Dass ich fast nichts an Blogs so sehr hasse, wie diese Kettenbrief-Frageaktionen mit dem bösen “chen”-Wort – das hat der Kollege Knüwer wohl noch nicht mitbekommen. Naja, man kann ja auch nicht alles wissen. Dass ich ausnahmsweise jetzt aber trotzdem mal mitmache, hat zwei Gründe: Erstens: Ich bin gerade sanftmütig und gut gelaunt. Zweitens: Folgende 18 Antworten sind eine perfekte Gelegenheit, mir an nur einem Tag ganz viele neue Feinde zu machen. Und diese Aussicht gefällt mir. Also los:
1. Dein Verein ist?
Der FC Bayern. Seit gefühlten hundert Jahren. In der niedersächsischen Provinz konnte man damit damals schon als kleiner Junge zeigen, dass man anders war: Wenn man nicht HSV- oder Werder-Fan war, wurde man schief angesehen. Das gefiel mir.
2. Was ist das offizielle Saisonziel, sofern bekannt, für Deinen Verein?
ALLE Titel gewinnen. ALLE.
3. Was soll Deiner Meinung nach Dein Verein in dieser Saison schaffen?
ALLE Titel gewinnen. ALLE.
4. Wen hätte Deine Mannschaft besser nicht nach der letzten Saison abgegeben?
Mehmet Scholl. Meinetwegen hätte er noch bis ins Rentenalter weiterspielen können.
5. Wen hätte Deine Mannschaft besser nicht geholt?
Hamit Altintop. Was zur Hölle soll man nach all diesen Mega-Transfers jetzt noch mit einem abgewrackten Schalker?
6. Wen hätte Dein Verein besser abgegeben?
Niemanden. Fans, die sich nicht mit all ihren Spielern identifizieren, sind keine Fans. Insofern werde ich Altintop in ein paar Wochen wahrscheinlich auch ganz doll lieb haben.
7. Wie wirst Du in dieser Saison Deinen Verein unterstützen?
Am kommenden Samstag werde ich das 8:0 im Ligapokal gegen Werder Bremen live vor Ort bejubeln, der Rest der Saison wird aber eher vor dem Fernseher verbracht.
8. Wie findest Du die neuen Trikots Deines Vereins?
Bisschen altmodisch irgendwie. Altmodisch, ohne cool zu sein.
9. Welcher Stürmer wird die Torjägerkanone holen?
Luca Toni oder Miroslav Klose. Ist doch klar.
10. Welcher Trainer wird als erstes gefeuert?
Lucien Favre oder Mirko Slomka.
11. Welche Mannschaften (achtung) “sollten†absteigen?
Schalke 04, der HSV und Energie Cottbus.
12. Welche Mannschaften werden absteigen?
MSV Duisburg, Eintracht Frankfurt und Energie Cottbus.
13. Hättest Du gedacht, dass Mainz absteigt?
Nö.
14. Wer wird Meister?
Was für eine Frage.
15. Wie sehen dann also die ersten 4 Plätze der Abschlusstabelle 2008 aus?
1. FC Bayern
2. Werder Bremen
3. VfB Stuttgart
4. Borussia Dortmund
16. Wenn Du nicht im Stadion bist, wo wirst Du die Spiele verfolgen?
bei arena Premiere
17. Wie sehr vermisst Du den Fußball auf einer Skala von 1 bis 10, wenn 1 das niedrigste Begehren ist?
8 bis 9. Allmählich kann es aber wirklich endlich mal wieder losgehen.
18. Wird es eine spannende Saison?
Ja. Die Spannung, mit welchem Vorsprung der FCB Meister wird. ist ja auch eine Spannung.
So weit, dass ich diese Fragen nun noch jemand anderem weiterleite, reicht meine Sanftmütigkeit dann aber doch nicht, Insofern bleibt das hier eine Sackgasse für “*chen”.
