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Weiter geht’s mit den Chart-New-Entry-Kritiken. Ich muss schließlich schnellstmöglich mal wieder auf einen aktuellen Stand kommen. Hier sind die Neu-Einsteiger der deutschen Singlecharts vom 25. Oktober 2004:

100: Zaranina – “deine liebe”
Zaranina heißt in Wirklichkeit Nina Toppmöller und ist die Tochter von Fußballtrainer Klaus Toppmöller. Warum Plattenfirma BMG sie allerdings als “die Neuentdeckung des Jahres 2004” bezeichnet und warum sie den FriendScout24-Single-Award bekommen hat und was dieser Preis überhaupt ist? Alles Fragen, die ich nicht beantworten kann. Ihr Song ist nämlich ein völligst unspektakulärer Mix aus agressiv rotzigem Sprechgesang, ein paar lieblosen Gitarren und Dorfdisco-kompatiblen Beats. 2 von 10 Punkten

94: Young Buck feat. 50 Cent – “let me in”
Wenn ein bekannter Rapper einen neuen Rapper pushen will, oder die Plattenfirma des bekannten Rappers den neuen Rapper pushen will, lässt sich der bekannte Rapper auf einer Single des neuen Rappers featuren. 50 Cent ist bekannt. Young Buck will sein Debütalbum verkaufen. Heraus kommt Young Buck feat. 50 Cent. Agressiver Rap von der Straße, wesentlich besser als all das, was in dieser Richtung aus Deutschland kommt und dennoch nicht mein Fall. 3 von 10 Punkten.

86: Xandria – “eversleeping”
Achtung! Bewerft mich mit Steinen! Beschimpft mich in Kommentaren! Ich liebe diesen Song. Xandria ist eine dieser Gothic-Pop-Metal-Bands mit gut aussehender Sängerin, die derzeit überall aus dem Boden sprießen. Ich hab an anderer Stelle schonmal wohlwollend auf die erste Single “ravenheart” hingewiesen, wenn ich mich nicht täusche. “eversleeping” ist eine Ballade. übel gelaunte Zeitgenossen könnten das als riesigen Schmalz mit Pseudo-Pathos bezeichnen. Ich find’s einfach nur wunderschön. 8 von 10 Punkten.

74: Slipknot – “vermilion”
Mist. Schon wieder ein Slipknot-Song, den ich gut finde. Dabei will ich diese Spacken-Band doch viel lieber hassen. Aber seit der letzten Single, wie auch immer sie hieß, tendieren ich leider zu immer weniger Hass. “vermilion” klingt über weite Teile langweilig, ist eine Paarung aus Metal-Gitarren, gesprochenen und gesungenen Worten. Doch dann: der Refrain. Und eine Melodie, die nicht mehr aus dem Kopf will. Könnte tendenziell auch von Papa Roach oder ähnlichen Bands stammen. Schlecht ist das nicht. Leider. 6 von 10 Punkten.

67: Jam & Spoon – “butterfly sign”
Weil Herr Ellmer und Herr Löffel nicht singen können, laden sie sich immer wieder andere Sänger ein, die auf ihren Platten mitwirken. Auf dem aktuellen Album singen Midge Ure, Dolores O’Riordan, Jim Kerr und Xavier Naidoo. Und eben Plavka, die schon auf anderen Jam&Spoon-Produktionen zu hören war. Herausgekommen ist auf dieser Single ein harmloses Pop-Stückchen, das zwar ins Ohr geht, aber über weite Teile eher nervt, weil es zu schlageresk klingt. Jam & Spoon sind eben auch nicht mehr das, was sie mal waren. Dennoch: 5 von 10 Punkten.

64: Raptile feat. Wayne Wonder – “my everything”
Raptile und Wayne Wonder. Allein bei diesen Namen wird mir schon schlecht. Raptile heißt in Wirklichkeit Addis Mussa, stammt aus München und produziert hier Sommerlich-schwuchteligen Rap mit Schleim-Melodie. Viel mehr gibt’s auch nicht zu sagen, außer: 1 von 10 Punkten.

53: Beatsteaks – “hey joe”
Ich glaube, ich verteile diesmal zu viele Punkte. Denn: Schon wieder ein Stück, das alles andere als schlecht ist. “hey joe” ist die neueste Auskopplung aus dem sehr empfehlenswerten Beatsteaks-Album. Ein brillianter Clip mit Jürgen Vogel, eine tolle Melodie, die üblich gute Beatsteaks-Musik. Was will man mehr? 7 von 10 Punkten.

