roche. 3

“Es sind Sachen passiert wie: Kommt der Unterhaltungschef von Pro 7 zu mir und erzählt, es werde demnächst eine neue Staffel von Sex and the City geben. Sein Vorschlag: Charlotte Roche, Vera Int-Veen und Barbara Schöneberger machen live eine Girls-Talkshow, bevor die erste Sendung läuft: Let’s talk about Sex and the City. Das ist ein Vorschlag wie in der Hölle, ein Alptraum. Bitte, habe ich gesagt, tut mir das nicht an, zwingt mich nicht, dahin zu gehen. Da sind die natürlich beleidigt.”

Lesenswertes Interview mit Charlotte Roche aus der “zitty”.

special letters unit. 0

Großartiger Content im “Lawblog“.

marlboro man wichtiger als weihnachtsmann. 6

Was für eine großartige Idee: eine Liste der “101 einflussreichsten Leute, die nie gelebt haben”. Erschienen in einem Buch, das tagesschau.de zusammenfasst. An der Spitze der Liste: der Marlboro Man, gefolgt von Big Brother, King Arthur und dem Weihnachtsmann. Wenn jemand eine komplettere Version der Liste findet – her damit.

abteilung unpeinliche lieblingslieder. 2

Razorlight – “america“.

(Auch wenn es teilweise unfassbar wie ein Talking-Heads-Song klingt)

abteilung peinliche lieblingslieder. 6

My Chemical Romance – “welcome to the black parade“.

magazin mit dvd. 0

Was ich übrigens sehr gut finde, ist, dass “Der Spiegel” jetzt immer öfter Gratis-DVDs mit Spiegel-TV-Dokus in das Heft packt. Diesmal passend zum Titelthema eine 103-Minuten-DVD zum Thema “Der Nürnberger Prozess: Tribunal des Todes”.

video ohne blog. 4

Kann denn den “Spiegel Online”-Leuten nciht mal jemand erklären, was ein Blog ist? Oder ein Videoblog? Bloß weil Matthias Matussek einen Monolog in eine Kamera spricht, ist das doch noch kein Videoblog. Und Matussek bloggt auch nicht. Oder bloggen wir jetzt schon alle, wenn wir nur den Mund aufmachen?

(via azrael74.de)

edelfazorati. 3

Keine Angst, dazu sag’ ich jetzt nichts mehr.

musik, zwo, drei. 1

Damit es hier zwischendurch mal wieder um Anderes als PR-Agenturen geht, kommen hier drei dringende Musik-Empfehlungen:

1. Mir gefällt die neue Kasabian-Platte “empire“, die man hier netterweise vorhören kann, im Gegensatz zu vielen anderen Bloggern und Kritikern ausgesprochen gut. Vielleicht nicht ganz so gut wie das erste Album “kasabian“, aber immer noch gut genug, um die kürzer werdenden Tage mit melodischem Indie-Power-Krach zu versüßen.

2. Für die länger werdenden dunklen Abende empfehle ich die Platte von Charlotte Gainsbourg mit dem Namen “5:55“, von der man immerhin zwei Tracks auf der offiziellen Website und zwei weitere auf der myspace-Seite probehören kann. Natürlich konnte nichts schlechtes dabei herauskommen, wenn Air die Musik beisteuern, Jarvis Cocker die Texte und das alles von der exzellenten Sängerin Gainsbourg verdelt wird, doch das, was dann tatsächlich dabei herausgekommen ist, übertrifft die hohen Erwartungen sogar noch. Grandios melancholische Chanson-Pop-Musik.

3. Die neue Badly-Drawn-Boy-Single “nothing’s gonna change your mind” gefällt mir immer besser. Und das liegt nicht nur an dem wie immer sehr charmanten Video.

anmerkungen zu einem überflüssigen frankfurt-trip. 15

Keine Angst, es folgt kein Bahn-Content. Obwohl es da auch schon wieder viel von Pleiten, Pech & Pannen zu berichten gäbe. Es geht aber nochmal um andere Pleiten, Pech & Pannen. Die der schon zur Genüge erwähnten PR-Agentur Edelman. Um die Edelman/Technorati-Studie mit viel Tamtam in Deutschland zu präsentieren, hatte man im Vorfeld Journalisten und Unternehmensvertreter nach Frankfurt geladen. Auch ich sollte in meiner Rolle als Journalist daran teilnehmen und zuhören. Dann gab es aber seitens Journalisten und Unternehmen – welch Wunder – nahezu kein Interesse an einer solchen Veranstaltung – sie wurde eingedampft und zu einem “runden Tisch” umgewandelt. Ich, der inzwischen auch abgesagt hatte, sollte nun unbedingt als Diskutant dabei sein, warum dürfte ja klar sein. Um es klar zu sagen: Es war ein Fehler, an der Runde teilzunehmen. Immer wieder wurde beteuert, man wolle uns zuhören, wolle lernen. Alles Quatsch. Wir wurden verheizt, damit man sich bei Edelman mit Authentizität schmücken konnte. Letztlich waren die 90 Minuten – Ihr braucht sie Euch nicht anschauen, ehrlich – völlig vertane Zeit. Der Technorati-Marketing-Hansel (der mich besonders enttäusch hat) hat knallhart eine Stunde lang seine dummen Zahlen vorgestellt (“Wir bezeichnen die ‘Top 100’-Blogs einfach mal als Blogosphäre und teilen sie in fünf Kategorien auf”), sie mit Zitaten garniert, die niemand hören wollte und reagierte auf kritische Fragen pikiert und iritiert. Und als später tatsächlich so etwas wie eine Diskussion entstand, redete man völlig aneinander vorbei und war wohl froh, als es zu Ende war. Klar, man hätte das alles vorher wissen können: Dass PR-Agenturen anderes zu tun haben, als vernünftige Gespräche zu führen. Sie wollen Produkte von Firmen in Märkte drücken. Und wir sind nur ein Markt für sie. Kein Gesprächspartner. Daran werde ich mich in Zukunft dann wohl auch halten.

Mehr zum Thema bei Johnny (der bei der Gelegenheit gleich mal eine Führung durch die neuen Frankfurter Spreeblick-Büros veranstaltet hat) und bei Felix.

« Previous PageNext Page »