Wenn man die Seiten 140 und 141 des aktuellen “Spiegel” liest, dann wird man traurig. Traurig nicht nur, weil Jörg Fauser vor 20 Jahren gestorben ist. Sondern traurig auch deswegen, weil Franz Josef Wagner sein Talent jeden Tag an einen Minitext in der “Bild” verschwendet, anstatt es zu nutzen um solche Stücke zu schreiben wie eben dieses im “Spiegel” über Jörg Fauser, seinen früheren Saufkumpan:
“Wie Sterben ist, hat Jörg Fauser nicht mehr selbst erlebt, er war zu besoffen.”
– Ein US-Lokalsender hat nette Bilder von der Stierhatz in Pamplona neulich. Und diesen Link klickt ihr bitte wirklich nur an, wenn ihr heute nichts mehr vor habt und über starke Nerven verfügt.
Was für eine Woche. Erst hierfür seitenlang über die neuen Fernsehsendungen der TV-Saison 2007/08 geschrieben. Dann am Donnerstag das “Big Picture” und meine äußerst ausführliche Berichterstattung an dieser Stelle, die leider noch nur für Abonnenten zugänglich ist. Und schließlich noch die wöchentliche Ausgabe von “Darüber spricht das Netz” für diese Website. Ich bin wirklich geschafft und freu mich schon aufs Wochenende: Endlich mal wieder ein bisschen Bloggen. Ohne Redaktionsschlüsse und Termine einhalten zu müssen.
“Billboard” berichtet über das neue Album von The Cure, das im Oktober erscheinen soll: Womöglich erscheint es als Einzel-CD mit Songs, die das Label auswählt und als Doppel-CD in einer Art Director’s Cut, zusammengestellt von Robert Smith. Dieses Doppel-Album will Smith zum selben Preis verkaufen wie die EInzel-CD:
“What will probably happen is that a double album will come out like a limited edition, mixed by me,” he continues. “A single-disc version, which I assume will be primarily chosen by the label, might get mixed by someone else in order to have a different thing. There’s a concern Cure fans will feel like they have to get both, but the fact is, I’ve agreed to sell the double version at a single album price, because I feel that strongly about it. It is almost impossible to get a double album nowadays. I naively thought my standing as an artist would push aside all objections, but the world gets ever more commercial as it turns.”
Erste Songnamen lauten demnach “lusting here in your mind”, “the hungry ghost”, “the perfect boy”, “christmas without you” und “please come home”. Smith: “People will be surprised how stripped-down and in-your-face the record is.” Ich bin so verdammt gespannt auf diese Platte. Wenn sie auch nur halb so gut ist wie das 2004er-Album, dann steht uns große Musik bevor.
Gerade noch rechtzeitig, bevor die neuen Charts offiziell veröffentlicht werden: Hier sind die (16!) New-Entries der deutschen Singlecharts vom 6. Juli 2007. Brunner & Brunenr fehlen in der YouTube-Playlist – von denen gibt’s zum Glück kein Video:
100: Eisregen – “eine erhalten”
Na das fängt ja gut an. Was zur Hölle ist das? Offiziell soll Eisregen eine thüringische Dark-Metal-Band sein. Doch das hier ist eher eine Art Karnevals-Metal-Schlager für Masochisten. Darf ich kurz einen Kommentar bei YouTube zu dem Song zitieren? “naja, zum saufen find ichs wirklich geil” Dem ist nichts hinzuzufügen. 0 von 10 Punkten.
92: Ken feat. Fatman Scoop – “talk 2 me”
Wem der junge Herr, der hier dahinsingt, irgendwie bekannt vorkommt – es ist einer der ehemaligen Overground-Jüngelchen, die sich ja nach “Popstars” extrem schnell wieder aufgelöst haben. Mit “talk 2 me” bekommt er nun – verstärkt durch einen unfassbar nervigen Pseudo-Rapper – eine Solo-Chance mit einer Coverversion. Platz 92 sind das miserable Ergebnis und so dürfte nach Overground wohl auch die Solo-Karriere schnell wieder zu Ende gehen. Wirklich schade drum ist es nicht. 2 von 10 Punkten.
