tv-test: “pick up artist”. 5

Format: “Pick Up Artist”
Sender: MTV
Produktion: 3Ball Productions
Genre: Realityshow
Programmplatz: sonntags, 21 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 60 Minuten
Start: 6. Januar 2008

Kritik: “Pick Up Artist” ist eine 08/15-Realityshow, die Optik, Schnitt und Machart komplett von Formaten wie “The Apprentice” übernommen hat, statt einem neuen Job aber angebliche Kenntnisse im Frauen-Aufreißen lehrt. Den Donald Trump gibt hier eine absolute Witzfigut namens “Mystery”. Es tut weh, immer wieder mit ansehen zu müssen, was aus MTV geworden ist.

Wertung: 3 von 10 Punkten.

tv-test: “dr. slippery”. 2

Format: “Dr. Slippery”
Sender: Comedy Central
Produktion: Carlton Television
Genre: Comedyserie
Programmplatz: sonntags, 19.15 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 60 Minuten
Start: 6. Januar 2008

Kritik: Hugh Laurie als Arzt – und zwar nicht als Dr. House. 2003 spielte er in England Dr. Slippery, einen Hausarzt in der Midlife-Crisis. Als Zuschauer erwartet man da natürlich viel: Wurde er durch diese Rolle als Arzt für “Dr. House” gecastet? Ist er genauso großartig? Leider wird man enttäuscht. “Dr. Slippery” ist eine Serie, die ohne richtiges Ziel vor sich her plätschert, zwischen Klamauk und Mittelmaß. Immerhin hat man denselben Synchronsprecher verpflichtet. Die Serie ist zwar keine Katastrophe, aber eben auch nicht wirklich sehenswert. Pures Mittelmaß eben. Leider.

Wertung: 5 von 10 Punkten.

tv-test: “sketch-news”. 3

Format: “Sketch-News”
Sender: SAT.1
Produktion: Stein TV + Brainpool
Genre: Sketch-Comedy
Programmplatz: samstags, 23.30 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 5. Januar 2008

Kritik: Nach dem Freitagabendfiasko gab es am Samstag einen weiteren Beweis dafür, dass bei den Sat.1-Verantwortlichen niemand mehr dabei ist, der weiß, was gute Comedy ausmacht. Axel Stein (Warum gibt man dem überhaupt noch eine neue Sendung?) spielt die Hauptrolle in einer Reihe von Sketchen, die selbst vor 10 Jahren nicht lustig waren. Um die Sendung von ähnlichen anderen Formaten abzusetzen, hat man eine Art News-Element mit Moderation geschaffen, das einige der Sketche pseudo-aktuell erscheinen lassen soll. Was komplett misslingt. Schlimm und vollkommen unlustig.

Wertung: 2 von 10 Punkten.

tv-test: “das büro”. 3

Format: “Das Büro”
Sender: Super RTL
Produktion: Reveille Productions + NBC Universal Television + Deedle-Dee Productions
Genre: Comedyserie
Programmplatz: samstags, 23.10 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 5. Januar 2008

Kritik: Nun läuft der US-Hit “The Office” auch in Deutschland – versteckt am späten Samstagabend bei Super RTL. Die Serie, mit der Steve Carell zum Star geworden ist, basiert auf der gleichnamigen britischen Ricky-Gervais-Serie, auf die sich auch “Stromberg” beruft. Die amerikanische Version geht mit einer fast identischen Handlung los wie das britische Original, setzt sich im Verlauf der Folgen aber immer weiter ab und findet seine eigene, schnellere, amerikanischere Identität. Ich mag die Gervais-Version zwar noch lieber, doch auch die US-Serie ist sehr unterhaltsames Fernsehen. Für die etwas zu dröge deutsche Synchronisation gibt’s einen Punkt Abzug.

