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Wenn man den neuen Velvet-Revolver-Clip sieht, muss man sich ernsthaft fragen, wie lang Scott Weiland noch lebt. Mein Gott, sieht der abgefuckt aus. Schlimmer als Iggy Pop. Und der ist ca. 350 Jahre älter… Hörenswert ist der Song “slither” aber dennoch. Eine irgendwie lustige Mischung aus Stone-Temple-Pilots-Gesang und Slash-Gitarrensoli.

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Ich hab dann übrigens weggeschaltet, als die Gäste kamen. Mich interessiert diese neue Late-Night-Show nicht mehr. Schade ist das. Sehr schade.

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Und Promis wie Gottschalk und den Papst in verschiedenen “witzigen” Kategorien miteinander vergleichen? Gibt’s eigentlich irgendeine neue Idee in dieser Show?

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Und “lustige” Straßenumfragen sind eigentlich auch nicht mehr lustig. Man hätte eindeutig nicht Brainpool mit der neuen Late-Night-Show beauftragen sollen.

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Nochmal Frau Engelke: Gerhard Schröder schreibt ein Buch namens “Schröders Gespür für Scheiße”? Bescheuerte Witze über den Papst? Hallo? Wegen sowas schaltet man doch Raab schon nicht ein… Und “Die Engelkes” werden hofentlich bald wieder abgesetzt. Die sind sowas von gähnend langweilig.

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Ich hab eben das “Making of” auf ProSieben gesehen. Und jetzt bin ich noch gespannter auf den Film. “Der Wixxer“. Schließlich bin ich Teil der Generation von Niedersachsen, die einen großen Teil ihrer Allgemeinbildung, ihrer ethischen Grundsätze und ihres Humors durch das “Frühstyxradio” erlangt haben. “Der Wixxer”. Leute, die den grandiosen Humor der Herren Kalkofe, Welke & Co. nicht kennen, könnten anmerken: Was für ein unglaublich peinlicher Titel für einen Film. Das kann doch nix werden… Doch, doch, Freunde! Das wird was! “Der Wixxer” musste der Film nunmal heißen, schließlich gab es schon damals im Frühstyxradio die Reihe “Der Wixxer – Ein Hörspiel in mehreren Tausend Teilen”. Und unglaublich flach konnte der Film ohnehin nicht werden. Kalkofe, Welke und Pastewka haben ihn geschrieben und spielen neben Engelke und Dittrich die Hauptrollen. Und so bekommt er auch erstaunlich gute Kritiken. Momentan läuft das auf ein meta-kritik-rating von 70 bis 80 hinaus. Ein Spitzenwert für eine deutsche Komödie. Donnerstag kommt er in die Kinos. Ich bin gespannt.

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Nun gut, Zeit für die Zusammenfassung in Form einer popkulturjunkie-TV-Neustart-Kritik:

“Anke Late Night” / SAT.1 / Brainpool / montags-donnerstags, 23.15 Uhr – Start: 17. Mai 2004
Sie hat es schwer gehabt, zugegeben. Den Sendeplatz von Harald Schmidt zu übernehmen ist die schwierigste Aufgabe, die das deutsche Fernsehen bietet. Dennoch: Sie muss es sich gefallen lassen, mit Schmidt verglichen zu werden. Und in diesem Vergleich hat sie sowas von verloren. Was hat man bekommen, wenn man die Sendung einmal ganz nüchtern betrachtet? Ein paar Minuten völlig unkomische Stand-Up-Comedy, ein paar teilweise unterhaltsame Einspielfilmchen und viel Gerede mit Gästen. Sehr viel gerede mit Gästen. Engelke hatte Glück, dass Bastian Pastewka da war, dass Sting ganz okay war und dass Stefan Raab und Max noch für ein aktuelles kleines Highlight gesorgt haben. Aber: Sie muss ihren Weg finden, darf sich nicht abhängig davon machen, ob die Gäste gut sind. In dieser Form wird “Anke Late Night” definitiv kein Muss wie “Die Harald Schmidt Show”, sondern nur ein Kann-wenn-gerade-nichts-anderes-läuft. Und weil zumindest Charlotte Roche an drei der vier Anke-Sendetagen läuft, steht für mich eine Entscheidung fest. Für “Anke Late Night” gibt’s zum Start 5 von 10 Punkten.

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Super Idee. Das Publikum singt “roxanne” für Sting. Ist ja auch ein typischer Mitsing-Song.

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Und um auch noch die 24 Stunden Hamburg zu erwähnen: Klamotten kaufen ist toll! Noch toller war der Donnerstagabend bei einer extrem guten Freundin. Gespräche über Musik, Filme, die Jobs, die Liebe, das Leben. Dazu Pizza und Capri-Sonne. Musik von Benjamin Biolay, Coralie Clement und Keren Ann. Und die Soundtracks von “Laurel Canyon” und “Almost Famous”. Wow. Und dabei gemerkt, welch grandiose Musik Elton John mal gemacht hat. “tiny dancer”. Einer der schönsten Songs, die je geschrieben wurden. Wunderschön.

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Apropos Niedersachsen: Ich hab ja am Samstag die Hochzeitsfeier meiner Ex-Freundin echt genossen. Trotz der extrem schlechten Musik, die auf solchen festivitäten nunmal normal ist. Aber es hat echt Spaß gemacht, alte Freunde wiederzusehen, zu plaudern, zu trinken bis 5 Uhr morgens. Zwei Erkenntnisse hat der Abend gebracht: 1. Ich hab gar nicht gewusst, wieviel Alkohol ich vertrage. Und 2. Es tut unheimlich gut, in Zeiten, in denen immer mehr Leute Sex als Leistungssport und Hobby betreiben und dabei vegessen, worauf es im Leben wirklich ankommt, Leute zu sehen, die heiraten. Beschließen, das Leben zusammen zu verbringen. Wirklich gut hat das getan.

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