Archive for January, 2008

five to watch (19. januar 2008). 2

In “five to watch” gebe ich täglich fünf Fernsehtipps – vier aus dem Free-TV und einen aus dem Pay-TV. Die Empfehlungen richten sich dabei ausschließlich an meinem persönlichen Geschmack aus und nicht an irgendwelchen Hypes oder Programmzeitschriften. Hier sind die Empfehlungen für Samstag, den 19. Januar 2008:

Free-TV:
1. Rockpalast / WDR Fernsehen / 23.55-02.40
Das WDR Fernsehen zeigt zuerst die beiden Konzerte der Shout Out Louds und der Magic Numbers vom Haldern-Festival aus dem Sommer, danach noch eine Visions-Party mit Minus the Bear und Escapado aus dem Dezember.

2. Schlag den Raab / ProSieben / 20.15-00.15
Unterhaltender kann ein Samstagabend vor dem Fernseher nicht sein.

3. Mord auf Seite eins / arte / 22.30-00.20
Folge 5 und 6 – und damit der Abschluss dieser großartigen BBC-Miniserie.

4. Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! / RTL / 22.30-00.20
Lisa Bund im Krankenhaus. Was nun?

Pay-TV:
5. Lost / Premiere Serie / 20.15-01.25
Der vorerst letzte “Lost”-Marathon mit den abschließenden Episoden der dritten Staffel.

diverse interpreten (2008.01.18). 1

- Fox hat einen 10-Millionen-Dollar-Piloten bei J,J.Abrams (“Lost”, “Alias”, “Cloverfield”, “Star Trek”) in Auftrag gegeben: “Fringe”. Die Story – “Fringe will star Kirk Acevedo and Tomas Arana and is about a young female FBI agent who teams up with a scientist to investigate odd phenomena and other sci-fi happenings.” klingt etwas nach einem neuen “Akte X”. Autoren? Könnt ihr bitte schnellstmöglich aufhören, zu streiken? Schon allein wegen “Fringe”.

- Was mag bloß die Stadt im Wasser dieses “Lost”-Posters bedeuten?

- Klicken, lesen, hören: “The Playlist’s Top Soundtracks of 2007“.

- Und? Schon bei Niggemeiers großem Dschungelshow-Tippspiel mitgemacht?

- Lustige Idee: “Die Hierarchie der deutschsprachigen Blogosphäre” . (via viele)

Musikvideo des Tages:
Wunderschöner Song, wunderschönes Video, hier sind Polyphic Spree mit “we crawl”:

Trailer des Tages:
Die Qualität ist zwar obermies, aber dennoch ist der erste, heute geleakte “Star Trek”-Teaser einen Blick wert:
(indirekt via “blog.peter-noster.de“)

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ich, heute, woanders:
- “Handelsblatt.com”: “Darüber spricht das Netz: Das E-Mail-Postfach als Community“.
- “kress.de”: “Der kress-quotencheck: RTL-Serienstarts ohne Chance“.

tv-test: “herzog”. 3

Format: “Herzog”
Sender: RTL
Produktion: Sony Pictures
Genre: Comedyserie
Programmplatz: freitags, 21.45 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 18. Januar 2008

Kritik: Niels Ruf in seiner ersten Serienrolle als Schauspieler. Ich mochte den ja damals bei Viva Zwei in “Kamikaze” sehr. Da war ich aber auch noch jünger und konnte wohl mehr mit Extremhumor anfangen als heute. Denn seine “Niels Ruf Show” bei Sat.1 comedy gefällt mir nicht mehr so sehr. Zu viele Zoten, zu wenig Substanz. Umso gespannter war ich auf “Herzog”. Ruf spielt dort einen Scheidungsanwalt, einen ehrgeizigen, arroganten Scheidungsanwalt. Natürlich kann man Ruf nicht für eine Serie verpflichten und dann komplett auf Zoten verzichten. Doch das Besondere an “Herzog” sind die kleinen amüsanten Begebenheiten – und davon gibt es einige. Der Freund, der auf dem Standesamt versucht, das Paar zu fotografieren, die Nonne, die mit den Worten “Dann bis Rosenmontag” verabschiedet wird oder die Farbigen, die den kleinen roten Faden, Schwarze würden anders riechen als Weiße am Ende der Episode mit dem kleinen Dialog beenden, “Ich hab’s Dir doch immer gesagt: Weiße riechen anders als Schwarze” – all das sind kleine Momente, die man beispielsweise in all den Serien, die Sat.1 gerade so startet, vergeblich sucht. Zudem sind die Figuren gut gezeichnet, die Dialoge und Geschichtchen gut geschrieben. “Herzog” kann man sich durchaus öfter anschauen.