88: Brunner & Brunner – “wir sind ein feuerwerk”
Oh Gott. Wenn die alten Schlagersäcke Brunner & Brunner sogar wieder in die Singlecharts einsteigen, wird es wirklich höchste Zeit, dass Download-Only-Singles endlich für die Charts zählen und solchen Mist verdrängen. 0 von 10 Punkten.
78: Selina – “dein tag”
Selina ist eine 14-Jährige, die bereits bei einem Ki.Ka-Talentwettbewerb in Erscheinung getreten ist und nun ihre erste Single veröffentlicht hat. Ihr Song klingt wie ein Mix aus Silbermond, Jeanette Biedermann und Kinderlied. Frau Biedermann soll auch irgendwie ihre Finger in dem Song gehabt haben. Für ihre 14 Jahre kann die junge Dame zwar recht gut singen, doch vom Hocker reißt das Pop-Nümmerchen keineswegs. 3 von 10 Punkten.
69: Tocotronic – “kapitulation”
Endlich. Musik. Tocotronic haben dankenswerterweise auch eine Maxi-CD auf den Markt geschmissen und nicht nur einen Download. So gibt es eine sehr schöne Charts-Platzierung und für mich einen Grund, tief in die Punktekiste zu greifen. “kapitulation” ist nämlich ein überaus gelungener Song von einem noch weitaus gelungeneren Album. Kaufen, hört ihr? Kaufen! 8 von 10 Punkten.
67: Fall Out Boy – “thnks fr th mmrs”
Seltsam. Irgendwie dachte ich, der Song sei längst in die Charts eingestiegen, aber womöglich hab ich ihn auch wieder nur mit einer My-Chemical-Romance-Nummer verwechselt. “thnks fr the mmrs” (Macht man das so in SMS-Zeiten?) ist aber ein durchaus unterhaltsamer Poprocksong mit netter Melodie, gelungenem Spannungsbogen und hübscher Instrumentierung. Gefällt mir gut, das. 7 von 10 Punkten.
65: Mark Ronson feat. Daniel Merriweather – “stop me”
Diesen Knaller hatte ich ja schonmal an anderer Stelle in höchsten Tönen gelobt. Mark Ronson, ein britischer DJ, hat ein ganzes Album mit Coverversionen aufgenommen, mit jeder Menge prominenter Helfer wie Lily Allen, Amy Whitehouse, Paul Smith, Robbie Williams und Kasabian. Auch wenn die Platte richtig gut ist, “stop me” ragt weiterhin heraus. Jeder andere hätte aus dem Smiths-Original wahrscheinlich eine mittlere Katastrophe geschnitzt, Ronson hingegen hat daraus ein unfassbar gutes Stück Tanzmusik gemacht, wie es nur ein Brite produzieren kann. 9 von 10 Punkten.
64: Within Temptation – “frozen”
Puh. Wie anstrengend. Anstatt eines weiteren Within-Temptation-Songs, der so klingt wie die 83 vorigen, hat die Band anscheinend ihren Stil geändert. Alle Ecken und Kanten, die überhaupt vorhanden waren, wurden weggesäbelt, langweiligster Pop blieb übrig. Die Dame am Mikro singt nun wie Tausende andere, die Band hat ihren Pomp aufgegeben. Ich mochte Within Temptation ohnehin nicht wirklich, jetzt aber erst recht nicht mehr. 3 von 10 Punkten.
41: Lucky Twice – “lucky”
Das ist eine dieser Nummern, die man schon tausendmal gehört hat, sich aber nicht erinnert, wo das war. Man hört kein Radio, kaum noch Musikfernsehen und doch hat sich diese skandinavische Europopnummer ins Unterbewusstsein gebohrt. Zugegebenermaßen gehört “lucky” nicht zu den schlechtesten Vertretern des Genres. Es ist keine 70er-Coverversion, einfach eine unspektakuläre Sommerdancenummer. Und jetzt fällt es mir auch wieder ein: Ich glaube, der Song ist die Titelmelodie zur ProSieben-Doku-Soap “Gülcans Traumhochzeit”. Müsste ja eigentlich Punktabzug geben, sowas. Aber egal, der Song bleibt trotzdem irgendwie nett. 5 von 10 Punkten.
