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Großer Moment: Bill Murray bekommt den Golden Globe für “Lost in Translation” und “just like honey” von The Jesus and Mary Chain klingt durch den Saal.
Großer Moment: Bill Murray bekommt den Golden Globe für “Lost in Translation” und “just like honey” von The Jesus and Mary Chain klingt durch den Saal.
Das ist doch mal eine nette Award-Verleihung. Keine blöden Musikpausen, kein nervender Moderator, nur Preise, zack, zack, der Nächste bitte. Die Golden Globe Awards mein ich. Die werden dankenswerterweise gerade von ProSieben übertragen. Ich freu mich übrigens sehr, dass Anthony LaPaglia den Golden Globe für den besten Schauspieler in einer Drama-Serie bekommen hat. Ich liebe “Without a Trace” immer mehr. Definitiv noch viel besser als alle “C.S.I.”s zusammen. Und LaPaglia ist wirklich ein verdammt guter Schauspieler.
Er ging zwar schon durch diverse Online-medien, aber ich will ihn hier auch nochmal aufgreifen: den “Bush in 30 seconds”-Wettbewerb. Im November rief der MoveOn.org Voter Fund die Öffentlichkeit dazu auf, Spots gegen Bush zu produzieren. Über 1000 Spots wurden eingereicht, eine Jury bestimmte schließlich die Sieger. In der Jury saßen bekannte Bush-Gegner wie Jack Black, Michael Mann, Moby, Michael Moore, Michael Stipe, Gus van Sant und Eddie Vedder. Herausgekommen sind eine Reihe extrem sehenswerter Spots, die unter http://www.bushin30seconds.org/ zu sehen sind. Besonders eindrucksvoll finde ich die Spots “Child’s Pay”, “Imagine” und “Human cost of war”.
Und schon sind auch die popkulturjunkie-meta-kritik-seiten mit den Kinostarts vom 29. Januar online. Die garantiert großartige BBC-Doku “Deep Blue” liegt momentan bei einem meta-kritik-rating von 91/100. Nochmal zur Erinnerung: Die Seiten und insbesondere das meta-kritik-rating sind immer “work in progress”. Mindestens bis zum tatsächlichen Start der Filme fließen weitere Bewertungen in das rating ein. Also: Öfter mal reinklicken und nachschauen, welche Filme nun wirklich wie gut sind. Den link (kino-meta-kritik) findet Ihr immer da oben links.
Helmut Newton (1920-2004)
Etwas später als gewohnt ist nun die meta-kritik-Seite mit den Kinostarts vom 22. Januar online. Außerdem gibt’s auf der meta-kritik-Startseite jetzt einen Link zum Archiv, damit die nicht mehr ganz aktuellen Filme nicht verloren gehen und Bestenlisten mit den laut meta-kritik sehenswertesten Filmen 2003 und 2004. Das alles findet ihr wie immer unter dem kino-meta-kritik-link da in der linken Spalte.
Warum waren eigentlich gestern abend bei “Fast Forward” 8 von 8 Videos Hip-Hop-Zeug und bei “MTV Spin Off” 3 von 7? Seh ich diese Sendungen nicht genau deswegen, um solcher Musik aus dem Weg zu gehen? Glücklicherweise gab es bei “Spin Off” noch Johnny Cash, Oasis, The Cooper Temple Clause und endlich mal wieder Placebo. Die Playlisten der Sendungen gibt’s wie immer unter dem link “music tv”, den ihr da links in der Spalte seht.
die schönheit der chance,
dass wir unser leben lieben, so spät es auch ist.
das ist nicht die sonne, die untergeht,
sondern die erde die sich dreht.
(aus: Tomte – “die schönheit der chance”)
I’ve seen broken people smiling, la-aaah
You can’t buy us with your dollar bills
You can’t rule the world with your broken rule
No one hopes for anything
When there’s nothing at all
No one hopes for anything
When there’s nothing at all
What’s become of me, I’m trying
Hold me in the dying light
I feel something coming when we’ve all got nothing
We all hope for anything
When there’s nothing at all
We all hope for anything
When there’s nothing at all
(Hope of the States – “black dollar bills”)
Auch heute ist eine neue Fernsehsendung gestartet. Hier die Kritik:
– “Sternflüstern”, ZDF, Besta Film, dienstags 20.15 Uhr – Start: 20. Januar)
Reality-TV, ZDF-Style. Keine Promis, die sich in einem überdachten Pseudo-Dschungel 12 Tage lang zum Affen machen, sondern 2 deutsche Familien, die 5 Monate lang in Sibirien leben, sich selbst versorgen und mit dem rauhen Klima zurecht kommen müssen. Was die ARD mit dem “Schwarzwaldhaus” gestartet hat, setzt das ZDF nun mit “Sternflüstern” fort: exzellent gemachtes Reality-Fernsehen. In Folge 1 des Vierteilers sind die beiden Familien in ihrer neuen Heimat angekommen, haben sich mit den Gegebenheiten vertraut gemacht, haben ihre Nachbarn kennengelernt (u.a. den sympathischen, rüstigen Rentner Mischa). Umgesetzt mit vielen, wunderschönen Weitwinkel-Aufnahmen des faszinierenden Sibiriens und interessant erzählt. Natürlich nicht so unterhaltsam wie ein paar blöde Promis, die sich mit Kakerlaken und Wasserspinnen rumprügeln müssen, aber dafür schöner, interessanter und auf ganz anderer Ebene mindestens genauso gut gemacht. 8 von 10 Punkten.
Vorschau auf die nächsten TV-Neustarts:
– “Die schnelle Gerdi und die Hauptstadt”, ZDF – Start: Mittwoch, 21. Januar, 20.15 Uhr)
– “Die größten Weltrekorde – Guinness-World-Records”, RTL, Start: Freitag, 23. Januar, 21.15 Uhr)
– “McChart Show”, ProSieben, Start: Samstag, 24. Januar, 18 Uhr)