stream: bloc party – “a weekend in the city”. 2

Das am Freitag endlich erscheinende, meiner Meinung nach extrem gelungene neue Bloc-Party-Album “a weekend in the city” lässt sich auf der Myspace-Seite der Band schonmal komplett anhören. Am größten ist der Song “kreuzberg”. Geht unter die Haut, hat Melancholie und bleibt im Kopf, wenn er nach zwei, dreimal hören dort angelangt ist. (via “Auf ein neues…“)

alptraumschiff. 0

Spannendes Thema: Alexander Marguier schreibt in der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung” über Verbrechen auf Kreuzfahrtschiffen.

unglaubliche sammlung. 5

Und? 20.000 30.000 40.000 Dollar übrig? Dann schnell zu ebay. Da könnt Ihr nämlich gerade jedes einzelne NES-Game, das jemals in den USA erschienen ist ersteigern. 670 Stück. Auf einmal. Momentanes Gebot: 15.500 Dollar 16.700 Dollar 17.225 Dollar 20.100 Dollar 26.100 Dollar 31.000 Dollar.(via “Joystiq“)

mit dem zweipunktnullten sieht man besser. 4

Wieder ein Beispiel, das zeigt, dass das ZDF einer der sehr sehr wenigen Fernsehsender in Deutschland ist, die es begriffen haben:

“Das ZDF wird seine neue Krimiserie “KDD – Kriminaldauerdienst” (ab 2. Februar 2007, immer freitags, 21.15 Uhr) vorab in der Mediathek des Internetauftritts www.zdf.de bereitstellen. Bereits einen Tag vor der TV-Premiere können sich Internet-Nutzer die jeweils neueste Folge in voller Länge anschauen” (Quelle: ZDF-Pressemitteilung)

eins, zwei, polizei. 3

Noch mehr untote Rocker: Laut einem Bericht von “canada.com” wurden The Police in Vancouver dabei gesichtet, wie sie sich musikalisch auf eine Reunion-Tour vorbereiten. (via “Pop Candy“)

“look” bei retromedia. 0

Neuzugang auf dem Friedhof der Medienbranche: Gruner + Jahr hat das People-Blättchen “Look” eingestellt und Alex würdigt es in unserem gemeinsamen Blog “retromedia.de”.

fernsehen 2.0 1.0. 1

Eben schon einen Schreck bekommen, als Sabine Christiansen ankündigte: “Wir wollen Sie, liebe Zuschauer, an der Sendung beteiligen”… Was? Kommentarfunktion bei Frau Christiansen? E-Mails? Oder was? Aber es war dann doch nur der gute alte TED, den wahrscheinlich auch nur noch Frau Christiansen so nennt. Also nix mit Fernsehen 2.0. Zum Glück.

bublaths abenteuer. 3

Irgendwie sieht diese “Faszination Erde”-Sendung im ZDF aus wie eine Reise in längst vergessene Fernsehzeiten aus: Ein Reporter aus der Zivilisation steht betont leger gekleidet und mit unmodischer Sonnenbrille inmitten eines Eingeborenenstamms irgendwo in der Regenwaldwildnis und erklärt, was die Leute da für lustiges Essen kochen, putzige Dinge aus Blättern flechten und was für Drogen sie nehmen.

skandal im medienjournalismus. 0

Der Blog-Eintrag des Tages kommt diesmal von Peer Schader. Eindeutig.

popkulturjunkie on tour: jarvis in köln. 1

Normalerweise wäre ich zu diesem Konzert ja wahrscheinlich nicht gegangen. Ich fand einige Pulp-Stücke von damals wirklich gut, das neue Jarvis-Solo-Album fand ich auch recht gefällig, aber der große Fan war ich nicht. Da die Liebste aber so unbedingt den von ihr zutiefst verehrten Engländer sehen wollte, ging ich halt mit. Umso überraschter und erstaunter war ich dann im Verlauf des Abends. Jarvis Cocker ist nämlich ein Entertainer vor dem Herrn. Obwohl er eher so aussieht, als würde er sich hinter seiner dicken Brille verstecken und lieber den ganzen Tag vor sich hin philosphoieren und keinem Menschen begegnen, verwandelt er sich auf der Bühne zum Tier: Tänzelt herum, bringt die Massen mit seinen Bewegungen zum Toben, erzählt zwischen den Songs kleine Geschichtchen und Amüsantes – extrem unterhaltsam das alles. Selbst für das leibliche Wohl der Zuschauerschaft sorgte Cocker, schenkte kleine Aufmerksamkeiten in die Menge: eine Mandarine, ein paar Trauben, einen extra ausgepackten Lolli, ein Bier, eine Zigarette. Da lohnt es sich auch mal monetär, in einer der ersten Reihen zu stehen.

Aber auch musikalisch war der Abend rundherum gelungen. Die Songs seiner neuen Platte funktionieren live hervorragend, das Konzert begann sofort mit meinem Lieblingssong des Albums “fat children”. Am meisten gingen Publikum und Künstler übrigens bei “black magic” ab, dem gleichzeitig letzten Song vor der Zugabe. Geradezu ekstatisch verausgabte sich Cocker beim Performen des Songs. Bewundernswert konsequent war Jarvis bei der Auswahl seiner Songs für das Konzert. Kein einziger alter Pulp-Klassiker, kein Song aus seinem seltsamen Relaxed-Muscle-Projekt, ausschließlich aktuelle Stücke. Das komplette Album (das ich mir jetzt übrigens sehr viel öfter anhören werde) wurde gespielt, dazu die B-Seite der Single und als Abschluss eine Coverversion eines Songs, den ich nicht erkannte. Und so blieb das Einzige, das an diesem überaus gelungenen Abend aus den alten Zeiten übrig blieb, folgendes:(Fotos dankenswerterweise zur Verfügung gestellt von Franzi)

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