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Ich möchte eine Anmerkung zu meiner aktuellen Playlist machen, weil mir eines der Stücke besonders am Herzen liegt: “Agnus Dei” von Karl Jenkins. Das “Agnus Dei” ist ein christlicher Gesang der Gemeinde während der Feier des heiligen Abendmahls: “Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis. Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, miserere nobis. Agnus Dei, qui tollis peccata mundi, dona nobis pacem.” (deutsch: Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser. Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, erbarm dich unser. Christe, du Lamm Gottes, der du trägst die Sünd der Welt, gib uns deinen Frieden.”). Es basiert auf dem Evangelium Johannes, 1. Kapitel, Vers 29: “Am nächsten Tag sieht Johannes, daß Jesus zu ihm kommt, und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt!” Dieses “Agnus Dei” jedenfalls wurde schon von sehr vielen klassischen Komponisten aufgegriffen und umgesetzt. Schubert, Liszt, Mozart, Samuel Barber, etc. Aber: Die schönste Version von allen ist die von Karl Jenkins. Jenkins ist auch verantwortlich für die massenhaften, nicht immer guten Adiemus-Sachen. Aber mit dem “Agnus Dei” ist ihm ein Meisterwerk gelungen. Eins der schönsten Musikstücke, die jemals komponiert wurden! Jenkins hat im Jahr 2001 ein in Deutschland leider vollkommen untergegangenes Album namens “The armed man – a mass for peace” veröffentlicht, das meines Wissens nach in Deutschland sogar nur über Import aus England erhältlich ist. Jenkins wollte mit dem Album gegen die Kriege unserer Zeit und vor allem gegen den Bürgerkrieg im Kosovo ankomponieren. Zu hören sind neben dem “Agnus Dei” u.a. auch Texte aus dem Koran. Das “Agnus Dei” ist auch auf dem qualitativ durchmischten Sampler “Classical Chilliut 2” (ebenfalls nur per Import aus England erhältlich) zu hören. Welche Wege Ihr auch nutzt, besorgt Euch das “Agnus Dei” von Karl Jenkins.

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Radiohead haben eine Stunde lang ihre momentane Lieblings-Musik gespielt. Beim Bostoner Radio-Sender FNX. Ein sehr interessantes und abwechslungsreiches Set. Zu bekommen in dunklen Ecken des Netzes. Ihr wisst, wo ihr suchen mä®®.

Die Playlist:
Beth Gibbons – mysteries
Mclusky – the hell with good intentions
Outkast – hey ya!
Aphex Twin – zkthr
Bob Marley – put it on
The Meters – just kissed my baby
Tindersticks – until the morning comes
Odd Nosdam – le mixtape deluxe
Gilberto Gil – aquele abraco
The Black Keys – hold me in your arms
Autechre – p.:ntil
Swervedriver – duel
??? – marts
Mahalia Jackson – amazing grace

Ü¢erraschenderweise besonders gut hat mir der Outkast-Track gefallen. Hip-Hop-Zeug ist sonst gar nicht mein Ding. Aber in diesem Fall: ein sehr cooler, Spaß machender Track mit einer lustigen, sä©§-machenden Melodie.

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This part in me you’ll never know
The only thing I’ll never show

Hopelessly I’ll love you endlessly
Hopelessly I’ll give you everything
But I won’t give you up
I won’t let you down
And I won’t leave you falling
If the moment ever comes

It’s plain to see it’s trying to speak
Cherished dreams forever asleep
Hopelessly I’ll love you endlessly
Hopelessly I’ll give you everything
But I won’t give you up
I won’t let you down
And I won’t leave you falling
If the moment ever comes

Hopelessly I’ll love you endlessly
Hopelessly I’ll give you everything
But I won’t give you up
I won’t let you down
And I won’t leave you falling
But the moment never come
(Muse – Endlessly)

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Eine sehr sehr coole Geschäftsidee gibt’s hier: Die Firma Lanyman aus Frankfurt bietet Lanyards (Schlüsselbänder, Badgeholder) an, die man selbst gestalten kann. Verschiedene Farben, verschiedene Schrift-Farben und -Typen. Gleich ausprobiert und jetzt hat der popkulturjunkie tatsächlich ein Schlüsselband mit dem Schriftzug “popkulturjunkie.de”. Perfekte Qualität, sehr schnelle Lieferung. Zwar nur eine Spielerei, aber eine lustige. (link übrigens gefunden bei Marie)

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Und wenn ich am 15. November eh schon wegen Radiohead in Hamburg bin, warum bleib ich dann nicht gleich bis zum 19. und nehme noch das Marilyn-Manson-Konzert mit? Genau! Karten sind bestellt. Erstens weil MM ein sehr intelligenter, interessanter Künstler ist, der noch dazu recht gute Musik macht. Zweitens, weil ich die Manson-Show immer schonmal sehen wollte. Und drittens, weil garantiert sehr seltsame Leute bei dem Konzert rumlaufen. Wird sicher ein großer Spaß.