Wertung: 7 von 10 Punkten.

tv-test: “alles typisch!”. 2

Format: “Alles typisch!”
Sender: Sat.1
Produktion: Eyeworks
Genre: Show
Programmplatz: freitags, 20.15 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 60 Minuten
Start: 18. Januar 2008

Kritik: Um Gottes Willen. Was ist das denn schon wieder? In den vergangenen Monaten konnte man oft glauben, Sat.1 sei vom Pech verfolgt, so wenig lief dort zusammen. Aber bei all den unglaublichen Neustarts des noch jungen Jahres glaube ich allmählich, dass dort das gesamte Gespür für gutes oder wenigstens zuschauerfreundliches Programm verloren gegangen ist. Was zum Beispiel soll diese Show? C-Promis wie Lilo Wanders und Topmodel-Jury-Mitglied Peyman Amin sollen in lustig gemeinten Filmchen aufklären, ob Klischees stimmen oder nicht. In Sendung Nummer 1 ging es um Männer-Klischees. Da wandert Peyman Amin dann in eine Autowerkstatt und schaut in den Spinden nach, ob dort Poster von nackten Frauen hängen, Lilo Wanders lässt Bauarbeiter auf zehn verschiedene Arten Bierflaschen öffnen und auf einer Autobahnraststätte wird eine peinliche “Topmodel”-Variante namens “Deutschalnds nächster Brummifahrer” durchgeführt, um zu zeigen, dass LKW-Fahrer immer Holzfällerhemden tragen. Und als wäre das nicht alles schon schlimm genug, wird der Quatsch auch noch von Janine Kunze moderiert. Hallo? Geht’s noch?

Wertung: 2 von 10 Punkten.

five to watch (18. januar 2008). 5

In “five to watch” gebe ich täglich fünf Fernsehtipps – vier aus dem Free-TV und einen aus dem Pay-TV. Die Empfehlungen richten sich dabei ausschließlich an meinem persönlichen Geschmack aus und nicht an irgendwelchen Hypes oder Programmzeitschriften. Hier sind die Empfehlungen für Freitag, den 18. Januar 2008:

Free-TV:
1. Sommer ‘04 / arte / 21.00-22.30
Sehenswertes Beziehungsdrama, in dem ein Mann eine ganze Familie durcheinanderbringt. Gut: Martina Gedeck, Doof: das Ende.

2. Die lange Kontraste-Nacht: 40 Jahre / rbb Fernsehen / 00.00-06.00
Und wieder ein TV-Marathon. Diesmal zeigt das rbb Fernsehen 40 ausgewählte Beiträge aus 40 Jahren des Politmagazins “Kontraste”.

3. Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! / RTL / 22.15-00.00
Na klar.

4. Herzog / RTL / 21.45-22.15
Früher mochte in Niels Ruf sehr. Früher. Seine Sat.1-comedy-Late-Night-Show finde ich eher so na ja. Auf seine erste Serienrolle bin ich trotzdem gespannt. Auch wenn die ganzen Ausschnitte und Trailer, die ich bisher gesehen habe, eher nach Mittelmaß rochen.

