Archive for April, 2004

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Und zum zweiten oder dritten Mal “8 Millimeter” gesehen. Und wieder gemerkt, dass er zu den besten, härtesten und verstörendsten Thrillern aller Zeiten gehört.

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Zum vierten oder fünften Mal “Gattaca” gesehen. Und wieder gemerkt, dass er zu den allerbesten Filmen aller Zeiten gehört. Und dieser Soundtrack von Michael Nyman… wunderschön.

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Gehen Sie weiter – hier gibt’s nichts zu sehen! Zumindest bis Donnerstag oder Freitag nicht. Ich hab ein paar Tage frei, muss mich mal erholen und die Leere in mir beseitigen. Ich werde gleich zu meinen Eltern in meine niedersächsische Heimat fahren – dort viel lesen, wenig denken, ein paar Freunde besuchen und mich fernab jeglichen Internet-Zugangs aufhalten. Das meta-Kritik-Update gibt’s, wenn ich wieder zurück bin. Bis dahin aber zumindest schon mal die Ratings:

Neustarts 15. April 2004:
1. Monster 85/100
2. Dawn of the Dead 78/100
3. Birkenau und Rosenfeld 73/100
4. Die Herzen der Männer 67/100
5. Kleine Freiheit 63/100
6. Unter der Sonne der Toskana 56/100
7. Schussangst 52/100
x. Der bayerische Rebell 67/100
x. E.K.G. Expositus 33/100

Neustarts 22. April (vorläufige Zahlen):
1. Gebürtig 79/100
2. Schultze gets the Blues 76/100
3. Aus Liebe zum Volk 75/100
4. Kill Bill: Volume 2 72/100
5. 50 erste Dates 66/100
x. Coronado 25/100

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Für alle, die sich Netz-Inhalte lieber pushen lassen als sie zu pullen: popkulturjunkie.de hat jetzt auch endlich einen Feed. Aber keinen RSS-Feed, sondern einen Atom-Feed. Alle neueren Feed-Reader sollten damit aber kein Problem haben. Also: Kopiert Euch folgenden Link in Eure Reader und seid live dabei, wenn neue Inhalte in diesem kleinen Weblog erscheinen: http://www.popkulturjunkie.de/weblog/pkjfeed.xml

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Und hier wie versprochen weitere 11 (!) popkulturjunkie-TV-Neustart-Kritiken. Mehr hab ich jetzt aber erstmal nicht.

“KI.KA rockt!” / KI.KA / donnerstags, 20 Uhr – Start: 15. April 2004
Ein Sendungs-Name, der Hoffnung macht. Will der KI.KA kleinen Rockernachwuchs erzeugen? Weit gefehlt. Schon die ersten Sekunden zeigen, wo der Hase langläuft: Bohlen-Scherge Alexander Klaws gibt seine neue Single zum Besten. Und das war’s auch schon. Denn die Sendung dauert nur 5 Minuten. Toll! Länger hätte ich’s auch nicht ausgehalten. 0 von 10 Punkten.

“Ärzte unterm Hakenkreuz” / ZDF / Gruppe 5 Filmproduktion / täglich, 23 Uhr – Start: 13. April 2004
Eine sehr eindrucksvolle, bedrückende Doku über ein dunkles Kapitel der Medizingeschichte. Erzählt wird von den schlimmen Experimenten, die Ärzte in KZs durchgeführt haben, vom Euthanasie-Programm, aber auch von erstaunlichen Details wie dem, dass deutsche Forscher damals wichtige Grundlagenforschung zum Thema Zigaretten und Lungenkrebs betrieben haben. Im Mittelpunkt der Doku-Reihe steht Karl Brandt, damals oberster Verantwortlicher für die Grausamkeiten der deutschen Ärzte. Eine sehr professionell produzierte, wichtige Doku-Reihe, an der man allerhöchstens kritisieren kann, dass sie etwas langatmig ist. 7 von 10 Punkten.

“Star Search – Das Magazin” / Viva / dienstags, 21 Uhr – Start: 13. April 2004
Noch ein Casting-Show-Begleitmagazin. Was Vox mit “Deutschland sucht den Superstar – Das Magazin” vorgemacht hat, macht Viva mit “Star Search – Das Magazin” nun nach. Wieder ein Versuch, die Quoten zu steigern. Wieder ein schlechter. Man erfährt Dinge über Kandidaten, von denen man eigentlich gar nichts erfahren wollte, die Moderatorin Janin Reinhardt zeigt, dass ihre Karriere nach Viva wohl zu Ende sein dürfte, es gibt Interviews, Ausschnitte, das volle Programm. Belanglos, überflüssig. 2 von 10 Punkten.

