charts (2004-11-29). 1

Ohne lange Vorrede (schließlich muss ich schnell ein bisschen aufholen) – hier sind die New Entries in dei deutschen Single-Charts vom 29. November 2004:

92: OutKast – “prototype/ghetto musick”
Die besten OutKast-Stücke kamen immer von Andre 3000. Die neue Single stammt auch von ihm. Eine Ballade, die ein bisschen nach 70er-Jahre-Drogen-Musik klingt. “prototype” klingt bestimmt noch viel besser, wenn man bekifft ist. Ohne Drogeneinfluss klingt das Liedchen zwar nett, wird aber auch dank der Länge von über 5 Minuten schnell zäh und langweilig. Es gab schon wesentlich bessere OutKast-Songs. 4 von 10 Punkten.

84: Keane -“this is the last time”
Langsam wird’s Zeit für neues Keane-Material. Immerhin ist das Album nun schon viele Monate auf dem Markt. Dennoch wurde nun auch noch “this is the last time” ausgekoppelt. Es fällt mir schwer, noch etwas über einen Song zu schreiben, den ich bestimmt schon 50-100 mal gehört habe. “this is the last time” ist wie fast alle anderen Keane-Songs ein wunderschönes Stück Pop. 8 von 10 Punkten.

77: Die Prinzen – “unsicherheit macht sich breit”
Hilfeeeeeee! Es gibt eine Band, die hasse ich noch mehr als Pur: Die Prinzen! Diese klebrige, dümmliche, politisch immer korrekte Mischung aus Ossi-Schlager, A-cappela-Generve und Texten, die unfassbar auf den Sack gehen. Sozialdemokratie als Musik. 0 von 10 Punkten.

72: Lenny Kravitz – “calling all angels”
Ihr sucht das perfekte Schlaflied für einsame Winternächte? Hier ist es. Lenny Kravitz säuselt 5 Minuten lang ein zähes, einschläferndes Etwas ins Mikrofon. Es zieht sich und zieht sich und zieht sich. Dabei hatte man doch schon nach wenigen Sekunden gemerkt, wie langweilig es ist. 3 von 10 Punkten.

63: Shana Vanguarde – “gimme gimme gimme”
ABBA wird ja gerne mal gecovert. Immer wieder. Auch die Kirmestechno-Fraktion hat ABBA schon vor längerem entdeckt. Hier wird einer der nicht so tollen ABBA-Songs für die Dorfdisco flottgemacht. Mit dumpfen Bässen, pseudo-mystischem Gefasel einer Männerstimme und dem üblichen Singsang einer Frauenstimme. Nix Besonderes. 2 von 10 Punkten.

62: Paula Lucas feat. Julian – “can I kiss you”
Ach du scheiße. Da recherchiert man nur kurz, um zu wissen, was das für Leute sind, die meine Ohren mit diesem Larifari-Pop belästigen. Und was ist das Ergebnis? Ein gewisser Julian ist “Star” der peinlichen ProSieben-Nachmittags-Soap “Abschlussklasse”. Dürfen jetzt also auch schon Leute aus dem Daytime-Fernsehen Platten aufnehmen? Und wo führt das hin? Gibt’s demnächst den Smash-Hit von Richterin Barbara Salesch? Oder voll credibilen Rap von Rechtsanwalt Ingo Lenßen? Für “can I kiss you” gibt’s als Warnung schonmal 1 von 10 Punkten.

52: Kate Ryan – “goodbye”
Belgiens “désentchantée”-Kirmes-Techno-Lady Kate Ryan macht jetzt in Pop-Balladen. “goodbye” ist nichts besonderes: ein bisschen Klavier-Geklimper, schwülstige Melodien, die auch zu Frau Catterfeld pasen würden. Dank der Stimme von Frau Ryan ist es aber gerade noch so hörbar. Aber dennoch schnell wieder vergessen. 2 von 10 Punkten.