Pay-TV:
5. Winnetou I bis III / Premiere Nostalgie / 22.05-02.50
Kindheitserinnerungen pur. Drei Winnetou-Filme am Stück. Toll.

tv-test: “die anwälte”. 3

Format: “Die Anwälte”
Sender: RTL
Produktion: Studio Hamburg Produktion
Genre: Anwaltsserie
Programmplatz: donnerstags, 21.15 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 60 Minuten
Start: 17. Januar 2008

Kritik: So ist das in Zeiten der Angst vor miesen Quoten für deutsche Serien: Da lässt man eine fertige Staffel einer neuen Serie schonmal ein Jahr in den Schränken liegen, bevor man sie zeigt. Und leider war die Angst auch begründet, denn die Premiere von “Die Anwälte” ist im Publikum leider mit stark ausbaufähigen Quoten durchgefallen. Dabei ist die Serie durchaus sehenswert: Gute Darsteller spielen interessante Figuren in gut geschriebenen Geschichten. Auch die Produktion – aus dem Hause Studio Hamburg – ist modern, solide. Hauptsächlich geht es in “Die Anwälte” um eine Kanzlei mit fünf recht verschiedenen Anwälten – mit dabei u.a. Kai Wiesinger. Neben den Fällen, die meist ungewöhnlich bis kurios sind, spielt auch das Privatleben der fünf eine Rolle in der Serie: Eine der Anwältinnen wird beispielsweise nicht damit fertig, ihr Kind bei einem Unfall verloren zu haben. Da es auch zwischen den fünf immer wieder Reibereien gibt, besteht genügend Potenzial für viele spannende und unterhaltsame Folgen. “Die Anwälte” hat definitiv mehr Zuschauer verdient als ihr bei der Premiere eine Chance gaben.

Wertung: 7 von 10 Punkten.

diverse interpreten (2008.01.17). 0

- Großartige Idee und überaus lesenswert umgesetzt: “After 17 years of professional music-reviewing, Noel Murray is taking the year off from all new music, and instead revisiting his record collection in alphabetical order, to take stock of what he’s amassed, and consider whether he still needs it all.” Wöchentlich schreibt er einen langen Blog-Eintrag im “A.V. Club Blog” über sein Experiment – u.a. mit vielen persönlichen Ankedoten, warum die jeweilige Band in seiner Sammlung autaucht. Zwei Teile sind bisher erschienen: “Popless Week One: Bye-eye-eye My Albums – from abba to american music club” und “Popless Week Two: The Originality Trap – from american princes to at the drive-in“.

- Das kleine Radiohead-Konzert, das die Polizei gestern Abend aus einem Plattenladen in andere Räumlichkeiten verlegen ließ – und das daher viel später als geplant startete, ist jetzt auch in voller Länge bei YouTube aufgetaucht – bei “nicorola.de” gibt’s alle Songs in der richtigen Reihenfolge als Playlist.

- Die offizielle Website zum nächsten “Star Trek”-Film ist online. Zu sehen gibt’s dort noch nicht so viel, aber in den kommenden Tagen wird dort der erste Teaser veröffentlicht, der in den USA beim “Cloverfield”-Filmstart seine Premiere feiert.

- Mehr Neues gibt’s zum “Akte X”-Film – bei “USA Today“.

Musikvideo des Tages:
Höchste Zeit, “whose authority” von Nada Surf zu verlinken. Mir gefällt der Song bei jedem Mal hören besser:

Trailer des Tages:
Ich mag ja kleine gruselige Horrorfilme. Aber in letzter Zeit werde ich bei fast allen immer wieder enttäuscht. Keinerlei neue Ideen. Jetzt freue ich mich wieder auf einen: “The Signal”. Ich hoffe, ich werde nicht wieder enttäuscht:

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ich, heute, woanders:
- “kress.de”: “‘iTeam’ abgestürzt: Sat.1 setzt Comedy-Flop ab“.
- “kress.de”: “Der kress-quotencheck: Kompletter Triumph für RTL“.

ich hab jetzt ne band. 17

Naja nicht ganz. Aber ich konnte mich diesem lustigen Spielchen nicht entziehen, dass derzeit durch viele Blogs geistert. Und wer es noch nicht kennt – es geht so:

First, get the name of your band: this will be the first article title on http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random

Get the title of your album: the last four words of the very last quote: http://www.quotationspage.com/random.php3

The third picture, no matter what it is, is your album cover: http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Und mein Ergebnis: Die Band “CenterCourt” mit ihrem tollen neuen Elektro-Indie-Pop-Album “statistics are more pliable”:

Gesehen hab ich das Spielchen zuerst bei den “Nitro Records“, endgültig zum Mitmachen überzeugt haben mich die “Armed Forces of Belarus“.

