Archive for April, 2003

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The Dead Rock Star
by Marilyn Manson

Jesus was the first rock star. The cross is the biggest, greatest piece of merchandise in history, bigger than any concert T-Shirt. And Jesus was the first dead rock star. Like Jim Morrison and Kurt Cobain and Jimi Hendrix, he became immortal by dying. A dead rock star becomes perfect, and he’ll be that forever. He’ll never change, never get old, never turn into something less great than at his peak, at the moment of his death.
It’s not just death that turns you into an icon. It’s how many people are watching when you die, and the way the camera can turn you into a martyr. I had a song on my last record called “Lamb of God” about just that. It was inspired by Jesus, John Lennon and John Kennedy. We’re not just fascinated with death. We’re in love with death, because we’re so afraid of it. And the people who live their lives close to death, or who die tragically, are the ones we’re going to fantasize about the most. It is escapism, it’s voyeurism, it’s escapism, it’s voyeurism, it’s living vicariously. Or dying vicariously.
Jim Morrison had a shamen quality to him; he was a shirtless Christlike figure. He was inspiring. He bought darkness into the mainstream, right in the middle of the Summer of Love. He did and said what he wanted, and he behaved like a child, which is admirable and beautiful. I have Jim Morrison to thank for making me want to write, and for making me want to take acid, and for making me want to expose myself in Florida.
I remember reading “No One Here Gets Out Alive” when I was in the tenth grade, and that made me want to write. I have always, since I was a fourteen years old, written thing in my journals, and have always been very protective of things that I put down in paper. I have a hard time committing my personal feelings and my deepest, darkest secrets to a place where someone will be able to obtain them.
Morrison’s enduring strength as a historical figure is in his mystery. I think the modern, contemporary treatment of rock stars on MTV and the voyeuristic world of reality TV are a great threat to anyone who wants to retain any sort of value throughout history. My whole life, I have tried to steer clear from “behind the scenes” things. They take away from the power of what you do. If you start explaining your tricks, then you are a shitty magician. I’m watching all these other people piss away what could be great works of art by going on “Cribs”. You can be legendary for not doing anything because of this voyeuristic culture that we live in. You can be famous for “surviving” something, or for marrying a millionaire, or for being a victim of a crime. It’s a strange time that we are in now.
With Jim Morrison, it’s the dark sexual element. You want to grow up to be like him. With Kurt Cobain, it’s about relating to his pain and understanding how close death’s door is. When I was just about to start a band in 1989, I was still a journalist, and I got a promo pack from Sub Pop records with Bleach and a black-and-white glossy photo of Nirvana. There was something really dark and alluring about the record. And that feeling hits you every time you hear one of their songs. You can hear a tear in his voice, the pain going on there.
When Cobain died, no one was very much surprised. I was disappointed, but I think a part of me was relieved because it seemed like he was suffering so much in the last years of his life, and his suffering was over, if anything. He despised being the rock star he ended up being. But like Morrison and Hendrix, he was proof that the most amazing art comes from people who are living their lives like there is no tomorrow.

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Sonntage haben ja manchmal schon was. Viel Zeit zu lesen, zum Beispiel. Vor allem, wenn das Wetter so kacke ist wie diesmal. Auf dem popkulturjunkie-Sonntags-Programm daher: die neuen Ausgaben von “Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung“, “Spex“, “Intro“, “IQ Style“, “Visions” und “Planet Movie“. Haben manchmal schon was, solche Sonntage…

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Und das Archiv funktioniert jetzt übrigens auch wieder!

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Charlotte spielt gerade “Whatever” von Oasis. Man kann es auch heute gar nicht oft genug sagen, was für großartige Musik diese Band gemacht hat! Wunderschön.

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Damit mein neuer Stammleser Stefan zufrieden ist, hier ein neuer Eintrag ;-) Ich habe heute endlich das schon weit vor Ostern bestellte amazon-Paket voller Popkultur in meine Arme schließen können. 3 CDs, 1 DVD und 2 Bücher. Fast wie Weihnachten… Natürlich musste ich mir die “Tattoo”-Special-Edition-DVD kaufen. Wegen der Heftigkeit sicher nicht jedermans Sache, aber für mich, der viel Spaß an düsteren Thrillern hat, das beste Produkt in diesem Genre, das Deutschland je hervorgebracht hat. Für Fans von Filmen wie “Sieben” ein Muss! Dazu brauchte ich den “Neue Heimat 3″-Sampler. Ich fand die beiden Vorgänger schon hervorragend. Jetzt kommen wieder die Stimmen: “Kommerz!”. Aber so fucking what? Die “Neue Heimat”-Sampler sind nunmal ein genialer Querschnitt relevanter deutscher Elektro-Musik. Und machen daher sehr viel Spaß! Außerdem im popkulturjunkie-Paket: “Casting Shadows” von Wolfsheim und die dazugehörende Maxi “Kein zurück“. Als Wolfsheim-Fan der ersten Stunde und Besitzer einer kompletten Wolfsheim-Tonträger-Sammlung brauchte ich die beiden Teile einfach – auch wenn der endgültige Mainstream-Erfolg mit Platz 1 in den Charts alte Fans nicht nur mit guten Gefühlen erfreut. Ist ja immer doch irgendwie cooler, wenn man Musik hört, die nicht jeder kennt. Aber mir bleiben ja noch Tausende andere Bands :-) Und die beiden Bücher? Die hoffentlich hervorragenden Romane “Und alle Zeit der Welt” von Markus Seidel und “Zwölf” von Nick McDonell. Das Debüt von Herrn McDonell wird ja irgendwie überall gelobt. Ein Roman über exzessive Drogen- und Sexpartys in New York – mit autobiographischen Zügen. Und das Seidel-Buch brauchte ich einfach, weil mir “Vom Stand der Dinge” schon sehr gefallen hat. Und die Geschichte des neuen Buches klingt auch absolut gut: Moritz, Ende 20, lebt in Hannover, wird von seiner großen Liebe Katharina abgewiesen und fährt mit seinen besten Freunden Justus und Konrad für ein Wochenende nach Hamburg. Rezensionen folgen demnächst hier!