49: Seal – “walk on by”
Warum fällt eigentlich immer wieder eine stattliche Anzahl von Leuten auf Seal herein? Allmählich müsste sich doch in jede noch so kleine Ecke der Welt herumgesprochen haben, dass seine Songs immer wieder absolut identisch klingen. Dieser neue Quatsch heißt “walk on by”, plätschert aber genau so seicht dahin wie alle vorigen Seal-Songs auch. 1 von 10 Punkten.

45: Guano Apes – “break the line”
Eine der guten Nachrichten 2004 war ja, dass sich die Guano Apes auflösen wollen. Die dufte Rock-Kapelle aus dem schönen Göttingen, die seit Jahren nur noch nervt. Zum Abschluss gibt’s natürlich noch ein Best-of-Album – und darauf enthalten sind die üblichen neuen Songs. Einer davon heißt “break the line”, ist etwas unausgegorener, belangloser Metal-Rock. Löst Euch ruhig auf, ist nicht schade… 2 von 10 Punkten.

38: Patrick Nuo – “girl in the moon”
Nanu. Seit wann versucht denn Patrick Nuo, Ex-Vivid-Sänger Thom. zu imitieren? “girl in the moon” klingt zumindest anfänglich sehr danach. Und gar nicht so schlimm, wie man denken möchte, wenn man den Namen Patrick Nuo liest. Gegen Ende schwächelt der Song dann zwar noch ein bisschen und gleitet endgültig ins Schlagereske ab, aber dennoch ist er eine kleine angenehme Überraschung. 4 von 10 Punkten.

20: Juli – “geile zeit”
Nach 21 Wochen Charts-Zugehörigkeit für die “perfekte welle” wird es höchste Zeit für den Nachfolge-Hit. Und der zeigt, dass Juli keineswegs ein One-Hit-Wonder sind. Allenfalls ein One-and-a-half-Hit-Wonder. “geile zeit” ist etwas melancholischer Pop, wie man ihn schon von der “perfekten welle” kennt. Sehr schön. Und würde das Stück nicht den plumpen Titel “geile zeit” haben, würde es vielleicht auch noch mehr Punkte geben, als: 7 von 10 Punkten.

9: Vanilla Ninja – “blue tattoo”
Vanilla Ninja ist einer der größten Irrtümer der Teenie-Presse-Historie. Wie konnte es dazu kommen, eine untalentierte Mädchenband aus dem Ostblock zu hypen, deren substanzloser Mix aus Pseudo-Metal und Kreisch-Pop auch noch genau danach klingt: nach Ostblock? Bestimmt werden sich all die kleinen Mädchen und Jungs, die Vanilla Ninja momentan super finden, in ein paar Jahren ordentlich dafür schämen. 1 von 10 Punkten.

herr shhhh. 0

Herr Shhhh schreibt über “Popstars”. Und das Ergebnis ist extrem lesenswert!

“bundesvision song contest” (2). 18

Nun stehen alle Teilnehmer für Stefan Raabs Musik-Wettbewerb fest. Hier ein Ausschnitt aus der Pressemitteilung:

“Ab 17. Januar 2005 stellt Stefan Raab in jeder “TV total”-Sendung einen der teilnehmenden 16 Music-Acts und das Bundesland vor, welches er vertritt. In der ersten Woche sind das Sandy für Rheinland-Pfalz, Deichkind für Mecklenburg-Vorpommern, Klee für das Saarland und Lukas Hilbert für Bremen. Außerdem mit dabei: Juli (Hessen), De Randfichten (Sachsen), Samy Deluxe (Hamburg), Fettes Brot (Schleswig-Holstein), Clueso (Thüringen), Virginia Jetzt! (Brandenburg), Mamadee feat. Gentleman (Nordrhein-Westfalen), Apocalyptica feat. Marta (Baden-Württemberg), Slut (Bayern), Jansen & Kowalski (Sachsen-Anhalt), Mousse T. mit Emma Lanford (Niedersachsen) und Sido (Berlin). Am 12. Februar 2005 ist es dann soweit: In der großen Live-Show vor mehr als 10.000 Zuschauern in der Arena Oberhausen treten die 16 Teilnehmer gegeneinander an. Der Sieger wird per Telefon-Voting von den Zuschauern bestimmt.”

