tv-start-kritik 2005/120: “die gerichtsmedizinerin”. 1

“Die Gerichtsmedizinerin” / RTL / Studio Hamburg / dienstags, 21.15 Uhr / Start: 4. Oktober 2005

Man hätte diese Serie auch “CSI: Hamburg” nennen können, ohne dass es jemandem aufgefallen wäre. Der Vorspann, diverse Kameraeinstellungen, die Machart, alles nachgeeifert. Das Einzige was der neuen RTL-Serie im Vergleich zu den amerikanischen Vorbildern fehlt, sind bessere Darsteller (Lisa Fitz, naja.) und bessere Bücher. Die erste Folge wirkte zumindest etwas fahrig. Eine Konzentration auf weniger Handlungsstränge wäre in diesem Fall wohl besser. Dennoch: Für eine deutsche Serienproduktion recht professionell gemacht. 6 von 10 Punkten.

urlaubsspam. 1

Warum eigentlich muss die allerneueste Trackback-Spam-Welle ausgerechnet dann losgetreten werden, wenn ich mal ein paar Tage ohne Internetzugang bin und die Blacklist nicht aktualisieren kann? Und dann auch noch Ringtone-Spam! Frechheit!

schäfchenkrieg. 4

Nennt man das eigentlich auch Zickenkrieg?

“Der abgesetzte TV-Seelsorger Jürgen Fliege kritisiert in der ZEIT den ZDF-Fernsehjournalisten Peter Hahne, der als bekennender Christ ebenfalls öffentlich für seinen Glauben eintritt. ‘Hahne ist nicht mal ordiniert, nix’, sagt Fliege. ‘Hahne schwingt sich auf, richtet über Menschen. Nehmen Sie die neunfache Kindermörderin von Frankfurt an der Oder. Hahne findet das unmöglich. Aber wenn die Frau gestorben ist, wird Jesus an ihre Seite treten und sie verteidigen.'”

“tatort”. 12

Übrigens habe ich selten einen solch düsteren, spannenden und vor allem außergewöhnlichen deutschen Krimi gesehen wie den “Tatort” mit Axel Milberg heute.

das ende des julius caesar. 2

Erst dachte ich, jemand bei Phoenix hätte sich einen Scherz erlaubt. Doch ein Blick auf die Bundestags-Website bestätigte: Es gibt seit 1998 einen CDU-Abgeordneten namens Cajus Julius Caesar, bzw. gab. Denn dank der Nachwahl in Dresden verliert die NRW-CDU einen Platz im Bundestag an die Saarland-CDU. Deutsches Wahlrecht, schweres Wahrecht. Dieser Abend bedeutet somit also auch das Ende des Julius Caesar in der Bundespolitik.

erholung. 1

Toll. Da hat man Urlaub und dann artet bereits der erste Kilometer der anberaumten kleinen Deutschlandreise zu riesigem Stress aus. Eine Baustelle, die das Fahren von Straßenbahnen verhindert, ein völlig überfüllter Ersatzbus, der die Leute zur nächsten Haltestelle fährt, ein Straßenbahnfahrer, der mich nicht mitnimmt, weil ich nur 50 Euro habe, die er nicht wechseln kann. Ein Taxi, auf das ich ewig warten muss und mich schon meinen Zug verpassen sehe. Und dazu Regen, Regen, Regen.

Die erste Etappe nach Düsseldorf ist dann aber doch geschafft worden und am Abend gab es nette Gespräche u.a, mit Udo Vetter und Mario Sixtus bei seiner Deutschlandreise-Nachlese in einem etwas seltsamen kleinen Etablissement. Morgen geht es dann weiter in meine niedersächische Heimat, zum Wochenende nach Berlin und danach in die niedersächsische Heimat der Liebsten. Zwischendurch werdet ihr mich aber nicht los. Ich werde mich mit TV-Start-Kritiken, anderem Gedöns und vielleicht auch der einen oder anderen Charts-Kritik zwischenmelden.

tv-start-kritik 2005/119: “die wm-saison”. 1

“Die WM-Saison” / Eurosport / Eurosport / verschiedene Sendetermine / Start: 19. September 2005

Zur Einstimmung auf die Fußball-WM 2006 sendet Eurosport ab sofort ein weiteres Mal die Highlights der vergangenen WMs, dazu Interviews zur WM-Geschichte und ein paar aktuelle News aus der WM-Qualifikation. Leider werden die WM-Highlights aus alten Zeiten von einem absoluten Langeweiler kommentiert, sodass die Reihe nur einen recht beschränkten Unterhaltungswert hat. 4 von 10 Punkten.

tv-start-kritik 2005/118: “blue water high – die surf-academy”. 30

“Blue Water High – Die Surf-Academy” / Ki.Ka / ABC + Southern Star Entertainment + Norddeutscher Rundfunk / donnerstags, 20.15 Uhr / Start: 29. September 2005

In “Blue Water High” geht es um ein paar australische Surf-Teenies, Schule, Liebe usw. Eine Art “O.C., California” ohne die lustigen Dialoge, ohne die spannenden Geschichten und ohne die gute Musik. Also ohne alles. 2 von 10 Punkten

tv-start-kritik 2005/117: “cinema tv”. 4

“cinema TV” / Tele 5 / Prisma / mittwochs, ca. 22 Uhr / Start: 28. September 2005

Der Sender Tele 5, der sich zum Spielfilmsender umpositioniert hat, hat als einzige neue Eigenproduktion ein Kinomagazin am Start. “cinema TV” gab es schon bei einigen anderen Sendern, zuletzt vor Jahren bei ProSieben. Mit dem alten Magazin hat die Sendung zwar nichts zu tun, aber großartige Überraschungen gibt es ebenfalls nicht. Muss es ja auch nicht, Vorstellungen aktueller Kinofilme, Interviews, Drehberichte, Premierenfeiern, etc. reichen ja vollkommen aus. Moderiert wird die halbwegs informative, aber wenig kritische Sendung von Miriam Pielhau. 6 von 10 Punkten.

tv-start-kritik 2005/116: “dancing stars”. 0

“Dancing Stars” / ORF / ORF / freitags, 21.10 Uhr / Start: 23. September 2005

In England ein riesiger Hit, ist das Format vor einem Start in Deutschland nun auch beim ORF zu sehen. 8 Promis (in diesem Fall u.a. Arabella Kiesbauer, Toni Polster und Peter Rapp) tanzen mit jeweils einem Profi-Tänzer klassische Tänze wie Tango, Rumba, Foxtrott, etc. Eine Jury bewertet die Tänze, das Publikum kann per Telefon ebenfalls abstimmen, welches Paar am besten war. Am Ende scheidet ein Paar pro Show aus. Moderiert wird die seltsame Show von Mirjam Weichselbraun und Alfons Haider. Was spannend daran sein soll, Promis beim Tanzen zuzuschauen, erschließt sich mir nicht wirklich. Dann doch lieber F-Promis im Dschungel. 3 von 10 Punkten.

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