Archive for September, 2005

tv-start-kritik 2005/111: “hessenjournal”. 3

“Hessenjournal” / hr Fernsehen / Hessischer Rundfunk / werktäglich, 21.45 Uhr / Start: 19. September 2005

So’n Regionalmagazin halt. In dem Belanglosigkeiten aus der Region (in diesem Fall Hessen) in öffentlich-rechtlich-trockener Manier vorgetragen werden. 3 von 10 Punkten.

charts (2005-08-22). 11

Ohne große Vorrede – hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 22. August 2005

100: Marry feat. Marc-el – “ohne dich” / Video nicht verfügbar

Wer genau Frau Marry und Herr Marc-el sind, war nicht wirklich herauszufinden. Macht aber auch nichts, die Musik spricht für sich: eine Großraumdisco-Pseudo-Techno-Musik, auf die “ohne dich” von der Münchener Freiheit gesungen wird. Übel. 0 von 10 Punkten.

93: Stratovarius – “maniac dance” / Video

Ein paar Heavy-Metal-Bands sind dank treuer Fangemeinde einfach nicht totzukriegen. Stratovarius aus Finnland gibt es schon seit über 20 Jahren, das hier vorgetragene “maniac dance” ist ein Power-Metal-Hardrock-Mix, der mit Minimal-Melodie und stumpfem Refrain keine großen Besonderheiten bietet. 3 von 10 Punkten.

84: Lexy & K-Paul – “happy zombies” / Video

Das Berliner Electro-Dance-Duo Alexander Gerlach und Kai Paul hatte schon diverse Hits. “happy zombies” will innovativ sein, indem es mit Glockenschlägen eine gruselige Stimmung verbreitet. Das gelingt aber nicht wirklich, die Musik ist viel zu monoton, die Melodie, die bleiben würde, fehlt. 2 von 10 Punkten.

79: Atencion! – “esperanza” / Video nicht verfügbar

Ein weiteres Mitbringsel aus dem Sommerurlaub. Die drei Jungs von Atencion! haben sich angeblich auf Ibiza kennengelernt und machen jetzt schmachtende Latinomusik mit 08/15-Gesang und ganz schwacher Melodie. Selbst US5s “maria” ist da im Vergleich besser – und das will schon was heißen. 1 von 10 Punkten.

67: Kanye West – “diamonds from sierra leone” / Video

Ein ohrwurmiger Kommerz-Hip-Hop-Track? Eine Seltenheit. Kanye West gelingt es, sich in mein Hirn einzubrennen. Und das nicht nur, weil er Shirley Bassey singen lässt, sondern auch wegen seinem ewigen “forever-ever”-Rap. Ich muss zugeben, mir gefällt das irgendwie. Abgesehen vom wieder kehrenden “diamonds are forever”-Sample bietet der Song dump-düstere Bässe, nett zusammenkomponierte Beats und Sounds und Kanye Wests gelungene Raps. (Für Kommerz-Hip-Hop) rekordverdächtige 6 von 10 Punkten.

64: ATB – “humanity” / Video nicht verfügbar

Nach dem miesen “believe in me” nun wieder eine Single, mit der ATB zu seinen Vocal-Trance-Wurzeln zurückkehrt. Mega-Hits wird er mit dieser Art von Musik nicht mehr landen, aber gefällig ist sie noch. Wenn auch die große Melodie, die ATB früher gern in seiner Musik hatte, fehlt. 4 von 10 Punkten.

61: Mylo – “in my arms” / Video

Der schottische House-Produzent mit einem Tiefpunkt seiner Karriere. Das von zahlreichen anderen Dance-Leuten schon verwurstete “waiting for a star to fall” wird erneut bemüht, der Gesang besteht aus gefühlt 250mal wiederkehrendem “in my arms, baby”. Hoher Nerv-Faktor. 2 von 10 Punkten.

56: Papi Sanchez – “enamorame” / Video

Apropos Nerv-Faktor. Der ist auch bei der neuen Single von Papi Sanchez hoch. Eine weibliche Stimme singt andauernd “enamorame”, zwischendurch gibt es langweilige Latino-Klänge und amateurhafte Raps des aus der Dominikanischen Republik stammenden Kerls. In Frankreich und Belgien war’s schon ein Riesenhit, hierzulande nicht so wirklich. 2 von 10 Punkten.

