film: “snow cake”.

Alex Hughes ist auf dem Weg nach Winnipeg. Er wurde gerade aus dem Knast entlassen. Er war dort, weil er jemanden umgebracht hatte. Auf seiner Fahrt lernt er eine leicht durchgeknallte junge Frau kennen und nimmt sie mit, Vivienne. Plötzlich rauscht ein LKW in das Auto hinein, Vivienne wird dabei getötet. Hughes beschließt, die Mutter der Tramperin zu suchen und ihr sein Beileid auszudrücken. Linda, Viviennes Mutter, ist allerdings ebenfalls kein einfacher Mensch. Sie ist Autistin mit Reinlichkeits- und Ordnungsfimmel. Wegen ihrer Krankheit ist sie auch nicht direkt traurig über den Tod ihrer Tochter, sondern macht sich eher darüber Sorgen, wer denn jetzt den Müll herausbringt, weil sie den doch unmöglich anfassen könne. Alex lässt sich breitschlagen, bis zur Trauerfeier da zu bleiben, lernt die attraktive Nachbarin Maggie kennen und findet durch all diese Begebenheiten und die beiden Frauen wieder zu sich selbst.

Sicher findet “Snow Cake” nicht bei jedem Anklang. Viele werden ihn zu kitschig und vorhersehbar finden. Mich jedoch hat der Film positiv berührt, mir gefiel die Leistung der drei Hauptdarsteller (Alan Rickman, Carrie-Anne Moss und vor allem Sigourney Weaver) und die kleine unaufgeregt erzählte Geschichte. Ein toller, kleiner Film. 7 von 10 Punkten.

1 Comment so far

  1. Peter on December 3rd, 2006

    Ich bin deiner Meinung, die Rollen war Alan Rickman auf den Leib geschrieben und er war, wie beinahe immer, eine wahre Freude. Und ich hatte das Glück, ihn im O-Ton zu sehen, wo ich Rickmans Stimme so liebe.

    Eine gute Definition, wie der Film sich sieht, aber auch rüberkommt, hat die Dame auf der Strasse gegeben: “Ich weiß alles über Autismus, ich habe diesen Film gesehen.”

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