mercedes bunz und “tagesspiegel online”. 4

Jetzt soll auch das seit gefühlten zwanzig Jahren nicht mehr aufgefrischte Internet-Angebot des “Tagesspiegels” einen Schuss Modernität bekommen. Dazu hat man Mercedes Bunz zur neuen Chefredakteurin gemacht, meldet kress.de. Vorher war sie Chefin der “zitty”, davor “De:Bug”-Gründerin – und nebenbei bloggt sie natürlich auch.

technokratie. 5

Liebe Redaktion des Computer-Magazins “com!”,

ich finde es ja durchaus toll, dass Ihr in Eurer aktuellen Ausgabe meine “deutschen blogcharts” als “Surftipp” vorstellt. Fast noch toller finde ich, dass Ihr mir unaufgefordert einfach so ein Belegexemplar zuschickt, durch das ich überhaupt erst davon erfahren habe, bei Euch genannt zu sein. Aber leider leider muss ich schon wieder an etwas herummäkeln (Sorry, das liegt in meiner Natur): Denn die Suchmaschine, auf deren Daten meine “blogcharts” basieren – die heißt gar nicht “Technokratie”. Auch wenn es als Name für eine Suchmaschine lustig klingt. Nichts für ungut, Euer Jens.

schrecken der straße. 5

Erwachsene Männer, die als Elefant verkleidet herumlaufen, dazu unzählige Ritter, Cowboys und Frauen, die morgens schon saufen. Es ist unverkennbar: Es sind die sechs Tage im Jahr angebrochen, an denen ich es bereuen werde, ins Rheinland gezogen zu sein.

“vanity fear”. 5

Das Video, das heute in vielen E-Mail-Fächern landete, jetzt für alle zu sehen bei kress.de (auch für Nicht-Abonnenten): Niels Ruf stellt eine “Vanity Fair”-Redaktionskonferenz nach. Lustigerweise in einer Nebenrolle zu sehen: Stefan Kauertz, langjähriger Chef des besten Musiksenders aller Zeiten, Viva Zwei. Kauertz arbeitet nämlich inzwischen in der Ruf-Firma Weltruf.

captain kirk und der wundercomputer. 3

Es gibt übrigens nicht nur John Cleese und seine Compaq-Spots, Andreas. Es gibt auch William Shatner und seinen Werbespot für den Commodore VIC-20, “the wondercomputer of the 1980s”:

berliner peinlichkeiten. 3

Erinnert sich noch jemand an die Pressemitteilung der “Vanity Fair” aus der vergangenen Woche? Die über Herrn Lauterbach und Frau Schmidt? Darin hieß es:

“Berlin (ots) – Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach findet lobende Worte für Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, obwohl er gegen die Gesundheitsreform gestimmt hat. ‘Wenn man lange genug miteinander ringt, schätzt man irgendwann die Qualitäten des anderen, auch wenn ich ihre Position für untragbar halte’, sagt Lauterbach gegenüber dem neuen Gesellschaftsmagazin VANITY FAIR. ‘Langsam bekomme ich Respekt vor Ulla Schmidts Hartnäckigkeit, die ihrer Blauäugigkeit in nichts nachsteht’, so der Gesundheitsökonom. ‘Vielleicht braucht die Welt aber solche Idealisten, damit sie nicht zynisch wird’.”

Auf Seite 144 der ersten “Vanity Fair”-Nummer gab es dann einen entsprechenden Text, der von Karl Lauterbach stammen sollte. Wie die Geschichte weiterging, versteckt “Vanity Fair” in der heutigen Ausgabe lieber klein auf der Leserbriefseite. Da schreibt nämlich jener Prof. Karl Lauterbach aus Berlin:

“Mein den Leser überraschendes Lob von Ulla Schmidt hat niemanden mehr als mich selbst überrascht, da nur ein Drittel des Textes von mir selbst stammte. Trotzdem hat mir der Text gut gefallen. Abstand nehme ich nur von der Aussage, dass ich Ulla Schmidt für blauäugig halte. Das ist das Letzte, was man ihr unterstellen könnte. Aber hartnäckig ist sie…”

Dazu die “Vanity Fair”-Redaktion:

“Herr Lauterbach hat recht. Einem Datenübertragungsfehler ist es zu verdanken, dass etwas ‘Blauäugiges’ in den Text von Herrn Lauterbach gerutscht ist. Wir bedauern dies.”

Ach so. Datenübertragungsfehler. Der zwei Drittel des Originaltextes mal eben eigenmächtig verändert hat. Du böser Datenübertragungsfehler, Du.

süddeutsche leseschwäche. 11

Werden die Texte bei der “Süddeutschen Zeitung” eigentlich inzwischen gar nicht mehr gelesen, bevor sie gedruckt werden? Gerade bei potenziell viel beachteten Stücken wie dem Schäferkordt-Interview von heute wäre das aber doch ziemlich angebracht, oder?

rainald goetz bloggt. 2

Hat irgendwie auch noch niemand gemerkt: Rainald Goetz, großer alter Mann der Popliteratur, bloggt für “Vanity Fair Online” schwurbelig formulierte Belanglosigkeiten:

“Bin gegen die Pubertät. Die Verherrlichung müsste umgekehrtwärts laufen, richtung Erwachsenenleben, das vor der eigenen Jugend bestehen könnte, das würde heißen: Feier des Kaputten. Und genau nicht nachträgliche Romantisierung damaliger Liebesgeschichten, Freundschaften und angeblich so einmalig hochgespannter Geisteszustände jugendlicher Unbedingtheit. Das ist alles gar nicht wahr.”

good old times. 1

Einfach mal so zwischendurch: die Buzzcocks mit “ever fallen in love?”

unverlangt eingesandt. 4

Klar, Umfragen ergeben regelmäßig, dass längst nicht jeder weiß, was zur Hölle so ein komisches “Blog” ist. Woher soll man sowas auch wissen, es gibt ja wesentlich Wichtigeres auf der Welt, um dass man sich kümmern muss. Beispielsweise eine Karriere als Model. Nina kann ein Lied davon singen. Und daher kommentierte sie heute unter einem uralten Blog-Eintrag von mir folgendes:

“was ist das eig hier??
ich bin hier zufällig durch google herkommen hat das hier was mit denolsen zutun???
ich kenn die meine mutter hat die mal fotografiert weil sie das als job in da USA macht da hat sei schon Die olsen gesehn,brad pitt, mischa barton, paris hilton und nicole richi !!! die pics hab ich no in meim zimma hängen !!!!! aber ich ahb die leider nonet gesehn aber ich flieg mal nach america weil ich zu meine tante fahr die hat dein model firma da fang ich an also by by”

Nun, Nina, um deine Frage kurz zu beantworten, nein, die Website, auf der Du gelandet bist, hat definitiv nichts mit den Olsen Twins zu tun. Dir aber trotzdem viel Erfolg bei deiner Model-Karriere – da muss man ja generell nicht viel wissen.

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