38: Craig David – “all the way” / Video

Nicht ganz so groß ist der Nerv-Faktor bei Craig David, dafür gibt es aber einen umso höheren Belanglosigkeits-Faktor. In bester Boygroup-Manier hauchte er seinen “all the way”-Popsong, der in ähnlicher Form schon Tausende mal da war, in das Mikrofon und hinterlässt beim Hörer keinen bleibenden Eindruck. 2 von 10 Punkten.

28: Jessica Simpson – “these boots are made for walking” / Video

Das ist aber auch schlimm mit diesen Simpson-Schwestern. Nachdem Ashlee in der letzten Zeit andauernd in den Charts war, kommt nun etwas Neues von Jessica. Und etwas gar grauenhaftes noch dazu. Sie ruiniert in gewohnter Gelassenheit den Nancy-Sinatra-Klassiker “these boots are made for walking”. Warum so ein dermaßen uncooles Country-Gesäusel bei Deutschlands Teenies so erfolgreich sein kann, bleibt mir ein Rätsel. 1 von 10 Punkten.

22: Green Day – “wake me up when september ends” / Video

Der Höhepunkt dieser Charts-Woche kommt ausnahmsweise mal zum Schluss. Und das liegt daran, dass Green Day bei den Kids derzeit erfreulicherweise ziemlich angesagt sind. Ich kann “wake me up…” zwar inzwischen nicht mehr wirklich hören, doch ich erinnere mich daran, den Song damals, als “american idiot” erschien, richtig gut gefunden zu haben. Eine sehr schöne Punkrock-Ballade. Nun ist aber mal gut mit Single-Auskopplungen aus dem Album, okay? Ist ja schließlich schon die vierte und das muss dann auch mal reichen. Egal. 8 von 10 Punkten.

Die Top Ten vom 22. August 2005:
01 (05) Juanes – “la camisa negra”
02 (01) US5 – “maria”
03 (15) Die Firma – “die eine 2005″
04 (02) Ilona – “un monde parfait”
05 (08) Banaroo – “space cowboy”
06 (03) DJ Tomekk – “jump, jump (dj tomekk kommt)”
07 (07) Shakira – “la tortura”
08 (11) Kelly Clarkson – “since u been gone”
09 (04) Crazy Frog – “axel f”
10 (06) Kool Savas & Azad – “all 4 one”

Ebenfalls erschienen, aber gefloppt:
- Boyz II Men – “i miss you”
- Carlo von Tiedemann – “der norden war immer gut zu mir”
- Chemical Brothers / Tim Burgess – “the boxer”

Deutschistan. 3

Oh mein Gott.

tv-start-kritik 2005/110: “sturm der liebe”. 172

Apropos Trash: Hier ist die nächste TV-Start-Kritik.

“Sturm der Liebe” / Das Erste / Bavaria Film / werktäglich, 15.10 Uhr / Start: 26. September 2005

Hype, Teil 3. Nach dem riesengroßen Erfolg von “Verliebt in Berlin” und dem etwas kleineren Erfolg von “Bianca – Wege zum Glück” kommt nun auch Das Erste mit einer Telenovela. In der 250 Folgen langen Serie geht es um Laura, die in München neu anfangen will, dort ihren Traumprinzen trifft, der auch noch Chef des Hotels ist, in dem sie arbeitet. Vom Stil her unterscheidet sich die Telenovela nicht sehr von ihrem ZDF-Pendant. Bestückt mit einigen ehemaligen “Marienhof”-Darstellern, versehen mit einer schleimigen Leslie-Mandoki-Titelmusik und voll mit schmalzigen Bildern und Musiken. Genau das als, was man erwartet hat. Aber ihre Zielgruppe wird auch diese Serie finden. Ich gehöre nicht dazu. Wegen der soliden Produktion aber noch 3 von 10 Punkten.

unverlangt eingesandt. 22

Eben finde ich doch diesen Text in meiner Mailbox, den ich Euch nicht vorenthalten möchte (auch wenn ich nicht ewig auf dem Thema herumreiten möchte):

