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holidays are nice
holidays are fun
holidays are wonderful
if you’re the one
that’s leaving on an airplane
or sitting on a train
or just wasting time
watching the clouds take shape

god i wish that i was running
somewhere with you today

everything’s lovely
yeah everything’s fine
i got more than i need most of the time
but still something seems missing
like there’s a crack inside
if we could just get away
and leave what divides us behind

(Sophia – “holidays are nice”)

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the atlantic was born today and i’ll tell you how:
the clouds above opened up and let it out.

i was standing on the surface of a perforated sphere
when the water filled every hole.
and thousands upon thousands made an ocean,
making islands where no island should go.
oh no.

those people were overjoyed; they took to their boats.
i thought it less like a lake and more like a moat.
the rhythm of my footsteps crossing flood lands to your door have been silenced forever more.
the distance is quite simply much too far for me to row
it seems farther than ever before
oh no.

i need you so much closer
i need you so much closer
i need you so much closer
i need you so much closer

(Death Cab For Cutie – “transatlanticism”)

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Übrigens gibt’s auf dem Viva-Server den neuen, großartig traurigen Air-Clip zur neuen, noch großartigeren Single “cherry blossom girl”. Hier ist der Link zum DSL-realplayer-stream.

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5 Tage Reise in die Vergangenheit liegen hinter mir. Eingerahmt von zwei 5 Stunden langen Zugfahrten. Weihnachten in der niedersächsischen Provinz-Heimat incl. voller Familien-Dosis und rituellem Geschenke-Overkill. Erstaunlich, wie sich nichts ändert, dort in der Heimat. Alles so wie immer. Es mag Zeiten im Leben geben, in denen es wichtig ist, solche Ruhepole zu haben. Solche Konstanten. Aber für mich nicht jetzt gerade. Trotzdem auch irgendwie schön, zu wissen, dass es Dinge gibt, die sich nicht ändern. Und noch eine Konstante: das neunte Treffen unseres Abi-94-Jahrgangs. Wir haben es tatsächlich bisher in jedem Jahr geschafft. Und es war wie immer sehr nett. Immerhin noch etwa 30 Leute. Und die meisten anderen will man ohnehin irgendwie nicht mehr sehen.

Glücklicherweise hatte ich auf beiden Zugfahrten einen Platz mit Steckdose. Mein mp3-Player hat nämlich vor einiger Zeit beschlossen, nicht mehr mit Batterien oder Akkus zusammenzuarbeiten. Arrogantes Stück! So konnte ich aber doch noch oberflächlicher und überflüssiger Kommunikation aus dem Weg gehen und mich in meine eigene Welt zurückziehen. Auf der Rückfahrt gab es Sophia, Death Cab for Cutie, Millenia Nova, Kashmir. Wesentlich ruhigere, melancholischere Zusammenstellung als auf der Hinfahrt. Die begann nämlich mit A Perfect Circle und The Mars Volta. Was wären solch endlose Zugfahrten nur ohne Festplatten-Walkman? Statt ein paar CDs hat man zig Stunden Musik dabei. Passend zu jeder Stimmungslage. Nach den 5 Stunden kann ich übrigens die neue Spex-Ausgabe wärmstens empfehlen. Beste Ausgabe seit langem. Artikel über Sophia, Air, Death Cab for Cutie. Dazu der Jahresrückblick mit vielen Listen und dem Leserpoll.

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i wanna sit on the edge of a gentle stream
watching paperboats float to the sea

and i wanna sit in the sun
with my new shirt on

drinking a beer, i’d salute
another trauma, i’ve outrun
before another’s begun

and god i just wanna rest a while
and i promise tomorrow i’ll start
with a smile

(Sophia – “another trauma”)

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Es ist nicht schön, fast 18 Stunden zu arbeiten und nachts um viertel nach 3 aus dem Büro nach Hause zu kommen.

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The Darkness gehen mir ja mittlerweile so dermaßen auf den Sack. Am Anfang war das ganze ja irgendwie noch ganz witzig. Aber spätestens mit dieser grauenhaften Weihnachts-Single ist ja wohl alles vorbei…

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Neuigkeiten von meiner Immer-noch-Lieblingsband Placebo:

“PLACEBO return with the release of a reworked version of ‘English Summer Rain’ through Hut Recordings on February 23rd. It is the fourth single to be lifted from their acclaimed fourth album, ‘Sleeping With Ghosts’, which has now sold over 1.1 million copies worldwide.

The single precedes the release of a full length DVD recorded at a sold out Bercy in Paris in front of 18,000 people. Entitled ‘Placebo – Soulmates Never Die – Live In Paris’, the DVD will be released March 8th. It includes additional documentary footage of the band on the road throughout 2003 as they undertook their mammoth world tour.”