19: Overground / Montell Jordan – “this is how we do it”
Was macht eine Plattenfirma, um ihre etwas vor sich herdümpelnde “Popstars”-Boyband wieder etwas nach vorne zu bringen? Sie nimmt sich einen alten Hit eines Künstlers, der ebenfalls unter Vertrag ist und lässt eine neue Version mit der “Popstars”-Boyband produzieren. Etwas peinlich wirkt das, was dabei herausgekommen ist, allerdings dann doch. Wenn die Overground-Jüngelchen Sätze wie “this is how we do it. it’s friday night jungs seid ihr bereit, lasst die ladys zu
haus. wenn ihr mit seid, heut’ wird gefeiert. so laut, dass es kracht. holla, wenn ihr ready seid, dann gehen wir in mein’ truck cruisen. dann von town zu town pumpin’ up the sound and movin’ all around” wirkt das eher unfreiwillig komisch. Ich hab keine Ahnung, ob Montell Jordan tatsächlich mit Overground im Studio war oder ob sein Original (was ich eher vermute) einfach unter den Overground-Text druntergemixt wurde, aber das ist letztlich auch egal. 2 von 10 Punkten.

9: O-Zone – “despre tine”
Oh Nein. Die “dragostea din tei”-Jungs sind wieder da. “despre tine” klingt nahezu genauso wie der vorige Hit und steigt auch schon wieder auf Platz 9 ein. Na immerhin: So lernen die Kids von heute immerhin ein bisschen rumänisch. Wer weiß, wofür man’s gebrauchen kann. 1 von 10 Punkten.

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Nochmal Robert Smith. Und wieder ein Duett. Diesmal mit Billy Corgan. Der hat nämlich für seine Soloplatte, die im Frühjahr erscheint, eine Coverversion des Bee-Gees-Songs “to love somebody” aufgenommen (?!?). Und mit ihm gesungen hat eben dieser Robert Smith. Und wieder bin ich verdammt neugierig, wie das wohl klingen mag…

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Selten zuvor war ich so neidisch auf Leute, die ein bestimmtes Konzert gesehen haben, wie jetzt gerade. Am 5. November haben Placebo ihr letztes Konzert bis 2006 gegeben. In der Londoner Wembley Arena. Nach dem normalen Set, das vornehmlich aus den Tracks des neuen Best-of-Albums “once more with feeling” bestand, kam die Band zur Zugabe zurück auf die Bühne. Und dann geschah es. Brian Molko: “It is a great honour. It is a fucking great honour to welcome on stage Robert Smith ladies and gentlemen.” Wow. Und dann haben Molko und Smith zwei Songs gemeinsam performt. “without you i’m nothing” und den Cure-Klassiker “boys don’t cry”. Ich tippe mal, dass die Tausenden Besucher in diesen Minuten Dauer-Gänsehaut hatten. Und ich hoffe, dass die beiden Tracks möglichst schnell in einer dunklen Ecke des Netzes auftauchen, damit ich sie wenigstens hören kann. Verabschiedet haben sich Placebo dann mit “nancy boy” und anschließend mit Brian Molkos Worten: “We’ve been on the road since March 2003 so now its time to go away and do normal, human things for a while. But we’ll be back inside the bubble in a couple of years. We love you. We have been Placebo. Good night.”

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Dafür gibt’s immerhin 4 von 10 Punkten.

95: Bibi Blocksberg – “verhext”
Puh. Was soll man dazu sagen? Ein Bibi-Blocksberg-Lied in den Charts. Dem zweiten Kinofilm sei dank. Für Kinder mag das Stück ein toller Spaß sein, für mich ist es das selbstverständlich gar nicht. 1 von 10 Punkten.

90: Elli – “not my type”
Die nächste Castingshow-Gewinnerin ohne Erfolg. Platz 90. “Superstar 1”-Gewinner Alexander dürfte sich totlachen. Sympathisch an Elli ist, dass sie keine Lust hatte, mit Dieter Bohlen zusammenzuarbeiten. Wesentlich besser macht das ihre Musik leider auch nicht. “not my type” ist ein mit Pseudo-Rock-Attitüde vorgetragener Schleim. 1 von 10 Punkten.

88: Nino de Angelo – “komm zurück zu mir”
Wer aus Versehen mal in die SAT.1-Realityshow “Kämpf um deine Frau” reingeschaltet hat, kennt diesen Song womöglich. Der kleine Unterschied: Während de Angelo im Fernsehen “Kämpf um deine Frau” singt, werden diese vier Worte auf der Single mit “Komm zurück zu mir” ausgetauscht. Der Song selbst ist (und das muss ich jetzt leider zugeben) recht annehmbar. Ein paar Gitarren, ein zwar peinlicher Text, aber eben auch eine ohrwurmige Melodie. 3 von 10 Punkten.

84: The Corrs – “angel”
Ein typischer Corrs-Song. Leicht folkloristischer Pop. Perfekt geeignet fürs Radio. Eine Killer-Melodie fehlt allerdings und so wird “angel” schnell wieder vergessen sein. Das Einzige, an das man sich erinnert, ist die immer latent nervende Stimme. 2 von 10 Punkten.