“hallo!
ich wollte nur mal sagen, dass ich den “artikel” über tokio hotel echt beschissen finde -.-
joa, wahrscheinlich denken sie yetz “oh mein gott, was will dieses kleine naive 13-jährige mädchen denn?!”, aber egal, ich sag ihnen trotzdem mal meine meinung
sie denken wohl im ernst, dass tokio hotel eine von diesen vielen eintagsfliegen des musikgeschäfts sind, es sie nächstes jahr eh nich mehr gibt und das so ‘ne bescheuerte kinderband is. tja, aber da muss ich sie leider enttäuschen, das is sie mit sicherheit nich. sie können mit der musik vllt nix anfangen und denken sich sowas wie “was die jugend von heute nur für musik hört…”. keine ahnung wie alt sie sind und was sie für musik hören/früher gehört haben, aber mich würde des echt ma interessieren.
sie denke sicherlich dass die bands die sie gut finden wirklich was können und so, aber das denken sie doch nur weil ihnen die musik gefällt und weil sie durch pr so toll gemacht wird. und dann meckern sie auch noch an tokio hotel rum… na solche leute gefallen mir ya wirklich -.-
queen war doch früher so toll, und die waren zufällig auch mal sogenannte “newcomer”, hatten sicher irgendeinen nummer 1 hit (keine ahnung welches lied die yetz so als erstes rausgebracht ham) und waren schlicht und einfach cool in den augen der fans. und so isses halt auch mit tokio hotel. mkay, der vergleich von diesen beiden bands is vllt komisch, aber ich bin ja erst 13 und ein naiver teenie, da erwarten sie sicher nich all zu viel von mir -.- allgemein scheint ihre einstellung gegenüber der “jugend von heute” ziemlich negativ zu sein. die teens sind halt nich so wie früher, stehen auf andere musik und sind einfach anders, erwachsene verstehen die welt der tenns (wenn überhaupt) recht wenig, aber so sind sie nunmal, die erwachsenen. denken, sie wüssten über alles bescheid, meinen, sie hätten den totalen durchblick usw. kann man halt nichts machen. ihnen kommen die teenies ja auch “komisch” vor.
ach ya, und noch was: so ‘ne kinderkacke wie “super rtl” is rein zufällig überhaupt nich “in” bei uns jugendlichen, da merkt man also mal wieder, dass die erwachsenen den wirklichen überblick haben…
kinder im alter von 10 jahren sind auch nich so drauf wie teens im alter von zb 13 oder 14 jahren, die schauen sowas wie “super rtl”, wir schauen andere sachen, aber was soll’s, sie glauben wahrscheinlich dass alle sowas wie banaroo und chipz und so’n gedöns hörn, weil sie uns ja sooo gut kennen……..”

it&w und lwk. 1

Sehr nett geschrieben, was Sascha Lobo da seit einigen Tagen als Fortsetzungs-Soap aus der New-Economy-Zeit abliefert (ich glaube, das war das erste Mal überhaupt, dass ich auf IT&W verlinke – und dann gleich auf drei Einträge – hätte ich nicht gedacht, dass das nochmal passieren wird…).

charts (2005-08-15). 7

So. Jetzt wird es aber höchste Zeit für eine weitere Woche Chart-New-Entry-Kritiken, ich bin schließlich schon wieder viel zu sehr im Rückstand. Aber wenn ihr Euch die Plätze 95, 63 und 62 anschaut, könnt Ihr vielleicht verstehen, warum ich mich so lang vor dieser Woche gedrückt habe. Hier sind die New Entries der deutschen Singlecharts vom 15. August 2005:

97: Garbage – “run baby run” / Video

Die Band, die derzeit nahezu täglich neue Auflösungs-Gerüchte dementiert, mit der zweiten Single aus dem aktuellen, sehr mittelmäßigen Album “bleed like me”. Der Song ist ganz in Ordnung, auch wenn die Musik so klingt, als hätte man sich sehr stark aus Placebo- und The-Cure-Hits bedient. Das alte Garbage-Feuer ist aber verflogen. 6 von 10 Punkten.

95: Buddy – “mama mallorca” / Video nicht verfügbar

Man sollte Deutschen verbieten, Urlaub aus Mallorca zu machen. Warum? Weil sowas dabei herauskommt. Stockbesoffen hören sie in den Großraumdiscos ach-so-lustige Lieder und kaufen den Schrott nach ihrer Heimkehr sofort – als Erinnerung an das Sommer-Delirium. Der Herr, der uns schon “ab in den süden” und “wir sind papst” bescherte, kommt nun mit einem grottenpeinlichen Text zur Musik von “mamma maria” der längst vergessenen Ricchi e Poveri. Noch Fragen? 0 von 10 Punkten.