Endlich also eine Placebo-Live-DVD. Natürlich ein Muss für Sammler. Eine interessante Aufgabe für Sammler hat die Band am 1. Dezember gestellt. Da gab es einen Gig in Anaheim/USA. Und das Besondere daran: Das gesamte Band-Equipment kam nicht rechtzeitig an. So lieh man sich Drums von Josh Homme, ein Piano vom veranstaltenden House of Blues und spielte ein 70-Minuten-Acoustic-Set. Sowas gab’s zwar schon ab und zu mal, Fans werden das legendär gute MCM-Café-Bootleg kennen. Das Besondere an diesem Auftritt in Anaheim war aber die Setlist:

special k
this picture
every you, every me
plasticine
teenage angst
holocaust
commercial for levi
peeping tom
centrefolds
slave to the wage
hurt
——————
mercedes benz
jackie

Mehr Infos hab ich leider nicht. Aber ich gehe mal stark davon aus, dass mit “hurt” das nine-inch-nails-johnny-cash-stück gemeint ist und mit “mercedes benz” der legendäre janis-joplin-song. Und das würde bedeuten, dass Placebo bei diesem Gig gleich zwei Songs zum ersten Mal überhaupt live gespielt haben. Und während ich das aufschreibe, laufen in meinem Kopf diverse Stoßgebete, dass bitte bitte bitte irgendjemand einen Mitschnitt dieses Auftritts hat und ihn ins Netz stellt. Bisher leider nicht, aber ich gebe die Hoffnung nicht so schnell auf.

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Viel gibt’s zu Schmidt erstmal nicht mehr zu sagen. Sehr lesenswert ist dennoch der zusammenfassende Artikel im heutigen “Spiegel” (Den Artikel gibt’s hier auch online). Sehr schön ist auch dieser kleine Text aus dem heutigen “Tagesspiegel“:

Noch sieben Mal Abschied von „Harald Schmidt“
Spät, nicht zu spät
Am 5. Dezember 1995 feierte die „Harald-Schmidt-Show“ ihre Fernsehpremiere bei Sat 1. Zwei Tage später, am 7. Dezember 1995, erschien dazu eine Fernsehkritik auf der Medienseite des Tagesspiegel. Schon die Überschrift war interessant: „Start am Nullpunkt“. Und das war die Begründung: „Das ist schon ärgerlich, wie sehr sich selbst Fernsehkundige hinters Licht führen lassen. Aller Erfahrung zum Trotz war den Sat1-Ankündigungen geglaubt, war eine Late-Night-Show der Extraklasse erwartet worden. Was kam, war der – hoffentlich unfreiwillig – gelungene Versuch, das Scheitern einer solchen Fernsehgattung vorzuführen. Gastgeber Schmidt, angeblich ein Kabarettist, und sein Brainpool-Team boten ein Allerlei aus Letterman-Kopie, ,Schmidteinander’-Abzockerei, schnöden Gemeinheiten über abwesende Promis und der nicht getilgten Schmidt-Schwäche, Interviews führen zu müssen. Also: Bühnenbild, Dramaturgie und Ablauf – alles nur geklaut aus der US-„Late Show“; verwitzelte Zitate aus der Boulevardpresse; Hampeleien über angebliche Parfüm-Kreationen von Prominenten (Claudia Schiffers hieß ,Blond’ und kippte immer um) und die damit gekoppelte Feigheit, immer nur von ferne frech, gar boshaft zu sein. Anwesenden Gästen werden sofort und während des gesamten Talks die Füße geküßt. Auf die Minute fit war nur die Band um Keyboarder Helmut Zerlett. Die ,Harald-Schmidt-Show’ wird hart an sich arbeiten müssen, soll beim Zuschauer das angestrebte Ziel erreicht werden: ,dreimal lachen und dann ab ins Bett’.“ Joachim Huber
Hiermit ziehe ich diese Kritik zurück. Berlin, 15. Dezember 2003 Joachim Huber

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Große Dinge werfen ihre Schatten voraus:

After ending 2002 with the kind of tension that threatened to send THE VINES “either way” the band have finally finished their “more psychedelic” second record.

NME.COM can reveal ‘Winning Days’, will be released on March 8, preceded by the highly charged first single ‘Ride’ on February 23. However, at the end of 2002, it seemed unlikely the follow-up to ‘Highly Evolved’ would ever see the light of day.

A punishing world tour led tensions to boil over, culminating in singer Craig Nicholls and Patrick Matthews going for each other’s throats onstage at a gig in Boston.

To regroup, The Vines moved to the remote Bearsville studio in the woods outside of upstate New York to start recording with longtime producer Rob Schnapf. It was a risky choice for the notoriously erratic group. Although more of a band effort, Nicholls still had the “final say” on most the decisions on ‘Winning Days’, while many of the ideas came together when the band were most stressed on the road.

Bassist Patrick Matthews told NME.COM: “The album could have gone either way. We could have ended up at each other’s throats because we were out in the middle of nowhere. But there was only one day like that out of three months.”

Describing the sound of the album, Patrick said: “The harder songs are harder and the softer songs are maybe the ones which have improved more. It’s more psychedelic than the first record. Just like ‘Highly Evolved’ there’s a few snotty punk ones and then there are the slow songs which have the real mellotron sound on it.”

The tracklisting runs:

‘Ride’
‘Animal Machine’
‘TV Pro’
‘Autumn Shade 2’
‘Evil Town’
‘Winning Days’
‘She’s Got Something’
‘Rainfall’
‘Amnesia’
‘Sunchild’
‘Fuck The World’

Falls “winning days” auch nur annähernd so gut wird wie das Debüt “highly evolved” damals, dürfte das Album ein heißer Anwärter auf den Titel “popkulturjunkies album des jahres 2004” werden. Seite an Seite mit dem neuen Air-Werk “talkie walkie” natürlich. Denn das wird definitiv ein Über-Hammer.

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