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Henry Maske, Sky Dumont und Sonja Kirchberger nehmen einen Anti-Kriegs-Song mit dem Namen “Stop the war from starting” auf? Das ist ja beinahe schon ein Grund, doch für den Krieg zu sein. Aber zum Glück gibt’s auch eine große Menge an guten Anti-Kriegs-Songs und -Videos. Allen voran der neue Clip von System of a Down “Boom!”, den der großartige Michael Moore (“Bowling for Columbine”) gefilmt hat. Ein absolutes Download-Must. Außerdem im aktuellen Anti-Kriegs-Angebot: Ex-Rage-against-the-Machine-Frontmann Zach de la Rocha und DJ Shadow mit ihrem “March Of Death”, den es als mp3 hier zum Download gibt. Und die Beastie Boys mit Ihrem “In A World Gone Mad”, das es ebenfalls kostenlos als mp3 hier gibt.

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Ihr schießt Eure eigenen Helikopter und Flugzeuge ab? Eure tollen High-Tech-Waffen treffen auch schonmal Wohnhäuser und Hotels? Das irakische Fernsehen zeigt tote US-Soldaten und völlig verängstigte amerikanische Kriegsgefangene? Und dann erschießt Ihr auch noch aus Versehen den englischen TV-Journalisten Terry Lloyd? Herzlichen Glückwunsch, Euer Krieg läuft ja wirklich super! Und erst die ganzen irakischen Massenvernichtungswaffen, wegen denen Ihr den Krieg führt und die Ihr schon zu Tausenden gefunden habt…

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“They are destroying Baghdad – we have never seen anything like this before” Mike Nicholson (ITVnews).
“If war is the answer – then the question must have been very very stupid” (Charlotte Roche).

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Sie ist schon vor einer Woche erschienen, dennoch muss ich jetzt nochmal ein paar Worte über sie verlieren: die “Road to Perdition”-DVD. Ich hab den Film schon damals gesehen, als er in den Kinos lief. Und nun also nochmal – und wieder liefen mir die Tränen aus den Augen. Ich habe in den letzten Jahren keinen Film gesehen, der so herzzerreißend ist. Grundstory: Der ortsansässige Mafia-Pate (Paul Newman) hat zwei enge Mitarbeiter, die für ihn besondere Aufträge erledigen: Michael Sullivan (Tom Hanks) und den Sohn des Paten. Konflikt: Pate liebt Sullivan wie seinen eigenen Sohn und behandelt seinen wahren Sohn schlecht. Der ist eifersüchtig auf Sullivan und erschießt dessen Familie – mit Ausnahme von einem der Sullivan-Söhne, der zufällig nicht zu Hause war. Es folgt ein Rachefeldzug der beiden Sullivans, der den Zuschauer in seiner düsteren Stimmung komplett mitreißt. Das wirklich wichtige ist allerdings die Vater-Sohn Geschichte zwischen Michael Sullivan und seinem Sohn. Genau die ist es, die verantwortlich für die Tränen in den Augen des popkulturjunkies ist. Eine Schande, dass “Road to Perdition” nicht als “bester Film” für den Oscar nominiert wurde. Und ein absoluter Pflichtkauf für Freunde von intelligenten Hollywood-Dramen.

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Womit hat meine besch****ne temporäre Heimatstadt Highdelberg das bloß verdient? Zwei verdammt gute Bands kommen hierher, um mir Konzert-Junkie ausnahmsweise eine weite Anfahrt zu ersparen. Sehr lobenswert! The Cooper Temple Clause und Interpol. Cooper Temple Clause haben mit “See this through and leave” eines meiner absoluten Lieblings-Alben der vergangenen Monate produziert – sehr abwechslungsreich, geniale Meloldien und eine ordentliche Portion Krach. Interpol sind etwas düsterer, machen etwas an den legendären Joy Division orientierte Musik und haben mit “Turn on the bright Lights” ebenfalls vor Kurzem ein fulminantes Debüt-Album veröffentlicht. Die Termine für alle, die mein Heidelberg-Schicksal teilen: Interpol: 3. April Schwimmbad Club, Cooper Temple Clause: 7. Juni Karlstorbahnhof. Und dann wird ja hoffentlich demnächste auch noch die Libertines-Tour nachgeholt, die die Jungs ebenfalls seltsamerweise nach Heidelberg führen sollte. Definitiv mehr verdammt gute Musik als Heidelberg verdient hat!