40: Mutya Buena – “real girl”
Die Sugababes waren ja am Anfang mal etwas Besonderes, Anderes. Dieses Solo-Debüt des Ex-Sugababes Mutya Buena ist hingegen alles andere als besonders. Der gesamte Song basiert auf einem weltberühmten Sample aus “it ain’t over til it’s over” von Lenny Kravitz und der Gesang nervt zusehends durch seine Hektik. Schade, Chance verpasst. 4 von 10 Punkten.
35: Lumidee feat. Pitbull – “crazy”
Was soll man eigentlich von einer Sängerin erwarten, die mal einen Song mit einem Unterhosen-losen Kamel-Löwen namens Goleo aufgenommen hat? Nicht viel, wie es scheint. Dieses uninspirierte Stück RnB von der Stange ist an Langeweile kaum zu überbieten. Genau dann, wenn man den 08/15-Rapper erwartet, kommt er, genau dann, wenn man einen Tempowechsel erwartet, kommt er. Bleibt mir weg mit solchem Schmonz. 2 von 10 Punkten.
32: Cascada – “miracle”
Hier gibt es das komplette Gegenteil zum Lucky-Twice-Song von eben. Ein überaus nervendes Stück Europop. Dieses Projekt zweier DJs hat bisher zwei überflüssige Coverversionen auf den Markt geschmissen (“everytime we touch” und “truly madly deeply” – und auch die Eigenproduktion “miracle” hat alle Merkmale eines Dorfdisco-Kommerz-Dance-Stücks, die schon Mitte der 90er genervt haben. Der Song kommt definitiv 10-15 Jahre zu spät. Um so erschreckender, dass er trotzdem so hoch in die Charts einsteigt. Wahrscheinlich klngt der Uralt-Sound für Kinder irgendwie neuartig. 1 von 10 Punkten.
29: Akon – “don’t matter”
Über 15 Millionen haben sich diesen Song schon bei YouTube angesehen. Heftig. Akon, der mit seinem Megahit “lonely” Nummer 1en rund um die gesamte Welt einheimste, kommt hier mit sommerlichem, von Reggae-Rhythmen angehauchtem Softpop. Das wäre ja auch insgesamt halbwegs okay, wenn nicht ständig eine Clownsstimme “cause i got you babe” dazwischen plappern würde. So lässt sich der Song leider überhaupt nicht ernst nehmen. 2 von 10 Punkten.
20: David Bisbal – “silencio”
Der Sommer naht, Zeit für immer mehr spanische Songs in den deutschen Charts. Im Gegensatz zu den normalen Musik-Importen von der iberischen Halbinsel kommt Senor Bisbal mit eher rockigen Rhythmen daher. In seiner Heimat ist er angeblich DER Megastar, verkauft Millionen von Platten. Warum er gerade jetzt auch so hoch in Deutschland einsteigt? Keine Ahnung. An der Qualität des Poprock-Stücks kann es nicht liegen. 3 von 10 Punkten.
18: Gwen Stefani – “4 in the morning”
Ich glaube, mit Gwen Stefani werde ich nie mehr warm. Damals, als sie beim Southside den Bühnenträger hochkletterte, ihre Kollegen von No Doubt dazu rockten – da war sie noch wer. Doch all das, was sie in ihrer Solo-Karriere anrichtete, deutete nur noch darauf hin, dass sie gefallen will. Dem Mainstream und den Geldbeuteln. “4 in the morning” ist eine völlig verschnarchte Popballade, die klingt, als sei sie aus düsteren Tagen der 90er herübergerettet worden. Indiskutabel. 2 von 10 Punkten.
06: Enrique Iglesias – “do you know? (the ping pong song)”
Auch das noch. Der Mann, der gerade durch jede zweite Fernsehshow springt, hat die Top 10 erreicht. “do you know?” ist einer dieser Songs, die zwar im Kopf ankommen, weil er so eingängig ist, da aber schnell wieder raus muss, weil er so klebt und nur Schäden anrichtet neben all der guten Musik, die da sonst so im Kopf rumspukt. Apropos: Welche Drogen muss man eigentlich nehmen, um auf die Idee zu kommen, einen Song auf einem Tischtennis-Spiel-Sample aufzubauen? 3 von 10 Punkten.