“Familie Dr. Kleist” / Das Erste / Polyphon / dienstags, 20.15 Uhr – Start: 13. April 2004
Serien wie “Adelheid und ihre Mörder” und vor allem “Um Himmels Willen” haben den Dienstags-Prime-Time-Sendeplatz im Ersten zum Quoten-Blockbuster gemacht. Die neue Serie “Familie Dr. Kleist” soll dort anknüpfen. Es geht um einen erfolgreichen Arzt mit Frau und zwei Kindern. Die Frau stirbt plötzlich. Dr. Kleist macht mit seinen Kindern erstmal Urlaub bei seinem Onkel, einem ehemaligen Apotheker, in Eisenach. Und schon verfliegt die Trauer. Der Tochter gefällt es, Kleist übernimmt eine Praxis – das Leben geht weiter. Von Familienserien in ARD und ZDF kann man naturgemäß nicht viel erwarten. Sie sind zwar solide produziert, strotzen aber nicht gerade von innovativen Drehbuch-Einfällen. So auch in diesem Fall. Ausnahmslos westdeutsche Schauspieler in einer Serie, die in Ostdeutschland spielt sind im Übrigen auch etwas seltsam – mir aber relativ egal. Letztlich könnte man auf diese neue Serie auch “Der Landarzt” oder “Forsthaus Falkenau” draufschreiben – die Machart ist sehr ähnlich. 4 von 10 Punkten.

“Klatsch TV” / SAT.1 / SZM Studios / werktäglich, 11.30 Uhr – Start: 13. April 2004
Jenny Elvers tratscht mit zwei oder drei anderen Damen über aktuelle Boulevard-Themen. Braucht man sowas? Absolut nich. So schlimm, wie ich befürchtet habe, ist die Sendung zwar nicht, aber reichen die Zeitungen, Zeitschriften und TV-Boulevard-Magazine nicht aus, in denen man all diese Details über Promis erfährt, die man eigentlich gar nicht erfahren wollte? Muss es zu diesem Thema auch noch eine tägliche Talkshow geben? Nein. 2 von 10 Punkten.

“Die alten Ägypter” / Das Erste / diverse Tage, 21.45 Uhr – Start: 11. April 2004
Ägypter. Es gibt wohl kaum ein Thema, dem sich das Fernsehen häufiger in Doku-Reihen widmet. In dieser neuen ARD-Reihe wird jeweils eine Geschichte aus der damaligen Zeit erzählt. Und zwar in Form eines kleinen 45-Minuten-Spielfilms, der zwar von einer Stimme kommentiert wird, ansonsten aber ohne herkömmliche Doku-Elemente auskommt. Kann man machen, muss man aber nicht. So spannend sind die Geschichten dann leider auch nicht, die erzählt werden. 5 von 10 Punkten.

“Perlen des Nordens” / NDR Fernsehen / M.Medienproduktionen Sven Kiesche / diverse Sendetermine – Start: 9. April 2004
Ich mochte Alida Gundlach noch nie. Sie hat mioch schon immer genervt. Schlechte Voraussetzungen für ihre neue Reihe “Perlen des Nordens”, in der sie prominente und nicht-prominente Norddeutsche besucht und porträtiert. Michael Stich und seine Freundin, irgendein Fahrraderfinder, Roger Willemsen, Mousse T. – alle Gespräche triefen vor Schleimigkeit und Positivismus. Bloß keine Probleme, das Leben ist toll. Und so erinnert das alles etwas an einen der größten TV-Flops der vergangenen Monate: “Bunte TV”. Was man “Perlen des Nordens” zu Gute halten muss: es ist perfekt produziert. Teuer, aufwändig, edel. Aber ein Muss ist die Sendung trotzdem nicht. 4 von 10 Punkten.

