rage against the x-factor.

Eine sehr sehr coole Geschichte aus England. Dort stammte in den vergangenen Jahren jede Weihnachts-Nummer-1 in den Single-Charts vom jeweiligen Gewinner der Castingshow “X-Factor”. Nicht so in diesem Jahr. Denn: Es gab eine extrem erfolgreiche Facebook-Protestkampagne gegen den Casting-Quatsch. Jeder sollte in der entsprechenden Wertungswoche den Rage-against-the-Machine-Kracher “Killing in the Name” kaufen. Und: 500.000 Briten taten es. Damit wurde die Ballade des “X-Factor”-Siegers Joe McElderry auf Platz 2 verwiesen.

Weiterlesen: beim “Guardian” und beim “Independent“.

Ein erstaunlicher Beweis dafür, wie Menschenmassen mit sozialen Netzwerken aktiviert werden können.

5 Comments so far

  1. reydt.net on December 22nd, 2009

    Killing in the name of…

    Eigentlich wollte ich das hier gestern schon bloggen. In England hat es eine Facebook Gruppe, mittlerweile mit fast einer Million Mitgliedern, geschafft den Song “Killing in the name of” von Rage against the Machine (Mehr zur Band bei Wiki…

  2. Anonymous on December 30th, 2009

    “Ein erstaunlicher Beweis dafür, wie Menschenmassen mit sozialen Netzwerken aktiviert werden können.”

    Das ist einer der wichtigsten und auch richtigsten Sätze, die ich im Zusammenhang mit dieser obskuren Aktion gelesen habe. Die Bedeutung des dort geschehene sehe ich, wie auch sonst immer alles, vollkommen anders:

    http://tvundso.com/2009/12/29/tv-revives-the-radio-star-casting-shows/

  3. Thomas Television on December 30th, 2009

    “Ein erstaunlicher Beweis dafür, wie Menschenmassen mit sozialen Netzwerken aktiviert werden können.”

    Das ist einer der wichtigsten und auch richtigsten Sätze den ich zu dieser obskuren Aktion gelesen habe. Die Facebook-Aktion selbst und ihre Bedeutung schätze ich, wie auch sonst das meiste, was so geschrieben wird, ganz anders ein:

    http://tvundso.com/2009/12/29/tv-revives-the-radio-star-casting-shows/

    Ich schreibe allerdings eher als Casting-Show, denn als Musikexperte, weshalb der eine oder andere sicher den Kopf schütteln wird.

  4. [...] irgendwie übersehen (siehe stern.de). Warum die Geschichte trotzdem so interessant ist, hat der popkulturjunkie ganz gut begründet: „Ein erstaunlicher Beweis dafür, wie Menschenmassen mit sozialen [...]

  5. [...] schießen unzählige Gruppen bei Facebook aus dem Boden, die nach dem Vorbild der "Rage against the machine"-Aktion einen bestimmten Song pushen [...]

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