neues blur-album – oder nicht. 5

Blur gehen im August ins Studio. Die komplette Band, inklusive Graham Coxon. Ob es allerdings ein neues Album geben wird, steht trotzdem noch nicht fest. Man will sich im Studio treffen, ausprobieren, ob es klappt, ob man es noch kann – und wenn nicht, dann lässt man es. Hoffen wir also das Beste. (via “digital spy“)

tv-test: “kinder, kinder”. 0

Format: “Kinder, Kinder”
Sender: RTL
Produktion: Brainpool
Genre: Comedyserie
Programmplatz: freitags, 21.45 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 27. April 2007

Kritik: Bei all diesem unlustigen Zeug, das heute gestartet ist, ist man ja froh, wenn man bei dem dritten Comedy-Neustart des Tages wenigstens ab und zu lachen kann. Und das kann man bei “Kinder, Kinder”. Schon in den ersten Minuten der Serie, in der es um drei Schwestern, ihre Typen und ihre Kinder, geht, wird klar, dass es nicht so trutschig zugeht wie bei Heiner Lauterbach, sondern wesentlich temporeicher. Jede Situation dauert ein paar Sekunden, dann kommt die Pointe, weiter geht’s. Natürlich ist auch “Kinder, Kinder” keine Neuerfindung des Comedy-Genres, dafür sind viele Pointen zu flach und vorhersehbar. Die gut gewählten Darsteller (Heinrich Schafmeister als FDP-Kommunal-Politiker), die ordentlichen Bücher, die gute Produktionsqualität. Bei “Kinder, Kinder” ist alles in Ordnung.

Wertung: 6 von 10 Punkten.

tv-test: “mitten im leben”. 2

Format: “Mitten im Leben”
Sender: RTL
Produktion: Radical Comedy!
Genre: Comedyserie
Programmplatz: freitags, 21.15 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 30 Minuten
Start: 27. April 2007

Kritik: Heiner Lauterbach spielt einen Lehrer und Oberhaupt einer Patchwork-Familie, der mit seinen neuen Kindern zurecht kommen muss. Jemand, der nicht wüsste, auf welchem Sender und in welchem Jahrzehnt er sich gerade beim Sehen dieser neuen RTL-Serie befindet, würde sicher denken, er hätte eine Zeitreise in die 80er oder 90er gemacht und würde ZDF schauen. Eine Comedyserie mit mehr Plattitüden, hohleren Dialogen und weniger Pointen sieht man selten. Und dazu ist alles so behäbig produziert als wollte man eine Familienserie für den Samstagnachmittag herstellen. Angesichts der Besetzung mit Heiner Lauterbach, Sandra Speichert und Katrin Sass wurde wohl bei all dem Geld für die Schauspieler vergessen, gute Drehbuch-Autoren zu verpflichten. Und so fühlt man sich irgendwie wie in alten “Unser Lehrer Doktor Specht”-Folgen. Die waren nämlich auch nicht lustig.

Wertung: 3 von 10 Punkten.

tv-test: “alles betty!”. 1

Format: “Alles Betty!”
Sender: Sat.1
Produktion: Touchstone Television
Genre: Dramedyserie
Programmplatz: freitags, 20.15 Uhr
Frequenz: wöchentlich
Dauer: 60 Minuten
Start: 27. April 2007

Kritik: Warum hat Sat.1 “Alles Betty!” eigentlich als Comedyserie angekündigt? Und zeigt sie auch noch am Freitag-Comedy-Abend? Die Serie ist doch nicht lustig. Im Gegenteil. Es handelt sich einfach um die langweilige US-Umsetzung des Lisa-Plenske-Themas. Und wer “Verliebt in Berlin” schon langweilig fand, weiß jetzt, was er bei “Alles Betty!” bekommt. Gähn. Der Grundplot ist wie erwähnt derselbe wie bei “Verliebt in Berlin”: Hässliches Entlein fängt neuen Job als Assitentin von hohem, jungem Tier an und wird anfangs von allen gehasst. Der Unterschied der US-Umsetzug zur deutschen Version ist der, dass alles etwas Comic-artig aussieht, teurer produziert wurde und mehr Pseudo-Pathos drinsteckt. Das macht aus der Telenovela aber noch lang keine Comedyserie. Es bleibt einfach ein Soap-artiges vorhersehbares Geschichtchen. Mehr nicht.