“Die Manager Gottes” / ZDF / Endemol / diverse Sendetermine – Start: 9. April 2004
Eine Doku-Reihe über eine Pfarrerin aus der Nähe von Heidelberg und den omni-präsenten und omni-nervenden Bruder Paulus Terwitte. Skurilerweise von den Show-Experten von Endemol produziert. Richtig spannend war es nicht, dazu nervt mich Terwitte zu sehr. Und viel erfahren über den tatsächlichen Alltag der beiden Geistlichen hat man auch nicht. 3 von 10 Punkten.

“Köpfe in Bayern” / Bayerisches Fernshen / teletime / donnerstags, 21.35 Uhr – Start: 8. April 2004
Eine Porträt-Reihe, in der Leute vorgestellt werden, die aus Bayern stammen oder in Bayern leben. In Folge 1 war es der Theater- und Oper-Regisseur und -Intendanten Hellmuth Matiasek. Ein Mensch, den ich vorher nicht kannte, weil die Theater-Welt nicht meine Welt ist. Und doch: Es war sehr interessant. Man erfährt einiges über das Leben des Porträtierten, sieht Menschen, deren Lebensweg sich mit dem des Vorgestellten gekreuzt haben, sieht Archiv-Bilder und vieles mehr. Kleines, feines Fernsehen. 6 von 10 Punkten.

“Mit Hammer & Hobel” / Kabel 1 / Janus TV / donnerstags, 20.15 Uhr – Start: 8. April 2004
Gibt es in Deutschland noch jemanden, der ein Haus baut, ohne dass ein Fernsehteam dabei ist? Wieder eine Reportage-Reihe, in der Hausbauer, Heimwerker usw. gezeigt werden. Kurzfristig für den abgesetzten Über-Flop “Opas letzter Wille” ins Programm genommen. Wieder ordentlich produziert, annehmbar gecastet und recht unterhaltsam. Aber letztlich ist es nur, was es ist: ein Me-too-Produkt. 5 von 10 Punkten.

“Troubleshooter – Die Problemlöser” / Kabel 1 / Janus TV / mittwochs, 22.30 Uhr – Start: 7. April 2004
Ich liebe ja diese kleinen Doku-Soaps und Reportage-Reihen, in denen einfach Leute bei deren Arbeit beobachtet werden. In “Troubleshooter” sind das Leute, die Probleme lösen: Hausmeister, Handwerker, Entrümpler, Ordnungsamt-Beamte, etc – in jeder Sendung ein anderer. Solide produziert, sehr gut gecastet – unspektakulär, aber unterhaltsam und kurzweilig. 7 von 10 Punkten.

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Es gibt viel nachzuholen. Und deswegen war ich mal fleißig und präsentiere ganz viele TV-Neustart-Kritiken. Zunächst fünf – weitere folgen später:

“Legendäre Zugreisen” / arte / L.E. Vision / täglich, 19 Uhr – Start: 7. April 2004
Eine Doku-Reihe, in der es nicht wirklich um bestimmte Zugreisen geht, sondern um Zugstrecken. Eine in Peru, eine in Indien und die turkestanisch-sibirische Eisenbahn. Erst abschreckend, weil man denkt, es handle sich um eine Doku für Bahn-Freunde, begreift man schnell, dass es um andere Dinge geht. Um Menschen. Man erfährt viel über die Menschen der jeweiligen Region, lernt interessante Leute kennen. Eine nette, kleine Doku. 6 von 10 Punkten.

“Wow – Die Entdeckerzone” / super RTL / Penguin Television + Beyond Productions / samstags, 16.45 Uhr – Start: 3. April 2004
Ein lustiges kleines Entdeckermagazin für Kids. Kinder und jung gebliebene Erwachsene erfahren in massenhaft Experimentchen Erstaunliches. Zum Beispiel wie man ein kleines Boot selber bauen kann, warum Wasser nicht aus einem Glas fließt, wenn man ein Handtuch über das Glas spannt (Oberflächenspannung!) und vieles andere. Nebenbei wird ein kleiner Kriminalfall (Wer hat die Kese geklaut?) gelöst (wie ein “C.S.I.” für Kinder). Ingesamt eine durchaus nette Sendung. 6 von 10 Punkten.

