der tod der smiths. 1

Warum ich YouTube so liebe? Weil man historische Momente erleben kann, bei denen man nie die Chance hatte, dabei zu sein. Zum Beispiel das allerletzte Konzert der Smiths. Am 12. Dezember 1986 in der Brixton Academy, London. Komplett anschaubar bei YouTube. Groß.

shit happens (Teil 734). 1

Tja. Da hat sich Chrysler mal unheimlich viel Mühe mit Anzeigen gegeben, um bei “CNN” die Berichterstattung zur “Person of the Year”-Wahl der “Time” zu präsentieren, hat sich einen tollen Slogan ausgedacht…

…und was macht “Time“? Eine Frechheit.

(via Lost Remote)

nochmal “spex”. 3

Die “taz” hat am Samstag Max Dax interviewt, den neuen Chefredakteur der “Spex”: Kern des Interviews: “Die SPEX ist größer als ich, du und die alte Redaktion.”

“druckfrisch”. 4

Hab’ ich eigentlich jemals geschrieben, wie großartig ich Denis Scheck und seine Büchersendung “Druckfrisch” finde? Sie ist zwar genauso erfolglos wie all die anderen Büchersendungen im deutschen Fernsehen, aber dafür wenigstens grandios unterhaltsam.

“flieges welt”. 1

Ich glaube, “Flieges Welt” auf Help.TV ist der neue Tiefpunkt der deutschen Fernsehgeschichte.

popkulturjunkie on tour: morrissey in düsseldorf. 10

Was für ein großes Konzert, was für ein großer Künstler. Morrissey hat in der natürlich ausverkauften Düsseldorfer Philipshalle eines der besten Konzerte geliefert, die ich in den vergangenen Jahren gesehen habe. Gut, was will man von einem Konzert auch erwarten, das mit den Worten “panic on the streets of london” beginnt. Niemals hätte ich damals, Anfang der 90er, als “panic” immer noch in jeder Dorfdisco und auf jeder Abi-Party lief und alle “hang the dj, hang the dj, hang the dj” mitgröhlten daran gedacht, diesen Song jemals von seinem Schöpfer live gesungen zu hören. Und noch dazu “girlfriend in a coma”, “william, it was really nothing”, “how soon is now?” und “everyday is like sunday”. Aber die perfekte Klassiker-Quote des Konzerts war nicht der einzige Grund dafür, dass der Abend so groß war.

Am meisten überrascht hat mich die überragende Qualität der Band. Die fünf Musiker haben einen dermaßen kräftigen Druck erzeugt, dass allein schon dadurch nur Staunen entstand. Vor allem der fabelhafte Drummer Matt Walker war unfassbar gut. Ich denke, die Band hätte jeden mittelmäßig begabten Sänger komplett an die Wand gespielt, nur jemand wie Morrissey ist solchen Musikern gewachsen. Und wie. Ich kann mich an kaum jemanden erinnern, der eine solche Bühnenpräsemz besitzt, bei dem man auf jede Handbewegung, jede Geste, jedes Wort achtet, jemanden, der so mitreißt. Von der ersten Sekunde an hatte ich ein Grinsen im Gesicht, das nicht mehr weg ging. Das Set bestand wie erwähnt aus einigen alten Smiths-Klassikern und Songs der beiden neuen Platten. Und gerade bei einigen der neueren Songs war die Live-Qualität herausragend. Ein Stück wie “i will see you in far-off places” in dieser bombastischen Live-Version stellt das ohnehin schon gute Original des Albums komplett in den Schatten. Morrissey live 2006 ist ein rundherum großartiges Erlebnis, das niemand, dem etwas an Musik liegt, verpassen sollte. Hier zeigt eine Legende, dass sie so lebendig ist wie eh und je.

Und weil es bei YouTube noch nichts vom Düsseldorfer Konzert gibt, folgt hier “panic” von einem norwegischen Festival aus dem Sommer:

Und als Zugabe “i will see you in far-off places” aus Zagreb:

Und hier ist noch die Setlist des Düsseldorfer Konzerts (via “Morrissey Solo“):
01 “panic”
02 “first of the gang to die”
03 “the youngest was the most loved”
04 “you have killed me”
05 “disappointed”
06 “ganglord”
07 “i’ll never be anybody’s hero now”
08 “william, it was really nothing”
09 “irish blood, english heart”
10 “i will see you in far-off places”
11 “girlfriend in a coma”
12 “everyday is like sunday”
13 “in the future when all’s well”
14 “i’ve changed my plea to guilty”
15 “let me kiss you”
16 “the national front disco”
17 “dear god, please help me”
18 “how soon is now?”
19 “i just want to see the boy happy”
20 “life is a pigsty”
—–
21 “please, please, please let me get what i want”
22 “don’t make fun of daddy’s voice”

Nachtrag: Inzwischen ist bei YouTube auch ein Schnipsel des Düsseldorfer Konzerts aufgetaucht: “william, it was really nothing” aus der ersten Reihe gefilmt. Die Qualität ist allerdings überschaubar, daher verlinke ich es nur auf diese Weise.

worstseller 2006. 1

Interessante Idee: Die “FAZ” hat die Bücher zusammengestellt, die sich 2006 am schlechtesten verkauft haben.

trailer: “live free or die hard”. 4

Es gab schon lang keinen guten, intelligenten Actionfilm mehr im Kino. Vielleicht ja jetzt. Ich mochte “Die Hard 3” vor mittlerweile elf Jahren wirklich gern. Spannung pur. Und im Juli kommt dann der vierte “Die Hard”-Film: “Live free or die hard”. Seit heute gibt’s den ersten Teaser im Netz (via Best Week Ever):

alles neu bei “spex”. 4

Laut “Berliner Zeitung” gibt es eine Revolution bei der “spex“. Künftig soll das Magazin nur noch zweimonatlich erscheinen, der Umzug nach Berlin steht an und die komplette Kölner Redaktion inklusive Chef Uwe Viehmann wird geschasst. Neuer Chefredakteur ist demnach Maximilian Bauer alias Max Dax, der u.a. mal das nicht mehr existierende Interview-Magazin “alert” gegründet hat. Dax soll nun einen “völligen Neuanfang” für “spex” realisieren. (via kress.de)

Wenn ihr mich fragt, so richtig ermutigend klingt das alles nicht.

bloggen wirkt. 1

Lieber Herr Schott,

vielen Dank.

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