Archive for the 'altes blog' Category


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Schade. Wenn ich lese, welche absurden, lustigen Dinge bei der Echo-Verleihung passiert sind, ärgere ich mich beinahe die Show nicht gesehen zu haben.

Das absolute Highlight: Dieter Bohlen stellt in seiner Rede klar, “dass er schon mit zehn Jahren nur Musik machen wollte”. “Dann fang endlich an”, schreit ein Zwischenrufer.

Noch mehr Lustiges vom Echo bei Spiegel Online.

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Hab ich von Marie geklaut, ist aber ein so großer, wahrer Satz von Oscar Wilde:
“Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.”

Auch ich bin einer von denen, die momentan irgendwie nur existieren. Aber irgendwann werde ich sicher wieder leben. Ich glaube fest daran.

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Wie versprochen sind nun die popkulturjunkie-meta-kritik-Seiten mit den Kino-Neustarts vom kommenden Donnerstag online. Unglaubliche 14 (!) neue Filme – und dementsprechend viel Arbeit für mich. Der Film der Woche ist wie erwartet “Gegen die Wand”. Momentan liegt Fatih Akins Berlinale-Sieger sogar auf Platz 2 der meta-kritik-Bestenliste 2004.

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Noch drei neue TV-Sendungen. Und wieder alle so überflüssig.

“Karen in Action!” / Bayerisches Fernsehen / MET Film- und Fernsehproduktion + Bewegte Zeiten / mittwochs, 14.45 Uhr – Start: 3. März 2004
Ein Magazin für Kinder, in der eine nervige Person namens Karen den Kids irgendwelche Dinge erklärt. In der ersten Sendung ging es um Rennrodeln. Warum schau ich eigentlich diese ganzen Kindersendungen? Ich nehme meinen Job zu ernst. Eindeutig. Na egal. 3 von 10 Punkten.

“Tuning TV” / DSF / MotorVision / mittwochs, 19.45 Uhr – Start: 25. Februar 2004
Proll TV wäre auch ein passender Name für die Sendung. Schnelle, aufgemöbelte Autos, zwei Klischee-blonde Moderatorinnen, Tips zum tunen des eigenen Autos und andere für die Zielgruppe relevante Dinge. Okay produziert, aber Inhalte, die mich sowas von überhaupt kein bisschen interessieren. 2 von 10 Punkten.

“American High – Hier steigt die Party” / ProSieben / PeaceArch + Nelvana / samstags, 16.30 Uhr – Start: 21. Februar 2004
Eine amerianische Teenie-Serie. Keine besonders gute amerikanische Teenie-Serie. Eine ziemlich flache amerikanische Teenie-Serie, um genauer zu sein. Plumpe Dialoge, dumme Drehbücher, nervende Musik, Langweile, Tristesse. Kein Vergleich zu guten amerikanischen Teenie-Serien wie “Dawson’s Creek”, “The O.C.”, “One Tree Hill”, etc. Lustigerweise spielt Adam Brody mit, der in “The O.C.” (irgendwann in diesem Jahr bei ProSieben) eine großartige Rolle hat. “American High” hieß im kanadischen Original übrigens “Sausage Factory” (!?!) und beim amerikanischen MTV “Now what”. Es gab nur 13 Folgen, dann wurde die Serie abgesetzt. Nicht ohne Grund. 2 von 10 Punkten.

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Phantom/Ghost. Ein sehr spezielles Konzert war das gestern im Karlstorbahnhof/Heidelberg. Sicher nichts für jeden Geschmack. Auch nicht für jeden Geschmack der Anwesenden. Phantom/Ghost sind Dirk von Lowtzow (Tocotronic) an Mikrofon und Zigarette und Thies Mynther (Stella+Superpunk) an den iBooks und Zigaretten. Die Musik ist schwer zu beschreiben. Elektronisch auf jeden Fall, recht melancholisch, meist ruhig, ab und zu auch mit treibenden Bässen durchsetzt. Nur fragmentarisch tanzbar. Die Melodien von Phantom/Ghost sind bei den meisten Stücken nicht sofort zu erkennen. Die beiden bisherigen Alben sind definitiv keine Platten, die sofort ins Ohr gehen, sondern erst nach ein paar Durchgängen. Um so schwieriger ein Konzert, bei dem große Teile des Publikums augenscheinlich wenig bis gar nichts des bisherigen Phantom/Ghost-Werkes kannten. Mit hat es auf jeden Fall gefallen. Es hat Spaß gemacht, den beiden sichtlich gut gelaunten Aktueren zuzuschauen. Von Lowtzow, der ausdrucksstark, theatralisch, pathetisch gesungen und sich bewegt hat und Mynther, der agressiv an den Zigaretten ziehend hinter seinen Computern stand. Die Stücke kamen vornehmlich von der aktuellen Platte “to damascus”, in den Zugaben gab es dann auch die beiden älteren Hits “perfect lovers” und “phantoms & ghosts”. Als letzter Song des Konzerts kam dann noch eine Überraschung: ein gelungenes Cover des eigentlich üblen Right-Said-Fred-Songs “you’re my mate”, den Dirk von Lowtzow gern auch mal im Soundcheck vor Tocotronic-Konzerten singt. Insgesamt eine lohnenswerte Veranstaltung.