“neun 1/2″ / Das Erste / samstags, 10.50 Uhr – Start: 3. April 2004
Eine Nachrichtensendung für Kinder. 9einhalb Minuten einmal pro Woche. Nicht viel, aber immerhin. Die Sendung ist nicht wirklich schlecht. Sie erklärt den Kleinen komplizierte Dinge wie die Arbeitslosenproblematik anschaulich und einleuchtend. Und das, ohne ins völlig Flache abzudriften. Dennoch: Die Sendung ist zu kurz, bleibt an der Oberfläche. 5 von 10 Punkten.

“Inselwelten” / arte / Gerd Weiss Filmproduktion / werktäglich, 19 Uhr – Start: 29. März 2004
Eine Doku-Reihe, die sich mit verschiedenen Inseln und deren Natur beschäftigt. Korsika, die Seychellen, Tahiti und andere Inseln. Das alles ist unspektakulär gefilmt, äußerst tranig erzählt, mit nervend belangloser Musik unterlegt. 3 von 10 Punkten.

“Im Zweifel für… Friedmans Talk” / 13th Street / TV 21 / montags, 21.45 Uhr – Start: 15. März 2004
13th Street wirbt für die neue Friedman-Show im Doppelpack mit der US-Serie “Law & Order”. Seltsam, das. Zwar haben beide Sendungen irgendwie mit dem Thema Recht zu tun, aber Friedmans Talk ist letztlich nur das, was er schon immer gemacht hat: eine politische Talkshow. Friedman lädt sich zwei Politiker ein, mit der er über rechtspolitische Themen diskutiert. In der ersten Sendung waren das Volker Beck und Günther Beckstein, die über Relgionsfreiheit gestritten haben. Hochspannend! Friedman ist zwar nicht mehr so laut und unentspannt, wie er mal war, aber seinen provokativen Fragestil hat er zum Glück behalten. Und genau dieser Stil ist es, der seine Sendungen sehenswert machen. Willkommen zurück, Michel Friedman. 8 von 10 Punkten.

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Alt geworden ist er… Aber, das, was ich bisher von seiner ersten Platte seit 1997 gehört habe, klingt echt gut. Und gar nicht so alt… “you are the quarry” erscheint am 17. Mai. Und die erste Single “irish blood, english heart” – ein absolut brillanter Song – am 10. Mai.

Irish blood, English heart
This I’m made of
There is no one on earth I’m afraid of
And no regime can buy or sell me

I’ve been dreaming of a time when
to be English is not to be baneful
to be standing by the flag, not feeling shameful
racist or partial

Irish blood, English heart
this I’m made of
There is no one on earth I’m afraid of
And I will die with both of my hands untied

I’ve been dreaming of a time when
the English are sick to death
of Labour, and Tories
and spit upon the name Oliver Cromwell
and denounce this royal line that still salute him
and will salute him
FOREVER…

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Aus aktuellem Anlass eine popkulturjunkie-TV-Neustart-Kritik (ganz viele weitere folgen morgen und übermorgen):

