tv-test: “mitten im leben”.

Format: “Mitten im Leben”
Sender: RTL
Produktion: Radical Comedy!
Genre: Comedyserie
Programmplatz: freitags, 21.15 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 27. April 2007

Kritik: Heiner Lauterbach spielt einen Lehrer und Oberhaupt einer Patchwork-Familie, der mit seinen neuen Kindern zurecht kommen muss. Jemand, der nicht wüsste, auf welchem Sender und in welchem Jahrzehnt er sich gerade beim Sehen dieser neuen RTL-Serie befindet, würde sicher denken, er hätte eine Zeitreise in die 80er oder 90er gemacht und würde ZDF schauen. Eine Comedyserie mit mehr Plattitüden, hohleren Dialogen und weniger Pointen sieht man selten. Und dazu ist alles so behäbig produziert als wollte man eine Familienserie für den Samstagnachmittag herstellen. Angesichts der Besetzung mit Heiner Lauterbach, Sandra Speichert und Katrin Sass wurde wohl bei all dem Geld für die Schauspieler vergessen, gute Drehbuch-Autoren zu verpflichten. Und so fühlt man sich irgendwie wie in alten “Unser Lehrer Doktor Specht”-Folgen. Die waren nämlich auch nicht lustig.

Wertung: 3 von 10 Punkten.

2 Comments so far

  1. [...] Kritik: Bei all diesem unlustigen Zeug, das heute gestartet ist, ist man ja froh, wenn man bei dem dritten Comedy-Neustart des Tages wenigstens ab und zu lachen kann. Und das kann man bei “Kinder, Kinder”. Schon in den ersten Minuten der Serie, in der es um drei Schwestern, ihre Typen und ihre Kinder, geht, wird klar, dass es nicht so trutschig zugeht wie bei Heiner Lauterbach, sondern wesentlich temporeicher. Jede Situation dauert ein paar Sekunden, dann kommt die Pointe, weiter geht’s. Natürlich ist auch “Kinder, Kinder” keine Neuerfindung des Comedy-Genres, dafür sind viele Pointen zu flach und vorhersehbar. Die gut gewählten Darsteller (Heinrich Schafmeister als FDP-Kommunal-Politiker), die ordentlichen Bücher, die gute Produktionsqualität. Bei “Kinder, Kinder” ist alles in Ordnung. [...]

  2. Anonymous on April 28th, 2007

    So eine Scheiße hat mal schon lange nicht mehr gesehen. Offensichtlich hat der Lauterbach wohl das Buch selber geschrieben (wohl im Suff).

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