Wertung: 3 von 10 Punkten.

arte versteckt pastewka und plasberg. 7

Was macht man als Fernsehsender, wenn man einen der beliebtesten Comedians des Landes eine Stunde lang mit einem der beliebtesten Moderatoten des Landes zusammenbringen konnte? Man versteckt die Sendung im Nachtprogramm, ist doch klar. Und so zeigt arte in der kommenden Woche in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um 0.40 Uhr (!) “Durch die Nacht mit Bastian Pastewka und Frank Plasberg”:

Comedy-Ikone Bastian Pastewka (34) hat den gefeierten Journalisten und Moderator („Hart aber Fair“) Frank Plasberg (49) in seine geliebte Urlaubsregion Fischland-Darß-Zingst in Mecklenburg-Vorpommern eingeladen. Auf der Seebrücke in Wustrow treffen die beiden Männer aufeinander. Pastewka übernimmt die Rolle des Gastgebers. Für gewöhnlich kommt er nach Fischland, um sich zu erholen. Doch von Ruhe kann heute keine Rede sein.

Warum zur Hölle, liebe arte-Verantwortlichen, warum zur Hölle produziert Ihr überhaupt eine solche Sendung, wenn ihr sie so in Eurem Programm platziert, dass sie möglichst niemand sieht? Was soll das? Das ist nicht nur eine Beleidigung für die Zuschauer, sondern auch für alle Beteiligten und das gesamte Produktionsteam. Am besten Ihr sendet alle künftigen Episoden dann um 4 Uhr morgens. Damit endgültig niemand mehr diese gelungene Sendereihe sehen kann.

arctic monkeys brechen charts-rekord. 7

Die Arctic Monkeys werden am Wochenende allem Anschein nach einen neuen Charts-Rekord in England aufstellen. Nicht mit ihrem neuen Album “favourite worst nightmare”, sondern mit den einzelnen Songs daraus. Die werden nämlich wohl allesamt in die Single-Charts einsteigen. 10 Tracks befinden sich laut Trendzahlen von der Wochenmitte in der Top 75, die beiden anderen auf 77 und 114. In der Top 200 befinden sich demnach 18 verschiedene Arctic-Monkeys-Songs, weil sechs aus älteren Alben ebenfalls wieder eingesteigen sind.

Und wie geht sowas? Haben die Arctic Monkeys etwa alle Songs der neuen Platte als Single veröffentlicht? Natürlich nicht – das neue Charts-Reglement Englands macht es möglich. Dort zählen nämlich seit Beginn des Jahres auch Downloads für die Charts, selbst wenn es die Songs nicht als CD-Single gibt. Zwar zählen komplett als Download gekaufte Alben natürlich für die Albumcharts, wenn jemand aber nun nicht die gesamte Platte herunterlädt, sondern sich einzelne Songs herauspickt, werden sie für die Singlecharts gewertet. Und so könnten die Arctic Monkeys am Wochenende also die erste Band aller Zeiten werden, die sich mit jedem Song eines Albums auch in den Singlecharts befinden. (via “Guardian“)

the cooper temple clause aufgelöst. 2

Traurige Mitteilung: Eine meiner Lieblingsbands, The Cooper Temple Clause, hat sich aufgelöst. Auf der offiziellen Website der Band schreibt Daniel Fisher:

“It is with a sad and heavy heart that I must announce that The Cooper Temple Clause have decided to split up.

Last week I informed the rest of the boys that I would be leaving the band. As I hope you will all be able to understand, it was perhaps the most difficult decision I have ever had to make. When the only life you have ever known is that of your five best friends and the music you make, the thought of leaving that life is not one to be considered lightly and I assure you all that the decision was not an easy one to make. Nonetheless, it was something I felt I had to do. I can only apologise from the bottom of my heart for the disappointment this will undoubtedly cause many of you.”

Bereits 2005 hatte sich Didz Hammond von der Band verabschiedet, das musikalische Niveau wurde danach nie mehr wirklich erreicht. Schade ist es trotzdem um die Band – mein TCTC-T-Shirt werde ich nun noch ehrenhafter tragen. (Info via “intro.de“)

die blogcharts-analyse lebt wieder. 3

Nachdem ich immer wieder drauf angesprochen wurde, habe ich mich entschlossen, direkt nach Veröffentlichung der jeweils neuen Ausgabe der “deutschen blogcharts” wieder eine kurze Analyse zum Chartgeschehen zu schreiben. Zu lesen gibt es sie im “dbc-blog“. Abonnenten des dbc-blog-Feeds erfahren so auch sehr zeitnah von der Aktualisierung der Charts.

herrlich, diese engländer. 0

Entweder Fritz von Thurn und Taxis sitzt in der Nähe der Fans oder jemand auf der Pressetribüne ist etwas parteiisch. Als sich eben ein Italiener fallen ließ, war zumindest kurzzeitig nicht Thurn und Taxis zu hören, sondern ein lautes “shitty dirty bastard”.

lieblings-spam des tages. 2

So wird man doch gern in einer Mail begrüßt:

“Sehr Geehrter freundlichen,”

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