Da haben sich also doch ein paar sehr viele nicht ernstzunehmende Künstler druntergemischt: Neben De Randfichten und Sido nun auch noch Lukas Hilbert. Und wer zur Hölle sind Clueso? Und Mamadee? und Jansen & Kowalski??? Und warum startet eine finnische Band mit einer tschechischen Sängerin für Baden-Württemberg? So ganz passt das Konzept von Raabs Show irgendwie dann doch nicht…

mtviva. 7

Nachdem Oliver Gehrs so einen extrem gut geschriebenen Artikel in der “Frankfurter Rundschau” verfasst hat und auch ansonsten noch nicht so ganz klar ist, wie es denn nun mit Viva und MTV weitergeht – und nachdem viel zu viele Gerüchte und Halbwahrheiten kursieren, will ich nun mal versuchen, etwas Licht ins MTViva-Dunkel zu bringen. Ich beziehe mich dabei auf offizielle Planungen für die Zeit ab der 3. Woche 2005. Denn: Am 17. Januar werden die Programme von Viva und MTV ordentlich umgeschmissen.

Fangen wir mit Viva an. Fakt ist und bleibt: Charlotte Roche gibt’s dort nicht mehr. Fakt ist aber auch, dass Viva (oder MTV – wer immer dort nun gerade entscheidet) in Sachen Sarah Kuttner umgedacht hat. Nach den vielen Protesten in den Medien wird “Sarah Kuttner – Die Show” bleiben. Sie wird ab 17. Januar jedoch nur noch zweimal die Woche zu sehen sein: mittwochs und donnerstags (also leicht zu merken an den “Harald Schmidt”-Tagen) zur gewohnten Zeit um 21.15 Uhr. Außerdem neu im Viva-Programm ab dem 17. Januar: tägliche Wiederholungen von “Big Brother” um 13 Uhr, eine bescheuerte tägliche SMS-Show namens Loveline um 15 Uhr und den ebenfalls täglichen “Interaktiv”-Nachfolger “17” um 17 Uhr (90 Minuten lang). Moderiert wird er von Klaas Heufer-Umlauf und Gülcan Karahanci. Am Abend gibt’s Chartshows (neu am Montag um 20 Uhr: die “Download Top 20”). Außerdem neben den bekannten nervigen Formaten des US-Entertainmentkanals E! (“101 best…”) auch die Sendung “VH-1 All Access”. Auf dem Noch-“Fast Forward”-Programmplatz läuft montags bis donnerstags eine Sendung namens “Liebe, Sex & Video”, in der Clips zum “Thema Nummer 1” laufen sollen. Nicht mehr zu sehen gibt es ab dem 17. Januar also u.a. “Fast Forward”, “Interaktiv” (dafür “17”), die “Viva News”, sämtliche Anime-Serien, eingekaufte Shows wie “Ali G.”, “South Park” oder “Travel Sick”, “Mixery Raw Deluxe” und “Hell’s Kitchen”.