85: JoJo – “not that kinda girl” / Video

Ein amerikanisches Mädchen, das mit 14 eine Casting-Show gewonnen hat, haucht, nun 15, einen mittelmäßigen, zugegebenermaßen meliodiösen, RnB-Pop-Song dahin, der in das eine Ohr rein und sofort aus dem anderen wieder rausgeht. 3 von 10 Punkten.

63: Tim Toupet – “du hast die haare schön” / Video nicht verfügbar

Mallorca, die Zweite. Ein Mann namens Tim Toupet, der sein Unwesen auch im Kölner Karneval treibt, singt zur Mitgröhl-Melodie von “ihr könnt nach hause gehen” den tollen Text: “und trinkst du dann ein bier, sagt der wirt auch gleich zu dir: du hast die haare schön”. Der Herr Tim Toupet ist übrigens bei der gleichen Künstleragentur unter Vertrag wie der Herr Buddy. Noch Fragen? 0 von 10 Punkten

62: Peter Wackel/Power Wuschel – “das lied über mich” / Video

Mallorca, die Dritte. Ein Mann namens Peter Wackel beklagt, dass es vorher noch kein Lied über ihn gab und singt das dann gleich. Zu einer Kinderlied-Melodie von Volker Rosin. Ein paar weitere erschreckende Details zu Herrn Wackel: Er ist erst 28 (und schon so weit unten) und nennt sich “Partynator”. Und: Er ist bei der selben Künstleragentur uter Vertrag wie die Herren Buddy und Toupet. Noch Fragen? 0 von 10 Punkten.

55: Michael Bublé – “home” / Video

Nach dieser Mallorca-Flut nun ein Lied zum Runterkommen. Vom Schmalz-Hype dieser Tage: Michael Bublé. Er singt – im Gegensatz zu sonst – keine Swing-Coverversion – sondern eine selbst komponierte schleimige Pop-Ballade, die auch von Michael Bolton sein könnte. Nicht gut. 2 von 10 Punkten

49: Flipsyde – “someday” / Video

Eine relativ positive Überraschung im Charts-Hip-Hop-Einerlei. Die Amerikaner Flipsyde bieten einen Mix aus Rap, Gesang, ein paar Gitarren und einigen vorsichtigen Latino-Klängen – vor einigen Jahren hätte man wohl Crossover dazu gesagt. Die Melodie ist nett, das Lied gefällig. 6 von 10 Punkten.

33: Laith Al-Deen – “leb den tag” / Video

Das was sich in den ersten Takten wie ein Coldplay-Song anhört, wird dann sehr schnell zu einer dieser austauschbaren Laith-Al-Deen-Soul-Balladen, die er seit Jahren unermüdlich auf den Markt wirft. Besser oder schlechter als der Rest seines Werks ist “leb den tag” auch nicht. Geeignet besonders für Pur-Hörer. 2 von 10 Punkten.

30: Groove Coverage – “holy virgin” / Video

Und noch etwas ziemlich Peinliches. Vielleicht nicht ganz so peinlich, wie die Mallorca-Fraktion, aber peinlich genug: Eine Dance-Combo zerrt Kader Loth für ein Strip-Video auf die Bühne und klaut für ihren “holy virgin”-Song schamlos bei der Ersten Allgemeinen Verunsicherung (!). Statt “holy virgin” kann man nämlich auch 1:1 “fata morgana” zu der Melodie singen. 1 von 10 Punkten.

25: Hermes House Band/Tony Christie – “is this the way to amarillo” / Video

In England war Tony Christie mit seinem über 30 Jahren alten Hit in diesem Frühjahr monatelang auf der 1. Hierzulande ist die Hermes House Band dabei, um dem Song auch noch das letzte bisschen peinlichen Charme zu rauben. So bleibt ein Lied für Kneipen, in denen 50-jährige Hausfrauen sich freitagabends ein Bier nach dem anderen hinter die Binde kippen. 0 von 10 Punkten.

24: Christina Stürmer – “engel fliegen einsam” / Video

Mit der Single “ich lebe” hat die Österreicherin wohl auch in Deutschland den Durchbruch geschafft. Auch wenn es mit der nächsten Single gleich wieder ein bisschen nach unten geht. “engel fliegen einsam” landet sicher in vielen Kinder- und Jugendzimmern, in denen auch schon Silbermond-CDs rumliegen. So klingt der Song nämlich. 3 von 10 Punkten.

