popkulturjunkie in amerika: etappe 3.

Der dritte New-York-Tag:

- Endlich eine Universal-News-Filiale gefunden. Ein Paradies für Zeitschriften-Junkies mit Magazinen aus aller Welt. In der Sport-Abteilung beispielsweise mit Kicker-Sonderheften und entsprechenden Publikationen aus Spanien, Italien, England, etc. Habe mich mit Media Week, Daily Variety, Hollywood Reporter, dem neuen TV Guide und einigem mehr eingedeckt. War nicht mein letzter Universal-News-Besuch.

- Die Washington Post kostet 50 Cent (!).

- Die Brooklyn-Bus-Tour kann man sich aufgrund mangelnder Sehenswürdigkeiten getrost sparen. Es sei denn, man fährt mit Guide Jimmy Napoli und Busfahrer Dwayne. Dann wird’s nämlich trotzdem unterhaltsam.

- Warum essen die Amis so gern Fleisch, wenn es doch in den meisten Diners ohne Pfeffer und Ketchup nach genau nichts schmeckt?

- Zum ersten Mal malaysisch gegessen. Hab zwar keine Ahnung, was genau ich da alles zwischen den Nudeln und den Sprossen und dem Ei zu mir genommen habe, aber es war durchaus lecker.

- In Dreharbeiten mit John Hurt geraten. “An Englishman in New York” wurde gerade gedreht – mit zahlreichen Ende-70er, Anfang-80er-Autos in der Straße. Geht um den mir völlig unbekannten “britischen Exzentriker, Autor und Entertainer” Quentin Crisp.

- Lieblingsfrühstück: Sesame-Bagel with Cream Cheese.

6 Comments so far

  1. Thomas on September 11th, 2008

    Was mir noch einfiel: Ein echt herrliches Erlebnis ist übrigens das indische Restaurant Panna 2 im East Village. Siehe hier: http://www.panna2.com/ Gut und günstig indisch essen in einer sehr eigenwilligen Location ;-) Und etwas schicker italienisch gehts im Vento, am Eingang zum Meatpacking District an der Ecke 14th Street und 9th Avenue. Nich übermäßig teuer, aber halt schon so 14-16 Dollar pro Hauptgericht.

  2. Torsten Dewi on September 11th, 2008

    Ahhh, da werden Erinnerungen wach! Ich bin damals in der Grand Central Station in die Dreharbeiten von “K-Pax” mit Kevin Spacey gelandet. Ich habe es außerdem geliebt, morgens an den silbernen Handkarren zu frühstücken (a4-große “Schoko Croissants” mit dem Äquivalent einer ganzen Tafel Schokolade gefüllt), und wenn die mittags mit den Kollegen der “warmen Fraktion” tauschen, geht es mit Snapple und Hot Dog weiter…

    Mahattan Chili’s nördlich vom Broadway/42 kann ich empfehlen.

  3. Torsten Dewi on September 11th, 2008

    Eine Bekannte aus New York empfahl gerade auf Nachfrage als Geheimtipp:

    http://bignicksnyc.com/

    Warn your friend that the place looks like (and is!) a dive. But the food is good regardless. The pizzas are particularly good. The burgers are fine, but warn against the famous Sumo Burger, there is just too much of it.

    Flickr images here: (not great pics but you’ll get the idea….)

    http://www.flickr.com/search/?q=Big Nick’s&w=59149242@N00

  4. SamX on September 11th, 2008

    Hätte jetzt vermutet, es wäre die Hölle losgewesen, schließlich war doch die große Gedenkfeier/Schweigeminute anlässlich des 9/11 Bei Big Nick gibt es übrigens Kuchen mit “Devil’s food layer, chocolate layer, German chocolate,
    melts in your mouth”, wenn vielleicht einmal ein paar Heimatgefühle gewünscht sind ;)

  5. marcel on September 12th, 2008

    richtige sesam bagel gibt’s nur in montreal.

  6. Jens on September 14th, 2008

    @Torsten Dewi:
    Snapples Sortiment vermisse ich ja hierzulande. Hier gibt es ja nur ein paar wenige Sorten und die wohl auch nur in ganz wenigen Läden.

    Daher erinnere ich mich gerne an NYC zurück – da gibt es das ja quasi überall.

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