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Sehr lustig! Die Cardigans haben den Kraftwerk-Klassiker “Das Model” gecovert. Und das Beste: Nina Persson singt das ganze auf deutsch. Und das allerbeste: Man darf es sich im Netz anhören. Normalerweise bekommt man den passenden Link nur dann, wenn man den Cardigans-Newsletter von der MotorMusic-Website abonniert. Aber popkulturjunkie-Leser brauchen das nicht. Hier ist der Link: http://www.cardigans.de/index_newsletter.html. Viel Spaß! Und übrigens: Am 24. März kommt das garantiert geniale Cardigans-Album “Long gone before Daylight” raus.

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Was hat er Recht, der Herr Wigger: Der spiegel.de-Autor hat eine nahezu hymnenhafte Kritik zur neuen EP “Whip it on” der Raveonettes geschrieben. Zitat: “…jetzt… werden auch The Raveonettes das nächste große Ding!”. Und was hat er Recht, der Herr Wigger. Extrem gute, außergewöhnliche Musik, die vielleicht etwas vergleichbar mit Jesus & The Mary Chain ist. Überall stand schon geschrieben, dass die Raveonettes sich drei Regeln unterworfen haben: kein Song über 3 Minuten, alle Stücke in der gleichen Tonart und auf keinen Fall mehr als drei Akkorde. Und trotzdem oder gerade deswegen ist “Whip it on” ein kleines Meisterwerk, dass auch der popkulturjunkie seinen Lesern ans Herz legt. Gut! Wirklich! Auf der Raveonettes-Website kann man sich übrigens den ebenfalls großartigen Clip zu “Attack of the Ghost Riders” ansehen, um sich endgültig zu begeistern.

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Wrong-War-Update: Zahlreiche Hollywood- und Musik-Stars, darunter Madonna, Susan Sarandon, Matt Damon, Kim Basinger und Helen Hunt rufen zu einem virtuellen Marsch gegen die US-Kriegspläne im Irak auf. Am Montag, 26. Februar, soll die US-Regierung durch Tausende eMails und Telefonanrufe praktisch lahmgelegt werden. Unter dem Motto “Win without War” überfluten die Stars nicht nur eigenhändig die Postfächer der Entscheidungsträger, zeitgleich werden im Fernsehen Werbespots laufen, in denen die Bevölkerung animiert wird, sich an der Aktion zu beteiligen. Unterdessen gibt es immer mehr erfreuliche Zeichen aus den USA, dass “Präsident” George W. Bush nicht für ganz Amerika spricht. Der demokratische Senator Robert Byrd hat in einer sehr lesenswerten Rede scharfe Kritik an Bush und seiner Regierung geäußert.

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Hoffnung für den deutschen Musikgeschmack? Die Woche, in der leider das Album der RTL-Möchtegern-“Superstars” auf Platz 1 der Charts eingestiegen ist, sah auch eine Reihe von richtig guten New-Entries. Von 0 auf sage und schreibe 3 ist das neue Massive-Attack-Werk “100th Window” eingestiegen. Noch sensationeller dürfte der Neueinsteiger auf 10 sein: Calexico mit “Feast of Wire“. Und gleich dahinter auf 13 ein weiterer popkulturjunkie.de-kompatibler New Entry: Beth Gibbons & Rustin Man – “Out of Season“. Ebenfalls in den Top 20: Zwan – “Mary Star of the Sea” – von 0 auf 17. Und das alles ohne großen Hype auf nicht mehr vorhandenen deutschen Musik-TV-Sendern. Respekt!

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Geniale Kollaboration: Die norwegischen Elektro-Helden Röyksopp haben “Politik” von Coldplay geremixt. Auf persönlichen Wunsch von Coldplay-Sänger Chris Martin, wie es heißt. Ob der Remix erscheinen wird, ist derzeit unklar bis unwahrscheinlich. Svein Berge von Röyksopp hegt laut Radio 1 den Verdacht, das Chris Martin den Remix eher für seine Privat-Sammlung “bestellt” hat. Wer übrigens das “Röyksopp”-Album “Melody A.M.” noch nicht in seiner Sammlung willkommen heißen konnte, sollte das schleunigst nachholen!

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“Elephant” im Netz: Das neue White Stripes-Album “Elephant”, das im April erscheinen sollte, ist bereits im Netz aufgetaucht. Demnach wurde 500 Kopien einer Vinyl-Version verschickt, eine davon landete wohl bei einem bösen Buben, der es ins Netz stellte. Folge: Das Label XL zieht den Release-Termin vom 7. April auf den 31. März vor. Der Kommentar vom White Stripe Jack White: “I’m very sad at some of you for peeking at (your) Christmas presents before Christmas morning, can’t you wait? I can, well I do, we want you to have it when we want you to have it, it’s unfair that some get a taste and confuse others before they have the chance to have it for themselves, but the devil is at work here and you will pay for your impatience.” “Elephant” hat 14 Tracks und ist etwa 50 Minuten lang. Fans werden viel zu tun (und zu kaufen) haben: Das Album erscheint weltweit mit insgesamt 6 verschiedenen Covern.