78: Cassidy – “get no better”
Von Anfang bis Ende annervender Hip Hop. Keine weiteren Worte nötig. 1 von 10 Punkten.

59: Hoobastank – “same direction”
Hoobastank ist eine dieser schlimmen Pseudo-coolen Rockbands à la Nickelback und Staind. “same direction” läuft ganz leicht in Punkrock-Richtung, stört nicht weiter, bietet aber auch keinerlei Anreize, den Song mehr als einmal zu hören. 2 von 10 Punkten.

52: Ronan Keating – “i hope you dance”
Onkel Keating, der ja gern auch mal mit Robbie Williams verglichen wird, schmeißt eine überflüssige Schlager-Single nach der anderen auf den Markt, um die Welt mit ekligem Schleim zu überziehen. Fans würden “i hope you dance” sicher als schön, romantisch, traurig bezeichnen. Ich lediglich als überflüssigst. 1 von 10 Punkten.

47: Beginner – “morgen freeman”
Ha. Welch Wortspiel. Habt Ihr’s gemerkt? Der Song heißt nicht “morgan freeman”, sondern “morgen freeman”. Ist das nicht lustig? Egal. Typischer Beginner-Hip-Hop, den man entweder liebt oder hasst. Bei mir ist eher Zweiteres der Fall. 2 von 10 Punkten.

38: Boom Box vs. Linda O. – “balla da li”
Na? Was vermutet man bei einem solchen Songtitel? Einen verspäteten Sommerhit, der aus irgendeinem Urlaubsland hierhergespült wurde? Richtig geraten! “balla la di di la, balla la di da da” oder so ähnlich lautet der Text. Daneben gibt’s ein paar stumpfe Zappelbeats, eine Melodie, die verdächtig nach “dragostea din tei” klingt und ein paar italienische Sätze. Insgesamt äußerst schlimm. 0 von 10 Punkten.

32: The 411 – “dumb”
Hip-Hop-Black-Music-Kram, gesungen und gerappt von einer Frau. Völlig melodiefrei. Daher: 1 von 10 Punkten.

30: Shania Twain – “party for two”
Shania Twain war auch noch nie meins. Musik für 50-Jährige, die sich mal cool fühlen wollen. Country-eskes Rumgeschwurbel. Und dann auch noch diese mega-kreative Textzeile: “i’m having a party. a party for two. invitin’ nobody. nobody but you.” Besser hätten es Scooter auch nicht ausdrücken können. Aber zu denen kommen wir später. Für Shania Twain gibt’s erstmal den wohlverdienten 1 von 10 Punkten.

29: Soul Control – “baila loco”
Und noch so ein Sommerhit im November. Spanische Klänge, die ein bisschen nach Lambada, ein bisschen nach Ricky Martin klingen und dabei so belanglos, so nervig klingen. 1 von 10 Punkten.

15: JoJo feat. Bow Wow – “baby it’s you”
Auch wenn ich mich wiederhole: Tut mir Leid, aber ich kann mit diesem Black-Music-Hip-Hop-Zeug einfach nichts anfangen. Auch, wenn hier zumindest eine Art Melodie zu verzeichnen ist. 2 von 10 Punkten.

14: Yvonne Catterfeld – “sag mir, was meinst du?”
Frau Catterfeld hat eine neue Platte vollgehaucht. Man erkennt sie immer sofort. Immerhin das hat sie vielen anderen voraus. 2 von 10 Punkten

13: Novaspace – “dancing with tears in my eyes 2004”
“dancing with tears in my eyes” von Ultravox aus dem Jahr 1984 gehört zu den absoluten Klassikern der Pop-Geschichte. Kauft Euch doch lieber das Original als diese Drumcomputer-Plastik-Gitarren-Kirmestechno-Version. 1 von 10 Punkten.

8: Scooter – “shake that!”
Seit dieser seltsamen RTL-Show neulich wissen wir, dass H.P.Baxter sich ganz toll mit Deutschland auskennt. Mit Musik hat er sich noch nie ausgekannt. Und das wird wohl für alle Ewigkeiten so bleiben. Schlimm bloß, dass genau diese Tatsache einen Teil dieses Landes nicht interessiert. Da wird jede noch so blöde neue Scooter-Single so oft gekauft, dass sie definitiv in die Top Ten einsteigt. “rhythm on the mic. bring the beat back. shake that. shake the booty.” Noch Fragen? Ich nicht. 0 von 10 Punkten.

2: Robbie Williams – “radio”
Meine ersten Gefühle beim Hören dieses Robbie-Stücks waren Grauen, Ekel und Ärger. Mittlerweile sind diese Gefühle gewichen, wenn ich es höre. Wirklich gut finde ich den Song aber immer noch nicht. Zu bemüht kreativ. Zu nervend. Zu “Jetzt mach ich mal was ganz anderes”. 4 von 10 Punkten.

