live: deutscher fernsehpreis 2006 (5). 3
Big-Band, Ballett, Pilawas alte Witze. Ich glaube, die zeigen gerade aus Versehen die Fernsehpreis-Verleihung von 1982.
Big-Band, Ballett, Pilawas alte Witze. Ich glaube, die zeigen gerade aus Versehen die Fernsehpreis-Verleihung von 1982.
Sehr schön. Pastewka hat in der Kategorie “Beste Sitcom” gewonnen. Angesichts der stark erodierenden Quoten seiner Serie freut mich das extrem.
Ich fand ja Ralf Schmitz noch nie lustig. Und irgendwie glaube ich, denen im Saal geht es ähnlich.
Hat Frau Hegenbarth irgendwelche Downer genommen? Man schälft ja beinahe jetzt schon ein bei ihrer Ansprache.
Um Gottes Willen. Was für ein Start. Pilawa tanzt mit dem MDR-Fernsehballett. Deutlicher kann die ARD nicht zeigen, wie modern sie ist.
Heute bin ich zum ersten Mal seit Jahren nicht in Köln beim Deutschen Fernsehpreis. Und warum? Wegen dem doofen Bundespräsidenten. Meine Anmeldung kam zu spät, da die Gästeliste bereits vor einer Woche zugemacht wurde, damit der BND noch überprüfen kann, ob sich auch kein Terrorist akkreditiert hat. Als ob Terroristen sich offiziell bei einer Veranstaltung anmelden würden. Bescheuert. Egal, so sitze ich also zu Hause vor dem Fernseher und werde die Aufzeichnung mit ein paar live gebloggten Kommentaren veredeln. Gleich geht’s los.
Erstmals wagt sich eine der großen deutschen TV-Produktionsfirmen in das Terrain der Video-Podcasts. Die UFA hat heute die “Jens-Uwe Hansen Show” gestartet. Darin moderiert eine völlig unlustige Muppet-Show-artige Puppe namens Jens-Uwe Hansen “lustige” Videos aus dem Internet an. Ein überragend innovatives Konzept also… Dennoch: UFA hat anscheinend als eines der ersten TV-Unternehmen begriffen, wo die Zukunft des Bewegtbildes hingeht. UFA-Chef Wolf Bauer: “Die ‘Jens-Uwe Hansen Show’ ist für uns eine Art Testballon, mit dem wir einen Bereich erkunden möchten, der Inhalteproduzenten ein enormes Potential bietet. Internet-TV wird angesichts der wachsenden Möglichkeiten, Bewegtbild in ausgezeichneter Qualität über das Netz zu transportieren, zu einem wichtigen Medium. Überdies wollen wir die User kennen lernen, die eigene Inhalte produzieren und sie im Internet verbreiten. Uns interessiert diese kreative Community, die sich zunehmend nur noch im Internet aufhält, enorm.“ Und auch wenn die “Jens-Uwe Hansen Show” so erbärmlich unlustig ist, die Richtung der UFA stimmt auf jeden Fall.
Eine kleine (zugegebenermaßen leicht romantisierte) Geschichte aus meiner Kindheit gibt’s da drüben bei “mindestens haltbar“. Sehr nett illustriert übrigens von Jojo und vorgelesen von einer Österreicherin.
Der “Visions“-E-Paper-Ableger “Visions Weekly” ist vorhin zum ersten Mal erschienen. Es handelt sich um ein Flash-E-Paper im Stile des livepapers. Auf den ersten Blick eine runde, gelungene Sache mit vielen Artikeln, Tourdaten, Album-Kurzkritiken und einigem mehr.
Wow. Johnny macht wieder Radio. Eine Blog-Show bei Fritz mit vielen tollen Ideen.