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Horst Köhler führt den Euro in Amerika ein, in Heinos Café in Bad Münstereifel sind die Torten schlecht, weil Heinos Perückenhaare da reinfallen und das Weißwurst-Stadion muss wieder abgerissen werden, weil es illegal gebaut wurde. Dittsche ist grandios!

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Und noch 3 popkulturjunkie-TV-Neustart-Kritiken:

“Im Bann der grünen Götter” / ZDF / CineCentrum / sonntags, 19.30 Uhr – Start: 7. März 2004
Eine weitere Doku-Reihe auf dem traditionellen “ZDF Expedition”-Sonntagvorabend-Sendeplatz. Sehr interessante Berichte über die Medizin der alten Pharaonen, Maharadschas, Maya und Perser. Das alles wird natürlich in üblicher sehr populärwissenschaftlicher Form erzählt, um ein größeres Publikum zu erreichen. Meiner Meinung nach aber eine äußerst sehenswerte Sendereihe, die sehr interessante Einblicke in medizinische Welten ermöglicht, die in den westlichen Zivilisationen zu Unrecht längst vergessen sind. 8 von 10 Punkten.

“n-tv YachtVision” / n-tv / IdtV Cumulus + Waterbeek / samstags, 17.10 Uhr – Start: 6. März 2004
Uaaah, was unangenehme Moderatorin. Eine näselnde Klischee-Blondine namens Corinna Hilss zeigt dekadente Yachten mit allen technischen Details, Herstellerfirmen, irgendwelche Tipps für Yachten-Besitzer und sonstigen Quatsch – das alles garniert mit erbärmlich nervender Musik. Ich hab ja eigentlich nichts gegen Minderheitenfernsehen. Diese extrem langweilige, äußerst amateurhaft produzierte Dauerwerbesendung ist allerdings nur etwas für extrem kleine Minderheiten. Finanziert ist sie durch die vier Sponsoren sicher, sonst würde man sie auch nicht ausstrahlen – denn für irgendein Image von n-tv bringt solches Fernsehen sicher nicht viel. 0 von 10 Punkten.

“Arjuna” / Viva / TV Tokyo + Sotsu Films + Bandai Visual / sonntags, 21 Uhr – Start: 29. Februar 2004
Noch vor einiger Zeit konnte ich überhaupt nichts mit japanischen Anime-Serien anfangen. Inzwischen hab ich aber in ein paar reingeschaut, die durchaus sehenswert waren. Die neue Serie “Arjuna” gehört auch zu den Vertretern des Genres, bei denen man einen Blick riskieren kann. Ein Mädchen namens Arjuna bekommt nach einem tödlichen Unfall eine zweite Chance. Ihr wird die Zukunft der Erde gezeigt – eine Zukunft, in der die Umwelt so zerstört ist, dass das Leben unmöglich geworden ist. Arjuna bekommt eine zweite Chance – sie soll als eine Art Superheldin diese düstere Zukunft verhindern. Die Serie ist größtenteils wahnsinnig gut gezeichnet, die Erzählweise ist aber ab und zu etwas sehr langatmig. 6 von 10 Punkten.

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Ein Spaziergang am Neckar. Endlich mal wieder die kräftige Sonne im Gesicht spüren. Und auf dem Rückweg, pünktlich als ich in meine Straße einbiege und an der Thoraxklinik vorbeifahre, dröhnt “fuck the world” von den Vines aus meinem Auto. Und ein kleines, gemeines Grinsen zeichnet sich in meinem Gesicht ab. Manchmal muss man auch mal ein bisschen böse sein dürfen ;-)

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Und bevor mich der sommerliche Tag gleich noch nach draußen zieht, gibt’s hier noch 3 popkulturjunkie-TV-Neustart-Kritiken. Nochmal der Hinweis: diese Kritiken basieren nahezu auf keinerlei objektive Kriterien (wenn es die überhaupt gibt), sondern nur auf subjektiven Gedanken. Here we go:

“Koalas und andere Verwandte” / Das Erste / Southern Star / samstags, 11.03 Uhr – Start: 13. März 2004
Wieder eine dieser vielen australischen Serien, die vornehmlich von den Öffentlich-Rechtlichen eingekauft werden (wahrscheinlich, weil ihnen US-Ware zu teuer ist). “Koalas…” ist eine Comedyserie – vornehmlich für Kinder. Irgendeine englische Familie erbt einen Zoo in Australien und geht dorthin um das Teil zu verkaufen. Für Kinder ist das vielleicht alles lustig, aber durch die nervigen optischen Effekte ist es für alle anderen wohl nur schwer erträglich. 2 von 10 Punkten.

“Die neue Addams Familie” / RTL / Shavick Entertainment / samstags, 15.25 Uhr – Start: 28. Februar 2004
Noch ein Aufguss der legendären “Addams Family”. Diese Version lief zwischen Oktober 1998 und August 1999 beim amerikanischen Cable-Network Fox Family Channel und kam immerhin auf 65 Folgen, bevor sie abgesetzt wurde. Insgesamt ist “Die neue Addams Familie” die vierte Serie, die sich mit der Addams Family beschäftigt. Ich konnte ehrlich gesagt schon mit dem Original nicht viel anfangen, aber dieser “neue” Serie ist endgültige Zeitverschwendung. Die Original-Charaktere besetzt mit mittelmäßigen Darstellern, übertrieben witzig gemeinte Storys, etc. Immerhin sieht die Optik der Serie für eine 30-Minuten-Comedy-Serie recht annehmbar aus, aber das rettet die ansonsten völlig überflüssige Serie auch nicht. 1 von 10 Punkten.