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Am Mittwoch gehörte ich zu den 2.500 Glücklichen, die dem einzigen deutschen Placebo-Konzert beiwohnen durften, bevor im Mai die eigentliche Tour startet. Es war absolut großartig! Molko, Hewitt und Olsdal waren nach 18 Monaten Live-Pause erholt und steckten voller positiver Aggressivität und Spiel-Laune. Nachdem die sehr gute Vorband Slut aus Ingolstadt schon für ordentliche Stimmung in dem definitiv etwas zu ausverkauften Kölner E-Werk sorgten, kamen Placebo auf die Bühne und starteten wie erwartet mit dem bombastischen “Sleeping with Ghosts”-Instrumental-Intro “Bulletproof Cupid”. Stärker kann ein Konztert wohl nicht beginnen. Es folgte ein brillianter Mix aus Stücken vom neuen Album und Klassikern der Vorgänger-Werken. Vor allem schnelle, rockige Stücke, weniger langsame Songs als auf der letzten Tour. Purer Rock. Selbstverständlich kam die richtig große Stimmung vor allem bei den Hits wie “Every You Every Me” oder “Without You I’m Nothing” auf, schließlich kannte ein großer Teil des Publikums das neue Album, das am 24. März erscheint, noch nicht. Die komplette Playlist sah meiner Erinnerung zufolge so aus: Bulletproof Cupid / Allergic / Sleeping With Ghosts (in einer sehr rockigen Version) / Protect Me From What I Want / Plasticine / The Bitter End / Every You Every Me / Black-Eyed / I’ll Be Yours / Special Needs / Second Sight / Lady Of The Flowers / Without You I’m Nothing / Days Before You Came / This Picture / Special K / Taste In Men / Slave To The Wage / Pure Morning / Centrefolds / Teenage Angst (in einer nagelneuen Version) / Where Is My Mind? Ungewöhnlich, ein Konzert mit einer Cover-Version zu beenden. Aber kann man einen besseren Schlusspunkt setzen, als mit dem genialen Pixies-Stück “Where is my Mind?” Auch wenn ich Placebo schon zweimal vorher gesehen habe, hat sich die Fahrt nach Köln definitiv 100-%-ig gelohnt. Placebo sind wieder da! Zu meiner großen Freude wurde das ganze sowohl vom Radio als auch vom Fernsehen aufgezeichnet und wird am 18. und 26. März um 0 Uhr bei Eins Live zu hören und am 26. März bei Viva zu sehen sein. Und wenn wir gerade bei Placebo-News sind: im Kinderfernsehen treten sie demnächst auch auf: am 24. März bei “Viva Interaktiv” und am 25. März bei “MTV Select“. Sicher lustig ;-) Am 24. März gibt’s auch noch was für erwachsene Placebo-Fans: ein Placebo-Special in Markus KavkasMTV Spin“. Und schließlich dürfen sich alle Besucher des Bizarre-Festivals freuen: Molko verabschiedete sich mit den Worten: “See you all at the Bizarre Festival”. Und alle, die da nicht hinfahren, müssen sich natürlich das neue Album kaufen: “Sleeping with Ghosts” erscheint am 24. März und ist der komplette Hammer.

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Gestern in der “Harald Schmidt Show” – heute bei popkulturjunkie.de: das sehr amüsante Duett von George W. Bush und Tony Blair. In dem 4mb großen Quicktime-Filmchen gestehen sich unsere beiden Lieblings-Staatsmänner ihre gegenseitige innige Liebe – Endless Love. Den Link zum Download gibt’s hier. Viel Spaß!

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Die beste und wichtigste Musikzeitschrift der Welt, der NME, hat eine Liste der “100 best Albums of all time” veröffentlicht, zusammengestellt von den NME-Redakteuren. Interessanterweise wurde das 1989er-Album “The Stone Roses” von The Stone Roses auf Platz 1 gewählt. “The album was a generational touchstone.” schreibt der NME. Auf Platz 2 folgen die legendären Pixies mit “Doolittle (1989). Dahinter der Meilenstein “Pet Sounds” von den Beach Boys. Das in solchen Listen immer wieder gern auf Platz 1 auftauchende “Revolver” von den Beatles taucht erst auf Platz 5 auf, mein Alltime-Favorit “Nevermind” von Nirvana erst auf Rang 19 und das oft sehr hoch bewertete “Exile on Main Street” von den Rolling Stones sogar erst auf Platz 52. Die Komplette Liste habe ich hier bereitgestellt.

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Zwei absolute popkulturjunkie-Favoriten haben Details zu ihren neuen Alben verraten: Muse und Ash. Das neue Muse-Werk heißt vorerst “The Smallprint” und soll voraussichtlich im September erscheinen. Laut Sänger Matt Bellamy wird das Album “more uplifting” sein als die letzten Muse-Releases: “”We’ve been writing loads of songs. A lot of the new songs are going in a different direction to what we’ve done before.” Auch die Ash-Jungs und -Mädels versprechen einen Richtungswechsel. Das neue, noch unbetitelte Album soll “a lot more experimental” werden. Und elektronischer. Ich bin sehr gespannt…

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Wrong War Update: George Michael hat für MTV den Don-McLean-Song “The grave” neu aufgenommen. McLean protestierte 1971 mit dem extrem schönen, extrem traurigen Stück gegen den Vietnam-Krieg, Michael nun also gegen den bevorstehenden Irak-Krieg. “The grave” läuft derzeit auch auf dem deutschen MTV. Absolut sehens- und hörenswert. Und da auch der Text absolut lesenswert ist, hab ich ihn hier bereitgestellt.

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