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In dieser Rubrik schreibe ich ein paar Sätze über Filme, die zwar mal im Kino liefen, die ich aber erst später über Pay-TV / Free-TV / Festplattenrecorder / DVD gesehen habe. Immer wenn fünf Filme auf diese Art und Weise zusammengekommen sind, gibt’s einen neuen Eintrag.

- Verflucht (2005)

Harmloser und wenig spannender Teenie-Werwolf-Grusel-Schinken, u.a. mit Christina Ricci und Pacey aus “Dawson’s Creek” in den Hauptrollen. Ist kein bisschen anders oder gar besser als all die anderen Teenie-Gruselfilme der vergangenen Jahre. 4 von 10 Punkten.

- Der Exorzismus von Emily Rose (2005)

Mix aus Grusel- und Justizfilm über ein angeblich von Dämonen besessenes Mädchen, das nach einem Exorzismus stirbt. Erzählt wird das in Rückblenden während des Prozesses, bei dem der Pfarrer angeklagt ist. Der Film ist nicht so plump wie man glauben mag, braucht zwar etwas um in Fahrt zu kommen, wird dann aber doch recht ansehnlich. 6 von 10 Punkten.

- Firewall (2006)

Harrison Ford spielt einen Bankmanager, der für Computersicherheit zuständig ist. Eine Horde von Bösewichten hält seine Familie als Geiseln und erpresst ihn, ihnen 100 Millionen Dollar zu überweisen. Was am Anfang relativ spannend scheint, plätschert in der Mitte des Films ziemlich vor sich hin und gewinnt im letzten Drittel wieder ordentlich an Fahrt. Insgesamt ein solider Thriller mit einer okayen One-Man-Show-Leistung von Harrison Ford. Als Bonus für einen noch höheren Nerdfaktor dabei: Mary Lynn Rajskub (Chloe aus “24″). 6 von 10 Punkten.

- Die Boxerin (2006)

Katharina Wackernagel spielt ein etwas schlichtes burschikoses Mädchen, das in der Provinz zwischen zerrütteter Familie, mobbenden Freundinnen und miesen Jobs dahinlebt. Ihr einziger Halt neben der nach Jahren aus Berlin zurückkehrenden besten Freundin: das Boxen. Wackernagel spielt absolut grandios, in jeder Sekunde nimmt man ihr die Figur ab. Ein toller kleiner Film, der mit viel Authentik ausgestattet ist. 8 von 10 Punkten.

- Die Queen (2007)

“Die Queen” erzählt die Tage nach dem Tod von Lady Diana. Weitgehend fiktiv wird gezeigt, wie Queen Elizabeth mit der Situation umgeht, wie Tony Blair sie beeinflussen will und wie es insgesamt im Königshaus zuging. Stephen Frears Film lebt natürlich von der absolut grandios spielenden Helen Mirren als Queen, aber nicht nur. Auch die restlichen Darsteller sind gut ausgewählt (Michael Sheen als Tony Blair) und die Geschichte wird überzeugend gezeigt. 8 von 10 Punkten.

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