unschön. 4

Wirklich unschön ist es, wenn man am Abend vor dem Tocotronic-Konzert zufällig auf die Website der Location schaut und sieht, dass der Gig ausverkauft ist. Egal, sagt man sich – in vier Wochen ist die Band ja in Düsseldorf und man selbst ist ja auch ab und zu da. Schnell zum Veranstalter dort geklickt und: Restlos ausverkauft. Wenn ihr mich fragt, Tocotronic ist viel zu populär geworden ;-)

sieben tore. 12

Das war doch mal ein Fußballspiel ganz nach meinem Geschmack.

kapiert. 0

Endlich hat mal ein Sender halbwegs kapiert, wie man mit dem Medium Fernsehen in Zeiten, in denen jeder Hans und Franz sich die neuesten Folgen seiner Lieblingsserie aus dem Netz lädt, umgeht. Bei scifi.com gibt’s die erste “Battlestar Galactica”-Folge, also die erste reguläre, nicht den zweistündigen Piloten, komplett und ohne Werbung zum kostenlosen Anschauen. (via spreeblick)

klare antwort. 1

Am Wochenende bei “RTL aktuell”, gestern bei “TV total”. Eine der lustigsten Pannen im deutschen Fernsehen überhaupt. RTL-Korrespondent Uli Klose stand etwas neben sich, als er auf die Frage “Uli, wie optimistisch kann man denn sein, angesichts der neuesten Entwicklungen?” zum Thema Papst-ist-krank folgendes antwortete:

“Zuverlässige Prognosen kann niemand stellen, weil niemand weiß, wieviel Optimismus, also, seit 1985 ist das ja schon so gewesen, dann, seit der Papst. Entschuldigung. Der Vatikan verbreitet natürlich sehr viel Optimismus. Und die Welt… Hallo?”

Wenn man den bedauernswerten Klose diesen Text auch noch stottern sieht, ist es natürlich noch viel lustiger. Und das tolle: Hier kann man den Ausschnitt aus “TV total” nochmal sehen, wenn man bis Minute 4:30 wartet oder direkt dorthin springt.

oscars 2005 (3). 1

Die Oscars braucht man ja eigentlich nicht weiter kommentieren. Das haben ja andere bereits gewohnt kompetent getan. Einen Kommentar kann ich mir aber trotzdem nicht verkneifen: Es freut mich zutiefst, dass der großartige Charlie Kaufman den Drehbuch-Oscar für meinen Lieblingsfilm des vergangenen Jahres “Eternal Sunshine of the spotless Mind” bekommen hat!

sensationelle enthüllungen. 3

Was macht ein Fernsehsender, wenn er eine Polit-Talkshow im Programm hat, die durchschnittlich gerade mal 80.000 Leute sehen? Er versucht, sie mit allen Mitteln bekannter zu machen. Zum Beispiel mit einer Pressemitteilung, in der Zitate der Talkgäste verbreitet werden. N24 hat heute Nachmittag innerhalb von 14 Minuten ganze 5 Pressemitteilungen zur aktuellen Ausgabe von “Was erlauben Strunz?” veröffentlicht. 5! Da muss der Herr Stoiber ja wirklich sensationelle Dinge von sich gegeben haben. Schauen wir mal:

1. “Stoiber lobt Bundestrainer Klinsmann” Wow!
2. “Stoiber greift BVB-Management an” Hammer-Neuigkeit!
3. “Stoiber kritisiert Außenminister Fischer” Echt? Wieso das denn?
4. “Stoiber für Kahn als Nationaltorwart”. Und ich dachte, er sei für Jens Lehmann…
5. “Stoiber stellt sich hinter Söder”. Na endlich – die Sensation! CSU-Vorsitzender stellt sich hinter CSU-Generalsekretär. Wenn das mal nicht morgen der Aufmacher aller Tageszeitungen wird…

fernsehtipp. 0

Wann sollte man den Fernseher auf keinen Fall einschalten? Wenn ein Sender einen Film mit den Worten “Die total versexte Hammerkomödie” bewirbt. ProSieben war’s übrigens. Und der höchstwahrscheinliche Kackfilm läuft am Donnerstagabend.

oscars 2005 (2). 1

Wie Sie sehen, sahen Sie nichts – in der vergangenen Nacht. Aufgrund akuter, extremer Müdigkeit und angesichts des anstrengenden Tages, den ich heute vor mir habe, musste die OscarLive-Überbloggung leider ausfallen…

radioquote? 2

Kleiner Beitrag zum Thema Radioquote für deutsche Musik. Morgen steht folgendes im “Spiegel”: “…Der Anteil nationaler Künstleralben am deutschen Musikgeschäft erreichte nach den Berechnungen der führenden Musikkonzerne 2004 mit 40 Prozent ungeahnte Höhen. In den Vorjahren lag der Anteil meist unter 30 Prozent. Beim Musikriesen Universal Music etwa, der 2004 mehr als 30 neue deutsche Musiker unter Vertrag nahm, landeten die Bands Juli, Söhne Mannheims, Rammstein und Rosenstolz auf den vier ersten Plätzen bei den meistverkauften Platten des Jahres und damit vor internationalen Superstars wie Eminem….” Wer braucht da noch eine Quote?

oscars 2005 (1). 2

Anke Engelke macht diese Roter-Teppich-Geschichte mal wieder hervorragend. Immer hin- und herspringend zwischen Ich-bin-das-kleine-Mädchen-aus Deutschland-und-darf-tolle-Stars interviewen und der Frau, die eben doch nicht so klein und unbekannt ist, sondern durchaus mit dem einen oder anderen Großen auf Du-und-Du ist…

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