“iTeam” schon tot. 20

Aus aktuellem Anlass und ausnahmsweise mal ein Text, den ich eben bei kress.de veröffentlicht habe – dürfte ja auch meine Leser interessieren:

“iTeam” abgestürzt:
Sat.1 setzt Comedy-Flop ab

Das ging schnell: Nach nur zwei Episoden beendet Sat.1 den Comedy-Flop “Das iTeam – Die Jungs mit der Maus”. Stattdessen laufen freitags um 21.45 schon ab dieser Woche Wiederholungen von “Hausmeister Krause”. “Das iTeam”, eine vollkommen missratene deutsche Version des britischen Hits “The IT Crowd” startete vor zwei Wochen mit einem desaströsen Zielgruppen-Marktanteil von 6,8%, der eine Woche später auch nur auf 7,7% kletterte. Im Durchschnitt sahen nur 870.000 14- bis 49-Jährige die beiden Episoden.

Stattdessen nun also Wiederholungen von “Hausmeister Krause” aus dem Jahr 2005. Schlechter werden die Quoten dort sicher nicht sein. Ob und wann die verbleibenden “iTeam”-Folgen noch ausgestrahlt werden, steht nicht fest. An der anderen neuen Comedysendung “3 ein Viertel” hält der Sender noch fest. Auch diese Sketchcomedy von und mit Markus Maria Profitlich ist in den beiden ersten Wochen nicht gut beim jungen Publikum angekommen: Mit 7,3% und 8,3% lief sie nur unwesentlich besser als “Das iTeam”, doch Sat.1 hat dort – im Gegensatz zum “iTeam” – die Hoffnung wohl noch nicht aufgegeben.

five to watch (17. januar 2008). 0

In “five to watch” gebe ich täglich fünf Fernsehtipps – vier aus dem Free-TV und einen aus dem Pay-TV. Die Empfehlungen richten sich dabei ausschließlich an meinem persönlichen Geschmack aus und nicht an irgendwelchen Hypes oder Programmzeitschriften. Hier sind die Empfehlungen für Donnerstag, den 17. Januar 2008:

Free-TV:
1. Die Kinder sind tot / SWR Fernsehen / 23.45-01.05
Preisgekrönte Doku über das Umfeld einer Mutter, die ihre Kinder verdursten lassen hat. Bewegende 80 Minuten.

2. Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! / RTL / 22.15-23.15
Ich weiß, der Übergang zum vorigen Tip ist etwas gewagt, aber ich bekomme ja ohnehin Prügel dafür, dass ich die Dschungelshow liebe.

3. Tatort: Schichtwechsel / WDR Fernsehen / 20.15-21.40
Axel Milberg mag ich als Borowski ohnehin sehr und dieser Film, in dem es um einen Mord in einer Werft geht, gehört noch dazu zu den Highlights der Borowski-Filme.

4. Die Anwälte / RTL / 21.15-22.15
RTLs neue deutsche Serie mit Kai Wiesinger als Anwalt. Ich konnte den Piloten noch nicht sehen, aber die Kritiken sind recht positiv. Ich bin gespannt.

Pay-TV:
5. Der ewige Gärtner / Premiere 4 / 20.15-22.25
Sehr sehenswerter Mix aus Liebesfilm und Politthriller (basierend auf einem John-Le-Carré-Roman) mit Ralph Fiennes und Rachel Weisz, die für diese Rolle den Oscar und den Golden Globe bekam.

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