Weiter geht’s mit MTV: Und hier muss ich erstmal das vielerorten zitierte Catherine-Mühlemann-Interview in “werben & verkaufen” erwähnen, in dem sie behauptet hat, “MTV Spin” würde nicht abgesetzt, sondern sogar an fast jedem Tag laufen. Laut MTV-Planung, die den Programmzeitschriften-Redaktionen vorliegt, wird es ab 17. Januar, wie ich ja bereits berichtete, montags um 23 Uhr eine Sendung namens “Alternative” geben, bei der bisher noch nichts über Konzept und Moderation bekannt ist (Mühlemann möchte Charlotte Roche ja angeblich zu MTV holen). An den anderen Tagen läuft diese Sendung aber nicht um 23 Uhr, sondern stattdessen die etwas flachere “MTV Rock Zone” am Dienstag, “Fett MTV” am Mittwoch, “MTV Live” am Donnerstag und “MTV Masters” am Freitag – allesamt also bekannte Formate, die nichts mit “MTV Spin” zu tun haben. Erschreckend ist die noch höhere Dichte an amerikanischen MTV-Formaten wie “Pimp my Ride”, “MTV Dismissed” oder “The Trip”. Ab 17. Januar wird es zwischen 14 und 16 Uhr, zwischen 17 und 23 Uhr und zwischen 0 und 1 Uhr ausschließlich solche 30-minütigen Formate geben. Clips gibt’s dann nur noch auf dem erwähnten 23-Uhr-Sendeplatz, um 16 Uhr in “TRL”, zwischen 1 und 6 Uhr in “Night Videos” und zwischen 6 und 13.30 Uhr in “Kickstart” und “Hot Music”. Das “MTV News Mag” läuft jeweils um 13.30 Uhr. An Wochenenden wird es beim “Music Television” sogar noch weniger Musik geben: Zwischen 12 und 1 Uhr laufen hier ausschließlich 30-minütige Formate (siehe oben).

Wie es bei Viva Plus und MTV2Pop aussieht, steht derzeit noch nicht wirklich fest. Wenn es so weit ist, bring’ ich Euch auch hier auf den aktuellen Stand.

“bundesvision song contest”. 9

Wenn das stimmt, was die “taz” berichtet, dann dürfte Stefan Raabs “Bundesvision Song Contest” im kommenden Jahr ein großer Spaß werden. Er hatte den Wettbewerb im vergangenen Sommer angekündigt: Künstler aus allen 16 Bundesländern sollen gegeneinander antreten, keine Sternchen, die keiner kennt, sondern ernst zu nehmende Musiker. Laut “taz” jedenfalls sollen 10 der 16 Teilnehmer nun feststehen. Und die wären:

Schleswig-Holstein: Fettes Brot
Hamburg: Sammy Deluxe
Niedersachsen: Mousse T.
Mecklenburg-Vorpommern: Deichkind
Berlin: Sido und DJ Tomekk
Brandenburg: Virginia Jetzt!
Hessen: Juli
Saarland: Klee
Sachsen: De Randfichten
Bayern: Slut

Bis auf De Randfichten und Sido also tatsächlich ernst zu nehmende Musiker…

film: “das vermächtnis der tempelritter”. 0

Manchmal brauch ich Filme, die wenig intelligent, sondern einfach nur unterhaltend sind. Hollywood-Popcorn-Kino. Und ich mag die “Indiana Jones”-Filme. Und Nicolas Cage. Also: “Das Vermächtnis der Tempelritter”. Dass mich kein Meisterwerk der Filmkunst erwarten würde, war mir klar. Dafür sprachen schon allein die Namen von Produzent Jerry Bruckheimer und der des Regisseurs: Jon Turteltaub, bekannt durch Perlen wie “Trabbi goes to Hollywood”, “Cool Runnings” oder “Phenomenon”.

Nicolas Cage spielt Benjamin Franklin Gates, den Nachkommen einer Familie von Schatzsuchern, die den legendären Schatz der Tempelritter finden wollen. Gemeinsam mit seinem Assistenten Riley (Justin Bartha) und der Wissenschaftlerin Dr. Abigail Chase (Diane Kruger) hetzen sie von Hinweis zu Hinweis, immer das große Ziel vor Augen und doch weit entfernt. Gestört werden sie dabei regelmäßig von einem konkurrierenden Team um Gates’ ehemaligen Kollegen Ian (Sean Bean).