Wertung: 7 von 10 Punkten.

tv-test: “mord auf seite eins”. 6

Format: “Mord auf Seite eins”
Sender: arte
Produktion: BBC + Endor Productions
Genre: Krimi-Miniserie
Programmplatz: samstags, 22.30 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 55 Minuten
Start: 5. Januar 2008

Kritik: Die Assistentin eines aufstrebenden jungen Politikers (mit der er eine Affäre hatte) wird tot aufgefunden – ein Drogendealer im Teenie-Alter wird erschossen. Zwei Verbrechen, die ein intelligentes Geflecht aus Politdrama, Krimi, Verschwörungsstory und Medienkritik auslösen. Der Sechsteiler “State of Play” (so der Originaltitel) lief 2003 in England und ist intelligentes, modernes Fernsehen, das weit über die üblichen britischen Klischeekrimis hinausgeht – nicht zuletzt wegen fabelhafter Darsteller wie John Simm (“Life on Mars”) und Bill Nighy. Ein absolutes Fernseh-Highlight.

Wertung: 8 von 10 Punkten.

five to watch (7. januar 2008). 0

In “five to watch” gebe ich täglich fünf Fernsehtipps – vier aus dem Free-TV und einen aus dem Pay-TV. Die Empfehlungen richten sich dabei ausschließlich an meinem persönlichen Geschmack aus und nicht an irgendwelchen Hypes oder Programmzeitschriften. Hier sind die Empfehlungen für Montag, den 7. Januar 2008:

Free-TV:
1. Duell in der Nacht / ZDF / 20.15-21.45
Das TV-Highlight des Tages: Jürgen Vogel als Kripo-Beamter und Iris Berben als Kunstmäzenin in einem Sumpf aus Korruption. Regie: Matti Geschonneck.

2. Der Letzte macht das Licht aus! / ZDF / 00.05-01.30
Und nochmal ZDF. Kurz nach Mitternacht läuft dort dieses potenzielle Juwel: Ein paar Berliner Bauarbeiter (u.a. Jürgen Tarrach) lernen norwegisch, um dort im Bauboom einen Neustart zu wagen.

3. Without a Trace – Spurlos verschwunden / kabel eins / 20.15-22.05
Nach dem kurzen unerfolgreichen Zwischenspiel bei Sat.1 kehrt “Without a Trace” nun zu kabel eins zurück – und läuft ab sofort montags mit neuen Doppelfolgen.

4. Lost / ProSieben / 21.15-22.15
Die beste US-Serie der Gegenwart.

Pay-TV:
5. Wer früher stirbt, ist länger tot / Premiere 1 / 20.15-22.05
Nachdem ich die kleine schwarze Komödie aus Bayern nun gesehen habe, kann ich sie noch einmal mit Nachdruck empfehlen.

neues “lost”-internet-spiel. 0

Hach, die “Lost”-Macher wissen einfach, wie man Fans glücklich macht und ihnen die Wartezeit bis zur neuen Staffel versüßt. Seit Ende vergangener Woche läuft nämlich “Find 815”, ein neues Onlinespiel, in dem es um den Freund einer mit Oceanic-Flug 815 abgestürzten Stewardess geht, der die Suche nach ihr nicht aufgeben will. Mitspieler erhalten täglich neue Hinweise und erfahren so Stück für Stück mehr. Was “Find 815” letztlich bezwecken soll – ob es nur ein netter Zeitvertreib ist, ob noch Geheimnisse über die Serie enthüllt werden oder sogar neue “Lost”-Charaktere eingeführt werden – all das wird man wohl erst in den kommenden Wochen erfahren.

Los geht das Spiel auf der Seite der Oceanic-Airlines-Website, weiter geht’s dann auf der im dortigen Video genannten “Find 815”-Website. Wer keine Lust oder Zeit hat, mitzuspielen, aber dennoch gern wüsste, was dort vor sich geht, kann das natürlich in der “Lostpedia” nachlesen – oder aber im inoffiziellen “Find 815”-Blog. Die vierte (leider wegen des US-Autorenstreiks wohl nur 8 Folgen lange) “Lost”-Staffel startet dann am 31. Januar bei ABC – und sonstwann in Deutschland.

tv-test: “the dudesons”. 0

Format: “The Dudesons”
Sender: MTV
Produktion: rabbit films
Genre: Doku-Soap
Programmplatz: freitags, 22 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 4. Januar 2008

Kritik: Ein paar Finnen spielen “Jackass”, brechen sich dabei Knochen, kotzen ständig und nerven ohne Ende. Indiskutable Scheiße, die noch dazu ein paar Jahre zu spät kommt.

