Meine Filme der letzten Tage:

- “Der Herr der Ringe. Die Rückkehr des Königs” (Kino): Die Saga ist zu Ende. All good things come to an end. Auch dieser Teil war brillant, ist allerdings auch deutlich der schwächste Film der Trilogie. Auf der einen Seite hat er spürbare Längen , auf der anderen Seite merkt man immer wieder, dass Dinge herausgeschnitten wurden, um ihn von 4 auf 3 Stunden zu drücken. Die wahre Qualität wird wohl erst klar, wenn die 4-Stunden-DVD da ist. Bis dahin: 9 von 10 Punkten.

- “Tatsächlich… Liebe” (Kino): Ein zuckersüßer Reigen weihnachtlicher Kurzgeschichten rund um die Liebe. Alle, die Filme wie “Notting Hill” mögen (und ich liebe ihn), werden auch “Tatsächlich… Liebe” verschlingen. 8 von 10 Punkten.

- “Dreizehn” (Kino): Ein typisch amerikanisches White-Trash-Drama. Ein Teenie-Mädchen kommt zur Highschool, lernt falsche Freunde kennen, fängt an zu stehlen, Drogen zu nehmen und lässt auch sonst kein Klischee aus. Ich war sehr enttäuscht von dem Film. Vor allem Hauptdarstellerin Evan Rachel Wood hat mich komplett angenervt. Kein Vergleich zum Klassiker “Kids”. 4 von 10 Punkten.

- “Ich bin Sam” (Premiere): Sean Penn spielt einen geistig Zurückgebliebenen, dem seine siebenjährige Tochter weggenommen werden soll. Die arrogante Anwältin Michelle Pfeiffer übernimmt den Fall und lernt dabei eine Menge über das Leben. Ein rührender und ergreifender Film mit einem Sean Penn in Weltklasse-Form und einem extrem guten Soundtrack. Großartige Künstler wie Nick Cave, Eddie Vedder, The Vines und Aimee Mann covern Beatles-Klassiker. 8 von 10 Punkten.

- “Nirgendwo in Afrika” (Premiere): Etwas langatmiges deutsches Epos über eine jüdische Familie, die in der Nazi-Zeit nach Afrika auswandert. Große Bilder, emotionale Geschichte – kein Wunder, dass der Film in Hollywood den Oscar für den besten ausländischen Film abgeräumt hat. Mich dagegen hat er nicht wirklich bewegt. 7 von 10 Punkten.

- “Ice Age” (Premiere): Amüsanter computer-animierter Film für Kinder. 7 von 10 Punkten.

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