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Zum Meer (Herbert Grönemeyer)
Wer hat dich geplant, gewollt,
dich bestellt und abgeholt
Wer hat sein Herz an dich verlor’n
Warum bist du gebor’n
Wer hat dich gebor’n
Wer hat sich nach dir gesehnt
Wer hat dich an sich gelehnt,
dich, wie du bist, akzeptiert,
dass du dein Heimweh verlierst
dass du dein Heimweh verlierst
Dreh dich um
Dreh dich um
Dreh dein Kreuz in den Sturm
Du wirst versöhnen, wirst gewähren,
selbst befreien für den Weg zum Meer
Wer ersetzt dir dein Programm
Nur wer fallen, auch fliegen kann
Wer hilft dir, dass du trauen lernst,
du dich nicht von dir entfernst,
du dich nicht von dir entfernst
Dreh dich um
Dreh dich um
Vergiss deine Schuld, dein Vakuum
wende den Wind, bis er dich bringt
weit zum Meer
du weißt, wohin
Dreh dich um
Dreh dich um
Dreh dein Kreuz in den Sturm
geh gelöst, versöhnt, bestärkt,
selbstbefreit den Weg zum Meer
selbstbefreit den Weg zum Meer
selbstbefreit auf dem Weg zum Meer

Monty Brogan ist ein Arschloch. Er hat Drogen an arme Schweine vertickt und mit der Kohle sein nettes Leben finanziert. Zum Glück hat die Polizei ihn geschnappt, denn solche Arschlöcher gehören in den Knast. Aber Monty Brogan ist auch ein Mensch, ein äußerst sympathischer noch dazu. Er hat eine hübsche Freundin, zwei sehr gute Freunde und einen Hund, den er vor dem Tod gerettet hat. Monty Brogan muss sieben Jahre ins Gefängnis – kein schönes Ziel für einen gut aussehenden Mann – er wird geliebt werden im Knast – im bitter-wahrsten Sinne des Wortes. Er wird geliebt werden. Was tut er an seinem letzten Tag in Freiheit? Bringt er sich um? Läuft er davon und beginnt ein neues Leben? Irgendwo, wo ihn niemand kennt? Oder geht er einfach ins Gefängnis? Beginnt sein neues Leben an dem schlimmsten Ort, den man für einen Neuanfang wählen kann? Monty Brogan nimmt Abschied. Von seinem Vater, seiner Freundin und seinen beiden besten Freunden. Und von New York. Vom Leben, wie es so einfach und so gut war.
Schade, dass ich gestern nicht live gesehen habe, wie “