammt es aus den Federn der schlimmen Herren Fahrenkrog-Petersen und Hilbert. Aber dennoch geht es seit Wochen nicht mehr raus aus den popkulturjunkie-Ohren. Und besser als der \u00c3\u00bcbliche Castingshow-Schleim ist es auch. Also: 7 von 10 Punkten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die folgenden Zeilen sind gef\u00c3\u00a4hrlich f\u00c3\u00bcr das popkulturjunkie-Image. 7 Punkte f\u00c3\u00bcr die Nummer 1 der deutschen Charts! Aber da muss ich wohl durch. Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 27. Dezember 2004: 94: Faithless &#8211; &#8220;miss you less, see you more&#8221; Ach ja. Faithless. Was waren die mal gro\u00c3\u0178. 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