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Sehr schön: “Das große ‘Bild’-Wörterbuch” vom Bildblog.

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Zehn weitere TV-Neustart-Kritiken. Ein paar aktuell, ein paar zum Auffüllen von Lücken.

“Bianca – Wege zum Glück” / ZDF / Grundy UFA + teamWorx / werktäglich, 16.15 Uhr – Start: 1. November 2004
Die erste Telenovela im deutschen Fernsehen. Mit Spannung erwartet, das Schlimmste befürchtet, positiv überrascht. Natürlich ist diese Geschichte über eine Frau, die vier Jahre unschuldig im Gefängnis saß, auf dem Land ein neues Leben beginnt, sich sofort in einen toll aussehenden, reichen Mann verliebt, nur eine weibliche Zielgruppe. Dennoch: die Serie ist gut produziert, die Darsteller sind einigermaßen okay, die Bücher ebenfalls. Und warum heißt das jetzt alles Telenovela und nicht Daily Soap? Weil nach 200 Folgen Schluss sein soll, egal wie erfolgreich “Bianca” wird. 5 von 10 Punkten.

“Die Albertis” / ZDF / Network Movie Film- und Fernsehproduktion / mittwochs, 20.15 Uhr – Start: 13. Oktober 2004
Vor 20 Jahren wäre diese Serie ein Megahit geworden – damals, als ARD und ZDF noch allein waren. Heute, mit dem Überangebot an Fernsehsendern muss eine ZDF-Familienserie schon etwas Besonderes bieten, um anzukommen. “Die Albertis” kann das nicht. Die Quoten sind mau. Und warum? Die Serie ist auf üblichem ZDF-Niveau produziert, erzählt auch keine flacheren Geschichten als “Der Landarzt” oder das “Forsthaus Falkenau”. Aber an die beiden Serien konnten sich die Zuschauer eben auch viele Jahre lang gewöhnen. Vielleicht zieht die Serie aber auch nur deswegen, weil sie zu jung ausgerichtet ist für das greise ZDF-Stammpublikum. Viele junge, gut aussehende Menschen und eben kein Landarzt oder Förster. Erzählt werden übrigens Geschichten aus dem Leben einer Hamburger Patchwork-Familie (Schlimmes Wort!). “Die Albertis” ist ein ganz nettes Stück Fernsehen, man muss es aber auch nicht sehen. 5 von 10 Punkten.

“Visite – Persönlich” / NDR Fernsehen / donnerstags, 18.15 Uhr – Start: 7. Oktober 2004
Wer braucht eine Sendung, in der 30 Minuten lang mit jemandem über dessen Krankheit und Therapieverlauf gesprochen wird? Vor allem für hypochondirsch veranlagte Personen ein klarer Grund, umzuschalten. 1 von 10 Punkten.

“101 Most Starlicious Makeovers” / Viva / E! / dienstags, 17.30 Uhr – Start: 5. Oktober 2004
Und noch eine Produktion von E!. Läuft genau so ab, wie die “101 Reasons the 90s Ruled” (siehe unten), nur dass es nicht um die 90er geht, sondern um Promis die ihr Äußeres verändert haben. Langweiligst. Zu amerikanisch. 1 von 10 Punkten.

“101 Reasons the 90s Ruled” / Viva / E! / dienstags, 17 Uhr – Start: 5. Oktober 2004
Wieder so ein Viva-Einkauf einer amerikanischen Produktion des Entertainment-Kanals E!. Eine Sendung, in der ein Countdown läuft, der die 101 Gründe aufzählt, warum die 90er so toll waren. Problem an der Sache: Das alles wird natürlich aus einer extrem amerikanischen Sicht erzählt. Doof zum Beispiel, wenn “Who wants to be a Millionaire” auf Platz 55 ist, obwohl die Show (“Wer wird Millionär?”) in Deutschland erst nach den 90ern zum großen Hit wurde. Oder wenn die Rede von Filmen ist, die in Deutschland kein Mensch kennt (“Swingers”). Zu sehen gibt’s Schnipsel aus dem Archiv, kommentiert von irgendwelchen amerikanischen D-Promis, die hierzulande kein Mensch kennt. Daher sollte man sich die Sendung sparen und lieber Dinge wie “Die nervigsten Dinge der 90er” auf ProSieben schauen. 3 von 10 Punkten.

“Switched!” / Viva / Evolution + Charles Cook Productions / montags, 18 Uhr – Start: 4. Oktober 2004
Tauschformate sind in. Familien werden getauscht, Frauen, ganze Leben. Viva will natürlich auch auf dieser Welle mitsurfen und hat eine US-Produktion zum selben Thema eingekauft. Zwei Kids aus den USA tauschen für ein paar Tage ihr Leben, ihre Familie und ihre Freunde. Problem an der Sache: Wen interessieren amerikanische Kids, die ihr Leben tauschen? Wohl nicht einmal die Viva-Stammzuschauer. 2 von 10 Punkten.