“Star Duell” / RTL / Granada Produktion für Film und Fernsehen / diverse Sendetermine – Start: 14. April 2004
Eine komplette Katastrophe. Ich kann diesen RTL-Show-Schrott nicht mehr ertragen. Sie sehen alle gleich aus, sie sind alle gleich produziert, es gibt keine Überraschungen, nur lackierten Rotz. “Star Duell”. Just what we needed. Der Titel enthält schon zwei Fehler. Es tritt kein Star auf – und es finden keine Duelle statt. Leider – denn wenn Duelle stattfinden würden, gäbe es hinterher wenigstens diese ganzen Fratzen nicht mehr. Zehn Stars, die bisher nichts mit Musik zu tun hatten, singen um ein Plattenvertrag. Soso. Das kein Star dort auftritt, hab ich bereits erwähnt. Verona Feldbusch und Michelle Hunziker. Stars? Auf keinen Fall. Drei Soap-Leute, deren Namen ich noch nie gehört habe. Diese Hamburger Transe, die bei der Bürgerschaftswahl angetreten ist. Irgendein Sohn von Costa Cordalis. Fabian Harloff (der lebt noch?). Modedesignerin Sarah Kern. Und dann: Christian Häckl!!! Der blöde Wetter-Fritze aus “RTL aktuell”. Ein Star? Ich würde mich totlachen, wenn’s nicht so traurig wäre. Abgesehen davon, dass sehr wohl diverse dieser “Stars” schon etwas mit Musik zu tun hatten. Frau Feldbusch etwa hat 1991 unter dem Namen Chocolate Platten aufgenommen. “Everybody Salsa” hieß ein Hit, der sich als Maxi-CD in meinem Besitz befindet (JA! Ich schäme mich dafür!). Und dieser Cordalis? Macht der nicht mit seinem blöden Dschungel-Papa Musik? Und Fabian Harloff hat früher auch schon gesungen, wenn ich mich nicht irre. Nächster Programmpunkt: die Jury. Erst ruiniert RTL den Begriff “Superstar”, jetzt den Begriff “Star” und nebenbei auch noch den Begriff “Jury”. Das Küblböck urteilt, ob jemand singen kann. Das ist ja wohl das Absurdeste, was ich je gehört bzw. gesehen habe. Dazu Roberto Blanco, Caroline Beil und Nina Hagen, die entweder komplett auf Droge war oder das Ganze in einen Riesenscherz umgewandelt hat. Das niemand der anwesenden Herrschaften singen konnte, brauch ich wohl nicht zu erwähnen. Frau Feldbusch hat sogar rumgezickt und gar nicht erst gesungen. Wahrscheinlich gut so. Ein Platten-Multi, dessen Mutterkonzern in Gütersloh stationiert ist, reibt sich schon wieder die Hände. Der nächste Depp, mit dem wir auf Platz 1 der Charts einsteigen. Und noch mehr Musik im Fernsehen. Das ist doch das, was wir immer wollten. Hallo! Aufwachen! Diese Shows haben mit Musik nichts zu tun! Schickt Eure A&R-Leute endlich wieder in die Clubs. Es gibt so viele Bands, deren Blinddärme mehr Potenzial haben als diese zehn “Star Duell”-Fratzen. Ach, ich bin es sowas von Leid. Und es hat schon seinen Grund, dass RTL bei mir den Programmplatz 12 hat – mit absteigender Tendenz. Gäbe es in meiner Neustart-Kritik-Punkteskala negative Bewertungen, diese Show hätte sie verdient. So gibt es völlig unverdiente 0 von 10 Punkten.

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Das hier klingt übrigens äußerst eklig. Es geht um den Muse-Sänger Matt Bellamy, dem auf der US-Tour folgendes widerfahren ist:

During a show in Atlanta Matt injured himself onstage, meaning the gig was cut short and the singer taken to hospital.

One fan at the gig told NME.COM: “During their fifth song he smashed his face into his guitar. I noticed something was wrong immediately because he leaned over to his roadie and pointed to his mouth, then I looked and it looked as if someone was pouring a water bottle down his face constantly, but it was blood.

“He kept spitting up more and more blood until he started to sing, and before he could finish the first few lines he quickly removed his guitar and only said ‘I cant sing, I’ve fucked my face up!’ and they all rushed offstage.”

Shortly after the band, without Matt came back onto the stage and said they couldn’t continue. A show in Philadelphia was also pulled.

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Völlig überraschend kommt es nicht, weil die Band in letzter Zeit ohnehin extrem unzufrieden war, da Ihnen der endgültige Durchbruch nicht gelang – traurig ist’s trotzdem. Dies steht auf readymade.de:

wir, die mitglieder von readymade, wollen euch mitteilen, dass wir beschlossen haben, demnächst getrennte wege zu gehen und in folge dessen alle bereits angekündigten konzerte abgesagt haben und auch in nächster zeit keine konzerte mehr zusagen werden.
wir können nicht genau sagen, ob es nur eine längere pause sein wird, ob es eine auszeit ist, die uns gut tun wird, oder ob es wirklich der schlußstrich unter unsere gemeinsame arbeit ist.
leider heißt dies aber auch, dass es erst einmal kein neues album geben wird. ein paar von uns arbeiten momentan an anderen projekten, die wir euch zu gegebener zeit an herz legen möchten. wir hoffen, ihr habt verständnis für unsere entscheidung, die derzeitig die richtige zu sein scheint. natürlich werden wir euch auf dem laufenden halten, was irgendwelche entwicklungen angeht. vorerst aber bleibt es beim oben genannten stand der dinge.

wir hoffen, ihr könnt unsere derzeitige entscheidung verstehen und behaltet uns in guter erinnerung. viel spaß weiterhin, besonders auf den festivals im sommer, wünschen euch
zac, chris, steffen & udo (april 2004)

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