Archive for November, 2003

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Muss eine traurige Veranstaltung gewesen sein, der No-Angels-Abschied. Aber nicht wegen dem Abschied selbst, sondern eher wegen des “Publikums”. http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,276154,00.html

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Wow. Nach diesem charmanten Auftritt bei Schmidt dürften sich Tausende Männer endgültig in Dido verliebt haben.

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Ja! Ja! Ja! Charlotte hat The Veils entdeckt und spielt sie gerade. Die Band, die mir im Vorprogramm von The Cooper Temple Clause so gut gefallen hat. Und von denen es immer noch kein Album gibt. Wird aber höchste Zeit. Die sind nämlich wirklich richtig gut.

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Manchmal gibt es seltsame Begebenheiten, die einen aus düsteren Phasen rausziehen. Nachdem ich die vergangenen Wochen nahezu ausschließlich mit melancholischer, trauriger Musik verbracht habe, waren es ausgerechnet die Pet Shop Boys, die mich da rausholten. Die Pet Shop Boys begleiten mich schon seit langer Zeit. Das erste Musik-Album, das ich mir jemals kaufte, war “actually” von den Pet Shop Boys. Das war 1987. Und ich war ein großer Fan. Vorbei waren die Zeiten, in denen ich Musik ausschließlich aus dem Radio aufnahm und mir Singles kaufte. Das Album-Leben hatte begonnen. Eine hohe dreistellige Anzahl (wahrscheinlich schon eine kleine vierstellige Anzahl) sollte bis heute folgen. Das Pet-Shop-Boys-Fan-sein relativierte sich dann irgendwann. Es gab viele Songs, die ich hasste (“go west” ist das beste Beispiel), aber auch immer wieder Stücke, die ich mochte. Das neueste Album, das nun in mein Leben getreten ist, kommt auch von den Pet Shop Boys. Es heißt “popart” und enthält nicht weniger als alle 33 Top-20-Hits, die die Pet Shop Boys in England hatten – und zwei neue Stücke.
Eigentlich sind Best-of-Alben nichts für mich. Musik, die man kennt, in einem Zusammenhang, der nicht passt, weil die Songs aus ihrem eigentlichen Album-Umfeld gerissen werden. Aber in so einem Fall, wo wirklich so viel gute Musik, so viele Erinnerungen zusammentreffen, kann es nur gut sein. Zumal man spätestens jetzt merkt, was für große Songwriter die Herren Tennant und Lowe sind. “suburbia”, “being boring”, “i get along” – nur ein Teil der 35 Pop-Perlen mit brillanten Melodien und teilweise sehr melancholischen Texten. Aber positiv melancholisch. Uplifting würde der Anglophile sagen. Und das war genau das, was ich jetzt brauchte.
Ein besonders netter Track findet sich nicht auf dem Album, sondern als B-Seite auf der neuen, auch sehr gelungenen Single “miracles“. Irgendwann in diesem Jahr brachte ein Typ namens My Robot Friend einen Song namens “we’re the pet shop boys” heraus. Der Text bestand zu großen Teilen aus Titeln oder Textpassagen alter Pet-Shop-Boys-Klassiker und die Musik war an den Pet-Shop-Boys-Stil angelehnt. Großer Song! Das Tolle: die Pet Shop Boys haben genau diesen Titel nun gecovert und auf die B-Seite ihrer Single gestellt. Ein nunmehr autobigraphischer Song. Da lohnt sich auch mal der Kauf einer Single.

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Noch 5 Wochen, dann ist 2003 Vergangenheit. Zeit für die vielen Rückblicke und Listen. Welche Musik war die beste, was bleibt von 2003? Das “Intro” hat das Rennen um den ersten Rückblick gewonnen und veröffentlicht in der neuen Ausgabe eine Top 100 der “besten Alben 2003″ und eine Top 50 der “besten Singles 2003″ – ausgewählt von der Redaktion. Bestes Album des Jahres ist demnach “think tank” von Blur vor “elephant” von den White Stripes und dem “Zoot Woman“-Album. Auf dem sechsten Rang das grandiose Tomte-Werk “hinter all diesen fenstern“. Radiohead folgt erst auf Platz 12. Zu meinem Erstaunen fehlen die wirklich großartigen Alben von Muse und The Cooper Temple Clause komplett. Beste Single des Jahres war laut “Intro”-Redaktion “seven nation army” von den White Stripes vor “crazy in love” von Beyoncé Knowles und “rock your body” von Justin Timberlake. Und weil ich so ein Listen-Fan bin und Euch die kompletten Rankings nicht vorenthalten will, hab ich sie abgetippt. Hier klicken. Und auf dieser Seite werde ich die ganzen “Best of 2003″-Listen sammeln. Die Seite ist auch direkt über den Link “popkultur 2003″ auf der linken Seite zu erreichen. Viel Spaß beim Lesen und Aufregen. Denn dazu sind “Best of”-Listen ja da.

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Die beste Band der Welt ist zumindest immer noch die unterhaltsamste Band der Welt. Der Auftritt bei Schmidt hat’s mal wieder bewiesen.

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Die wohl schönste CD, die ich jemals zusammengestellt habe. 19 Tracks voller Melancholie. Mein Herbst. Musik aus meiner Seele.

01 R.E.M. – nightswimming
02 Radiohead – true love waits
03 Smashing Pumpkins – landslide
04 Deus – serpentine
05 Mazzy Star – fade into you
06 Beck – lost cause
07 Ben Folds Five – magic
08 Nick Cave and the Bad Seeds – into my arms
09 Jeff Buckley – hallelujah
10 Counting Crows – colorblind
11 Gary Jules – mad world
12 Madrugada – majesty
13 Rare Bird – sympathy
14 Smog – teenage spaceship
15 Tim Hardin – how can we hang on to a dream
16 Nick Drake – pink moon
17 Blumfeld – graue wolken
18 Sophia – directionless
19 Sigur Ros – untitled #4

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But for now
I’m just sitting at the table
Hearing songs
Wishing I was able, stable
(Richard Ashcroft – “brave new world”)

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Nicolette Krebitz ist großartig. Wollte ich nur mal sagen. Ich hab gerade “So schnell du kannst” auf 3sat gesehen, einen Film, in dem Nicolette Krebitz, eine Manisch-Depressive spielt. Ein toller Film mit einem traurigen Ende, den ich damals im ZDF verpasst habe, der aber dank 3sat-Zuschauerpreis noch einmal gezeigt wurde. Wie in den nächsten Tagen 10 andere Fernsehfilme, die zu den besten des Jahres gehören. Eine grandiose Einrichtung, dieser 3sat-Zuschauerpreis.

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When you were here before,
Couldn’t look you in the eye
You’re just like an angel
Your skin makes me cry
You float like a feather
In a beautiful world
I wish I was special
You’re so fucking special

But I’m a creep
I’m a weirdo
What the hell am I doing here
I don’t belong here

I don’t care if it hurts
I wanna have control
I want a perfect body
I want a perfect soul
I want you to notice when I’m not around
You’re so fucking special
I wish I was special

But I’m a creep
I’m a weirdo
What the hell i’m doing here
I don’t belong here

She’s running out again
she’s running out
She runs runs runs

Whatever makes you happy
Whatever you want
You’re so fucking special
I wish I was special
But I’m a creep, I’m a weirdo
What the hell am I doing here?
I don’t belong here
I don’t belong here
(Radiohead – “creep”)

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