“Die Supermamas – Einsatz im Kinderzimmer” / RTL II / Constantin Entertainment / donnerstags, 20.15 Uhr – Start: 23. September 2004
Ein neuer Trend: Erziehungs-Fernsehen. “Die Super Nanny” auf RTL und “Die Supermamas” auf RTL II. In beiden Sendungen versuchen Frauen, Familien zu helfen, die nicht mit ihren Kindern klarkommen. “Die Supermamas” sind zwei Frauen aus Berlin. Die RTL-II-Variante der Sendung ist nicht ganz so gut wie die RTL-Version. Die Zuschauer können nicht ganz so viel lernen, Tipps werden nur fragmentarisch gegeben. Durch die Sprünge zwischen zwei Fällen entstehen Brüche, die Dauer von 2 Stunden ist eindeutig zu lang. 4 von 10 Punkten.

“Zwischen Himmel und Hektik – Die Flughafen-Soap” / RTL II / TVN TV / mittwochs, 20.15 Uhr – Start: 22. September 2004
Immerhin mal ein Thema, dass noch nicht von 48 verschiedenen Doku-Soaps aufgegriffen wurde. Von einer aber auf jeden Fall: von der ZDF-Soap “Frankfurt Airport”. Und wenn man die RTL-II-Produktion damit vergleicht, wird gleich ein himmelhoher Unterscheid deutlich. Damals im ZDF wurden geschichten erzählt, hier gibt’s kleine Geschichtchen. Von nörgelnden Fluggästen, arbeitenden Stewardessen, usw. Schlecht ist die RTL-II-Soap dennoch nicht. Würde sie sich nicht anfühlen wie eine Air-Berlin-Dauerwerbesendung gäbe es vielleicht noch mehr als diese 4 von 10 Punkten.

“Unter Brüdern” / RTL / Endemol Filmproduktion München / mittwochs, 20.45 Uhr – Start: 15. September 2004
Ein gutes Beispiel dafür, dass relativ gute Schauspieler nicht ausreichen, um eine lustige Comedyserie zu produzieren. Und wieder ein gutes Beispiel dafür, dass es in Deutchland leider viel zu wenige gute Drehbuchautoren für Comedyserien gibt. Denn auch diese Serie, mit den Hauptdarstellern Heinrich Schafmeister und Michael Brandner, ist gähnend langweilig. Dabei hätten die Thematik und die Darsteller durchaus Potenzial gehabt. Schade. 3 von 10 Punkten.

“Das Geständnis – Heute sage ich alles” / ProSieben / Constantin Entertainment / werktäglich, 14 Uhr – Start: 30. August 2004
Das größte Affentheater der Welt. Noch lächerlicher als all die Gerichtsshows und Crime-Soaps, die das Daytime-Programm der großen Privatsender verstopfen. Absurde, erfundene Geschichten werden erzählt, die noch wirklichkeitsfremder sind als irgendwelche Bravo-Foto-Lovestories. Und das Schlimmste: Es wird so getan, als sei alles echt. Darsteller verstecken sich hinter einer Schattenwand, damit sie nicht erkannt werden, “Moderatorin” Alida tut ernst. “Das Geständnis” gehört definitiv zum schlechtesten Fernsehen, das die Welt bisher gesehen hat. 0 von 10 Punkten.

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So richtig losgegangen ist diese spannende Nacht noch nicht. Ich will sie möglichst lang erleben. Ich bin mir nur noch nicht sicher, wo. Mein Kabel bietet diverse Möglichkeiten: Das Erste, wo Frau Maischberger seit gefühlten Stunden mit irgendwelchen Leute labert? Das ZDF, wo Thomas Gottschalk nun auch noch über Politik reden darf und wo sich Herr Pils, Herr Kleber und Herr Seibert anscheinend nicht so richtig riechen können und sich gegenseitig mit ihrem Amerika-Wissen überbieten wollen? Oder n-tv? N24? Die beiden Info-Kanäle, die man leider immer weniger ernst nehmen kann? RTL oder SAT.1, wo alles noch etwas Unpolitischer abläuft? Oder vielleicht CNBC Europe, die das amerikanische Original-Programm von NBC mit Tom Brokaw übernehmen? Könnte auch interessant sein. Phoenix tut übrigens dasselbe (das NBC-Programm übernehmen), legt aber noch eine schlimme Synchron-Dolmetscherin darüber und bringt in den Werbepausen überflüssige Einschätzungen aus der Bonner Phoenix-Zentrale. Alternativ könnte ich noch auf CNN International schalten. Oder vielleicht eine ganz andere Sicht auf die Dinge: eine österreichische vielleicht? 3sat zeigt nämlich die Wahl-Nacht von ORF2. Oder eine französische? Das Programm von France 2, das bei TV5 europe ausgestrahlt wird? Wie beruhigend eigentlich, dass wenigstens bei 9Live noch danach gefragt wird, welches Wort sich da gerade langschlängelt und bei BTV schlimme “Tipps” von irgendwelchen Hellseherinnen gegeben werden, die eher aussehen, als seien sie ehemalige Prostituierte… Ich glaube, ich werde erstmal NBC und CNN schauen, zwischendurch immer wieder zum Ersten und dem ZDF schalten. Denn verpassen will ich nichts…

