mtv video music awards 2005 (6). 0

Oh. Musik. Hatte schon beinahe vergessen, dass es darum ja eigentlich geht. Die aufstrebende Punk-/Emo-Band Fall Out Boy performt ihren Hit “sugar, we’re goin’ down”. Ich mag den Song ja, aber der Auftritt war etwas strange. Vielleicht zu viel Alkohol?

mtv video music awards 2005 (5). 0

Ob Jay-Z sich hinterher kaputtlacht, wenn er daran denkt, über die Platte irgendeines Nachwuchs-Rappers die Worts “it’s not just a record, it’s a movement” in die Kameras gesagt zu haben?

mtv video music awards 2005 (4). 1

Alles viel zu durchgestylt. Mir haben die leicht chaotischen Roter-Teppich-Shows von früher definitiv besser gefallen. Hoffentlich schlafe ich nicht schon vor Start der Awards-Show ein.

mtv video music awards 2005 (3). 1

Und diese Pre-Show geht mir auch schon gehörig auf den Sack. Irgendwelche Hip-Hop-Stars werden in gepimpten Karren vorgefahren und mit “Yo man” begrüßt. Und irgendwo dazwischen der leicht deplatziert wirkende graumelierte Herr Loader. Aber immerhin sieht es so aus, als wäre jede zweite Werbepause Jamba-frei.

mtv video music awards 2005 (2). 1

Der nächste Schreck: Ein exklusiver Ausschnitt aus Madonnas neuer DVD. Warum macht sie das? Vocoder-Gesang, der seit Cher nicht mehr wirklich machbar ist. Schlimm.

mtv video music awards 2005 (1). 4

Ich ahne sehr sehr Böses. Das Schauen der VMAs wird verbunden sein mit minutenlanger Jamba-Heavy-Rotation in jeder einzelnen Werbeunterbrechung.

fernsehen kann auch lustig sein… 3

…zum Beispiel, wenn man sieht wie der CDU-Generalsekretär Volker Kauder aka Welt-Podcast-Marktführer beim Parteitag tumb wie ein debiler Tanzbär zu “we are the champions” mitklatscht. Online anschauen kann man sich das bei der “Tagesschau“.

liveblog: mtv video music awards 2005. 0

Kleine Ankündigung: Wenn ich nicht zwischendurch einschlafe, werde ich heute Nacht ein bisschen livebloggen. MTV überträgt die MTV Video Music Awards. Um 0 Uhr beginnt die Pre-Show, um 2 Uhr die eigentliche Awards-Show.

wochenende. 1

Und während halb Blogdorf beim Monsters of Spex in Köln weilte, war ich auf einer Hochzeit in der Provinz. Udo Jürgens statt Tomte, Abba statt Arcade Fire und Marianne Rosenberg statt Maximo Park. Aber Spaß hatten wir trotzdem.

willkommen im mittelalter. 1

Die “FAS” brachte in ihrem Feuilleton heute eine kleine Notiz aus Absurdistan, Verzeihung, Turkmenistan: “Ab sofort darf in der zentralasiatischen Republik Turkmenistan Musik nur noch live gespielt werden. Musik auf Tonträgern ist gesetzlich verboten, das gilt auch für die Ausstrahlung in Radio und Fernsehen. Nach Ansicht des turkmenischen Präsidenten Saparmurat Nijasow wird diese Maßnahme die Kultur Turkmenistans von negativen Einflüssen aus dem Ausland befreien. Opern- und Ballettaufführungen hat Nijasow bereits vor längerer Zeit verboten. Nijasow, der auch Turkmenbaschi genannt wird, ‘Vater aller Turkmenen’, hat sich selbst zum Präsidenten auf Lebenszeit ernannt. Er hat unter anderem auch lange Haare und Bärte bei jüngeren Männern verboten, seine eigenen Werke zur Pflichtlektüre in allen Schulen gemacht und einige Monate im Kalender nach sich und seiner Mutter umbenannt.”

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