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So. Ich hab mir mal ein bisschen Arbeit gemacht und den Zeitplan für das großartige Southside-Festival 2003 in eine nette Form gebracht. Hinter diesem Link findet ihr den Timetable mitsamt allen offiziellen Band-Links, Band-Info-Links von der Southside-Site und direkten amazon-Links zu allen aktuellen Alben der Bands. In der linken Navigations-Spalte gibt’s den Southside-2003-Timetable auch als permanenten Link. Dort wird dann nach dem Festival eine ausführliche Kritik und eine riesige Foto-Galerie zu finden sein.

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Kleine mathematische Zwischenfrage an den “Big Brother“: Wenn Carla mit 68,3 % aller Anrufer ausscheidet, Ulf 27,6 % bekommt und Khadra 23,1 % – wie viel Prozent entfallen dann auf die anderen 6 Bewohner? Minus 19 %? War ja nur so ‘ne Frage… Nachtrag: Ein Computerfehler war’s also, ah ja, soso… Interessant übrigens wie eine Person in nur einer Woche so viel Hass auf sich ziehen kann :-)

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Und dann gibt’s wieder Phasen, in denen braucht man einfach aggressive Gute-Laune-Musik. Und deswegen hör ich gerade mal wieder “Original Pirate Material“, das geniale Album von The Streets. Für alle, die damit nichts anfangen können (gibt’s bestimmt gar nicht mehr): The Streets ist nicht die 2397. “The”-Band, die mit Garage-Rock die Welt erobern will, sondern Mike Skinner aus Brixton. Und der Herr Skinner macht verdammt gute Musik, eine Mischung aus 2 Step, Garage und Hip Hop mit Breakbeats, Jazz-Samples und vielem lustigen mehr. Und für alle England-Fans ist allein der Akzent in Skinners Stimme ein Muss.

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Manchmal gibt es Phasen im Leben, in denen man ganz einfach harte, dreckige Musik braucht. Ich hab gerade so eine Phase und deswegen laufen bei mir momentan zwei Tracks im minütlichen Wechsel: “Mobscene” von Marilyn Manson und “Meridian” von Sirenia (Hallo Rolf!). Der Erstere die neue Single vom kommenden Onkel-Manson-Album, der zweitere ein schon ein Jahr alter, sehr melodiöser, genial komponierter Gothic-Pop-Metal-Track, der sicher nicht jedermans Sache ist. Meine Sache sind solche Geschichten seit meiner Metal-Phase in den späten 80ern und frühen 90ern eigentlich auch nicht mehr wirklich. Aber Ausnahmen bestätigen nunmal jede Regel, um auch diese Phrase mal wieder zu vermeiden.

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Andauernd fliegt die Menschheit im All rum, warum also nicht endlich mal wieder eine Reise zum Mittelpunkt der Erde a.k.a. “The Core“. popkulturjunkie hat sich den Film angesehen und hier folgt seine Kritik. Zum Plot: Die Erde ist kurz davor, ihre Umlaufbahn zu verlassen, was das Ende der Menschheit bedeuten würde. Um dies zu verhindern, reist eine Gruppe Terranauten zum Kern, wo sie eine Atombombe zünden soll. Die lustige Gruppe Terranauten setzt sich aus College-Professoren, Bastlern, die in ihrer Freizeit mal eben ein Schiff gebaut haben, mit dem man zum Erdkern reisen kann und anderen Blödmännern zusammen. Nach etwa einer halben Stunde Film beginnt die Reise und dem Zuschauer droht das Stadium des Tiefschlafs. Pure Langeweile, lächerliche Bilder vom Inneren der Erde, aus der Crew stirbt einer nach dem anderen und dennoch wird natürlich die Welt gerettet. “The Core” ist ein extrem mittelmäßiger Katastrophenfilm, der nichts, aber auch gar nichts Neues bietet. Moment, etwas Neues dann doch: Wohl nie zuvor hat ein Film so viel wissenschaftlichen Blödsinn erzählt wie dieser. Und eine Frage hat der popkulturjunkie dann auch noch: Was zur Hölle macht Oscar-Gewinnerin Hilary Swank inmitten dieser B- und C-Klasse-Schauspielern? Braucht die das Geld? Hat sie was mit dem Regisseur? popkulturjunkie gibt dem Film gerade noch 3 von 10 Punkten und empfiehlt allen, die ihn noch sehen wollen: Versauft das Geld lieber!

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