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Es folgt eine größere Menge an TV-Neustart-Kritiken. Die meisten sind nicht mehr so wirklich neu. Aber ich will die Kritiken jetzt wieder regelmäßig veröffentlichen und daher ein paar Lücken füllen. In den nächsten Tagen folgen viele weitere… Here we go:

“Typisch Sophie” / SAT.1 / Constantin Film + AllMedia Pictures / donnerstags, 20.15 Uhr – Start: 28. Oktober 2004
Sophie Schütt. Eine Frau, die in fast jedem SAT.1-Movie auftaucht. Weil sie doch so nett und sympathisch ist. Dementsprechend hab ich sie selten gesehen, weil mich all diese romantische, emotionalen oder sonstwas SAT.1-Movies nicht interessieren. Jetzt hat Sophie Schütt auch noch eine eigene Serie bekommen. Sie spielt eine Anwaltsgehilfin, ist alleinerziehende Mutter. So weit, so gut. Problem an der Sache: die Serie ist so dermaßen balanglos! 60 Minuten, die sich hinziehen wie Kaugummi. Vielleicht etwas für Pur-hörende Hausfrauen, aber definitiv nicht für mich. 2 von 10 Punkten.

“Deich TV – Die Fischkopp-Comedy” / SAT.1 / Multimedia Film- und Fernsehproduktion / freitags, 23.15 Uhr – Start: 15. Oktober 2004
Kopfschüttelnd sitze ich selten vor dem Fernseher. In diesem Fall schon. Bei der Idee einer Sketch-Comedy mit “norddeutschem” Humor kam mir ohnehin schon das Grausen. Und die Umsetzung ist auch tatsächlich genau so schlimm wie befürchtet. Ultra-flache Sketche, kommentiert von einer einschläfernden Stimme aus dem off, Klischee-Reiterei bis zum Letzten. Der einzige amüsanter Moment war der, als der Darsteller, der den “großen dicken peinlichen Verlobten” gespielt hat, in einer kleinen Rolle auftauchte. 1 von 10 Punkten.

“Wir testen die Besten” / KiKa / Endemol Deutschland / werktäglich, 19 Uhr – Start: 4. Oktober 2004
Eine Quizshow für Kinder. Meinetwegen. Ist auch ganz nett produziert. Aber nix für Erwachsene. 3 von 10 Punkten.

“Kämpf um deine Frau” / SAT.1 / filmpool / werktäglich, 19.30 Uhr (jetzt: 19.45 Uhr) – Start: 20. September 2004
Konnte ja nicht gut gehen. Das von SAT.1-Chef Schawinski großmundig “Socialtainment” genannte Format ist nichts Anderes als ein “Big Diet”-(Erinnert sich noch jemand?)-Clone, in dem die Kandidaten nicht abnehmen, sondern ihre soziale Kompetenz erhöhen sollen. In der täglichen Sendung gibt’s Bilder, die man auch aus “Big Brother” kennt – nur ohne Sex. Kein Wunder, dass die Quoten so mies sind. 1 von 10 Punkten.

“Kämpf um deine Frau – Der Morgen” / SAT.1 / filmpool / werktäglich, 11 Uhr – Start: 20. September 2004
Das Radio-Gesicht aus der “Kämpf um deine Frau”-Prime-Time-Show darf auch noch eine 30-minütige Sendung selbst moderieren. Zu sehen: Bilder vom Vortag und sonstige “Highlights” anders zusammengschnitten. Spitzen-Idee! 0 von 10 Punkten.

“Kämpf um deine Frau – Die Show” / SAT.1 / filmpool / sonntags, 20.15 Uhr (jetzt: donnerstags, 21.15 Uhr / Start: 19. September 2004
Die Show zum täglichen Reality-Müll. Zu sehen: Kandidaten, die ausziehen, Frauen, die langweilen. Andrea Kiewel, die das alles viel zu ernst nimmt und nervt, obwohl ich eigentlich mag und irgendein perfektes Radio-Gesicht, das die Abstimmungs-Ergebnisse ansagt. Zum Glück singt Nino de Angelo sein Titellied nicht in jeder Folge. Aber auch so ist es viel zu schlimm, um es zu ertragen. 1 von 10 Punkten.

