live earth. 16

Das Ätzendste an diesem Konzert-Marathon, der heute in aller Welt stattfindet, ist die Tatsache, dass es nirgends einen ungefähren Ablaufplan gibt. Zwar steht (u.a. nachzulesen hier – oder für das London-Konzert in aller Ausführlichkeit beim “NME”) die Reihenfolge der Auftritte fest, aber ungefähre Zeiten gibt es nirgends. Letztlich gibt es meiner Meinung nach ohnehin wesentlich weniger Bands, die man sich anschauen sollte als noch beim letzten “Live 8”. Nachdem ich gerade bei Linkin Park (die in Tokio unfassbar gefeiert wurden) eingeschaltet habe und danach die alten Recken von Crowded House, die okay waren, gesehen habe, schreib ich einfach mal meine Empfehlungen für den Tag hier hin – auch wenn ich leider nicht mit Zeiten dienen kann.

– Tokio und Sydney sind ja so gut wie vorbei

– Shanghai (Start: 13 Uhr): niemand tritt auf, den ich empfehlen könnte (Oder will jemand Sarah Brightman sehen???)

– Hamburg (Start: 14 Uhr): eigentlich auch niemand, den ich empfehlen möchte – allenfalls bei Chris Cornell, Jan Delay und Yusuf Islam könnte man einen Blick riskieren.

– London (Start: 14.30 Uhr): Der einzige Ort, bei dem man über größere Phasen des Tages uneingeschränkt dabei sein sollte. Die besonderen Highlights laut “NME”:

Razorlight
Set: ‘Before I Fall To Pieces’/’America’

Snow Patrol
Set: ‘Open Your Eyes’/’Shut Your Eyes’/’Chasing Cars’

Kasabian
Set: ‘Empire’/’Club Foot’/’ID’

Duran Duran
Set: ‘Planet Earth’/’Ordinary World’/’Night Runner’/’Falling Down’

Red Hot Chili Peppers
Set: ‘Can’t Stop’/’Dani California’/’So Much I’/’By The Way’

Bloc Party
Set: ‘Hunting For Witches’/’Banquet’/’So Here We Are’/’The Prayer’

Keane
Set: ‘Everybody’s Changing’/’Somewhere Only We Know’/’Is It Any Wonder’

Metallica
Set: ‘Enter Sandman’/’Nothing Else Matters’/’Sad But True’/’For Whom The Bell Tolls’

Ricky Gervais introduces a film

Foo Fighters
Set: ‘Best Of You’/’All My Life’/’My Hero’/’Everlong’

– Kyoto (Start: 16 Uhr): nüscht.

– Washington (Start: 16.30 Uhr): auch nix.

– Johannesburg (Start: 18 Uhr): überhaupt gar nichts.

– New York City (Start: 20.30 Uhr): Einzig die Smashing Pumpkins sollte man nicht verpassen.

– Rio de Janeiro (Start: 21 Uhr): Selbst wenn das immer noch auf der Kippe stehende Konzert stattfindet, gibt es keine Band, die man sehen sollte.

Ihr merkt schon: Mein Tipp lässt sich eigentlich wie folgt zusammenfassen: Schaut Euch über die MSN-Streams das London-Konzert an (N24 wird nämlich zur selben Zeit garantiert dämliche Roger Ciceros oder Lotto King Karls in Hamburg zeigen) und irgendwann am späten Abend die Smashing Pumpkins in New York, der Rest ist nicht relevant.

Nachtrag (15.30 Uhr): Dank eines Kommentars von Ralf mit einem Link zum “Independent” kann ich nun doch noch mit ungefähren Zeiten für das London-Konzert dienen. Hier die Highlights:

ca. 15.40 Uhr: Snow Patrol
ca. 16.20 Uhr: Kasabian
ca. 17.40 Uhr: Duran Duran
ca. 18.00 Uhr: Red Hot Chili Peppers
ca. 18.40 Uhr: Bloc Party
ca. 19.20 Uhr: Keane
ca. 20.00 Uhr: Metallica
ca. 20.20 Uhr: Ricky Gervais
ca. 22.00 Uhr: Foo Fighters

“100 Days that changed music”. 4

Sehr interessante Liste, die sich mal von den sonstigen 100 besten Alben/Songs/sonstwas-der-Welt-Listen absetzt. Das Musikmagazin “Blender” hat die “100 Days that changed music” gekürt. Ich verrate mal nicht den Sieger, klickt Euch am besten selbst durch, ist nämlich wirklich eine interesante Zeitreise. (schon wieder via “Pop Candy“)

alle werden verrückt. 8

Sachen gibt’s. Jetzt bekommen Blogger schon Post von Anwälten, weil sie Trailer (und damit letztlich Werbespots) für Kinofilme in ihre Blogs stellen und damit kostenlose Werbung machen. Ich glaube, irgendwann gibt es nur noch Anwälte auf der Welt, die sich dann gegenseitig abmahnen, verklagen und umbringen.

“superheld für acht tage”. 0

Spitzen-Geschichte in der “Zeit”: Tobias Hürter, Autor und Hobby-Radfahrer hat sich unter ärztlicher Kontrolle Epo spritzen lassen und schreibt über seine Erfahrungen. Unbedingt lesen.

neues interpol-album hören. 2

Kaum eine neue Platte, die man sich nicht vor Veröffentlichung legal im Netz anhören kann. Auch das neue Interpol-Album “our love to admire” steht nun komplett im Netz. Und zwar in perfekter Qualität. Hier klicken. (via “Pop Candy“)

fluchen muss auch mal sein. 6

Man hört ja immer wieder, Blogs würden sich vor allem dadurch auszeichnen, dass in ihnen ununterbrochen beleidigt, geflucht, beschimpft und gekränkt würde. Ich kann mich diesem Trend natürlich auch nicht verschließen und passe mich ihm hiermit an:

Verdammte Scheiße, kann es nicht endlich mal aufhören, zu pissen? Dieses verfickte Wetter treibt mich noch in den Wahnsinn. Sonne, wo bist du, du gelbe Sau, wenn man dich braucht? Stattdessen immer nur beschissenes Wasser, das vom beknackten Himmel fällt. Ich hab’ die Schnauze voll.

So. Und jetzt bin ich mal gespannt, ob mir Petrus, der blöde Arsch, ne Abmahnung schickt.

fernsehen! 9

Heute abend schaut übrigens bitte jeder um 22.45 Uhr Das Erste: Sandra Maischbergers 90 Minuten lange Helmut-Schmidt-Porträt dürfte ganz ganz großes Fernsehen sein und ein exzellentes Argument dafür, warum ich in keinem Land ohne öffentlich-rechtliches Fernsehen leben möchte.

frau love und herr corgan. 2

Musik für alle: Hier lässt sich das neue, beim ersten Hören ziemlich krude Album der Smashing Pumpkins komplett – leider aber in ausbaufähiger Qualität – durchhören, hier gibt es einen neuen gar nicht mal so schlechten Song von Courtney Love.

spielergeschichten. 7

Während ich mit “Resident Evil 4” nun endlich auch ein Wii-Spiel für Erwachsene besitze, hat die Liebste ein ganz anderes neues Lieblingsspiel auf dem Nintendo DS: “Biene Maja – Klatschmohnwiese in Gefahr”.

video: morrissey – “that’s how people grow up”. 2

Bevor es hier nach einem Wochenende in der Internet-freien Zone mit dem normalen Programm weitergeht, bitte ich um Beachtung des folgenden musikalischen Meisterwerks: Morrisseys nächste Single “that’s how people grow up”, hier in der TV-Premieren-Version bei David Letterman:

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