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Fettes Update beim Southside-Festival: Die Geile-Bands-Liste wird immer länger. Zugesagt haben inzwischen (in popkulturjunkie.de-relevanter Reihenfolge: Console, Underworld, Slut, Radiohead, Massive Attack, International Pony, Beth Gibbons and Rustin Man, Goldfrapp, Seeed, Kettcar, NoFX, Millencolin, Patrice, Apocalyptica, Danko Jones und Gus Gus. Das Festival findet diesmal an 3 Tagen statt: vom 20. Juni bis 22. Juni. Veranstaltungsort ist ein großer, nett gelegener Flugplatz bei Neuhausen ob Eck in der Nähe von Tuttlingen. Weitere Bands sollen in den nächsten Tagen verkündet werden. Der popkulturjunkie hofft weiterhin auf Placebo, die 2001 Headliner bei Southside waren und eines ihrer grandiosesten Konzerte gespielt haben.

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Extrem großartige Verstärkung hat sich Melissa Auf Der Maur (Ex-Hole, Ex-Smashing-Pumpkins) für den Start ihrer Solo-Karriere geholt. Sie hat gerade einen Plattendeal unterzeichnet und für ihr erstes Album folgende Gäste verpflichtet: Dave Grohl (Foo Fighters), Josh Homme (Queens Of The Stone Age), Nick Olivieri (Queens Of The Stone Age), Mark Lanegan (Queens Of The Stone Age, Screaming Trees), James Iha (Ex-Smashing-Pumpkins), Paz Lenchantin (Zwan, Ex-A Perfect Circle), Chris Goss (Masters Of Reality), Twiggy Ramirez (A Perfect Circle, Ex-Marilyn Manson). Das Album soll im Sommer oder Herbst 2003 erscheinen.

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Wrong-War-Update:

popkulturjunkie.de ist es exklusiv gelungen, die Rede aufzuspüren, die George W. Bush tatsächlich vor Kurzem vor dem US-Kongress gehalten hat. Ein erschütterndes Dokument! Der 14mb-Quicktime-Download ist Pflichtprogramm! Also los, worauf wartest Du?

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Der NME, die Musik-Bibel hat gesprochen, ihre Awards vergeben und mal wieder in fast allen Kategorien komplett Recht: Zum Hero of the Year wurde Ozzy Osbourne gewählt, wer auch sonst. Weitere Awards bekam Ozzys Sippe für die “Best TV Show” und Sohn Jack Osbourne für den “Worst Haircut” ;-) Großer Verlierer des Jahres war der arme Robbieeeeee: Worst Album für “Escapology” (Vollkommen zu Recht!), Worst Single für “Feel” und Villain of the Year. Ebenfalls vollkommen zu Recht wurde Nickelback zur “Worst Band” gewählt. Und “Worst Dressed” ist die nuttige Frau Aguilera. Freuen dürfen sich dagegen: Oasis (Best UK Band und NME Artist of the Year), The Hives (Best International Band), The Datsuns (Best Live Band), Ryan Adams (Best Solo Artist), The Libertines (Best new Band), Black Rebel Motorcycle Club (Best Video für “Whatever happened to my Rock’n’Roll?”), Coldplay (Best Album und NME Album of the Year für “A Rush of Blood to the Head“), die extremst großatigen Vines (Best Single für “Get free“), Doves (NME Single of the Year für “There goes the Fear”), The Yeah Yeah Yeahs (NME Hot New Band), Steve Lamacq (Best Radio Show). Weitere Awards gingen an The Clash (Godlike Genius), den Film “24 Hour Party People” (Best Film), Coldplay-Sänger Chris Martin (Most Sexy Man), Avril Lavigne (Most Sexy Woman) – warum Woman??? – das London Astoria (Best Live Venue), Oasis-Prügler Liam Gallgher (Best Haircut), das Reading Festival (Best Event), NME.com (Best Website) und The Hives (Best Dressed). Alle Freunde NME-kompatibler Rockmusik sollten sich übrigens die neue Ausgabe zulegen, die ab Mitte der Woche in Deutschland erhältlich sein wird. Dem Heft ist eine 15-Track-CD beigelegt – mit Musik von Oasis, Radiohead, The Vines, The Libertines, Black Rebel Motorcycle Club, The Datsuns, Coldplay und The Vines!!!!!!!!!!!!

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