“Friss oder stirb – Die TV Show der Toten Hosen” / MTV / Kloos & Co. Medien + Fernsehmacher / freitags, 21 Uhr – Start: 17. September 2004
Ich mag Die Toten Hosen nicht. Vor allem Campino geht mir mit seinem Gerede mächtig auf den Sack. Keine guten Voraussetzungen, sich eine Doku-Soap mit den Toten Hosen anzusehen. Aber, welch Überraschung: Die Sendung ist gut. Richtig gut. Mitten aus dem leben einer Rockband. Die Kamera ist fast überall dabei, nicht nur bei Konzerten. Wären da bloß nicht immer diese Toten Hosen im Bild, wär die Sendung noch viel besser. Ich werde die aber vorsichtshalber trotzdem nicht mehr einschalten. Nicht, dass ich die band am Ende doch noch sympathisch finde… 6 von 10 Punkten.

“Schillerstraße” / SAT.1 / hurricane Fernsehproduktion / freitags, 22.15 Uhr – Start: 3. September 2004
Von den Produzenten von “Genial daneben” kommt die “Schillerstraße”. Cordula Stramann und ein paar Comedy-Kollegen in einer Wohnzimmer-Kulisse. Dazu: Dr. Flöter aus der “LIndenstraße”, der geheime Anweisungen an je einen Comedian gibt. “Sprich nur noch in Reimen” zum Beispiel. Die Comedians müssen improvisieren, dabei kann Lustiges passieren. Und das geschieht auch meistens. Natürlich kommt es bei einer solchen Sendung sehr auf das Talent der jeweiligen Comedians an. Da das aber zumeist vorhanden ist, ist die Sendung durchaus sehenswert. 6 von 10 Punkten.

“Sarah Kuttner – Die Show” / Viva / / werktäglich, 21 Uhr – Start: 2. August 2004
Die Überraschung des Sommers. Wer hätte gedacht, dass Frau Kuttner eine Art Late-Night-Show moderieren kann? Aber sie macht das gut. Richtig gut. Die Show ist unterhaltsam, amüsant, es gibt nette Einspieler, interessante Gäste und sehr oft ziemlich gute Live-Bands. Frau Kuttner wird ihren Weg gehen. Garantiert. 7 von 10 Punkten.

“Gottschalk zieht ein!” / ZDF / Tresor TV / donnerstags, 20.15 Uhr – Start: 8. Juli 2004
Jetzt hat auch das ZDF sein Tausch-Format. Seit längerem werden schon Frauen bei RTL II getauscht, demnächst werden auf anderen Sendern Jobs, Familien und der Urlaub getauscht. Erstmal aber das ZDF: Thomas Gottschalk zieht für eine Woche bei einer Familie ein, der Vater macht dafür eine Woche Urlaub. Produziert von den Reality-Spezialisten Tresor TV (u.a. “Popstars”), macht die Sendung durchaus Spaß. Allerdings lebt sie natürlich komplett durch Gottschalk. Und hat seine besten Momente ausgerechnet dann, wenn er die Familie mit tollen Dingen überrascht. Die Mutter zum Musical nach London fliegt, die Tochter mit ihrem Liebling Christoph Metzelder bekannt macht. Dennoch: Kurzweilige 60 Minuten waren das. Demnächst gibt’s weitere Folgen. 6 von 10 Punkten.

“Die Männerkochschule” / RTL / AZ Media TV / sonntags, 23 Uhr – Start: 20. Juni 2004
Die Doku-Soap-Spezialisten AZ Media haben sich mal ein neues Thema einfallen lassen: Männer, die kochen lernen. Keine Hausbauer! Keine Heimwerker! Nur Männer, die kochen lernen. So lobenswert das sit, sich mal etwas Neues einfallen zu lassen, so langweilig ist die Umsetzung leider. Typen zwischen Voll-Proll, Muttersöhnchen und “Opa Walter” schaut man doch relativ ungern beim Kochen zu. Und erst recht dann, wenn als Soundtrack u.a. Mike Krügers “Nippel” aus dem Fernseher tönt. 2 von 10 Punkten.

“Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen” / Kabel 1 / Jerry Bruckheimer Television / freitags, 20.15 Uhr – Start: 9. Juni 2004
“Cold Case” ist eine der herausregenden neuen Serien der US-Saison 2003/04, läuft dort momentan in der zweiten Staffel bei CBS. Relativ schnell kam sie nach Deutschland, feiert bei Kabel 1 nun beachtliche Erfolge. Und das völlig zu Recht. Tolle Darsteller in atmosphörischen Geschichten. Handlung: Eine Abteilung der Polizei löst Fälle, die eigentlich schon ungelöst zu den Akten gelegt wurden. Die Folgen werden aufgepeppt mit sehr liebevoll gedrehten Bildern aus der jeweils damaligen Zeit des Verbrechens. Angereichert mit fast immer sehr guter Musik. Absolut sehenswertes Fernsehen. 8 von 10 Punkten.