Wertung: 0 von 10 Punkten.

five to watch (6. januar 2008). 1

Vor lauter Sonntagsputz und Kinogehen völlig vergessen, “five to watch” rechtzeitig hochzustellen. Für den ersten Hinweis daher inklusive Wiederholungstermin, die anderen vier kommen noch rechtzeitig.

In “five to watch” gebe ich täglich fünf Fernsehtipps – vier aus dem Free-TV und einen aus dem Pay-TV. Die Empfehlungen richten sich dabei ausschließlich an meinem persönlichen Geschmack aus und nicht an irgendwelchen Hypes oder Programmzeitschriften. Hier sind die Empfehlungen für Sonntag, den 6. Januar 2008:

Free-TV:
1. Dr. Slippery / Comedy Central / 19.15-20.15
2003 hat Hugh Laurie, mittlerweile weltbekannt als Dr. House, schonmal einen Arzt gespielt – in der sechsteiligen britischen Comedyserie “Dr. Slippery”. Allerdings nicht als Misanthrop, sondern als Hausarzt in der Midlife-Crisis. Sicher gerade aus heutiger Sicht einen Blick wert. Achtung: Diese erste Episode wird zweimal wiederholt: am frühen Montag um 5 Uhr und am kommenden Samstag um 19.15 Uhr.

2. Durch die Nacht mit… / ZDFtheaterkanal / 23.10-00.10
Wer diese garantiert großartige Folge der arte-Reihe mit Bastian Pastewka und Frank Plasberg noch nicht gesehen hat (so wie ich), hat im ZDFtheaterkanal heute noch eine Gelegenheit.

3. Matusseks Reisen / Das Erste / 23.30-00.00
Ich mag ihn ja, den Matussek. Und dementsprechend werde ich sicher auch in seiner Reportage-Reihe viel Spaß haben, die heute vom SWR Fernsehen ins Erste wechselt.

4. Störung Ost / ZDFdokukanal / 23.40-00.55
Eine potenziell sehr sehenswerte Doku über die Punkbewegung in der damaligen DDR. Mit Zeitzeugen, seltenen Bildern aus den DDR-Archiven und einigem mehr.

Pay-TV:
5. Terry Jones im alten Ägypten / Discovery Geschichte / 21.10-22.05
Ex-Monty-Python Terry Jones enthüllt angebliche Wahrheiten über vergangene Epochen. In der Auftaktfolge geht es um das alte Ägypten. Sicher amüsant.

five to watch (5. januar 2008). 17

In “five to watch” gebe ich täglich fünf Fernsehtipps – vier aus dem Free-TV und einen aus dem Pay-TV. Die Empfehlungen richten sich dabei ausschließlich an meinem persönlichen Geschmack aus und nicht an irgendwelchen Hypes oder Programmzeitschriften. Hier sind die Empfehlungen für Samstag, den 5. Januar 2008:

Free-TV:
1. Das Büro / super RTL / 23.10-23.40
Super RTL zeigt unter dem Namen “Das Büro” ab heute die US-Version von “The Office” mit Steve Carell. Ich bin gespannt, wie die Synchronisation geworden ist. Anschließend aber schnell wegschalten: Da wird “Das Amt” mit Jochen Busse wiederholt.

2. Tatort: Stirb und werde / hr fernsehen / 21.45-23.15
Highlight der Axel-Milberg-Filme – u.a. mit Mathias Brandt.

3. Mord auf Seite eins / arte / 22.30-00.15
Die beiden ersten Episoden des potentiell sehenswerten britischen Krimi-Sechsteilers.

4. James Bond 007 – Leben und sterben lassen / Das Erste / 22.55-00.50
Roger Moores Debüt als James Bond ist noch heute ein Grund den Fernseher einzuschalten.

Pay-TV:
5. Lost / Premiere Serie / 20.15-02.35
Der nächste “Lost”-Marathon. Diesmal sind die ersten acht Folgen der dritten Staffel dran.

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