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Zugegebenermaßen etwas spät sind nun die popkulturjunkie-meta-kritik-Seiten mit den Kino-Neustarts vom 4. März online. “The Cooler” ist der Film der Woche. Die Starts vom 11. März gehen dann am Wochenende online. Und außerdem die nächsten TV-Kritiken, ein Bericht vom garantiert tollen Phantom/Ghost-Konzert, auf das ich nachher gehe und eine Kritik zum sensationell guten Naked-Lunch-Album “songs for the exhausted”. Also: Stay tuned!

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So viele neue Fernsehsendungen. So viele. Und alle so schlecht. Aber seht selbst. Hier sind die nächsten 6 popkulturjunkie-testet-neue-Fernsehsendungen-Kritiken:

“Hauptsache Mensch” / rbb Fernsehen / dienstags, 21.30 Uhr – Start: 2. März 2004
Eine etwas sehr schwerfällige Sendung. Es geht um Menschen mit Problemen, die in Filmbeiträgen gezeigt werden. Die Probleme werden vom Moderator im Studio mit einem Therapeuten besprochen. Es gibt Tipps, Hinweise. In der ersten Sendung ging es um Seitensprünge. Sehr bemüht und recht langweilig, die Sendung. 3 von 10 Punkten.

“MTVs streetLive” / MTV / Endemol / donnerstags, 17 Uhr – Start: 26. Februar 2004
So ähnlich wie die “TV total”-Rubrik “Elton zockt”, nur noch langweiliger. Drei MTV-Moderatoren sind auf der Straße unterwegs, spielen mit irgendwelchen Passanten um persönliche Gegenstände oder Körperteile. Beispiel: ein Typ muss drei Quiz-Fragen beantworten. Für jede falsch beantwortete Frage muss er einen Rasierer auswählen. Zwei funktionieren nicht, erwischt der den, der funktioniert, muss er sich seine Haare abrasieren. Müde neue Show. Überflüssig. 3 von 10 Punkten.

“Ozzy & Drix” / RTL II / Warner / werktäglich, 13.30 Uhr – Start: 25. Februar 2004
Nee, das hat nix mit dem omnipräsenten Prince of Darkness zu tun. Das ist eine neue Zeichentrickserie für Kiddies. Ozzy ist ein weißes Blutkörperchen, Drix eine Erkältungspille und beide zusammen kämpfen gegen gemeine Viren und Bakterien im Körper des Teenager Hector. Vielleicht mögen Kinder das. Ich nicht. Die Dialoge sind peinlich, besonders gut gezeichnet ist es auch nicht. 1 von 10 Punkten.

“Angriff der Plagegeister” / arte / mona lisa production / werktäglich, 19 Uhr – Start: 23. Februar 2004
Wieder eine Insekten-Doku-Reihe. Keine besonders sehenswerte. Alles etwas zu französisch. Seltsame Bilder, seltsame Musik, seltsame Kommentierung. Muss man nicht sehen. 3 von 10 Punkten.

“Finderlohn” / mdr Fernsehen / Saxonia Entertainment / donnerstags, 19.50 Uhr – Start: 19. Februar 2004
Was für ein bizarrer Rotz ist das denn? Eine Art Magazin mit einer Mega-Klischee-Blondine als Moderatorin, seltsamen Beiträgen über Leute, die irgendwas in ihrem Leben gesucht haben (einen Verwandten, einen Lottoschein,…) und angereichert mit einem Rätsel, bei dem man eine Reise gewinnen kann. Strange. 0 von 10 Punkten.

“Rich Girls” / MTV / dienstags, 13.30 Uhr – Start: 3. Februar 2004
Dekadenz-TV. Eind Doku-Soap, in der das Leben von Ally Hilfiger (Tommy-Tochter, die wahnsinnig gut aussieht) und Jaime Gleicher (Leder-Imperium-Erbin) begleitet wird. Vor allem gibt es ausschweifende Plaudereien über alle Oberflächlichkeiten des Lebens. Von der Machart erinnert die Sendung natürlich an die “Osbournes”. Selbst ähnlich dumme Hunde wie die der Osbournes kommen vor. Aber so witzig wie die “Osbournes” ist “Rich Girls” definitiv nicht. Eher traurig. 4 von 10 Punkten.

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Wisst ihr eigentlich wie unglaublich verstörend dieser 24-Stunden-“Big Brother”-Live-Kanal ist? Diese neun frisch eingezogenen Hohlbirnen labern nur Müll. Und: Nein! Ich hab den nicht abonniert! Der ist bis morgen früh um 6 frei zugänglich für alle Premiere-Abonnenten. Ohnehin frage ich mich, wer dafür 15 Euro im Monat zahlt? Da kann man sich auch 24 Stunden in irgendeine Kiez-Spelunke setzen. Das ist intellektuell sicher wesentlich ergiebiger.

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Warum erinnert mich der Refrain der neuen Elbow-Single “not a job” an “beds are burning” von Midnight Oil? Vielleicht weil es verdammt ähnlich klingt. Zumindest in meiner Erinnerung. Denn gehört hab ich “beds are burning” wahrscheinlich zum letzten Mal in meiner Abi-Zeit. Damals aber ganz oft. Auch schon wieder fast 10 Jahre her. Kinder, wie die Zeit vergeht.

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“followed the waves” von Auf der Maur und “sister saviour” von The Rapture – das waren die meistgespielten Clips in den relevanten Musik-TV-Sendungen (“Fast Forward”, “Spin”, “Spin Off”, “Rock Zone”) im Februar. Die komplette Top 10 und alle einzelnen Playlisten der Sendungen gibt’s wie immer nach dem Klick auf den “music tv”-Link in der linken Spalte.

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