“Reptilien in Europa” / arte / Loke Film / werktäglich, 19 Uhr – Start: 7. Juni 2004
Muss man Dokus über das Leben von Reptilien drehen, denen man in den Filmen “lustige” Namen wie Eddie gibt? Und muss man sowas auf arte zeigen? Und darf man sowas überhaupt außerhalb des Kinderprogramms ausstrahlen? Nein, nein und nein. 2 von 10 Punkten.

“Odyssey 5” / SAT.1 / Sony Pictures / sonntags, 13 Uhr – Start: 6. Juni 2004
Ein paar Astronauten bekommen im All mit, wie die Erde explodiert. Außerirdische retten die Crew und schicken sie 5 Jahre in die Vergangenheit. Sie haben also die Chance, die Zukunft zu verändern und die Katastrophe zu verhindern. Was durchaus spannend klingt, ist es tatsächlich aber überhaupt nicht. “Odyssey 5”, eine kanadische Sci-Fi-Serie glänzt mit billigster Optik, plumpen Dialogen und einer Handvoll nur bedingt talentierter Hauptdarsteller. In den USA lief die Serie beim Kabel-Network Showtime, wurde dort aber nach 14 von 20 produzierten Folgen abgesetzt. Kein Wunder. 2 von 10 Punkten.

“Verfugt & zugeschraubt” / mdr Fernsehen / freitags, 18 Uhr – Start: 4. Juni 2004
Innovativ wie eh und je, die öffentlich-rechtlichen Sender. Eine Wohnungsrenovierungs-Sendung! Sowas gab’s ja noch nie! Und weil’s so toll ist, wird es auch noch von einem wegen des Sächselns kaum verständlichen “Meister Brettschneider” und einer Göre, die vor 30 Jahren auch “Mach’s mit, mach’s nach, mach’s besser hätte moderieren können” – was anderes aber bitte auch nicht. Ganz ganz peinlich, diese Sendung. Ein klarer Fall für “Kalkofes Mattscheibe”. Komisch, dass es der mdr immer wieder schafft, schlimmes Fernsehen noch schlimmer zu machen. 0 von 10 Punkten.

“Heiße Ware Kunst” / Discovery Channel / Palazzina Productions / sonntags, 21.30 Uhr – Start: 30. Mai 2004
Eine Doku-Reihe über Kunst-Diebstähle. Unspektakulär. 2 von 10 Punkten

“Motorrad-WM” / RTL / sonntags, 13.30 Uhr – Start: 18. April 2004
Was RTL mit der Formel 1 geschafft hat, will es nun auch mit der Motorrad-WM schaffen. Einen Event draus machen, Top-Quoten holen. Die Übertragungen der Motorrad-WM sehen bei RTL genauso aus wie die der Formel 1. Es gibt Vorberichte mit Interviews (moderiert von Holger Speckhahn), Rennen und Highlights. Doch was bei der Formel 1 klappt, geht hier schief. Und das liegt nicht etwa an der RTL-Umsetzung, sondern einfach daran, dass es keine deutschen Stars in der Motorrad-WM gibt und daran, dass Motorräder nunmal keine Formel-1-Autos sind. 4 von 10 Punkten.

nochmal schmidt. 0

Und hier noch der Original-Artikel aus der “Süddeutschen”.

schmidt. 0

Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!!!!!!!!!!

Folgendes hab ich eben an anderer Stelle geschrieben:

“Die TV-Sensation des Jahres
scheint perfekt. Genau ein Jahr nach dem Aus seiner SAT.1-Late-Night-Show soll Harald Schmidt mit einer neuen Show im Ersten auf die Fernsehschirme zurückkehren. Laut übereinstimmmenden Berichten der “Süddeutschen Zeitung” und der Agentur AP wird die neue Show am 23. Dezember, also genau ein Jahr nach dem SAT.1-Ende starten und anschließend mittwochs und donnerstags um 23 Uhr laufen. Bei der Produktion der neuen Sendung will Schmidt demnach mit seinem Freund Fred Kogel, Vorstands-Chef bei Constantin Film, zusammenarbeiten. Details zur Sendung würden noch besprochen, Standort der Show sei nach wie vor Köln. Ein ARD-Sprecher wollte den Deal zunächst nicht offiziell bestätigen. Es gebe aber intensive Kontakte zwischen dem ARD-Vorsitzenden Jobst Plog und dem Late-Night-Talker. (js) +++” (Quelle: kress.de)

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