“Meine wilden Töchter” / ProSieben / Touchstone Television / samstags, 16 Uhr – Start: 21. Februar 2004
ProSieben zeigt nun die in den USA äußerst erfolgreiche Comedyserie “8 Simple Rules For Dating My Teenage Daughter”, die seit Herbst 2002 bei ABC läuft und sich derzeit in der zweiten Staffel befindet. Der Hauptdarsteller der ersten Staffel, John Ritter, starb während der Dreharbeiten der zweiten Staffel. Ritter spielt einen Zeitungs-Redakteur, der sich mit seinen beiden pubertierenden Töchtern und deren Erwachsenwerden rumschlagen muss und dabei in amüsante Situationen schliddert. “Meine wilden Töchter” ist eindeutig eine der besseren US-Comedy-Serien, aber für Leute wie mich, die US-Comedyserien an einer Hand abzählen können, die ihnen gefallen haben, bedeutet das noch lange nicht, den ProSieben-Knopf zu drücken, wenn “8 Simple Rules” läuft. Zumal die Handlung und die Dialoge oft ein bisschen sehr hektisch geraten sind. 5 von 10 Punkten von mir.

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Die Sonne scheint. In den nächsten Tagen gibt’s über 20 Grad. Ich bin gut gelaunt. Und was braucht man in solchen Phasen? Gute-Laune-Musik. Und so hör ich gerade das nicht sonderlich intelligente, aber auch gar nicht so schlechte neue Beatsteaks-Album “smack smash” rauf und runter und singe mittlerweile sogar schon die ein oder andere Passage mit. Genau das richtige für solche Tage :-)

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Eine gewisse, sicher schnell wieder vergessene, Elli Erl hat die zweite “Deutschland sucht den Superstar”-Staffel gewonnen. Die Show, die das Wort “Superstar” auf Jahre hinaus so negativ belastet hat, dass man es nichtmal mehr dann benutzen kann, wenn von wirklichen Superstars wie Madonna die Rede ist. Sicher, Frau Erl wird mit ihrer ersten Single sehr wahrscheinlich von 0 auf 1 in die Charts einsteigen. Aber ist das in Zeiten, in denen dreistellige Verkaufszahlen ausreichen, um in die Top 100 zu kommen, noch etwas wert?
Was mir angesichts des neuerlichen Bohlen-Siegersong-Machwerks wieder in den Kopf kam: Dieser Typ muss eine Software haben, die ihm die Arbeit komplett abnimmt, die immer gleichen Textbausteine den leicht unterschiedlichen Melodien anpasst. Bohlen drückt nur auf einen Knopf und schon kommt wieder ein Fließband-Pseudo-Hit unten raus.
Was ich mich noch frage: Wird es eine dritte “Superstar”-Staffel geben? In den USA ist die dritte “American Idol”-Staffel die erfolgreichste überhaupt, aber hier hat RTL alles drangesetzt, die Show kaputtzumachen – die Quoten lagen weit unter denen des Originals. Wenn eine dritte Staffel Erfolg haben soll, muss man einiges anders machen. Bohlen ist durch, Bohlens Musik ist durch. Ein Großteil des Publikums hat anscheinend keine Lust mehr auf diese Fließband-Ware. Ohnehin könnte man bei der Gelegenheit gleich die gesamte Jury auswechseln. Und die Moderatoren, die nur noch nerven. Und wie wäre es, wenn man mal Kandidaten aussucht, die wirklich singen können, Talent haben. Und nicht welche, die man nur potenziell gut verkaufen könnte? Aber zu alldem wird es wohl nie kommen. Auch egal, irgendwie.

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move on move on
no there’s nothing changing
don’t undermine
my new resolution
just to find
a different light a new direction

(Azure Ray – “new resolution”)

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Verschenkt! Komplett verschenkt! Das muss als Kommentar zum Fußball reichen, kommen wir lieber wieder zu wichtigen Dingen und damit zur Musik. Und da gibt es zu vermelden, dass nun auch die “Fast Forward”-Redaktion Keane entdeckt hat. Der “somewhere only we know”-Clip lief da nämlich gerade – und damit wohl zum ersten Mal im deutschen Fernsehen. Ich bin ja seit ein paar Wochen der festen Meinung, dass Keane ganz ganz ganz groß werden. In England sind sie ja schon fett in die Charts eingestiegen, geben Konzerte, die in Minutenschnelle ausverkauft sind. Der Hype wird auch nach Deutschland kommen. Ganz bestimmt. Spätestens, wenn Anfang Mai endlich das Debütalbum “hopes and fears” erscheint. Also: Merkt Euch den Namen Keane! Zur Erinnerung nochmal der Link zum “somewhere only we know”-Audio-Stream.

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Noch 20 Minuten bis zum Anpfiff. Das Spiel der Spiele. Wird es einen Sieg bringen? Werden die Galaktischen auf die Erde zurückgeholt? Meine Aufregung steigt…

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Toll! Die zeigen gar nicht die Verleihung, sondern nur irgendwelche Hintergrundberichtchen. Produktenttäuschung nennt man das wohl…

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