“Das Vermächtnis der Tempelritter” ist ein Möchtegern-Mix aus “Indiana Jones” und “James Bond”. Mit flachen Dialogen, einer Prise zu viel Pathos und großartigen Schauspielern (neben Cage und Bean z.B. Jon Voight, Harvey Keitel und Christopher Plummer), die ihr Potenzial aber allesamt nicht ausschöpfen können. Cage gefällt mir in seinen Actionrollen ohnehin nicht, er sollte lieber weitere Filme à la “Leaving Las Vegas” drehen. Aber: “Das Vermächtnis der Tempelritter” ist auch ein sehr kurzweiliges, unterhaltsames, spannendes Actiondrama. Und manchmal brauche ich eben genau so einen Film. 7 von 10 Punkten.

popkultur 2004 (2). 0

Auf der popkultur-2004-Seite gibt’s jetzt – ganz frisch – auch die Top-50-Alben-Liste des “musikexpress“. Auch hier liegt das Franz-Ferdinand-Album vorn. Gefolgt von den Libertines und Morrissey.

popkultur 2004. 0

Wie im letzten Jahr trage ich auch 2004 sämtliche Jahres-Best-of-Listen aller relevanten Musikzeitschriften zusammen. Den Anfang machen die Listen aus dem “intro” und dem “NME“. Zu finden nach diesem Klick und als fester “popkultur 2004”-Link in der linken Spalte. Bisherige Album-Favoriten des Jahres: Franz Ferdinand (“NME”) und Jens Friebe (“intro”).

“taratata”. 5

Am Samstag lief die erste Ausgabe des SAT.1-Experiments “Taratata“, einer Show mit Live-Musik und Talks mit den Künstlern. Zwar nervte Moderator Kristian Thees und die Show war dank Leuten wie Joe Cocker, Westlife oder The Corrs auch musikalisch keine Offenbarung. Die zweite (und bei dem miesen Marktanteil der Premiere womöglich auch letzte Ausgabe) sollte man sich am Samstag dennoch anschauen. Ich konnte das heute netterweise schon vorab tun. Und es lohnt sich wirklich. Zwar muss man sich am Beginn der Sendung mit einem völlig aufgedunsenen Zucchero herumplagen, Moderator Thees nervt wieder und nach Zucchero singt (bzw. schleimt) auch noch Ronan Keating, doch nach dem erschreckenderweise gar nicht so schlechten Zucchero-Ronan-Keating-Duett (“il volo” / “the flight”) und einem kurzen Auftritt von Ana Johnson folgen die Gründe, unbedingt einzuschalten: The Cure und Keane.

Zuerst The Cure: Es gibt “taking off”, dann ein launiges Gespräch mit Robert Smith (Thees: “constantly there are rumours in the uk, robert smith has died…” Smith: “he did. i’m the fifth one…”) und zum Abschluss noch eine tolle Version von “boys don’t cry” (natürlich alles live performt). Anschließend folgt direkt Keane mit “somewhere only we know”, das allerdings irgendwie klingt, als sei es zu langsam abgespielt. Dann gibt’s Guinness und eine Plauderei mit den drei Keane-Leuten, die sich beinahe damals The Vines genannt hätten (!?!) und zum Schluss noch die aktuelle Single “this is the last time”.

Danach kommen dann nochmal Zucchero (gemeinsam mit Cranberries-Stimme Dolores O’Riordan) und ein weiteres Mal Ronan Keating. Das muss man dann alles nicht mehr sehen. Insgesamt aber ist es sehr löblich von SAT.1, eine solche Sendung ins Programm zu nehmen. Und es tut gut, zwischen den ganzen “ultimativen Chart Shows”, “Hit-Giganten” und sonstigem Schrott, mal echte Musik im normalen Fernsehen sehen zu können.

zdf. 2

Das hier ist sehr löblich:

“Wir müssen künftig die Anstrengung unternehmen, das Programm jünger und dynamischer zu machen. Wir haben ein Imageproblem, was wohl auch an der Volksmusik liegt. Den Anteil der Volksmusik in unserem Programm wollen wir reduzieren.”

Das hier hingegen muss doch wohl nicht sein…:

“Wir überlegen durchaus, mit Gottschalk im nächsten Jahr wieder Late-Night im ZDF zu machen. Der Programmdirektor Bellut und ich haben auch schon mit ihm darüber gesprochen und stehen im Moment in Verhandlungen. Es sieht gut aus.”

ZDF-Unterhaltungs-Chef Manfred Teubner in einem Interview mit der “F.A.Z.”.

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