Die Top Ten vom 6. Juli 2007:
01 (01) Rihanna feat. Jay-Z – “umbrella”
02 (02) Marquess – “vayamos companeros”
03 (03) Pink – “dear mr. president”
04 (06) Mika – “relax (take it easy)”
05 (05) DJ Ötzi & Nik P. – “ein stern (der…)”
06 (—) Enrique Iglesias – “do you know? (the ping pong song)”
07 (08) Timbaland/Nelly Furtado & Justin Timberlake – “give it …”
08 (07) Mark Medlock – “now or never”
09 (13) Bon Jovi – “(you want to) make a memory)
10 (09) Ich+Ich – “vom selben stern”
Ebenfalls erschienen, aber gefloppt:
– Bernhard Brink & Simone – “alles durch die liebe”
– Chris Cornell – “arms around your love”
– Fridolin feat. 3 Chinesen – “3 chinesen mit dem kontrabass”
– Haddaway – “follow me”
– Kate & Ben – “bedingungslos”
– Kool & The Gang – “party people”
– Tom Novy – “my house”
Singles, die in dieser Woche eventuell eingestiegen wären, wenn das neue Charts-Regularium, laut dem auch reine Download-Singles ohne CD gewertet werden, schon jetzt und nicht erst ab Ende Juli gelten würde:
– Arctic Monkeys – “da frame 2r / matador”
– Global Deejays feat. Technotronic – “get up!”
– Icke & Er – “keen hawaii”
– Kosheen – “guilty”
– Unkle feat. Ian Astbury – “burn my shadow”
Vorschau:
In der nächsten Ausgabe der Charts-Kritik lesen Sie voraussichtlich u.a. Beiträge zu den neuen Singles von den Beatsteaks, Maximo Park, Red Hot Chili Peppers, Madsen, Sarah Connor, Monrose, Avril Lavigne, Take That, Jürgen, sowie Mark Medlock & Dieter Bohlen. Wenn die Verkaufszahlen keinen Strich durch die Rechnung machen.
Auch wenn neulich noch übermütige Anwälte böse Post wegen des Trailers verschickt haben – nun ist er in exzellenter Qualität offiziell im Netz – und sieht wahnsinnig gut aus. Ist ja auch irgendwie kein Wunder, stammt “Cloverfield” doch von J..J. Abrams, dem Schöpfer zweier meiner Alltime-Lieblingsserien (“Alias”, “Lost”). (via “cinematical“)
Was für eine coole Art, sich durch den Amazon-Katalog zu klicken und zu zoomen. Zwar gibt es erst ein paar wenige Kategorien, aber die Idee, eine Art Google Maps für Amazon zu bauen, ist auf jeden Fall ziemlich nett. (via “Read/WriteWeb“)
Diese Geschichte erinnert mich an das, was ich vor einigen Jahren mit einem Wolfsheim-Album erlebt habe. Das musste ich mir nämlich aus einem P2P-Netzwerk besorgen, um es zu hören. Obwohl ich es vorher auf CD gekauft hatte. Aber das Schrottding ließ sich wegen seines Kopierschutzes nirgends abspielen. Nicht auf meiner Stereoanlage, nicht auf meinem Computer, nicht in meinem Auto, nicht in meinem DVD-Player, nirgends. Qualitätsprodukte, die eine Industrie retten soll(t)en und das Gegenteil bewirkt haben.
Am Samstag habe ich versucht, mir den Al-Gore-Film bei ProSieben anzuschauen. Ich war auch durchaus aufgeschlossen, schließlich hatte der Film u.a. Oscars gewonnen und ich bin weiß Gott kein Klimaschutzfeind. Aber hey: Was ist das denn für ein langweiliger, selbstherrlicher Schrott? Eine filmisch völlig anspruchslose Hochjubelei eines Politikers, der als Retter der Welt gefeiert wird. Eine völlig Enttäuschung, die ich nicht bis zum Schluss ausgehalten habe.