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aufstehen, atmen, anziehen und hingehen.
zurückkommen, essen und einsehen zum schluss:
dass man weiter machen muss.

(Kettcar – “Landungsbrücken raus”)

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Johanna Adorján schreibt in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” über die neue Blumfeld-Platte “Jenseits von Jedem“: “Sie klingt nach der leichten Melancholie, die einen anweht, wenn man in einer dieser lauen Nächte, auf dem Balkon oder der Terrasse sitzend, alleine eine Flasche Rotwein getrunken hat. Das Wissen darum, dass alles hoffnungslos ist, und die seltsame Gelassenheit, trotzdem gute Laune zu haben.”

Ich werde das neue Blumfeld-Album lieben.

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Die Haustür hinter dir. Und vor dir der Nachdurst.
Dazwischen: Wir, immer auf dem Sprung aus der Tiefe
und ist es vermessen zu sagen um alles und uns zu vergessen?

Wir waren die ersten, die kamen –
die letzten, die gingen
benommen von den Impressionen

Und wenn das alles ist: Ok. Nur schade wenn man mehr erwartet.
Der Teil den ich versteh, ist: Home ist nunmal where your heart is
Nichts von alledem, hat was zu tun, wonach du fragtest
Das was ich dann noch versteh, ist: home is where your heart is

Ein freundliches Gesicht. Im Kreis der Vertrauten, im schwachen Licht.
Gibt hin und wieder Informationen preis. Die etwas bewegen.
Die Lage verändern, die Meinung zerreden.

Wir waren die ersten, die kamen –
die letzten, die gingen
Verschlafen in den S-Bahnsitzen

Und wenn das alles ist: Ok. Nur schade wenn man mehr erwartet.
Der Teil den ich versteh, ist: Home ist nunmal where your heart is
Nichts von alledem, hat was zu tun, wonach du fragtest
Das was ich dann noch versteh, ist: home is where your heart is
(Kettcar – Ausgetrunken)

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Morgen früh fahr ich nach Köln um zwei grandiose Tage auf der Telemesse und der geheimen MTV-Party zu verbringen. Sicher kommen neben dem Artikel für meinen Arbeitgeber auch ein paar erwähnenswerte Infos und Anekdoten für diese kleine Website dabei rum. Also: Stay tuned!

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Leider vergessene Perlen der Popkultur, Teil 1. Heute: “Spaceman” von Babylon Zoo. Gestern wiederentdeckt und seitdem in meiner Dauer-Rotation. Was für ein Powerstück der Track doch war. Und schade, dass nichts annehmbares mehr hinterher kam. Die Geschichte von Babylon Zoo: “Babylon Zoo raised expectations to astronomical heights when their first record, “Spaceman,” debuted at number one in England in 1996. It became the fastest-selling single in U.K. history, moving 250,000 copies in one week. However, it was a short-lived romance. Babylon Zoo was the brainchild of Jas Mann (vocals, producer). Born in Dudley, West Midlands, England, on April 24, 1971, Mann was a science fiction fan, and his original group, the Sandkings, was named after a sci-fi short story by George R.R. Martin. The Sandkings opened for the Happy Mondays and the Stone Roses in the early ’90s, but Mann left the band because of creative differences. In 1993, a three-track demo from Mann’s next project Babylon Zoo earned him a contract from Phonogram Records. Two years later, Levi’s used “Spaceman” for a TV ad after hearing the tune on a Manchester, England, radio station. However, the huge success of “Spaceman” turned Babylon Zoo into of the biggest one-hit wonders. When Babylon Zoo released an album, 1996’s The Boy With the X-Ray Eyes, there was disappointingly mild interest; it was a flop, and Babylon Zoo became largely forgotten.” (Quelle: www.allmusic.com)

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