20: Ich+Ich – “dienen” / Video

Die erste Single des Annette-Humpe-Projekts gefiel mir, die zweite gar nicht. Jetzt die dritte: “dienen”. Zwar klingt der Song teilweise sehr nach Xavier Naidoo, doch der Duett-Gesang, die nett relaxte Musik und die Stimmung, die der Song verbreitet, rettet ihn heraus. Und bei jedem Hördurchgang entwickelt er sich mehr zum Ohrwurm. 6 von 10 Punkten.

19: Ciara – “oh” / Video

Das ist doch mal ein kurzer, prägnanter Songtitel. Den vergisst bestimmt niemand auf dem Weg in den Plattenladen. Ob es daran lag, dass er der höchste New Entry der Woche ist? Der Song selbst ist nämlich wieder einmal nichts Besonderes: ein relativ unmelodiöses RnB-Lied. 3 von 10 Punkten.

Die Top Ten vom 15. August 2005:
01 (01) US5 – “maria”
02 (02) Ilona – “un monde parfait”
03 (03) DJ Tomekk – “jump, jump (dj tomekk kommt)”
04 (06) Crazy Frog – “axel f”
05 (10) Juanes – “la camisa negra”
06 (04) Kool Savas & Azad – “all 4 one”
07 (07) Shakira – “la tortura”
08 (11) Banaroo – “space cowboy”
09 (09) Gwen Stefani – “hollaback girl”
10 (05) Hot Banditoz – “shake your balla (1.2.3 alarma)”

Ebenfalls erschienen, aber gefloppt:
- Bright Eyes – “gold mine gutted / easy/lucky/free”
- Frank Popp Ensemble – “the world is waiting”
- Hansi Hinterseer – “du bist die frau für immer”
- Jack Johnson – “good people”
- Kaizers Orchestra – “maestro”
- Ohrbooten – “an alle ladies”
- Sugarplum Fairy – “sail beyond doubt”
- The Killers – “all these things that i’ve done”
- The Offspring – “can’t repeat”
- Tocotronic – “pure vernunft darf niemals siegen”

tv-start-kritik 2005/109: “unsere ostsee”. 0

“Unsere Ostsee” / mdr Fernsehen / MDR / dienstags, 20.45 Uhr / Start: 16. August 2005

Eine Doku-Soap über Urlaub an der Ostsee. Eine Provinzfamilie auf einem Segelboot, ein Lehrling in der Küche eines Restaurants, ein Strandwärter, der sich beklagt, dass irgendwelche bösen Buben nachts die Starndkörbe umgeworfen haben. Alles nichts besonderes, alles belanglos. Einzig positiv: die beruhigende Erzählstimme, die mir irgendwie bekannt vorkommt (vielleicht aus “Abenteuer 1900″). 3 von 10 Punkten.

tv-start-kritik 2005/108: “katja & heide – zwei polizistinnen auf streife”. 4

“Katja & Heide – Zwei Polizistinnen auf Streife” / kabel eins / UFA Entertainment / sonntags, 19.15 Uhr / Start: 21. August 2005

Noch eine dieser zahlreichen Polizei-Doku-Soaps. Im Stile von “Toto & Harry” (Sat.1), den Begründern des Genres in Deutschland, werden “Katja & Heide”, zwei Polizistinnen aus Wanne-Eickel, bei der Arbeit begleitet. Zu sehen gibt es natürlich zahlreiche Belanglosigkeiten wie Besoffene im Straßengraben, Nachbarschaftsstreit oder umgeknickte Bäume. Da die beiden Hauptprotagonistinnen aber nicht an die Unterhaltsamkeit der beiden Sat.1-Kollegen herankommen, bleibt die Reihe so lala. 5 von 10 Punkten.

tv-start-kritik 2005/107: “tierische geschichten”. 0

“Tierische Geschichten” / Animal Planet / BBC + Animal Planet / verschiedene Sendetermine / Start: 19. September 2005

“Tierische Geschichten” ist weitaus interessanter als ihr dämlicher deutscher Name verheißt. In der BBC-Animal-Planet-Co-Produktion wird der Intelligenz verschiedener Tiere auf den Grund gegangen. Erstuanliche Fähigkeiten von Kapuzineraffen, Bibern oder Lemuren. Interessant, amüsant und nett produziert. 7 von 10 Punkten.

« Previous PageNext Page »